ETFs kaufen Ja/Nein/Welche bezogen auf die aktuelle und (wahrscheinlich) auch zukünftige Weltsituation

  • Würde ein aus meiner Sicht „echtes“ Weltportfolio bauen, statt nur dem MSCI-World zu kaufen.

    ...

    Lässt sich mit 4 ETFs relativ entspannt machen und antizipiert, dass die USA aber primär auch Indien und China im 21. Jahrhundert eine andere Rolle spielen werden als in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

    Kannst Du auch ALLES mit 1 ETF erreichen: Voila, der 'Kommer ETF'! ;)

    https://gerd-kommer.de/etf/

    Der Index, auf dem der Kommer ETF aufbaut hat nur seit seiner Auflage 2017 gegen einen FTSE All World oder einen MSCI ACWI (IMI) keinen Stich gesehen.

    Wenn man jetzt die höheren Kosten des Kommer ETF im Vergleich zu einem der beiden genannten ETF berücksichtigt (Mehrkosten 0,28%-0,37 p.a.) muss man irgendwann aber mal richtig abräumen, damit unter dem Strich eine Überrendite steht. :/

    PS: Mit dem RAFI3000 ETF gibt es bereits seit 10 Jahren einen ETF, der Deinen Wünschen weitgehend entspricht.

    Nur auch hier gilt: Seit der Auflage hängst Du renditetechnisch hinter einem günstigen All World ETF hinterher...

    https://www.fondsweb.com/de/vergleichen…25,IE00B3YLTY66

    Klar, kann sich in 10 Jahren ändern, oder in 20 Jahren.:/

    Die höheren Kosten mußt Du aber in jedem Fall zahlen. Und zwar JEDES Jahr.

  • Für längere Zeit war ich 100% in a1jx52 (vanguard all world) investiert (Notgroschen auch vorhanden).

    Gegenwärtig investiere ich in a1t8fs (vanguard dev europe)

    Mein Ziel ist 20% vom Depot in A1t8fs zu investieren.

    Begründung - a1jx52 ist zu USA-lastig.

    Ist meine Entscheidung richtig - keine Ahnung.

    Mein Ziel Depot ist 80% all world 20% dev Europe (Notgroschen ist vorhanden)

  • (Mehrkosten 0,37-28% p.a.)

    Wirklich 28%?! Das ist ein Typo, oder?

    Ich habe gerade nochmal geschaut, Kommer wirbt mit "Die Kosten („TER“) des L&G Gerd Kommer Multifactor Equity UCITS ETF belaufen sich auf 0,50% pro Jahr — das war’s. Kein Ausgabe­aufschlag, keine Performance Fees, keine versteckten Kosten."

  • Montag Morgen halt ;)

    PS: Edith hat zugeschlagen

    Ich dachte an irgendwelche absurden Performance Fees, die gibt es ja auch manchmal. ^^

    Ich habe es schonmal geschrieben, wer auf Faktorwetten steht und meint, mehr Komplexität = mehr Rendite, soll das gerne machen (immer noch besser als aktive Fonds mit 5% Ausgabeaufschlag oder irgendwelche Finanzverwaltungen, die 1% vom Portfolio als Jahresgebühr nehmen). Ich investiere nur in Dinge, die ich verstehe. Und bei diesem ETF verstehe ich nicht, warum er besser sein soll als ein schlichter MSCI World oder FTSE All World.

  • Hallo speziell lieber Forumsfreund @eigob und 12345

    Regelmäßige Nutzer dieses Forums wissen dass ich vor allem in Urlaubszeiten das Forum hier immer als Morgen-Lektüre nutze anstelle einer fehlenden Tageszeitung.

    Daher will ich jetzt auch noch meinen bescheidenen Kommentar zur Frage

    Unterschiedliche Wert-Entwicklung von ETF Fonds beisteuern.

    Ich investiere seit Anfang der achtziger Jahre also seit rund 40 Jahren ausschließlich in Einzelaktien mit Schwerpunkt regelmäßiger Dividenden Zahlung.

    Vor einigen Jahren habe ich mich entschlossen, neues Geld , das ich überwiegend durch den Verkauf von Immobilien erzielt habe, nicht mehr in Einzelaktien, sondern in ETFfonds zu investieren.

    Der Grundgedanke dabei war, dass die Einzelaktien im Laufe der Jahre die Welt Entwicklung der einzelnen Aktien erheblich auseinander driftet

    Zum Beispiel einer Verdopplung bei Nestlé steht eine Verzehnfachung bei McDonald’s gegenüber.

    wenn ich diese Differenzen durch Teilverkäufe und Aufstockung ausgleichen will, fällt bei den Teilverkäufen hohe Gewinn Steuer an

    Wenn ein ETF seine Positionen angleicht fällt für Anleger zunächst keine Steuern an.

    Und damit komme ich endlich zur Kern -Aussage.

    Ich habe mich für vier verschiedene ETF entschieden.

    MSCI World, NASDAQ-Technologie,

    ETF-Europa und ein Pharma-Branchen-ETF als meine Lieblingsbranche.

    Fazit

    Langjährige Forums Freunde hier werden nicht überrascht sein, über meine Erfahrungen mit ETF.

    In der Tat gibt es auch bei den ETF starke Unterschiede in der Wert Entwicklung.

    je länger man diese jedoch hält und der Betrachtungszeitraum größer wird umso mehr gleichen sich diese aus.

    Bestes Beispiel WeltMSCI und NASDAQ.

    Meine ernüchternde Erfahrung:

    letztlich reicht 1 ETF auf den Welt Index

    Wem es jedoch in erster Linie um Dividenden Erträge geht, ist unverändert mit Einzelaktien erheblich im Vorteil.

    Das würde jetzt aber hier zu weit führen.

    Ich bin ohnehin gespannt, ob jemand die bekannt langen Texte von McProfit bis zu Ende liest.

    Schöne Urlaubs Grüße und bis zum nächsten Mal.

  • Ich bin ohnehin gespannt, ob jemand die bekannt langen Texte von McProfit bis zu Ende liest.

    Ich! Ich finde sie immer recht unterhaltsam (zwar manchmal etwas repetitiv, aber trotzdem nett zu lesen).

    Und diesmal tatsächlich mit einer neuen Information - dass Du auch in ETF investiert bist, wusste ich gar nicht und hätte ich (angesichts der vehementen Verteidigung von Einzelaktien in fast jedem Beitrag) auch nicht erwartet. Sind Deine ETF denn thesaurierend oder ausschüttend (weil damit "näher" an Dividendenaktien dran)?

  • Lieber Forumsfreund 12345

    Hoppla, deine Antwort auf meinen Kommentar kam schneller, als ich überhaupt schreiben könnte

    Da meine Texte nicht noch länger werden sollen, habe ich meine Anlage Strategie hier nicht immer bis ins Detail dargestellt.

    Ich bin unverändert, ein Fan von Einzelaktien, in meinem Fall allerdings wegen der Dividendenrendite.

    Wie du weißt, investiere ich seit Anfang der achtziger Jahre in Aktien.

    Natürlich habe ich am Anfang auch fast keinen Fehler ausgelassen

    Das hatte den Vorteil, dass ich sehr schnell mein Glück bei den Dividenden gesucht habe

    Der riesige Vorteil der Dividenden ist denn meisten Anleger immer noch nicht bewusst.

    Zahlreiche Weltkonzerne zahlen nicht nur jedes Jahr eine Dividende, sondern jedes Jahr eine höhere teilweise seit 50 oder 100 Jahren ohne Unterbrechung

    Diese ständigen Erhöhungen führen im Laufe der Jahre zu einer unglaublichen Rendite bezogen auf den Einstieg-Kurs, die natürlich in keiner Zeitung steht

    gGerde in meinem Fall, wo ich aufgrund persönlicher Umstände sehr hohe Beträge in Einzel-Aktien investiert habe sind die Dividenden für mich seit vielen Jahren mein Haupteinkommen

    Das praktische Problem habe ich dir ja geschildert.

    Die Kurs-Entwicklung bei Einzelaktien ist sehr unterschiedlich.

    Nach Jahrzehnten gibt es bei gleichem Anlagebetrag alles:

    von Verdoppelungen bis Verzehnfachung.

    Umschichten kostet Steuer.

    Daher lasse ich es laufen und habe vor einigen Jahren bei einer anderen Bank ein Depot nur mit ETF gestartet.

    Allerdings in thesaurierende weil die Dividendenrendite bei ETFs geringer ist als bei ausgewählten Einzelaktien.

    Zumal ich bei der Dividende nicht so sehr auf die aktuelle Höhe achte, sondern auf die jährliche Dividenden Steigerungsrate (DSR)

    also auf den Prozentsatz und den eine Firma. die Dividende jedes Jahr erhöht.

    McDonald’s hat zum Beispiel für dieses Jahr schon wieder eine Erhöhung um 10 % angekündigt. Das summiert sich unglaublich im Laufe der Jahre.

    Viele Grüße McProfit

  • Ich investiere seit ... rund 40 Jahren ausschließlich in Einzelaktien mit Schwerpunkt regelmäßiger Dividendenzahlung.

    Das erscheint praktisch (weil regelmäßig Geld hereinkommt, ohne daß man dafür etwas machen muß) und genau das hat auch eine erhebliche psychologische Wirkung. Aus Renditeaspekten ist die Orientierung an Dividenden eher nachteilig. Die Highflyer der vergangenen Jahre, in erster Linie Biotech und Tech, zahlen keine oder allenfalls wenig Dividende.

    Vor einigen Jahren habe ich mich entschlossen, neues Geld , das ich überwiegend durch den Verkauf von Immobilien erzielt habe, nicht mehr in Einzelaktien, sondern in ETFs zu investieren.

    Der Grundgedanke dabei war, dass ... Einzelaktien im Laufe der Jahre ... erheblich auseinander driften.

    Zum Beispiel einer Verdopplung bei Nestlé steht eine Verzehnfachung bei McDonald’s gegenüber.

    In welcher Zeit soll das passiert sein?

    Seit 2005 hat sich MCD etwa verachtfacht, Nestle etwa vervierfacht. MCD is also schon besser gelaufen als Nestle, aber nicht um so viel, wie Du schreibst.

    Übrigens: MCD ging es von etwa 2000 bis 2008 nicht so gut, so daß sie von den US-üblichen Quartalsdividenden auf Jahresdividenden umgestellt haben.

    Wenn ich diese Differenzen durch Teilverkäufe und Aufstockung ausgleichen will, fällt bei den Teilverkäufen hohe Gewinnsteuer an.

    Man sollte sich über eine hohe Steuer freuen und nicht ärgern, denn viel Steuer zahlt man nur bei viel Gewinn.

    Wenn ein ETF seine Positionen angleicht, fällt für Anleger zunächst keine Steuern an.

    Das stimmt. Dafür fällt für das Halten eines ETFs eine gewisse Steuer an (so der ETF im Kurs steigt), für das Halten von Einzelaktien nicht.

    Meine ernüchternde Erfahrung:

    letztlich reicht 1 ETF auf den Welt Index

    Wem es jedoch in erster Linie um Dividenden Erträge geht, ist unverändert mit Einzelaktien erheblich im Vorteil.

    Wie oben schon gesagt: Das stimmt nicht. Dividenden zu kassieren, mag technisch einfach sein, renditeträchtiger in den letzten 20 Jahren waren aber Aktien, die keine Dividende zahlten (etwa Amazon).

    Dito ETFs: Dividenden-ETFs sind hinter ähnlichen ETFs zurückgeblieben, die keinen speziellen Wert auf Dividendenzahlung legten. Das liegt an dem obigen Grund: Börsenhighflyer waren in den letzten Jahren Aktien, die keine oder nur wenige Dividende zahlten.

  • Angenommen Ihr wolltet in der allernächsten Zukunft eine größere Summe Geld in ETFs anlegen: Welche Faktoren der "Weltsituation" berücksichtigt Ihr bei Eurer Entscheidung und welche Einfluss haben diese in welcher Weise auf Euer Investitionsverhalten?

    Die Welt kannst du nicht beeinflussen und morgen kann alles oder nichts passieren. Schau lieber auf deine Verhältnisse. Wie groß ist diese Summe im Verhältnis zu deinem Einkommen und Sparzielen? 50 000€ sind eine Menge Geld, aber bei einer Altersvorsorge ist das nur ein kleinerer Betrag. Den würde ich eher nicht stückeln. Anders sieht es aus, wenn der Lottogewinn zu mehreren Millionen kommt und man auch zeitnah in eine Entnahme starten will.

  • Kannst Du auch ALLES mit 1 ETF erreichen: Voila, der 'Kommer ETF'! ;)

    https://gerd-kommer.de/etf/

    Die höheren Kosten mußt Du aber in jedem Fall zahlen. Und zwar JEDES Jahr.

    Preislich liege ich mit meinem 4-ETF-Konzept bei gewichteten 0,22% TER, Kommer liegt bei 0,5% und damit bei mehr als dem Doppelten! Den Punkt sehe ich daher nicht, was besser performt ist definitiv die Frage und das werden wir sehen. Was ich an meinem Konzept neben dem Re-Balancing, der breiteren Diversifizierung und den geringen Kosten (vergleichbar oder sogar günstiger als viele Standard Welt-ETF!) mag, ist der tatsächlich mögliche SRI Filter (den bewirbt Kommer ja ehrlicher Weise nicht einmal) und die Möglichkeit, die Einzelnen Bausteine bzw. Weltregionen einzeln austarieren zu können. Das nutze ich weniger im Sinne eines verkappten Market-Timings als viel mehr bei größeren geopolitischen Verschiebungen. Angenommen, der USD wäre nicht mehr die Weltwährung oder China und Taiwan folgen Russland und der Ukraine, das wären für mich so Entwicklungen, bei denen ich die Gewichtung überdenken würde. Und klar: Es ist eine Spektulation darauf, dass die Weltwirtschaft in 30 Jahren anders aussieht als heute oder in den letzten Jahrzehnten. Dafür lasse ich aktuell Rendite liegen, stelle mich aber für mehr mögliche Entwicklungen breiter auf.

    Wer davon ausgeht, dass Apple/Google/Facebook/Amazon und andere US-Großkonzerne die Weltrangliste der Unternehmen auch in 30 Jahren anführen, der wird mit einem reinen MSCI-World-ETF besser fahren, dann aber auch ohne Emerging-Markets, was mir persönlich definitiv zu viel Klumpenrisiko wäre...

  • Preislich liege ich mit meinem 4-ETF-Konzept bei gewichteten 0,22% TER, Kommer liegt bei 0,5% und damit bei mehr als dem Doppelten!

    Der Unterschied ist nicht besonders groß. Bei kleinen Zahlen führt eine Prozentrechnung oftmals in die Irre.

    Aber klar: Der Kommer-ETF ist mit mehr Verwaltungsaufwand verbunden, es verwundert nicht, daß er daher etwas teurer ist. Er nimmt Big Tech zurück (wie Du das ja auch machen willst). Big Tech läuft momentan besonders gut, solange das so bleibt, werden der Kommer-ETF und auch Dein Ansatz zurückhängen. Das wird dann anders werden, wenn Tech nicht mehr so gut läuft.

    Es ist eine Spektulation darauf, dass die Weltwirtschaft in 30 Jahren anders aussieht als heute oder in den letzten Jahrzehnten. Dafür lasse ich aktuell Rendite liegen, stelle mich aber für mehr mögliche Entwicklungen breiter auf.

    Wer davon ausgeht, dass Apple/Google/Facebook/Amazon und andere US-Großkonzerne die Weltrangliste der Unternehmen auch in 30 Jahren anführen, der wird mit einem reinen MSCI-World-ETF besser fahren, dann aber auch ohne Emerging-Markets, was mir persönlich definitiv zu viel Klumpenrisiko wäre...

    Jeder legt sein Geld nach seinem eigenen Gusto an und ist niemandem darüber Rechenschaft schuldig (außer sich selbst).

  • Der Unterschied ist nicht besonders groß. Bei kleinen Zahlen führt eine Prozentrechnung oftmals in die Irre.

    Angenommen, man würde heute 100T€ für 30 Jahre anlegen und bekäme 7,5% jährliche Rendite, von der pauschal 0,5% abgezogen würden, so wäre man meiner Überschlagsrechnung nach mit 7% jährlicher Verzinsung bei runden 761.225,50€. Vergleicht man das mit bescheidenen 0,28% mehr, da man nur 0,22% Kosten jährlich abzieht, dann komme ich auf runde 823.309,16€.

    Die Differenz von 62.083,65€ würde ich jetzt nicht unbedingt als "nicht besonders groß" bezeichnen und unter den Tisch fallen lassen, gerade wenn es um noch größere Ausgangsbeträge geht! 8o

    Prozentsätze machen in der Prozentrechnung durchaus auf lange Sicht gerade wegen des Zinseszinseffektes einen erheblichen Unterschied. Das macht die aktiven Fonds selbst bei einer marktbreiten Aktienauswahl ja so schlecht!

  • Der Unterschied [zwischen einer TER von 0,22% und einer von 0,5%] ist nicht besonders groß. Bei kleinen Zahlen führt eine Prozentrechnung oftmals in die Irre.

    Angenommen, man würde heute 100T€ für 30 Jahre anlegen und bekäme 7,5% jährliche Rendite, von der pauschal 0,5% abgezogen würden, so wäre man ...

    Glaub keiner Statistik, die Du nicht selbst gestaltet hat.

    Du hast angemerkt, daß eine TER von 0,5% das Doppelte einer TER von 0,22% sei. Arithmetisch hast Du damit recht, aber die prozentuale Darstellung führt dennoch in die Irre, wie eigentlich immer bei kleinen Zahlen.

    Hat ein ganzes Land in einem Jahr 1 Arbeitslosen und im nächsten 10, so hat sich die Arbeitslosenrate damit verzehnfacht. Angesichts von Millionen von Werktätigen in diesem Land ist aber selbst die verzehnfachte Zahl völlig unbedeutend.

    Ein ETF mit einer TER von 0,5% kann trotz höherer Kosten besser laufen als einer mit TER 0,22%, der absolute Unterschied der Kosten ist eben "nur" 0,28%.

    Eine ständige Minderperformance steht auf einem anderen Blatt.

    Ich bin sicherlich kein Freund aktiver Fonds. Aber wir stoßen dennoch immer mal wieder auf einen, der im Beobachtungszeitraum trotz erheblicher Kosten in der Größenordnung von 1,6% p.a. von der Performance mit einem passiven Fonds mit Kosten von 0,2% oder so mitgehalten hat. Unmöglich ist das somit nicht.

  • Ein ETF mit einer TER von 0,5% kann trotz höherer Kosten besser laufen als einer mit TER 0,22%, der absolute Unterschied der Kosten ist eben "nur" 0,28%.

    [...] Unmöglich ist das somit nicht.

    Ein aktiver Fonds mit einer TER von 3% kann im Einzelfall deutlich besser laufen als viele marktbreite ETF, Einzelaktien auch, unmöglich ist das ganz sicher nicht. Aber wo ist das Argument bezüglich der Fonds-Kosten bei gleichem Fonds-Inhalt?

    Viele unterschätzen meiner Ansicht nach kollossal die Größenordnung an Geld, die sie gerade mit diesen vermeintlich geringen prozentualen Unterschieden einer Fondsgesellschaft in den Rachen werfen. Die Fondsgesellschaften leben genau davon und wenn ich mir meine Bekannten im Fonds-Management so anschaue, dann gar nicht mal schlecht... ;)

  • Ist sie aber halt nicht.


    Für oder gegen den Kommer-ETF sprechen andere Dinge, die TER ("mehr als das Doppelte!!!") ist in dem Zusammenhang kein Aufreger.

    Und über 62.000€ Renditeunterschied bei der genannten Laufzeit und einer für Aktien marktüblichen Rendite ist keine Silbe wert? Glaube du argumentierst dich gerade um Kopf und Kragen... 8o

    monstermania hatte ja gerade unterstellt, dass der Fonds identisch mit meiner Auswahl wäre, daher der Vergleich der Kosten. Ich halte den Fonds nicht für teuer, der Preis scheint mir angemessen. Bei unterstellt gleichem Inhalt würde ich argumentieren, dass die Kosten das Hauptkriterium der Entscheidung sind. Und wie geschrieben (oder viel mehr gerechnet) ist der Unterschied zwischen 0,5% TER und 0,22% TER wirklich nicht ohne!

    Zumal wie oben geschrieben ein eigenes ETF-Konzept m.E. weitere erhebliche Vorteile bietet, die dem Anliegen des Threads (Anpassungsmöglichkeiten je nach Weltlage, Weltwährung, etc.) auch eher entsprechen...

    N'Acht allerseits!

    Einmal editiert, zuletzt von FinanztipUser (9. Oktober 2023 um 23:38)