Meine Altcoinstrategie 2025/2026 - ganz ohne Bitcoin

  • Aus meiner Sicht sind Kryptowährungen, die solche Eigenschaften mitbringen und hinter denen vermutlich Personengruppen oder Unternehmen mit Gewinnerzielungsabsicht stehen, vergleichbar mit Investitionen in Einzelaktien von Technologie-Startups. Man partizipiert dann eben nur nicht in Form von Dividenden und Kurssteigerungen als Aktionär, sondern rein durch Preissteigerungen der Kryptowährungen. Kann man machen. Da dieses Spiel mit Wetten auf Einzelaktien aber schon nicht so recht funktionieren mag, warum sollte es bei Altcoins besser sein :/

    Der Vergleich mit Tech-Startups ist gar nicht so falsch. Genau deshalb funktionieren viele Altcoins aber besser als dein Beispiel: Sie bieten nicht nur „Wettbewerb auf Kurssteigerung“, sondern echte, wiederkehrende Erträge und messbaren Nutzen.
    Ein Aktionär wartet auf Dividenden, ein Altcoin-Investor kann sofort verdienen, durch Staking, Lending, Gebührenanteile oder sogar Revenue-Sharing im Protokoll. Das ist ein fundamentaler Unterschied. Ich bekomme Cashflow für’s Halten.
    Dazu kommt, Technologie-Tokens arbeiten nicht isoliert, sondern als Teil eines Ökosystems. Ein Chainlink, ein AXL oder ein IMX sind nicht „Wetten“, sondern Infrastruktur, die heute schon täglich genutzt wird, ähnlich wie Cloud-Server oder Payment-APIs. Sie lösen Probleme, erzeugen Nachfrage und schaffen dadurch strukturelle Werttreiber.
    Kurz, ich investiere nicht in irgendeinen Coin, sondern in Netzwerke, die echten Nutzen erzeugen, Nutzer haben, Partner haben und laufend weiterentwickelt werden. Und ja, manche Projekte scheitern wie Startups, aber die, die durchkommen, skalieren global und automatisiert. Und genau darauf setze ich.

  • Der Vergleich mit Tech-Startups ist gar nicht so falsch. Genau deshalb funktionieren viele Altcoins aber besser als dein Beispiel: Sie bieten nicht nur „Wettbewerb auf Kurssteigerung“, sondern echte, wiederkehrende Erträge und messbaren Nutzen.
    Ein Aktionär wartet auf Dividenden, ein Altcoin-Investor kann sofort verdienen, durch Staking, Lending, Gebührenanteile oder sogar Revenue-Sharing im Protokoll. Das ist ein fundamentaler Unterschied. Ich bekomme Cashflow für’s Halten.
    Dazu kommt, Technologie-Tokens arbeiten nicht isoliert, sondern als Teil eines Ökosystems. Ein Chainlink, ein AXL oder ein IMX sind nicht „Wetten“, sondern Infrastruktur, die heute schon täglich genutzt wird, ähnlich wie Cloud-Server oder Payment-APIs. Sie lösen Probleme, erzeugen Nachfrage und schaffen dadurch strukturelle Werttreiber.
    Kurz, ich investiere nicht in irgendeinen Coin, sondern in Netzwerke, die echten Nutzen erzeugen, Nutzer haben, Partner haben und laufend weiterentwickelt werden. Und ja, manche Projekte scheitern wie Startups, aber die, die durchkommen, skalieren global und automatisiert. Und genau darauf setze ich.

    Allein in deinem letzten Post sind ca. 5 Fachbegriffe die ich nicht verstehe ^^ Irgendwie erinnert mich das daran, als ich vor 25 Jahren während der New Economy Zeit in der Börse Online oder im Aktionär geblättert habe. Da waren auch ständig irgendwelche Themen die ich zwar überhaupt nicht verstanden habe. Aber ein Experte hat das dann so beschrieben, dass es für mich irgendwie schlüssig klang. Aber bevor du dir jetzt die Mühe machst, mir die Begriffe zu erklären. Spar dir die zeit, du wirst mich nicht überzeugen. Dir viel Erfolg. Oder sollte ich viel Glück sagen? :/

  • Allein in deinem letzten Post sind ca. 5 Fachbegriffe die ich nicht verstehe ^^ Irgendwie erinnert mich das daran, als ich vor 25 Jahren während der New Economy Zeit in der Börse Online oder im Aktionär geblättert habe. Da waren auch ständig irgendwelche Themen die ich zwar überhaupt nicht verstanden habe. Aber ein Experte hat das dann so beschrieben, dass es für mich irgendwie schlüssig klang. Aber bevor du dir jetzt die Mühe machst, mir die Begriffe zu erklären. Spar dir die zeit, du wirst mich nicht überzeugen. Dir viel Erfolg. Oder sollte ich viel Glück sagen? :/

    Wenn du mir sagst, welche Begriffe dir fremd sind, erklär ich sie dir gerne 🙂

  • Das ist das praktische an AI: Man kann sich einen beliebigen Text mit anderen Worten erklären lassen. Bi gespannt, ob die AI das so hingekriegt hat:


    Hier kommt eine einfache Erklärung deines Textes, so dass es auch ein 12-jähriges Kind verstehen kann. Es geht um den Plan eines Menschen, wie er sein Geld in verschiedene Krypto-Projekte investiert.


    Der Autor redet darüber, wie er sein Geld in Kryptowährungen (also digitale Münzen und Projekte im Internet) aufteilt. Er tut das mit einem festen Plan und überprüft regelmäßig, ob er die richtige Menge in jedem Bereich hat. Wenn sich viel verändert, passt er es wieder an – das nennt man „Rebalancing“.

    Er teilt alles in fünf große Gruppen (Kategorien) ein:

    1. Grundbaustein (Core-Layer – etwa 50%)

    Das ist der wichtigste Teil seines Geldes, also sein „Fundament“.
    Er steckt hier die Hälfte in zwei bekannte Systeme:

    • Ethereum : Das ist wie ein riesiger digitaler Computer, auf dem andere Programme laufen können. Viele Entwickler bauen darauf Apps für Verträge, Zahlungen oder Spiele.
    • Solana : Das ist sehr schnell und billig, wenn man Transaktionen macht. Es wächst stark und viele neue Projekte entstehen dort.

    Der Autor nimmt nicht Bitcoin , weil Bitcoin für ihn nur wie „digitales Gold“ ist – man kann es zwar aufbewahren, aber damit nicht so viel machen. Ethereum und Solana können dagegen viel mehr.

    2. Verbindung & Infrastruktur (etwa 25%)

    Das ist sozusagen der Teil, der die verschiedenen Krypto-Systeme miteinander reden lässt.
    Hier steckt er Geld in Projekte, die das Internet der Blockchains bauen:

    • Chainlink : liefert wichtige Daten für andere Krypto-Projekte (z. B. aktuelle Preise).
    • Axelar : sorgt dafür, dass verschiedene Krypto-Systeme Informationen austauschen können.
    • Sei : hilft, bestimmte Ketten viel schneller zu machen.
    • Conflux : richtet sich vor allem auf Asien und China.

    Das ist wichtig, weil es später viele verschiedene Blockchains geben wird, die alle miteinander verbunden sein müssen.

    3. Layer-2 & Modularität (etwa 10%)

    Das sind Erweiterungen für Ethereum, damit alles schneller und günstiger wird.
    Er nutzt hier Dinge wie Starknet , ZKSync und Celestia .
    Diese Technik soll Ethereum helfen, mehr Menschen gleichzeitig zu bedienen, ohne dass alles zu teuer oder langsam wird.

    4. Künstliche Intelligenz & Rechenleistung (ca. 10%)

    Das ist sein Zukunftsbereich, wo er auf neue Trends setzt:

    • Fetch.ai , Render , Akash Network und Hyperliquid.
      Diese Projekte verbinden Computerkraft und künstliche Intelligenz. Sie sollen Rechenleistung dezentral und fair für alle anbieten.

    Der Autor glaubt, dass KI und Rechenpower (z. B. für Grafikkarten) in Zukunft sehr wichtig sein werden.

    5. Spiele & digitale Gegenstände (4–5%)

    Hier investiert er nur in Immutable X , ein Projekt, mit dem man digitale Spielgegenstände besitzt und handeln kann.
    Er steckt aber nur wenig Geld hinein, weil der Spielemarkt noch jung und riskant ist.


    Zusammengefasst:
    Der Autor will mit seiner Strategie Risiko und Zukunftsaussichten ausgleichen. Er legt fest, wie viel Prozent seines Geldes in welche Art von Krypto-Projekten gehen, überprüft das regelmäßig und passt es an. Er glaubt an die Zukunft von Ethereum, schnellem Datenaustausch zwischen Blockchains, günstiger Technik, künstlicher Intelligenz und digitalen Spielen.


    Möchtest du, dass ich daraus eine stark vereinfachte Kurzversion (z. B. nur 5 Sätze) schreibe, um es noch kindgerechter zu machen?

    Darauf habe ich dann doch verzichtet ;)

  • Nachdem sich in meinem Portfolio in den letzten Monaten einiges verändert hat, möchte ich mal ein Update posten. Einige erinnern sich vielleicht: Ich hatte hier mal meine Strategie vorgestellt. Der Grundgedanke ist geblieben: Ich investiere im Kryptobereich bewusst nicht in Bitcoin, sondern in ausgewählte Altcoins, die aus meiner Sicht echte Infrastruktur, echte Nutzung oder zumindest eine nachvollziehbare Zukunftsthese haben.

    Was sich aber stark verändert hat: Mein Portfolio ist inzwischen deutlich konzentrierter, aufgeräumter und klarer strukturiert. Früher war es eher ein Sammelbecken: hier ein spannender Token, dort ein neues Narrativ, da ein kleiner Zukunftsversuch. Das war lehrreich, aber irgendwann merkt man: Wenn man zu viele kleine Positionen hat, besitzt man am Ende eher ein digitales Panini-Album als ein Portfolio. Deshalb habe ich einiges verkauft, Themen zusammengeführt und mein Portfolio auf wenige Hauptbereiche reduziert.

    Aktuell liegt mein Kryptobestand ungefähr im niedrigen fünfstelligen Bereich. Das schwankt natürlich stark, wie in Krypto üblich. Mir geht es daher weniger um den Tageswert, sondern um die Struktur dahinter. Grob sieht die Aufteilung aktuell so aus: Core-Layer ca. 56 %, Interoperabilität & Infrastruktur ca. 15 %, On-Chain Finance ca. 20 %, AI / Modular / DePIN ca. 7 % und Privacy / Confidential Infrastructure ca. 4 %. Das ist bewusst kein gleichgewichtetes Portfolio. Ich will dort am stärksten investiert sein, wo ich langfristig den größten Nutzen sehe.

    Der größte Teil meines Portfolios liegt inzwischen in Ethereum und Solana. Das ist der Bereich, bei dem ich am wenigsten experimentieren möchte. Ethereum sehe ich weiterhin als wichtigste Basis für Smart Contracts, DeFi, Stablecoins und viele institutionelle Anwendungen. Smart Contracts sind vereinfacht gesagt kleine Programme auf der Blockchain, die Regeln automatisch ausführen, ohne dass dafür eine Bank, ein Broker oder eine zentrale Plattform dazwischenstehen muss. Ethereum ist für mich in diesem Bereich weiterhin der Platzhirsch: nicht perfekt, nicht billig, nicht immer schön, aber extrem relevant. Solana ist mein zweiter großer Core-Baustein: schneller, günstiger und stärker auf hohe Nutzeraktivität ausgelegt. Einfach gesagt: Ethereum ist für mich eher der große Finanz- und Sicherheits-Layer, Solana eher der schnelle, nutzernahe Performance-Layer.

    Der zweite große Bereich ist Infrastruktur. Das klingt trocken, ist aber aus meiner Sicht extrem wichtig. Wenn Krypto langfristig größer wird, wird es nicht nur eine Blockchain geben, sondern viele Netzwerke, Anwendungen und Ökosysteme. Dann braucht man Verbindungen zwischen diesen Systemen. Hier kommen Oracles, Bridges und Infrastrukturprotokolle ins Spiel. Ein Oracle bringt externe Daten auf die Blockchain. Eine Blockchain weiß von sich aus nicht, wie hoch ein Aktienkurs steht, ob eine Zahlung erfolgt ist oder welcher Zinssatz gerade gilt. Diese Informationen müssen zuverlässig von außen hereinkommen. Ohne solche Daten kann DeFi kaum sinnvoll funktionieren. Deshalb ist Chainlink für mich einer der wichtigsten Infrastrukturwerte überhaupt.

    Dazu kommen Projekte, die Blockchains miteinander verbinden. Das nennt man Interoperabilität. Einfach gesagt: Wenn Ethereum, Solana, Sei oder andere Netzwerke eigene Inseln sind, braucht man Brücken, Häfen und sichere Transportwege zwischen diesen Inseln. Dabei ist mir bewusst: Bridges und Interoperabilität sind technisch schwierig und risikoreich. Gerade bei Bridges gab es in der Vergangenheit viele Hacks. Aber wenn dieser Bereich sicherer wird, kann er enorm wichtig werden.

    Der wichtigste inhaltliche Schwerpunkt meines Portfolios ist inzwischen On-Chain Finance. Damit meine ich Finanzanwendungen, die direkt auf Blockchains laufen: dezentrale Börsen, Kreditprotokolle, Stablecoin-Systeme, Derivatehandel, tokenisierte Anleihen oder Geldmarktprodukte sowie Zins- und Renditemärkte. Ich glaube inzwischen ziemlich klar: Wenn Krypto langfristig wirklich großen Nutzen hat, dann wahrscheinlich nicht bei Memecoins oder digitalen Sammelbildchen, sondern im Finanzsystem. Das heißt nicht, dass morgen alle Banken verschwinden. Das wäre Quatsch. Aber viele Finanzprozesse können durch Blockchain-Technologie schneller, transparenter, günstiger und globaler werden.

    Gerade Stablecoins sind für mich ein gutes Beispiel. Ein Stablecoin ist ein Token, der möglichst stabil an eine Währung wie Euro oder US-Dollar gekoppelt ist. Viele Menschen wollen nicht mit Bitcoin oder Ethereum bezahlen. Sie wollen digitales Geld, das schnell verschickbar ist und nicht morgen 10 % höher oder tiefer steht. Stablecoins sind deshalb für mich eines der bisher stärksten echten Krypto-Produkte. Dazu kommen Kreditmärkte, dezentrale Handelsplätze und Protokolle, die reale Vermögenswerte auf die Blockchain bringen. Diese nennt man oft RWA, also „Real World Assets“. Das können zum Beispiel Anleihen, Geldmarktfonds oder andere klassische Finanzwerte sein, die auf der Blockchain abgebildet werden.

    Der Bereich AI, Compute und DePIN ist bei mir ebenfalls vertreten, aber deutlich kleiner. DePIN bedeutet „Decentralized Physical Infrastructure Network“. Gemeint ist reale Infrastruktur, die dezentral über Blockchain-Netzwerke organisiert wird, zum Beispiel Rechenleistung, Speicherplatz, GPU-Kapazität für KI, Funknetze, Sensordaten oder Cloud-Dienste. Ich finde diesen Bereich spannend, bin dort aber vorsichtiger als bei Core oder DeFi. Im AI-Bereich ist aktuell extrem viel heiße Luft unterwegs. Trotzdem halte ich einige Ansätze für interessant, besonders dort, wo es um echte Rechenleistung, dezentrale Cloud-Infrastruktur oder Datennutzung geht.

    Ein kleiner, aber für mich wichtiger Bereich ist Privacy. Damit meine ich nicht „anonyme dunkle Ecken des Internets“, sondern vertrauliche Infrastruktur. Ich glaube nicht, dass große Teile des Finanzsystems dauerhaft auf komplett transparenten Blockchains laufen werden. Wenn jede Transaktion, jede Unternehmenszahlung und jede Vermögensbewegung öffentlich einsehbar ist, ist das für viele reale Anwendungen schlicht unbrauchbar. Besonders spannend finde ich Zero-Knowledge-Technologie. Zero Knowledge bedeutet vereinfacht: Man kann beweisen, dass etwas stimmt, ohne alle Details offenzulegen. Nicht alles muss öffentlich sichtbar sein, damit es trotzdem überprüfbar bleibt.

    Warum weiterhin kein Bitcoin? Ich habe nichts gegen Bitcoin. Bitcoin war der Anfang von allem. Ohne Bitcoin gäbe es diesen Markt vermutlich nicht. Aber für meine persönliche Strategie ist Bitcoin nicht der Schwerpunkt. Ich sehe in Bitcoin keinen echten produktiven Nutzen: kein wirklich relevantes Zahlungssystem, kein digitales Gold im engeren Sinne, eher ein Spekulationsobjekt ohne echten Use Case. Das kann funktionieren, vielleicht sogar eine Weile sehr gut. Aber mich interessieren im Kryptobereich stärker produktive Netzwerke und Anwendungen.

    Mich interessiert also nicht nur die Frage: „Welcher Coin ist knapp?“ Mich interessiert eher: Welche Infrastruktur wird genutzt? Wo entstehen Finanzmärkte? Wo laufen Stablecoins? Wo entstehen reale Anwendungen? Welche Protokolle könnten langfristig Gebühren, Volumen oder Netzwerkeffekte erzeugen? Das ist ein anderer Ansatz. Nicht automatisch besser, aber es ist meiner. Ich bin mir bewusst, dass Bitcoin am Ende viele Altcoins schlagen kann. Das Risiko nehme ich bewusst in Kauf. Mein Portfolio ist keine Anti-Bitcoin-Religion, sondern eine andere Wette.

    Der größte Unterschied zu früher ist nicht irgendein einzelner Coin, sondern die Struktur. Früher war ich breiter, kleinteiliger und experimenteller unterwegs. Heute ist das Portfolio fokussierter: weniger Kleinkram, weniger Mini-Positionen, weniger „vielleicht wird das was“, mehr Konzentration auf Kernthesen und klarere Rollen der einzelnen Bereiche. Ich habe auch gemerkt, dass zu viele Positionen mental anstrengend werden. Man muss Nachrichten verfolgen, Tokenomics verstehen, Roadmaps beobachten, Sicherheitsrisiken einschätzen, Stakingbedingungen prüfen und Kursbewegungen einordnen. Ab einer gewissen Anzahl wird das nicht besser, sondern nur lauter. Deshalb war mein Ziel: weniger Nebel, mehr Maschinenraum.

    Natürlich bleibt das Ganze hochriskant. Altcoins können stark fallen, einzelne Projekte können scheitern, Token können trotz guter Technologie schlecht performen, Regulierung kann Probleme machen, und manchmal gewinnt nicht die beste Technik, sondern das lauteste Narrativ. Deshalb ist das für mich kein Ersatz für ein normales Depot. Ich habe daneben weiterhin klassische Anlagen, Altersvorsorge und Rücklagen. Krypto ist bei mir ein spekulativer Zukunftsbaustein, nicht die ganze Altersvorsorge.

    Mein bitcoinfreies Altcoin-Portfolio ist heute deutlich konzentrierter als früher. Der Kern besteht aus Ethereum und Solana. Darum herum liegen Infrastruktur, On-Chain Finance, etwas AI/Compute und ein kleiner Privacy-Block. Ich versuche damit nicht, jeden Trend mitzunehmen, sondern auf Bereiche zu setzen, von denen ich glaube, dass sie langfristig gebraucht werden könnten. Oder sehr einfach gesagt: Ich investiere nicht in „Krypto, weil Krypto steigt“, sondern in die Frage: Welche Bauteile könnte ein zukünftiges digitales Finanzsystem wirklich brauchen? Ob ich damit richtigliege, weiß ich nicht. Aber die Strategie ist inzwischen klarer, ruhiger und ehrlicher als früher.

  • Sehr viel Text, schon interessant aber für mich zu wenige Coins benannt.

    Meine Altcoins sind übrigens alle mit 50-90% im Minus. Hab die aber auch schon abgeschrieben.

    Sorry, hatte die Bilder vergessen.

    Bitteschön 🙂

    Aktueller Stand ist knapp 9% im Minus, davon der Finance-Bereich, der mit fast 60% im Plus ist.

    Sorgenkinder sind aktuell SEI und TIA.

  • Grossrat Danke. Interessant, du hast dich ja viel mit den Altcoins beschäftigt, warum hast du kein XRP, Cardano (ADA) und Kaspa, findest du die nicht interessant? Vor allem XRP wird ja viel spekuliert das dies bzw. Ripple im Finanzsystem von Banken oder so mal kommen könnte. Aber bin da überhaupt nicht tief drin.

    Hmpf gerade sind das bei Krypto wohl die Meisten, die Frage ist nur was geht noch mal hoch und was ist tot 😅

  • Grossrat Danke. Interessant, du hast dich ja viel mit den Altcoins beschäftigt, warum hast du kein XRP, Cardano (ADA) und Kaspa, findest du die nicht interessant? Vor allem XRP wird ja viel spekuliert das dies bzw. Ripple im Finanzsystem von Banken oder so mal kommen könnte. Aber bin da überhaupt nicht tief drin.

    Hmpf gerade sind das bei Krypto wohl die Meisten, die Frage ist nur was geht noch mal hoch und was ist tot 😅

    Danke dir. XRP habe ich mir natürlich angeschaut, aber gerade dort bin ich sehr skeptisch.
    Der Hauptpunkt ist für mich: Ripple als Firma und XRP als Token sind nicht dasselbe. Ripple kann Partnerschaften schließen, Zahlungsinfrastruktur anbieten und mit Banken arbeiten, ohne dass der XRP-Token dafür zwingend gebraucht wird. Genau das ist für mich der Knackpunkt.
    Bei vielen XRP-Erzählungen wird so getan, als würde jede Ripple-Partnerschaft automatisch den Token wertvoller machen. Das sehe ich nicht so. Der Token wirkt auf mich eher wie ein stark vermarktetes Anhängsel an einer Firma, die ihr Geschäft in weiten Teilen auch ohne diesen Token betreiben kann.
    Das heißt nicht, dass XRP nicht steigen kann. Natürlich kann er das. Er hat eine riesige Community, viel Bekanntheit und starke Narrative. Aber für meine Strategie reicht mir das nicht. Ich suche eher Token, bei denen der Nutzen möglichst direkt mit dem Protokoll verbunden ist.

    Bei Chainlink zum Beispiel brauche ich den Token im Ökosystem als Teil der Oracle-Infrastruktur. Bei Ethereum und Solana hängen Nutzung, Gebühren, Sicherheit und Netzwerkaktivität viel direkter am jeweiligen Asset. Bei DeFi-Protokollen interessiert mich, ob dort reale Nutzung, Liquidität, Gebühren oder Governance eine Rolle spielen. Bei XRP sehe ich dagegen zu viel PR und zu wenig zwingende Token-Logik.

    Cardano und Kaspa sind andere Fälle. Cardano respektiere ich vom Ansatz her, aber mir fehlt dort im Vergleich zu Ethereum oder Solana die praktische Dynamik. Kaspa finde ich technisch interessant, passt aber weniger zu meiner These. Ich suche nicht den nächsten „besseren Bitcoin“, sondern Bausteine für ein mögliches digitales Finanzsystem: Smart-Contract-Netzwerke, Oracles, DeFi, Stablecoins, RWA, Interoperabilität und Privacy.

    Deshalb sind XRP, ADA und Kaspa bei mir nicht im Portfolio. Nicht weil sie zwingend schlecht sind, sondern weil sie für meine eigene Struktur nicht sauber genug passen. Ich will nicht wieder ein digitales Panini-Album bauen, sondern ein Portfolio, bei dem jeder Baustein eine klare Funktion hat.

  • Nur der Vollständigkeit halber: Depot liegt bei Bitvavo, alle Token sind im Staking/Lending und erzeugen so passive Einnahmen. Nicht viel, aber bei aktuellen Kursen etwa 20€ im Monat, die ich aber nicht realisiere, sondern dazu nutze, den Durchschnitts-EK zu senken. Staking/Lending wird nicht in Cash, sondern in Token ausbezahlt.

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