Weniger Risiko. Im Alter haben Vermögenssicherung und Auszahlungen mehr Bedeutung.
Schon mal gut, dass er darauf hinaus will, dass ETF für 60+ immer noch relevant sind. Und indirekt, dass es nicht ETF im Versicherungsmantel sein müssen ![]()
Weniger Risiko. Im Alter haben Vermögenssicherung und Auszahlungen mehr Bedeutung.
Schon mal gut, dass er darauf hinaus will, dass ETF für 60+ immer noch relevant sind. Und indirekt, dass es nicht ETF im Versicherungsmantel sein müssen ![]()
Welches Pressemedium (Printbereich meinerseits bevorzugt) ist - aus Sicht eines Fachmanns und Experten wie Dir - denn für nicht völlig "blöde" Menschen mit relativ viel Geld (ohne aber den Grad der "finanzielle Freiheit" annähernd erreicht zu haben) geeignet und demnach konkret zu empfehlen ... ?
Danach suche ich nämlich schon sehr lange - bin aber über eine deutschsprachige Melange aus FAZ, NZZ
Dieser Frage schließe ich mich an (obwohl im Vergleich zu dir vermutlich sehr wenig Geld).
Insbesondere würde mich auch die Einschätzung zum „Handesblatt“ interessieren …wo dieses auf dem Kontinuum zwischen Schund (Bild) und Qualität (?) rangiert.
KaffeeOderTee Ich betrachte Dividenden ETFs im Alter nicht als grundsätzlich vorteilhaft, sondern argumentiere für normale ETFs in der ausschüttenden Variante, sofern man das Risiko aushält.
Die Rendite von Dividenden ETFs ist im allgemeinen ein wenig niedriger auch wenn sie in manchen Phasen etwas höher ist. Im Alter sind die Anforderungen häufig anders als in jungen Jahren wo man mit einer besonders langen Anlagedauer rechnen kann. Im Alter läuft das Depot häufig nur noch 20 Jahre und kontinuierliche Erträge werden wichtiger als maximale Rendite. Ein Zinseszinseffekt in der Nachkommastelle macht keinen großen Unterschied. Stark schwankende Kurse erhöhen hingegen das SORR. Der Nachteil von Dividenden ETFs ist daher in der letzten Anlegerphase nicht mehr so wichtig. Um hoch volatile Anlagen sollte man dagegen im Alter i.d.R. einen Bogen machen, weil man nicht die Zeit hat, um harte Rückschläge auszusitzen.
Dieser Frage schließe ich mich an
Nachvollziehbar - aus meiner Sicht.
Das bleibt Dir natürlich unbenommen. Für meinen Teil vermute bzw. befürchte ich aber, daß Achim Weiss - als Kenner und Experte der Presselandschaft - (siehe hier)
Focus halt. Bild für Leute mit etwas mehr Geld.
uns an diesem seinem Spezial-Wissen nicht teilhaben läßt ...
Dieser Frage schließe ich mich an (obwohl im Vergleich zu dir vermutlich sehr wenig Geld).
Insbesondere würde mich auch die Einschätzung zum „Handesblatt“ interessieren …wo dieses auf dem Kontinuum zwischen Schund (Bild) und Qualität (?) rangiert.
Ich würde ganz die Finger von dieser Lektüre lassen (das gilt natürlich erst Recht für blutige Laien und Laiinnen).
Besser die Bücher von Ellis lesen.
Ich würde ganz die Finger von dieser Lektüre lassen (das gilt natürlich erst Recht für blutige Laien und Laiinnen).
Besser die Bücher von Ellis lesen.
Danke.
Ich möchte den Tipps des Handelsblattes oder anderer Blätter eh nicht folgen.
Ich hatte es bloß mal kurz abonniert in der Annahme, es sei ein deutsches Qualitätsmedium und kein Boulevardblatt.
Und war dann überrascht, dass der Newsletter doch einen etwas, wenngleich nicht finanpornopgraphisch, so doch - „finanzerotischen“ Eindruck erweckte (der mich allerdings nicht ansprach
)
Da Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, wollte ich dazu mal eine andere Einschätzung hören.
Ich würde ganz die Finger von dieser Lektüre lassen
?
Das wird im Auge des Betrachters liegen. Sich via mehrerer Quellen zu informieren, um sich dann daraus (s)eine eigene Meinung zu bilden, halte beispielsweise ich generell für eine ziemlich gute Vorgehensweise.
Besser die Bücher von Ellis lesen.
"Winning the Losers Game" ... ?
"Charles D. Ellis is known for his philosophy of passive investing" ... - es gibt aber auch Menschen, die eine aktive Bewirtschaftung ihrer Mittel präferieren.
Oder auch: Paragraph Eins - jeder macht Seins
In dem Kontext:
ich die taz präferiere.
Schreibt übrigens Ellis auch in der taz ... ?
Mit der Zeit stellt sich heraus - wie bei fast allen seriöse(re)n Medien - dass zwischen vielem Belanglosen und Clickbait der eine oder andere gehaltvolle Artikel zu entdecken ist.
Hab jetzt zwei Monate Readly genossen, natürlich die Aktienmedien quergelesen und würde keines abonnieren wollen.
Für Videos ausser ab und zu von Finanztip oder Finanzfluss ist mir die Zeit zu schade.
Hab jetzt zwei Monate Readly genossen
Guter tip, danke!
Was ich nicht verstehe: wieso sind Dividenden-ETF im Alter plötzlich gut, wenn ansonsten allgemein der Tenor ist, dass Unternehmen, die verstärkt Dividenden ausschütten, anstatt zu investieren, keine gute Wahl sind?
Was heißt da "gut"? Ein Kriterium, nach dem man ein Anlageinstrument aussuchen kann, lautet Rendite. Aktuell verläuft die Entwicklung der Technik immer noch stürmisch, die rentabelsten Firmen zahlen keine Dividenden, steigen aber im Kurs vergleichsweise stark. Ein anderes Kriterium lautet "geringe Volatilität".
Unter einem Dividenden-ETF versteht man einen ETF, der seine Firmen speziell nach der Dividendenrendite aussucht. Gute Dividendenzahlen haben meist ein ausgereiftes Geschäftsmodell mit guten Erträgen, aber ohne fulminante Entwicklung. Steigen sie im Kurs, dann eher mäßig und stetig. Möchte man also ein Ranking aufstellen, sind Dividendenzahler ein vergleichsweise ruhiges Investment mit mäßiger Rendite. Sucht ein Anleger gerade das, ist er bei Dividenden-ETFs an der richtigen Adresse.
Jedem Tierchen sein Pläsierchen.
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Was heißt da "gut"? Ein Kriterium, nach dem man ein Anlageinstrument aussuchen kann, lautet Rendite. Aktuell verläuft die Entwicklung der Technik immer noch stürmisch, die rentabelsten Firmen zahlen keine Dividenden, steigen aber im Kurs vergleichsweise stark. Ein anderes Kriterium lautet "geringe Volatilität".
Unter einem Dividenden-ETF versteht man einen ETF, der seine Firmen speziell nach der Dividendenrendite aussucht. Gute Dividendenzahlen haben meist ein ausgereiftes Geschäftsmodell mit guten Erträgen, aber ohne fulminante Entwicklung. Steigen sie im Kurs, dann eher mäßig und stetig. Möchte man also ein Ranking aufstellen, sind Dividendenzahler ein vergleichsweise ruhiges Investment mit mäßiger Rendite. Sucht ein Anleger gerade das, ist er bei Dividenden-ETFs an der richtigen Adresse.
Jedem Tierchen sein Pläsierchen.
Danke für die Details.
Ich vermute, dass auch hier wieder gilt: Einzelaktien mit hoher Dividendenzahlung könnten schon eher ein Risiko sein, aber Diversifikation über ein ETF relativiert das Risiko.