Vielleicht kann mir jemand hier diesen einen Satz in Flassbeck's Artikel erklären?
Zitat„Derzeit liegt die Sparquote der privaten Haushalte der USA bei etwa 4 Prozent des BIP. Die amerikanischen Unternehmen weisen ebenfalls eine positive Sparquote auf, die zwar schwankt, aber in den vergangenen Jahren etwa bei einem Prozent des BIP gelegen hat. Hinzu kommt das Leistungsbilanzdefizit der USA, das nichts anderes bedeutet, als dass auch das Ausland „für die USA“ spart bzw. den USA – in der Größenordnung von mindestens 3 Prozent des BIP – Nachfrage wegnimmt. Summa summarum sind wir bei 8 Prozent des BIP (oder mehr als zwei Billionen US-Dollar), die in jedem Jahr an Nachfrage in der größten Volkswirtschaft der Welt fehlen.
Wieso spart dass Ausland "für die USA", wenn die USA ein Leistungsbilanzdefizit hätten?
(Ich schreibe extra "hätten", weil bereits festgestellt wurde, dass Warenströme ohne Einbeziehung von Dienstleistungen ein unvollständiges Bild ergeben.)