Geldanlage nach möglichen Hausverkauf

  • Dann sind dir schon ein ganzer Haufen an Kosten entstanden.
    Bausparen Kann in einigen Fällen für den Sparer günstig sein, aber auch nur dann wenn die Zinsen zum Darlehensabruf passen und die Bausparkasse dann auch wirklich zahlt.
    Hast du nur als „Freudsparer“ gespart hast du schon einen Haufen Geld verloren.

    Guten Morgen,

    ich hatte die BSV weniger als Geldanlage gesehen sondern mehr als Finanzierungsbaustein für die Anschlussfinanzierung. Aber du hast natürlich recht, es ist aktiv was verkauft worden und ich musste dafür zahlen. Außerdem würde sich durch den Verkauf des Hauses jetzt die damalige Planung ändern und dafür sind die BSV unflexibel. Aber ändern lässt es sich jetzt eh nicht mehr und aus damaliger Sicht waren sie als Sicherheitsbaustein nicht falsch und wie du sicherlich gesehen hast, passen die Zinsen in der Darlehensphase.

    Aber ich bin hier um mögliche Fehler zu vermeiden und hoffe auf weitere nützliche Tipps.

  • Und opfert dafür liquide Mittel. Aber grundsätzlich kann man ja nach Markt entscheiden. Ich würde da kein Mantra drauf legen. Je nach Marktsituation kann man ja trotzdem eine sondertilgung (max. 10k jährlich) machen. Aktuell gibt es für ein Jahresfestgeld bei Klarna 2,21 Prozent (1,63 netto).

  • Der erste BSV ist fast zuteilungsreif, also da ist es egal was ich mache. Der zweite ist noch recht frisch (4 Jahre alt) aber wurde nicht mit der Regelbesparung angespart. Würdest du mir also dazu raten diesen auf Eis zu legen? Aktuell sind da 1.450 Euro drin.

  • Ja aber du gibst deine negative Meinung zu den BSV kund. Das ist legitim aber etwas mehr konstruktives (positives) wäre natürlich auch nicht schlecht. Ich denke einige wichtige Zahlen stehen im Eingangspost.

  • Ich könnte auch die persönliche Lebensphasen (leider auch Schiksalschläge) der letzten 7 Jahre aufzählen. Auch diese haben noch immer Einfluss auf die jetzige Situation und sicherlich auch auf meine entgültige Anlageentscheidungen. Aber ich denke, dass gehört hier nicht hin.

    Meine Frage war ob du an meiner Stelle den 40 K BSV auf Eis legen würdest. Damit hätte ich dann eine Restschuld von 85 K ohne Sondertilgungen und würde auf eine 22 K Darlehen zu 0,95 % verzichten, könnte die 170 EUR (Regelbesparung) aber natürlich auch gewinnbringender anlegen oder als Sondertilgung nutzen (Restschuld dann ca 67.000).

  • Naja, so schlimm war das mit den BSV jetzt auch nicht. Aber du darfst das natürlich anders sehen. Grundsätzlich geht´s mir aber weniger um den BSV als um die Geldanlage der 300 K und ggf. noch die Frage Sondertilgung ja oder nein. In der Vergangenheit liegende Entscheidungen wurden so getroffen und haben mit der zukünftigen Geldanlage nichts zu tun. Somit wären konstruktive Tipps oder Hinweise für die Zukunft hilfreicher.

    Ja Excel ist gut geeignet. Es ist natürlich auch komplexer als man denkt, da man erstmal wissen muss was einem wichtiger ist (Sicherheit z. B. Geldmarkt-ETF oder auch über Sondertilungen oder Chancen über einen hohen Aktien-ETF Anteil). Diese Entscheidung kann einem keiner abnehmen, das ist mir klar. Aber Anregungend können vielleicht helfen.

    Das Darlehen über 105 K läuft bereits seit fünf Jahren. Die Tilgung wurde ausgesetzt und beginnt erst ab Oktober 2028 (kann ich aber wieder ändern), da ich diese in das damals selbstgenutzte Haus habe fließen lassen (Zins 2,39 %). Aus meiner Sicht bei einer vermieteten ETW eine sehr sinnvolle Entscheidung. Nun hat sich das Blatt aber unerwartete Weise gewendet.

  • Ich verstehe so eine Reaktion nicht. Warum kann man solche Posts nicht einfach sein lassen und seine konstruktive Meinung zu einer Geldanlage über 300 K schreiben. Der eine BSV über 40 K hat damit nun wirklich nichts zu tun. So einen blöden Smiley kann man doch einfach sein lassen.

  • Ein Euro in deinem Vermögen ist ein Euro in deinem Vermögen.

    Wo dieser Euro jetzt steckt ist völlig egal im Bezug auf dein Gesamtvermögen.

    Du brauchst einen flüssigen Vermögensteil der für Notlagen und kurzfristige Anschaffungen und Rücklagen für die Immobilien verwendet werden kann. Mit dem flüssigen Vermögen wirst du langfristig keine Rendite über der Inflation erzielen.

    Und einen festen Vermögensteil der Rendite über der Inflation bringen soll. Diese Vermögenswerte musst du jetzt zwischen Immobilien und breitgestreut im Aktienmarkt aufteilen.

    Das ganze so einfach wie möglich halten und die von Finanzprodukteverkäufern fern halten.

    Du bist auf einem guten Weg, aber da ich weder deine exakte finanzielle und persönliche Situation kenne ist schwer dir konstruktive Tipps zu geben.

    Du musst dich mit deinen Finanzentscheidungen wohlfühlen und nicht ich. Und wenn du irgendwo ein bisschen Rendite liegen lässt ist das eben so. Nur würde ich für mich das ganze möglichst einfach halten, da das Leben oft kompliziert genug ist.

  • Ich verstehe so eine Reaktion nicht. Warum kann man solche Posts nicht einfach sein lassen und seine konstruktive Meinung zu einer Geldanlage über 300 K schreiben. Der eine BSV über 40 K hat damit nun wirklich nichts zu tun. So einen blöden Smiley kann man doch einfach sein lassen.


    Nur zur Klarstellung und bestimmt nicht was du lesen möchtest:

    Du bist in einem kostenlosen Forum von Laien, die ihre Meinung schreiben und nicht bei einem von dir bezahlten Berater, dem du Vorschriften machen kannst. Du hast hohe Ansprüche an das Forum, fühlst dich bei harmlosen Aussagen schon angegriffen, teilst aber selbst ordentlich aus. Ich habe den Eindruck, dass du nur Bestätigung suchst, das ist aber nicht der Sinn des Forums. Vielleicht bist du hier einfach falsch.

  • Du bist in einem kostenlosen Forum von Laien, die ihre Meinung schreiben und nicht bei einem von dir bezahlten Berater, dem du Vorschriften machen kannst. Du hast hohe Ansprüche an das Forum, fühlst dich bei harmlosen Aussagen schon angegriffen, teilst aber selbst ordentlich aus. Ich habe den Eindruck, dass du nur Bestätigung suchst, das ist aber nicht der Sinn des Forums. Vielleicht bist du hier einfach falsch.

    Hatten wir schon öfter. Eigentlich sogar ziemlich häufig.
    Im Internet kann man ja auch so fröhlich seinen Gefühlen freien Lauf lassen.

    Unter vier Augen würde das wahrscheinlich ganz anders ablaufen.

  • Nur zur Klarstellung und bestimmt nicht was du lesen möchtest:

    Du bist in einem kostenlosen Forum von Laien, die ihre Meinung schreiben und nicht bei einem von dir bezahlten Berater, dem du Vorschriften machen kannst. Du hast hohe Ansprüche an das Forum, fühlst dich bei harmlosen Aussagen schon angegriffen, teilst aber selbst ordentlich aus. Ich habe den Eindruck, dass du nur Bestätigung suchst, das ist aber nicht der Sinn des Forums. Vielleicht bist du hier einfach falsch.

    Da magst du recht haben aber so einen überflüssigen Smiley kann man sich trotzdem sparen. Und ich denke, dass ich mit Horst Talski in einem gar nicht so schlechten Austausch bin. Wir nähern uns langsam an ;). Aber natürlich muss man auch mal was aushalten. Da hast du sicherlich recht. Mir geht es aber nicht um Bestätigung sondern um hilfreiche Tipps oder Anregungen. Nicht mehr und nicht weniger.

  • Nach dem Verkauf wäre es nur noch eine Immobilie (selbstgenutzte ETW). Natürlich ist es am Ende immer meine eigene Entscheidung und wie ich mich selbst kenne, werde ich wahrscheinlich doch Sondertilgungen machen, weil es sich einfach gut anfühlt Schulden abzubauen. Aber aktuell habe ich noch ein Problem damit so günstiges Geld zurückzuzahlen. Ich werde das geannten Buch lesen und dann ohne große Experimente (außer etwas Krypto) entscheiden und anlegen.

    Danke für´s erste.

  • Zum Depot kann ich mich den zahlreichen Vorrednern anschließen. Unnötig kompliziert und mit Doppelungen. Manches hat mehr mit zocken als mit Geldanlage zu tun.

    Zum Baukredit. Es ist günstiger ihn nicht zu tilgen, wenn man das Geld zu einem höheren Zinssatz nach Steuern anlegen kann. Das Guthaben von Bausparverträgen gehört zweifellos nicht dazu, würde mich jedenfalls sehr wundern.

    Deine Zinsbindung läuft bis 2036, Restschuld 105 k. Daneben besparst Du zwei Bausparverträge.
    Bausparvertrag 1 über 30k voraussichtlich zuteilungsreif 2027, aktueller Zinssatz unbekannt
    Bausparvertrag 2 über 40k Zinssatz und voraussichtlicher Zuteilungstermin unbekannt.

    Wer bei einem Bausparvertrag nur auf die niedrigen Zinsen schaut, macht einen grundsätzlichen Fehler bei der Berechnung der Gesamtkosten.

    Davon abgesehen, sehe ich nicht was Dir 2027 ein zuteilungsreifer Bausparvertrag bringen soll. Wenn überhaupt brauchst Du den doch erst 2036 oder übersehe ich da was? Wenn Du den die nächsten zehn Jahre weiter besparst, bleibt am Ende nur noch wenig Bauspardarlehen übrig und vermutlich bekommst Du auf das Guthaben deutlich weniger Zinsen als Du für den laufenden Kredit bezahlst. Hast Du Dir das mal durchgerechnet und besteht die Möglichkeit, die Sparrate bis 2036 auszusetzen? Frag mal bei der Bausparkasse, ob Du Deinen Sparbetrag aussetzen oder reduzieren kannst, um das spätere Darlehen (15k?) auch zu bekommen.

    Beim zweiten Bausparer sagt mir mein Gefühl ziemlich klar, dass es besser wäre, den komplett zu stornieren. Aber natürlich müsstest Du das noch selbst ausrechnen. Aber ohne mehr Details kann man das aus der Ferne nicht beurteilen. Wann würde der zuteilungsreif und wie sind die Konditionen?

  • Vielen Dank für deinen Beitrag. Vielleicht hätte ich mehr auf die Historie hinwiesen sollen. Der erste BSV wurde als Anschlussfinanzierung für die Restschuld des Hause 2027 gedacht. Wäre super aufgegangen. Die ETW hatte ich zu dem Zeitpunkt noch gar nicht.

    Den 2. BSV hätte ich mir wohl verkneifen sollen. Wobei ich bis vor kurzem noch gar nicht an einen Hausverkauf gedacht habe und ich mir hier den günstigen Zins (0,95 %) sichern wollte. Das ich die ETW selbst bewohne war auch bis vor kurzem nicht absehen. Aber natürlich hast du recht das BSV insgesamt sehr teuer sind und hauptsächlich die Provisionserträge der Bankhäuser nach oben treiben.

    Was die Depotplanung betrifft habe ich verstanden, dass man es lieber einfach halten sollte. Die 15 K in Ethereum sind zum zocken, das ist klar aber wenn ich ansonsten ohne doppelungen auf entsprechende ETF setze und eine ausreichende Reserve in einen Geldmarkt-ETF habe, passt das wohl für mich.

    Ich bestelle dann mal das Buch :thumbup:

  • Vielen Dank für deinen Beitrag. Vielleicht hätte ich mehr auf die Historie hinwiesen sollen. Der erste BSV wurde als Anschlussfinanzierung für die Restschuld des Hause 2027 gedacht. Wäre super aufgegangen. Die ETW hatte ich zu dem Zeitpunkt noch gar nicht.

    Den 2. BSV hätte ich mir wohl verkneifen sollen. Wobei ich bis vor kurzem noch gar nicht an einen Hausverkauf gedacht habe und ich mir hier den günstigen Zins (0,95 %) sichern wollte. Das ich die ETW selbst bewohne war auch bis vor kurzem nicht absehen. Aber natürlich hast du recht das BSV insgesamt sehr teuer sind und hauptsächlich die Provisionserträge der Bankhäuser nach oben treiben.

    Hätte, hätte, Fahrradkette.

    Auch wenn bei den Bausparverträgen aufgrund der Historie schlechte Entscheidungen getroffen wurden, gibt es keinen Grund, dem tatenlos zuzuschauen. Macht eine Auszahlung von BSV1 Sinn in 10 Jahren? Wie musst Du ihn optimal besparen, falls Du das umsetzen willst? Welche Alternativen gibt es? Welchen Sinn macht es, den BSV2 weiterzuführen?

    Statt für alles eine plausible Erklärung zu finden, versuche aus der aktuellen Situation das beste herauszuholen. Sorry - jetzt musst Du Deine Hausaufgaben machen!