Hartmut Walz empfiehlt ausschließlich passives Anlegen. Für ihn ist aber aktuell KISS auch mit drei ETFs gegeben.
Ich halte das für einen ziemlich dummen Satz von ihm. Ich denke auch, dass er das weiß. Er muss sich hier verbiegen, weil er einerseits die hohen Bewertungen in den USA sieht und gleichzeitig weiß, dass er immer für KISS war. Drei ETFs sind eben nicht KISS.
Nach ein paar Jahren bekommt man das nicht mehr mit konzentrierten Einzahlungen rebalanciert. Und wenn „der Klumpen“ wechselt, muss man neue Assets hinzunehmen. Es ist völlig utopisch zu glauben, dass ein durchschnittlicher Privatanleger außerhalb der Nerd-Bubble so etwas über Jahrzehnte hinweg vernünftig managen kann.