Ein KISS von Irving – Zielpfad: 5 auf 20 Mio €

  • Danke für die Infos. Ich erwarte vom Kommer EFT keine Outperformance, sondern nur höhere Kosten.

    Aufgrund der globalisierten Weltwirtschaft gibt es für mich bei meinem langfristigen Anlagehorizont keinen Sinn, zusätzlich zum MSCI World Core in andere ETF zu investieren, da die darin enthaltenen Titel ihrerseits weltweit investiert sind. Dies gilt insbesondere deshalb, weil die Diversifikation gerade dann, wenn sie eigentlich wirken soll, nicht wirkt wie die Corona-Pandemie, Finanzkrise und andere Ereignisse mit weltweiter Auswirkung, nicht funktioniert.

  • Danke für die Infos. Ich erwarte vom Kommer EFT keine Outperformance, sondern nur höhere Kosten.

    Aufgrund der globalisierten Weltwirtschaft gibt es für mich langfristige keinen Sinn, zusätzlich zum MSCI World Core zu investieren, da die darin enthaltenen Titel ihrerseits weltweit investiert sind.

    Der Großteil japanischer Unternehmen agierte bereits 1989 global. Dennoch folgte für japanische Aktien eine Underperformance und fallende Kurse über mehr als 30 Jahre. Globale Geschäftstätigkeit ist daher keine hinreichende Diversifikation. Der Rechts- und Kapitalmarktraum der Börsennotierung bleibt ein eigenständiger Risikofaktor.

    Es gibt keinen rationalen Grund auf breite globale Diversifikation zu verzichten. Es ist und bleibt das einzige belastbare „Free Lunch“ der Kapitalmärkte.

  • Na dann lege ich mal nach. :D
    Als da wären: L&G Kommer ETF, Invesco RAFI 3000, HSBC Worldwide Equitiy und SPDR MSCI ACWI IMI

    https://www.fondsweb.com/de/vergleichen…98,IE00B3YLTY66

    Und welche Aussage gilt für die zukünftige Entwicklung? Keine Ahnung ;)
    Aber zumindest auf 1 Jahr hat der Invesco RAFI 3000 schon mal alle anderen Welt-ETF deutlich hinter sich gelassen. Langfristig scheint dann der Multifaktor-Ansatz des HSBC einen Tick mehr Rendite zu liefern.

    Ich bin ja zunehmend im SPDR MSCI ACWI IMI investiert. Seit 1994 hat der Index eine Rendite von 7,8% p.a. erzielt. Wenn das Renditeniveau auf die nächsten 30 Jahre auch in etwa erreicht wird bin ich vollauf zufrieden!
    Und ich gönne jedem anderen Investor (Kommer, RAFI 3000, HSBC Multifaktor) seine Rendite.

  • Für den Anleger ist die Ursache der Wertsteigerung (ob währungsbedingt oder fundamental) irrelevant. Maßgeblich ist ausschließlich das realiserte Ergebnis.

    Dem würde ich grundsätzlich zustimmen, ebenso, dass Währungseffekte langfristig keine Rolle spielen.

    Die aktuellen Vergleiche sind naturgemäß allerdings eher kurzfristig, weil es noch keine langen Datenreihen gibt.
    Der Kommer ETF hat hohe Kosten. Sie liegen aber m.E. im Rahmen dessen, was man bei Faktor ETFs und Dachfonds erwarten kann. (Ein Vanguard Lifestrategy ist auch teurer als die Summe der darin enthaltenen ETFs. Dafür hat man keine Rebalancing-Kosten).
    Die Frage ist m.E. nur, ob man an die Existenz von Faktor-Prämien glaubt oder nicht.

    In den letzten Monaten wird gerne das schwächere Abschneiden des MSCI World gegenüber Faktorgewichtungen, USA-Reduktion, etc. auf das sanfte Platzen der USA Blase zurückgeführt. Demgegenüber zeigten sich jetzt die Vorteile einer breiteren Diversifikation.

    Ich befürworte ja ebenfalls die breite Streuung über den globalen Aktienmarkt. Allerdings sollte man in der Argumentation für Diversifikation die gegenwärtigen Währungseffekte nicht außer acht lassen.
    Ein höherer EX-USA Anteil hätte natürlich geholfen. Noch besser wäre aber ein in Euro gehedgter MSCI World gewesen.
    Für die aktuelle Diskussion spielt eine breitere Diversifikation oder Abweichungen von der Marktkapitalisierung keine Rolle, weil wir schlicht Währungseffekte sehen, die langfristig wiederum keine Rolle spielen.


    https://www.fondsweb.com/de/vergleichen…24,IE00085PWS28

  • Und ich gönne jedem anderen Investor (Kommer, RAFI 3000, HSBC Multifaktor) seine Rendite.

    Finde ich auch. Danke, dass du auf den HSBC Multifaktor aufmerksam gemacht hast.
    Wenn ich allerdings auf die größten 10 Positionen schaue, wundere ich mich.
    Da sehe ich keine Unterschiede zu den Welt-ETF nach Markkapitalisierung.

  • Die Frage ist m.E. nur, ob man an die Existenz von Faktor-Prämien glaubt oder nicht.

    Ich bin mir nicht sicher, ob im Zusammenhang mit der aktuellen Fakten- und Studienlage der Begriff „Glauben“ wirklich passend ist. Genau wie beim Thema Equity-Prämie scheint es mir weniger um Glauben zu gehen als um die Akzeptanz empirisch gut belegter Zusammenhänge.

    Wer die Faktorprämien (oder die Equity-Prämie) akzeptiert und entsprechend investiert, erzielt langfristig höhere Renditen. Wer sie nicht akzeptiert, eben nicht. Man könnte das als eine Form von Glauben bezeichnen. Allerdings habe ich eher den Eindruck, dass hier der Wissensstand der entscheidende Faktor ist. Jeder, der schon einmal mit einem typischen deutschen Privatanleger (100 % Sichteinlagen) über ETFs diskutiert hat, weiß vermutlich, was ich meine.

    Zitat von Ariel

    Für die aktuelle Diskussion spielt eine breitere Diversifikation oder Abweichungen von der Marktkapitalisierung keine Rolle, weil wir schlicht Währungseffekte sehen, die langfristig wiederum keine Rolle spielen.

    Ich kenne halt die Entwicklung der Diskussionen in diesem Forum (und auch anderswo) sehr gut. Noch im letzten Jahr wurden hier regelrechte Schlachten geführt. Wer nicht marktkapitalisierend investiert war, wurde praktisch der Ketzerei bezichtigt.

    Gerd Kommer als Person und sein Ansatz wurden teils herablassend als „Kommerz für Dumme“ abgetan, regelmäßig begleitet von Verweisen auf angeblich überhöhte Kosten. Alles, was nicht MSCI World, ACWI IMI oder FTSE All-World war, wurde konsequent abgelehnt. Faktoren, die in den letzten 10–15 Jahren nachweislich nicht funktioniert hatten, galten pauschal als widerlegt.

    Nun sehen wir die ersten Ergebnisse (ja, der Zeitraum ist kurz) und plötzlich wird es entweder sehr still oder es werden „Währungseffekte“ oder ,,die Zeit vor der Fondsauflegung" als Erklärung bemüht. Man könnte aber auch einfach schreiben: Ja, Kommer, Beck, Walz und Fuchs lagen bislang richtig. Wie es weitergeht, wissen wir nicht. Aber ein Großteil dessen, was hier im letzten Jahr mit großer Sicherheit behauptet wurde, war schlicht falsch.

    Das ist auch einer der Gründe, warum ich diesen Thread eröffnet habe: um transparent zu dokumentieren, was tatsächlich passiert. Ich werde hier auch dann weiter posten, wenn der Gerd-Kommer-ETF hinten liegt.

  • Je nach dem, was man als "großen Unterschied" empfindet, finde ich die bei den meisten derzeit diskutierten Alternativen zu einem MSCI ACWI IMI o.ä. nicht.
    Klar, die Telekom ist bei Kommer ganz vorne dabei, sonst eher nicht. Aber ob die Top 10 Aktien jetzt 10% oder 20% des Index ausmachen, finde ich langfristig jetzt nicht so kategorial anders.
    (Was Irving ja auch nicht behauptet hat.)


    Wer die Faktorprämien (oder die Equity-Prämie) akzeptiert und entsprechend investiert, erzielt langfristig höhere Renditen.

    Das war in der Vergangenheit so. Für die Zukunft kann das niemand vorhersagen.

    Nun sehen wir die ersten Ergebnisse (ja, der Zeitraum ist kurz) und plötzlich wird es entweder sehr still oder es werden „Währungseffekte“ oder ,,die Zeit vor der Fondsauflegung" als Erklärung bemüht. Man könnte aber auch einfach schreiben: Ja, Kommer, Beck, Walz und Fuchs lagen bislang richtig.

    Bei so kurzen Zeiträumen können sich Währungseffekte nun mal stark bemerkbar machen.
    Und ich finde nicht, dass man das letzte Jahr als Beweis der überlegenen Kommer, Beck, Fuchs Strategie heranziehen kann, wenn man mit einem schlichten MSCI World Euro hedged noch besser gefahren wäre.
    (Auch wenn ich prinzipiell den anderen Ansätzen in der Sache durchaus aufgeschlossen bin).

  • Finde ich auch. Danke, dass du auf den HSBC Multifaktor aufmerksam gemacht hast.
    Wenn ich allerdings auf die größten 10 Positionen schaue, wundere ich mich.
    Da sehe ich keine Unterschiede zu den Welt-ETF nach Markkapitalisierung.

    Was mir an diesem Fonds gefällt, sind die niedrigen Kosten. Kritisch sehe ich allerdings die geringe Breite. Mit 419 Titeln wäre mir der Fonds für eine langfristige Ein-ETF-Lösung zu eng gefasst.

    Es gibt Studien, die zeigen, dass erst ab etwa 1.000 Titeln das unsystematische Risiko weitgehend diversifiziert ist.

  • Das war in der Vergangenheit so. Für die Zukunft kann das niemand vorhersagen.

    Du denkst also, dass es eine Wahrscheinlichkeit gibt, dass in Zukunft höheres systematisches Risiko nicht mehr prämiert wird und wir z.B. keine Equity Prämie mehr haben werden? Legst du dann konsequent nur in Sicheinlagen an?

  • ...

    Wer die Faktorprämien (oder die Equity-Prämie) akzeptiert und entsprechend investiert, erzielt langfristig höhere Renditen. Wer sie nicht akzeptiert, eben nicht. Man könnte das als eine Form von Glauben bezeichnen. Allerdings habe ich eher den Eindruck, dass hier der Wissensstand der entscheidende Faktor ist. ...

    Das kann ich gern unterschreiben. Nun ist mein Wissenstand aber so, dass der Kommer-Fonds die Faktorprämien eben lange nicht vollständig ausschöpft, aus folgenden Gründen:

    1.) Der Fonds setzt nicht konsequent auf Faktoren, sondern andere Gewichtungsmethoden spielen auch mit hinein.

    2.) Um die vollen Faktorprämien abschöpfen zu können, müssen die Anti-Faktoren leerverkauft werden. Dies darf Kommer in seinem Fonds aber gar nicht.

    3.) Die Gewichtung einzelner Titel ist nach oben gekappt. Dadurch werden gute Entwicklungen quasi ausgebremst.

    Im Zusammenhang mit dem Umstand, dass der Fonds vergleichsweise teuer ist, darf eine Überrendite daher bezweifelt werden.

    Oder habe ich da vielleicht etwas nicht richtig verstanden? Dann möge man mich korrigieren.

    ...

    Nun sehen wir die ersten Ergebnisse (ja, der Zeitraum ist kurz) und plötzlich wird es entweder sehr still oder es werden „Währungseffekte“ oder ,,die Zeit vor der Fondsauflegung" als Erklärung bemüht. Man könnte aber auch einfach schreiben: Ja, Kommer, Beck, Walz und Fuchs lagen bislang richtig. ...

    Nein, kann man nicht. Die guten Ergebnisse in jüngster Zeit beruhen auf den "wenig US-Titel-Faktor". Das war aber reiner Zufall und keine Faktorprämie.

    ...

    Es gibt Studien, die zeigen, dass erst ab etwa 1.000 Titeln das unsystematische Risiko weitgehend diversifiziert ist.

    Das ist eine Nullaussage. Was heißt denn "weitgehend" diversifiziert? Richtig: Es ist noch immer nicht vollständig diversifiziert.

    Um festzustellen, dass die Diversifizierung umso besser wird je mehr Titel ich haben, benötigt man keine Studien.

  • ..., dass es eine Wahrscheinlichkeit gibt, ...

    Zumindest gibt es diese Möglichkeit.
    Ich behaupte jetzt einfach mal, dass die Märkte durch KI unterstütze Analyse zunehmend effizienter werden.
    Und ja, wir werden irgendwann in der Zukunft wissen, wer 2025/2026 'optimal' investiert hat. Aber mir reicht auch eine 'suboptimale' Anlage aus. Ich will ja auch nicht 'von 5 auf 20 Mio.' 8o
    Mir reicht es, wenn ich in 30 Jahren in die Kiste hüpfe und bis dahin einfach mein Leben leben konnte ohne finanzielle Sorgen gehabt zu haben.

  • u denkst also, dass es eine Wahrscheinlichkeit gibt, dass in Zukunft höheres systematisches Risiko nicht mehr prämiert wird und wir z.B. keine Equity Prämie mehr haben werden?

    Genau das wollte ich sagen: Es wird keine Equity Prämie mehr geben... :S
    Wie ich investiere, habe ich in diesem Thread bereits dargelegt.

  • Zumindest gibt es diese Möglichkeit.

    Es ist auch möglich, dass Aktien in den kommenden 20 Jahren schlechter rentieren als ein Sparbuch bei der Sparkasse. Es ist auch möglich, dass ich morgen auf der Straße einen Lottoschein mit sechs Richtigen finde. Möglichkeiten gibt es viele.

    Was mich an vielen Aussagen in diesem Forum jedoch fasziniert, ist Folgendes: Nahezu jeder setzt selbstverständlich auf die Equity-Prämie, während Faktorprämien gleichzeitig angezweifelt oder abgelehnt werden. Dabei werden für beide gegensätzlichen Positionen oft dieselben Argumente bemüht. Unsicherheit wird nur akzeptiert, solange sie zur eigenen Position passt und abgelehnt, sobald sie es nicht tut. Das ist logisch nicht konsistent.

    Zitat von monstermania

    Mir reicht es, wenn ich in 30 Jahren in die Kiste hüpfe und bis dahin einfach mein Leben leben konnte ohne finanzielle Sorgen gehabt zu haben.

    Das ist ein ehrenwertes Ziel. Nur was hat das mit Faktorprämien zu tun bzw. wie können die dich daran hindern?:/

  • Es gibt den L&G Gerd Kommer Multifactor Equity Index auch ohne Faktorprämien. Er wird von Solactive im Hintergrund berechnet. Die Prämien sind seit Auflage deutlich positiv. Nach Kosten. Angesichts eines Umfelds mit negativer Small-Cap-Prämie ist das bemerkenswert.

    Ich bin sehr gespannt auf die Entwicklung in den kommenden zehn Jahren. Die von mir angenommene Outperformance von 1 % p. a. betrachte ich als Minimalziel (wohl wissend, dass diese Aussage hier im Forum regelmäßig für hohen Blutdruck sorgt ;)).

  • Widersprechen sich das K.I.S.S. Prinzip und der Multifactor-Equity-Ansatz von Kommer nicht?

    Das ist eine sehr gute Frage, die ich mir auch schon gestellt habe. Das Produkt selbst ist definitiv nicht K.I.S.S.. Hier wird es sehr gut erklärt und man erkennt, dass es deutlich komplexer ist als ein marktkapitalisierender Index.

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    Für mich ergibt sich das K.I.S.S. auf Anlegerebene: Es gibt nur ein Produkt und man muss sich um nichts kümmern. Deshalb sehe ich auch einen ACWI IMI als K.I.S.S., während ein 70/30-Portfolio aus MSCI World und Emerging Markets für mich nicht darunter fällt. Obwohl beides einfach zu verstehen wäre.

    Das gilt übrigens auch für den LS60, den ARERO und den Portfolio ETF. Alles mehr oder weniger komplexere Produkte, die sich aber gut eignen für einen KISS-Ansatz.

  • In den ersten drei Jahren haben sich die Faktorprämien noch nicht "bezahlt" gemacht. Stattdessen ist eine Parallelität mit (zunächst) geringerer Rendite festzustellen, die sich zuletzt angeglichen hat.

    Es wurde bereits erwähnt, dass es naheliegt, dass die Annäherung auf den zuletzt schwächeren US Dollar gegenüber dem Euro zurückzuführen ist, was auch folgender Chart nahelegt, der den ETF von Kommer mit dem von iShares "gehedged" vergleicht:

  • Das ist eine sehr gute Frage, die ich mir auch schon gestellt habe. Das Produkt selbst ist definitiv nicht K.I.S.S.. Hier wird es sehr gut erklärt und man erkennt, dass es deutlich komplexer ist als ein marktkapitalisierender Index.

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    Für mich ergibt sich das K.I.S.S. auf Anlegerebene: Es gibt nur ein Produkt und man muss sich um nichts kümmern. Deshalb sehe ich auch einen ACWI IMI als K.I.S.S., während ein 70/30-Portfolio aus MSCI World und Emerging Markets für mich nicht darunter fällt. Obwohl beides einfach zu verstehen wäre.

    Das gilt übrigens auch für den LS60, den ARERO und den Portfolio ETF. Alles mehr oder weniger komplexere Produkte, die sich aber gut eignen für einen KISS-Ansatz.

    Für mich gilt das Kiss-Prinzip auch für das Produkt, welches ich kaufe. Ein Produkt, was ich nicht (leicht) verstehe bzw. (sehr) erklärungsbedürftig ist, widerspricht meinem Verständnis von K.I.S.S.

  • In den ersten drei Jahren haben sich die Faktorprämien noch nicht "bezahlt" gemacht. Stattdessen ist eine Parallelität mit geringerer Rendite festzustellen.

    Das ist nicht korrekt. Die Faktorprämien müssen im Vergleich zur richtigen Benchmark bewertet werden. Wie bereits erwähnt ist diese der GK-MF-Index ohne Faktoren.

    Eine Underperformance kann ich ebenfalls nicht ausmachen. Siehe 417.

    Zitat von tandy

    Für mich gilt das Kiss-Prinzip auch für das Produkt, welches ich kaufe. Ein Produkt, was ich nicht (leicht) verstehe bzw. (sehr) erklärungsbedürftig ist, widerspricht meinem Verständnis von K.I.S.S.

    Dagegen ist nichts einzuwenden. Solange du das Produkt verstehst und dir über die Risiken im Klaren bist, passt das.

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