Ordnung in Finanzen bringen – brauche eure Unterstützung bei Struktur und Zielen

  • Mein Girokonto habe ich bei der DKB, das Festgeld bei der Volkswagen Bank. Als Depot hatte ich mit der ING oder Flatex geliebäugelt. Ich habe einige negative Dinge über Neobroker gelesen, wie z. B. fehlerhafte Abrechnungen, und hätte bei der ING oder Flatex ein besseres Gefühl. Bei der ING stören mich nur die hohen Ordergebühren und besonders die maximal mögliche Sparplanrate von 1.000,00 €. Ich habe gelesen, dass man auch mehrere Sparpläne auf denselben ETF anlegen kann. Bei meiner Sparrate benötige ich also jeden Monat zwei Sparpläne, und wenn ich eine größere Summe vom Festgeld investieren möchte, muss ich entweder eine Einmalanlage in Betracht ziehen oder weitere Sparpläne anlegen. Das würde vermutlich etwas unübersichtlich werden. Zu jeder Sparplanausführung erhält man doch sicher eine gesonderte Wertpapierabrechnung, oder?

    Ich habe mein Depot bei der ING und bin damit glücklich. Kostenlose ETF-Sparpläne, ordentliche Abrechnungen, benutzerfreundliche, intuitive, übersichtliche App, es tut was es soll.

    Bei Einzelkäufen sind aber in der Tat die Gebühren hoch. Die maximal 1.000 EUR pro Sparplan kann man problemlos umgehen, indem man mehrere Sparpläne auf einen ETF anlegt, genau. Irgendwer hatte man gesagt, es gingen bis zu 10 Sparpläne, das habe ich aber noch nicht selbst getestet. 3 gehen auf jeden Fall, das habe ich schon selbst ausprobiert. Und es gibt 4 Ausführungstermine im Monat, man kann also, wenn man wirklich mal einen sehr großen Betrag anzulegen hat, über mehrere Sparpläne an allen 4 Ausführungsterminen auch größere Beträge unterbringen. Wobei irgendwann auch die Kosten, selbst bei der ING, vernachlässigbar werden. Beispiel: Bei 50.000 EUR Einmalanlage fallen 4,90 EUR + 0,25% des Anlagebetrags an, das wären 129,90 EUR, allerdings sind die Gebühren gedeckelt auf 69 EUR. Das sind dann nur noch 0,14% des Anlagebetrags.

    Und ja, man bekommt für jede Sparplanausführung eine gesonderte Abrechnung.

    Für Trading, häufige Einmalkäufe oder -verkäufe (z.B. wenn man einen Geldmarktfonds als Tagesgeldersatz nutzen möchte) würde ich eher zu einem anderen Broker gehen, da sind die Kosten bei der ING einfach zu hoch.

    Aber für ETF-Sparpläne und Buy&Hold kann ich die ING uneingeschränkt empfehlen.

  • Ich grätsche kurz rein: Ich bin auch bei beiden und sehr zufrieden. Ich überlege sogar mit allem zu Scalable zu ziehen, aber bei der ING liegt eigentlich das meiste und dringende Gründe gibt es nicht.

    Mich würde interessieren, ob du auch von den Problemen bei Scalabale betroffen bist, die man häufig liest. Fehlerhafte Steuerabrechnungen, die schwer nachvollziehbar sind, schlechter Kundenservice (falls du ihn überhaupt schon einmal in Anspruch nehmen musstest oder wolltest) und Überweisungen vom Verrechnungskonto auf das Referenzkonto dauern lange.

  • Ich habe mein Depot bei der ING und bin damit glücklich. Kostenlose ETF-Sparpläne, ordentliche Abrechnungen, benutzerfreundliche, intuitive, übersichtliche App, es tut was es soll.

    Bei Einzelkäufen sind aber in der Tat die Gebühren hoch. Die maximal 1.000 EUR pro Sparplan kann man problemlos umgehen, indem man mehrere Sparpläne auf einen ETF anlegt, genau. Irgendwer hatte man gesagt, es gingen bis zu 10 Sparpläne, das habe ich aber noch nicht selbst getestet. 3 gehen auf jeden Fall, das habe ich schon selbst ausprobiert. Und es gibt 4 Ausführungstermine im Monat, man kann also, wenn man wirklich mal einen sehr großen Betrag anzulegen hat, über mehrere Sparpläne an allen 4 Ausführungsterminen auch größere Beträge unterbringen. Wobei irgendwann auch die Kosten, selbst bei der ING, vernachlässigbar werden. Beispiel: Bei 50.000 EUR Einmalanlage fallen 4,90 EUR + 0,25% des Anlagebetrags an, das wären 129,90 EUR, allerdings sind die Gebühren gedeckelt auf 69 EUR. Das sind dann nur noch 0,14% des Anlagebetrags.

    Und ja, man bekommt für jede Sparplanausführung eine gesonderte Abrechnung.

    Für Trading, häufige Einmalkäufe oder -verkäufe (z.B. wenn man einen Geldmarktfonds als Tagesgeldersatz nutzen möchte) würde ich eher zu einem anderen Broker gehen, da sind die Kosten bei der ING einfach zu hoch.

    Aber für ETF-Sparpläne und Buy&Hold kann ich die ING uneingeschränkt empfehlen.

    Deine positiven Erfahrungen decken sich mit dem, was man häufig über das Depot bei der ING liest. Da ich nur Buy & Hold betreiben möchte, wäre es für meine Zwecke geeignet. Ich habe gesehen, dass es auch immer wieder Aktionen gibt und man dort gewisse ETFs im Direkthandel ab 1.000,00 € für 1,90 € kaufen kann. Der SPDR MSCI ACWI IMI fällt in diese Aktion. Von der ING hatte ich bestätigt bekommen, dass 20 Sparpläne pro Monat möglich sind. Doch das haben in der Zwischenzeit ja schon andere User beantwortet. :) Da wäre mir die Einmalanlage für die größere Summe und zwei Sparpläne für die reguläre monatliche Sparsumme lieber. Weniger Abrechnungen, die man herunterladen/umbenennen/archivieren muss, und „weniger“ Aufwand zum Erfassen in meiner Excel-Liste. ;)

  • [...]häufig liest. Fehlerhafte Steuerabrechnungen, die schwer nachvollziehbar sind, schlechter Kundenservice (falls du ihn überhaupt schon einmal in Anspruch nehmen musstest oder wolltest) und Überweisungen vom Verrechnungskonto auf das Referenzkonto dauern lange.

    :/ bisher kann ich nichts negatives sagen. Überweisungen gehen rasch, bei Übertrag der Baader zu SC hat auch alles gepasst und das eine Mal, als ich den Kundenservice brauchte, ging gleich jemand ans Telefon.

    Was hast Du denn gelesen, wie lange die Überweisungen dauern? War das als die Baader noch im Boot war, Überweisung oder Lastschrift?

    Es ist fast wie im richtigen Leben, deswegen heißt das hier auch Erde und nicht Paradies.

  • :/ bisher kann ich nichts negatives sagen. Überweisungen gehen rasch, bei Übertrag der Baader zu SC hat auch alles gepasst und das eine Mal, als ich den Kundenservice brauchte, ging gleich jemand ans Telefon.

    Was hast Du denn gelesen, wie lange die Überweisungen dauern? War das als die Baader noch im Boot war, Überweisung oder Lastschrift?

    Ich hatte bisher noch keine Probleme und habe dementsprechend den Kundenservice selten in Anspruch genommen. Meine ungeduldige Nachfrage bei einem Depotübertrag wurde in angemessener Zeit zufriedenstellend beantwortet.

  • Mich würde interessieren, ob du auch von den Problemen bei Scalabale betroffen bist, die man häufig liest. Fehlerhafte Steuerabrechnungen, die schwer nachvollziehbar sind, schlechter Kundenservice (falls du ihn überhaupt schon einmal in Anspruch nehmen musstest oder wolltest) und Überweisungen vom Verrechnungskonto auf das Referenzkonto dauern lange.

    Ich kann da auch nichts negatives berichten. Die Steuerabrechnungen bei Baader waren im Vergleich überdetailliert und ohne Studium der Finanzwissenschaften nicht verständlich.