Hallo zusammen,
Macht es Sinn zu einem thesaurierenden Etf, einen Ausschütter hinzuzufügen?
Ziel ist das die Dividenden die gesamte Steuerlast des Depots abdecken.
So das aus man sich nur noch um die Sparrate kümmern muss
Hallo zusammen,
Macht es Sinn zu einem thesaurierenden Etf, einen Ausschütter hinzuzufügen?
Ziel ist das die Dividenden die gesamte Steuerlast des Depots abdecken.
So das aus man sich nur noch um die Sparrate kümmern muss
Auch mit dist alleine deckst du zumindest aktuell nicht die gesamte Steuerlast durch die Vorabpauschale. Sofern dein Freisteller noch nicht ausgeschöpft ist natürlich. Durch die Ausschüttungen vermeidest du aber entsprechend höhere Einzüge im Januar.
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Ziel ist das die Dividenden die gesamte Steuerlast des Depots abdecken.
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Zählen bei dir Dividenden nicht zu den Kapitalerträgen?
Schick ma' die WKN/ISIN.
Macht es Sinn zu einem thesaurierenden Etf, einen Ausschütter hinzuzufügen?
Ziel ist das die Dividenden die gesamte Steuerlast des Depots abdecken.
Du meinst, die realen Ausschüttungen des einen „Zwillings“ decken die Steuerlast des anderen, wenn Anfang des Jahres die Versteuerung der berühmten Vorabpauschale ansteht ?
Ja…das geht problemlos. Im Regelfall musst du ohne Freibetrag etwas die Hälfte der im thesaurierenden angelegten Summe in die ausschüttende Variante investieren.
Zählen bei dir Dividenden nicht zu den Kapitalerträgen?
Wenn die Ausschüttungen höher sind wie die VAP des Acc-ETFs, muss man, rein Gefühlsmäßig, kein zusätzliches Geld für die VAP aufbringen und auch keine Anteile verkaufen.
Man muss die Ausschüttung nur lange genug vorher auf dem Verrechnungskonto haben, was ich aber seit der Verzinsung des Verrechnungskontos nicht mehr so kritisch sehe.
So das aus man sich nur noch um die Sparrate kümmern muss
Dazu benötigst Du schon recht hohe, und vor allem konstante Ausschüttungen. Da deren Höhe nicht zugesichert ist, muss auch eine Reduktion der Ausschüttung die u.U. gestiegene VAP der Acc-ETFs tragen könnne, wenn Du Dich um nichts kümmern möchtest.
Schüttet der ETF dagegen zuviel Geld aus und Du lässt es dauerhaft (auch verzinst) liegen, verschenkst Du Rendite.
Genau auf die gleiche Idee bin ich auch gekommen, das hybrid zu machen. Das Problem sind allerdings die schwankenden Ausschüttungen, Wertzuwachse und Vorabsteuerwerte. So oder so wird man noch korrigieren müssen und hat dann eben auch das ganze Jahr lang Geld auf dem Verrechnungskonto rumliegen.
Also so richtig überzeugt hat mich das noch nicht, bin noch am überlegen ob sinnvoll oder nicht.
Du meinst, die realen Ausschüttungen des einen „Zwillings“ decken die Steuerlast des anderen, wenn Anfang des Jahres die Versteuerung der berühmten Vorabpauschale ansteht ?
Ja…das geht problemlos. Im Regelfall musst du ohne Freibetrag etwas die Hälfte der im thesaurierenden angelegten Summe in die ausschüttende Variante investieren.
Ja genau so habe ich das gemeint
Also Pi x 👍🏻 ein Drittel ausschütter
Ja genau so habe ich das gemeint
Also Pi x 👍🏻 ein Drittel ausschütter
Wenn du den ETF nennst, kann man rechnen.
Wenn du den ETF nennst, kann man rechnen.
Den FTSE all World bespare ich.
Andererseits lese ich hier im Forum, in der Ansparphase acc. und wenns Richtung Auszahlphase kommt in dist. wechseln.
Aber wann ist das genau?
Ich muss noch ca. 14 Jahre wenn die Politik mir gnädig ist.
Aber wann ist das genau?
Beim ETF auf den selben Index garnicht. Außer, Du möchtest es, weil Du es hasst, Anteile selber zu verkaufen und dafür unregelmäßig Beträge in unplanbarer Höhe zu erhalten. Oder Du hast ein so hohes Vermögen, dass mit der schwankenden, vorher nicht planbaren Ausschüttung all Deine "Entnahmen" gedeckt werden und Dein Ziel ist, nur von den Auschüttungen (nach der Steuerzahlung für die Umschichtung) zu lesen.
Jeder Dist-ETF legt intern die Ausschüttungen wieder in eigene Anteile an, bevor er diese zum Ex-Tag verkauft, um die Ausschüttung zu zahlen.
Damit kannst Du genauso gut ETF-Anteile in der Höhe der Ausschüttung selber verkaufen. Wenn der Broker keine Bruchstück-Verkäufe ermöglicht, hängt es vom Preis der Anteile an, wie genaus Du das nachbilden kannst.
Da ich aber in der Entnahmephase weder alle 3 Monate Geld (in sehr schwankender Höhe) vom ETF haben möchte, verkaufe ich vor oder zu Beginn Rente (ich kenne heute keinen Kursverlauf, damit steht der Verkaufstag noch nicht fest) lieber Anteile für den Bedarf für 1-3 Jahre, parke diesen z.B. im Geldmakrt/Tagesgeld und fülle diesen schewankungsfreien Teil auf, wenn es entweder leer ist (== es gab über 3 Jahre einen Markteinbrauch) oder fülle ihn z.B. einmal im Jahr auf.
Und ja, ich habe selber in der Ansparphase Dist-ETFs, weil ich es psychologisch so wollte. Ich komme aber nicht auf die Idee, meine Acc-ETFs in Dist-ETFs umzuschichten. U.U. wird meine Sparrate vor der Rente in Dist-ETFs investieren, um daraus ohne aktiven Verkauf eine Auszahlung zu erhalten. Selbiges könnte mit höheren Einmalzahlungen geschehen (Erge, Auszahlung einer pRV oder BAV).
Andererseits lese ich hier im Forum, in der Ansparphase acc. und wenns Richtung Auszahlphase kommt in dist. wechseln.
Thesaurierer haben in der Ansparphase einen geringen Vorteil gegenüber Ausschüttern, vorausgesetzt man legt die Ausschüttungen gleich wieder an.
Thesaurier verkaufen um damit Ausschütter zu kaufen ist ein NoGo.
Ausschütter haben in der Entsparphase einen kleinen Vorteil gegenüber Thesauriern.
Da können durchaus kurzfristige Kursschwankungen mehr Rendite vernichten als man mit dem Spiel Acc - Dist erreichen kann. Und man weiß nicht, ob in Zukunft die Steuern steigen und so Ausschütter evtl. sogar das kleine Rennen gewinnen.
Aber wann ist das genau?
Wenn es dir passt.
Genauer kann man es nicht sagen.![]()
Mit wechseln meinte ich ja, den Thesaurierenden liegen lassen und mit Sparplan auf Ausschütter switchen
Mit wechseln meinte ich ja, den Thesaurierenden liegen lassen und mit Sparplan auf Ausschütter switchen
Ja, so ist es gedacht.
Mit wechseln meinte ich ja, den Thesaurierenden liegen lassen und mit Sparplan auf Ausschütter switchen
Das kann man machen. Du kannst Dir selber ausrechnen, welche Ausschüttung Du von Deiner Sparrate bis zur Rente erwartest und wie hoch Dein Acc-Depotwert ist bzw. zur Rente sein könnte.
Gehe ich von 500€ Sparrate im Monat über die 14 Jahre bis zur Rente aus und erhähe die Sparrate jährlich um 2% und erwarte vom FTSE AllWorld im Schnitt 7% p.A., davon sind das als Dist bisher ca. 5,5% an Kursrendite und 1,5% Ausschüttung.
Da die Ausschüttung für die Vorabpauschale genutzt wird, wird sie nicht von Dir wieder neu angelegt.
Das macht nach 14 Jahren ca. 140000€ Kurswert und 2100€ Bruttoausschüttung, bzw. ca. 1700€ Nettoausschüttung oder ca. 140€ im Monat.
Ob diese 1700€ bei dir genügen, um davon die Vorabpauschale des Acc-ETFs zu zahlen, weisst nur Du. Ein entscheidender Beitrag zu Deiner Rente dürften die 140€ im Monat nicht sein, wenn Du vorher in der Lage warst, 500€ jeden Monat zu sparen. Daher ist meine Vermutung, dass Du sowieso ETF-Anteile verkaufen wirst, um Deine Rente aufzubessern.
Ich habe meine Welt-ETFs alle ausschüttend gewählt. Aus dem einfachen Grund, dass ich später Dividendenzahlungen erhalte ohne Verkäufe tätigen zu müssen. Der Unterschied zwischen ACC und DIST bei der direkten Wiederanlage der Dividenden ist marginal.
Theoretisch kann es sogar soweit gehen, dass ich trotz der Dividenden eine Vorabpauschale bei dem ETF zahlen muss
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Momentan habe ich so gestaltet: Die Ausschüttung (Netto) des vergangenen Kalenderjahres über die 12 Monate aufgeteilt = Betrag X. Monatlich den Sparplan auf den Welt-ETF um diesen Betrag X erhöht. (D.h. ich gehe davon aus, dass die Dividenden wie im Vorjahr ebenso einlaufen werden)
Man kann es auch so machen, dass man die automatische Wiederanlage wählt, aber habe ich mich dagegen entschieden. Ein 2. Welt-ETF "liegt bereits" herum und arbeitet vor sich hin, d.h. dort möchte ich keine neuen Einzahlungen tätigen.
Ich denke in den nächsten Jahren wird sich auch noch viel im Bereich des Entsparens bei den Banken/Brokern tun, also dass du sozusagen einen Entsparplan einrichten kannst (z.B. mtl. 300€), sodass zum Stichtag entsprechend die Stücke/Bruchstücke verkauft werden.
Da ich aber in der Entnahmephase weder alle 3 Monate Geld (in sehr schwankender Höhe) vom ETF haben möchte, verkaufe ich vor oder zu Beginn Rente (ich kenne heute keinen Kursverlauf, damit steht der Verkaufstag noch nicht fest) lieber Anteile für den Bedarf für 1-3 Jahre, parke diesen z.B. im Geldmakrt/Tagesgeld und fülle diesen schewankungsfreien Teil auf, wenn es entweder leer ist (== es gab über 3 Jahre einen Markteinbrauch) oder fülle ihn z.B. einmal im Jahr auf.
Das Vorgehen sehe ich ebenfalls als sehr zielführend an
Manche wählen Aktien nach den Ausschüttungsmonaten aus, wovon ich nichts halte.
Und wie die Steuerlandschaft die nächsten Jahre aussehen wird, ... das gibt es ja auch die verrücktesten Ideen der Regierung(en). Ich sage nur "Niederlande" und "Sozialbeiträge".