Beste Anlage für mittelfristigen Sicherheitspuffer

  • Hallo zusammen,

    ich habe meinen Sicherheitspuffer im Moment auf einem Tagesgeldkonto von der DIBA liegen. (Der Hauptteil ist in Aktien ETF's im Wesentlichen auf den MSCI World)
    Der Sicherheitspuffer ist in erster Linie dafür eingeplant, wenn unsere beiden recht alten Autos in den nächsten 1-3 Jahren kaputt gehen.

    Der Aktionszins bei der DIBA läuft im nächsten Monat aus.
    Was würdet ihr empfehlen den Sicherheitspuffer "anzulegen".

    Ich habe eigentlich keine Lust immer ein Tagesgeldkontowechsel zu betreiben um einen Aktionszins zu bekommen

    Im Moment gehen mir die folgenden beiden Sachen im Kopf um:
    - Trade Republik bietet 2% (kein Aktionszins).
    - Kauf eines Geldmarkt ETF's (dieser müsste auch so an die 2% rankommen)

    Was meinst ihr? Oder vielleicht etwas anderes?

    Vielen Dank für eure Gedanke schon mal.

    VG,

  • Als erstes würde ich mal prüfen, bei welcher Bank dein Geld genau liegt. Eine Diba ist mir nämlich nicht mehr bekannt.

    Dann hast du bereits zwei Alternativen genannt. Um für dich beurteilen zu können, welche besser ist, hast du jedoch keine Metrik angegeben: besser in Bezug worauf?

    Sicherheit?

    Rendite?

    Verfügbarkeit?

    Kosten?

    ...?

  • Als erstes würde ich mal prüfen, bei welcher Bank dein Geld genau liegt. Eine Diba ist mir nämlich nicht mehr bekannt.

    Ernsthaft..?

    ich habe meinen Sicherheitspuffer im Moment auf einem Tagesgeldkonto von der DIBA liegen. (Der Hauptteil ist in Aktien ETF's im Wesentlichen auf den MSCI World)

    Wo liegen denn die ETFs? Auch bei der ING-DiBa? Und ist bereits ein Konto bei Trade Republic vorhanden?

    Je nach Depotanbieter könnte man über zwei Möglichkeiten nachdenken, die aber mit der ING wegen der Preisgestaltung alle nicht so gut funktionieren: einen Geldmarkt-ETF über einen Neobroker (0–1€ pro Order) oder einen aktiven Geldmarktfonds über z.B. Comdirect, Flatex oder 1822.de (0€ pro Order).

  • Ob man sich auf das Trade Republic Experiment einlassen möchte, kann man sich ja überlegen.

    Ohne Tagesgeldhopping ist ein Overnight ETF, wie der DBX0AN, eine gute Option. Bei der ING sollte man das dann nicht machen, wenn man regelmäßig Anteile verkaufen möchte, weil die Kosten dafür zu hoch sind.
    Man kann aber mit 20x 1000€ Sparplänen auch größere Summen relativ schnell kostenlos investieren und wenn man nur verkauft, wenn man ein Auto braucht, fallen die Kosten auch nicht so sehr ins Gewicht...

  • Heute kam Werbung von Raisin, kannte das nicht:

    Zinsportfolio:

    Sie können täglich ein- und auszahlen. Die Verzinsung beträgt aktuell 2,10 % pro Jahr (nach Kosten).1 Der realisierte Zins liegt typischerweise innerhalb von 0,1 Prozentpunkten um diese Verzinsung.2

  • Mit der DIBA meine ich die "ING-DiBa AG".
    Mir geht es darum das ich relativ schnell an das Geld komme. So 5 Tage sag ich mal.
    Es sollte schon sicher angelegt sein, aber da mit der höchstmöglichen Rendite.

  • Ernsthaft..?

    Wo liegen denn die ETFs? Auch bei der ING-DiBa? Und ist bereits ein Konto bei Trade Republic vorhanden?

    Je nach Depotanbieter könnte man über zwei Möglichkeiten nachdenken, die aber mit der ING wegen der Preisgestaltung alle nicht so gut funktionieren: einen Geldmarkt-ETF über einen Neobroker (0–1€ pro Order) oder einen aktiven Geldmarktfonds über z.B. Comdirect, Flatex oder 1822.de (0€ pro Order).

    Ja richtig. Das Hauptdepot mit dem MSCI World liegt bei der DIBA.
    Ich spiele aber eh schon (unabhängig von der aktuellen Thematik) ein Depot bei einem Neobroker zusätzlich noch aufzumachen, um einzelne eher kurzfristiger Transaktionen zu machen (Aktien Kauf usw.)

    Deshalb hab ich bei Traderepublik auch den 2% Guthabenszins gesehen.
    Hat ein Gedmarkt-ETF gegenüber einem aktiven Geldmarktfonds einen Vorteil (bzw. andersrum)

    Ich vermute von der Rendite dürfte sie ähnlich sein?

  • Hallo Hans82,

    nochmal die Aufgabenstellung: Welche Summe soll innerhalb von 5 Tagen verfügbar sein? Soll diese der einzige Sicherheitspuffer sein, oder soll noch Teilsumme X in x Tagen und Y in y Tagen usw. verfügbar sein? Wie schnell muss das Geld auch bei irgendwelchen Zahlungsstörungen einzelner Banken (kein Systemzusammenbruch) verfügbar sein?

    Gruß Pumphut

  • Der Sicherheitspuffer ist in erster Linie dafür eingeplant, wenn unsere beiden recht alten Autos in den nächsten 1-3 Jahren kaputt gehen.

    Und wenn eure beiden alten Autos nicht kaputt gehen hast du einen Haufen Rendite liegen gelassen mit der du schon einige Reparaturen hättest bezahlen können.

    Die angebliche Sicherheit gaukelst du dir nur vor bzw. du hältst die Schwankungen am Aktienmarkt nicht aus.

    Das ist auch nicht weiter schlimm nur wenn du versuchst mit deinem schwankungsarmen Vermögensteil die maximale Rendite zu erzielen könntest du auch überlegen deinen schwankungsarmen Vermögensteil zu verringern um eine mögliche Aktienmarktrendite mitzunehmen.

    Nur mal so als Anregung.

  • Du brauchst das Geld höchst wahrscheinlich innerhalb der nächsten 1-3 Jahre und dann sehr kurzfristig innerhalb von 5 Tagen. Da fällt der Invest in ein Aktien ETF weg.

    Was bleibt ist sowohl Tagesgeld als auch ein Geldmarkt ETF

    Für den Geldmarkt ETF spricht, dass du nicht dauernd die Bank wechseln musst um gute Zinsen bekommen. Dagegen spricht die Kauf oder Verkaufsgebühr die einige Broker verlangen.


    Wenn du dich für den Smartbroker entscheidest würde ich dir den depotvergleich von Finanztip empfehlen.
    https://www.finanztip.de/wertpapierdepot/

  • Es sollte schon sicher angelegt sein, aber da mit der höchstmöglichen Rendite.

    Der Benchmark für die höchstmögliche Rendite bei höchstmöglicher Sicherheit ist die Rendite von kurzlaufende AAA Anleihen in Euro. Die liegt derzeit bei ca. 2%.
    Es gibt viele Anleihen ETFs (aktiv und passiv), die mehr versprechen. Eine höhere Rendite gibt es aber nur, wenn Du bereit bist, auf Sicherheit zu verzichten.
    Ein höheres Risiko bedeutet konkret, dass Du möglicherweise weniger für deine ETF Anteile bekommst als Du erwartet hast oder sogar weniger als Du dafür bezahlt hast.
    Wenn Du dieses Risiko nicht eingehen möchtest, bietet sich ein ETF auf den €STR oder auf kurzlaufende Bundesanleihen an.

    Lass Dich bei dem Thema nicht verrückt machen. Die Renditeunterschiede bei 1-3 Jahren sind nach Steuer oft geringer als man denkt. Da lohnen sich Experimente und Verrenkungen oft kaum.