Neobroker der Sparkassen (S-NEO)

  • Sparkassen wollen „besser sein als jeder heutige Neobroker“

    https://www.handelsblatt.com/finanzen/banke…/100207699.html

    So wie es aussieht, sind die Preise noch nicht fest. Es wird aber gemunkelt, dass eine Order zwischen 1-5 Euro kosten soll, Sparpläne kostenlos sind und der Broker in die Sparkassen-App ingegriert werden kann. Ich glaube es erst, wenn ich es sehe . . .

    Wenn es so kommt, wäre das natürlich stark. Die paar Euro fürs Girokonto sind verschmerzbar. Das aktuelle Sparkassen-Depot hingegen ist ein absolutes No-Go.

  • Der S-Broker ist doch schon da und so teuer ist der jetzt nicht.

    Verstehe ich nicht so ganz, aber soll mir auch egal sein.

    Das „Sparkassen-Imperium“ schlägt zurück“.

    Das sind die Wunschträume, so man ja dort.
    Warten wie mal ab, was wirklich passiert.

    Wie bei der Commerzbank setzt man jetzt dort auch konkret an der jämmerlich Seite einiger Neo-Broker an: die nicht vorhandenen Kundenservice und der Nicht- Erreichbarkeit auch in dringenden Fällen.

  • Der S-Broker ist doch schon da und so teuer ist der jetzt nicht.

    Verstehe ich nicht so ganz, aber soll mir auch egal sein.

    Das Problem beim S-Broker ist, dass er oft nicht ins Sparkassen-System eingebunden werden kann. Das bedeutet: Man ist zwar bei einem Broker der Sparkasse, hat aber trotzdem getrennte Zugangsdaten, eine eigene App, separate Telefonnummern, Postbox, Steuerunterlagen usw. Mit Anliegen kann man auch nicht einfach in die Filiale gehen, weil der S-Broker rechtlich eine eigenständige Firma ist. Damit gibt es im Grunde keine Vorteile gegenüber einem Broker wie zum Beispiel Flatex.

    Bei S-Neo soll das anders sein. Man kann sein Sparkassen-Girokonto behalten und seine Wertpapiergeschäfte über S-Neo abwickeln. Im selben System.

    Für viele Selbstentscheider hier im Forum mag das kein besonders wichtiger Punkt sein. Für viele Sparkassen-Kunden ist es aber durchaus relevant. Die Hemmschwelle das Girokonto zu wechseln, ist für viele hoch, weil es schlicht aufwendig ist. Und ehrlich gesagt ist es oft auch gar nicht nötig. 4 Euro Kontoführungsgebühren im Monat sind nicht viel, wenn man dafür einen Ansprechpartner hat, der im Ernstfall, etwa bei einem Erbfall oder einem gesperrten Zugang, schnell hilft ohne dass man sich durch Chatbots oder Warteschleifen kämpfen muss.

    Das eigentliche Problem war bisher das Depot der Sparkassen. Das ist schlicht viel zu teuer. Wenn das jetzt gelöst wird, finde ich das eine richtig gute Entwicklung. 4 Euro im Monat, Girocard im Apple Pay, eine Filiale vor Ort und ein Neobroker im gleichen System. Das wäre durchaus konkurrenzfähig. Wer keine Filiale braucht, kann ja zur ING gehen. Aber wegen 4–5 Euro Unterschied dürfte sich für viele ein Wechsel kaum lohnen. Zumal dort dann Wertpapiergeschäfte teurer wären und die Girocard auch extra kostet.

  • Was mich noch stutzig macht, ist, dass die einzelnen Sparkassen die Preise für S-NEO selbst festlegen dürfen. Die Gefahr besteht natürlich, dass daraus ein riesiges, intransparentes Kuddelmuddel wird . So, wie man es von den Sparkassen kennt...

  • Ich nehme alles zurück. Sparkasse bleibt Sparkasse. :cursing::thumbdown::thumbdown:

    Zitat von Sparkasse Mülheim Ruhr

    1.3. Depotentgelt im Depot S-Neo

    Entgelt für die Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren im Depot S-Neo. Die Abrechnung und Belastung erfolgt vierteljährlich im Folgequartal auf Basis des Schlussbestands am 31.03. / 30.06. / 30.09. / 30.12. -

    Depotvolumen bis 99.999,99 EUR 0,00% vom Kurswert -

    Depotvolumen ab 100.000 EUR 0,20% vom Kurswert

    Zitat von Berliner Sparkassen

    Depot S-Neo - Depotentgelt inkl. MwSt -

    Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren Abrechnung und Belastung (vierteljährlich) auf Basis des Bestands zum jeweiligen Quartalsende - Verwahrpreis (vom Kurswert)

    0,00 EUR bis 24.999,99 EUR 0,00% p.a. n

    ab 25.000,00 EUR 0,25% p.a.

    Beim Erreichen der Schwelle gilt der jeweils gültige Prozentsatz

  • Die Sparkassen Giro's für 4-5€ mtl. beinhalten aber auch gefühlt nichts. Jede Überweisung kostet bspw. extra Geld. Man sollte genau hinschauen was inklusive ist und was nicht. Bei der örtlichen Sparkasse in meinem Kreis kostet das Giro 8,50€ im Monat... Ich bin zum Glück weg dort

  • Die Sparkassen Giro's für 4-5€ mtl. beinhalten aber auch gefühlt nichts. Jede Überweisung kostet bspw. extra Geld. Man sollte genau hinschauen was inklusive ist und was nicht. Bei der örtlichen Sparkasse in meinem Kreis kostet das Giro 8,50€ im Monat... Ich bin zum Glück weg dort

    Richtig.

    Gebühren sind je nach Sparkasse unterschiedlich. Zu den monatlichen Kontoführungsgebühren kommen dann noch jährliche Gebühren für die girocard (!) u. evtl. Gebühren pro Überweisung...

    Das muss es einem schon echt wert sein - mir ist es das definitiv nicht ^^

  • Ich nehme alles zurück. Sparkasse bleibt Sparkasse. :cursing: :thumbdown: :thumbdown:

    Ich verstehe gar nicht, was du hast: die beiden Beispiel Kundys bei Finanztip heißen Amar und Meral. Jeweils 300.000 € im Depot. Da kann man doch im Jahr 750 € abgeben, damit die Führungskräfte der Kreissparkasse ihre schönen Autos fahren dürfen und vor allem, damit auch schöne neue Gebäude von denen gebaut werden.

    Was sind denn schon 750 € wenn man 300.000 € im Depot hat?

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