Hallo zusammen,
ich plane meinen Ruhestand für den 01.08.2031 (mit 65 Jahren) und möchte meine Strategie absichern. Mein Ziel ist eine inflationsgeschützte Nettokaufkraft von 2.500 € (nach allen Abzügen und 500 € Unterhalt).
Meine Ausgangslage (Stand 2026):
- Immobilien: Selbstbewohnte ETW (Wert ca. 218.000 €).
- Ackerland: 17,03 ha, verpachtet für 13.623 € p.a. brutto (Pachtzyklus alle 5 Jahre neu verhandelbar).
- Betriebliche Vorsorge (kvw): Aktuelle Anwartschaft 504,40 €, hochgerechnet auf 617,32 € monatlich. Wartezeit erfüllt.
- Gesetzliche Rente (DRV): Prognose bei Hochrechnung ca. 2.062 € (Stand 2026).
- Depot (Trade Republic): ca 120000€ Einstandswert mit ausschüttenden ETFs, Dividendenfokus, aktuell ca. 350 € Netto-Ausschüttungen mtl. prognostiziert. Zusätzliche Reserve in Geldmarkt-ETFs für Instandhaltung ETW.
- Sonstiges: 96.000 € physisches Gold (Tresor), ca. 9.000 € Riester (S-VorsorgePlus) , sowie ein privater Vorsorgeplan bei CosmosDirekt.
- Tagesgeld: 10000€ + 150€ monatlicher Sparplan als Rücklage für die ETW
Meine spezifischen Fragen an euch:
- KVdR-Falle: Wie stark wirken sich die Pachteinnahmen (als Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft) auf meine Krankenversicherungsbeiträge in der KVdR aus? Werden diese voll mit dem allgemeinen Beitragssatz verbeitragt? Ich habe keine Betriebsaufgabe erklärt, entsprechend wir § 13 EStG angewendet
- Asset-Allokation: Ich habe ca. 20 % meines liquiden Vermögens in Gold. Ist das als "Eiserne Reserve" für Krisenzeiten zu viel, oder sollte ich einen Teil umschichten, um die Dividendenbasis zu stärken?
- Riester-Abfindung: Mein Riester-Vertrag ist eher klein. Macht hier die Kleinbetragsrente (Einmalabfindung bei Rentenbeginn) mehr Sinn, um das Kapital direkt ins Depot zu schieben?
- Kaufkraft-Erhalt: Reicht die Kombination aus Pachtanpassungen (alle 5 Jahre) und Rentendynamik aus, um die Inflation bei einem Ziel von 2.500 € Netto langfristig zu schlagen?
- Rentenlücke ohne Pacht und Dividenden: 825€
Ich freue mich auf eure Einschätzungen!