Union Investment Depot fürs Kind - Was tun damit?

  • Hallo Zusammen,

    ich bin neu hier im Forum, lese seit einiger Zeit still mit und habe vor einigen Wochen begonnen mich ins Thema ETF einzulesen. Daraufhin haben wir dann begonnen unsere Finanzen und Spargewohnheiten neu zu sortieren.

    Zu meiner Frage: Wir haben für unser Kind, 12 Jahre, einen Sparplan bei Union Investment auf den UniGlobal net. Monatlich 50 €, Wert 14.000 €. Das Depot läuft als Gemeinschaftsdepot auf unseren Namen. Geplant ist, das Geld unserem Kind mit 18 Jahren zu schenken.

    Nun habe ich mittlerweile gelernt Union Investment ist sehr teuer mit 2,2 %.

    Parallel haben wir nun ein Junior-Depot bei der ING eröffnet und sparen zusätzlich dort nun monatlich auf den Vanguard FTSE All-World. Dieser Sparplan soll natürlich länger laufen als bis zum 18. Geburtstag - wir möchten ihn so lange besparen bis unser Kind das selbst übernehmen und weiterführen kann wenn es irgendwann mal Geld verdient.

    Was machen wir nun mit dem Union Depot? Das Geld Stück für Stück verteilt über mehrere Jahre entnehmen (Sparerpauschbetrag) und auf den Namen des Kindes auf ein Tages- oder Festgeldkonto legen bis zum 18. Geburtstag? Die 50 € monatlich sollen natürlich bis zum 18. Geburtstag weiterhin gespart werden fürs Kind. Aber bei Union Investment fließen ja 3-4 Monatsraten fast nur für die Kosten... Eine Anlage in einen anderen ETF-Plan wäre ja zu kurzfristig. Gibt es andere Optionen, die das Geld in 6 Jahren verfügbar machen, aber trotzdem nicht von der Inflation auffressen lassen?

    Danke vorab für Eure Hilfe!

  • Kater.Ka 11. Mai 2026 um 19:27

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Ihr könntet die 14.000€ nach und nach (Sparerpauschbetrag) und die 50 Euro-Sparrate in einen Geldmarkt-ETF umlenken. Das könnt ihr der Einfachheit halber im selben Junior-Depot machen. Verkaufen ist bei der ING recht teuer, aber vielleicht will das Kind später mit dem Depot eh zu einem anderen Broker umziehen.

    Dass das Depot dem Kind gehört und es mit 18 damit machen kann, was es will, ist euch klar?

  • Ihr könntet die 14.000€ nach und nach (Sparerpauschbetrag) und die 50 Euro-Sparrate in einen Geldmarkt-ETF umlenken. Das könnt ihr der Einfachheit halber im selben Junior-Depot machen. Verkaufen ist bei der ING recht teuer, aber vielleicht will das Kind später mit dem Depot eh zu einem anderen Broker umziehen.

    Dass das Depot dem Kind gehört und es mit 18 damit machen kann, was es will, ist euch klar?

    Ja, das ist uns klar. Man gibt als Eltern ja sein Bestes, den Nachwuchs an den verantwortungsvollen Umgang mit Geld heranzuführen. Bisher haben wir da auch ein gutes Gefühl…auch wenn man natürlich nie wissen kann was kommt. Trotzdem, den Vertrauensvorschuss bekommt das Kind.

    Aber wie man sieht haben wir mit der Entscheidung für Union Investment über die Hausbank auch nicht die klügste Entscheidung getroffen… ;)

  • Also etwa 1300 Euro Steuern. Die könnt ihr sparen, wenn du ein Kinderdepot findest, in dem du den Uni Global verkaufen kannst. Vorher noch NV-Bescheinigung einreichen.

    Laut meiner Recherche geht auch das nur bei Targobank und 1822direkt.de. Letztere finde ich insgesamt nicht schlecht. Aktuell mit Depot-Prämien

  • Laut meiner Recherche geht auch das nur bei Targobank und 1822direkt.de. Letztere finde ich insgesamt nicht schlecht. Aktuell mit Depot-Prämien

    Bei Rückgabe an die Union bekommst du sowieso einen besseren Kurs als an der Börse.

    Nun habe ich mittlerweile gelernt Union Investment ist sehr teuer mit 2,2 %.

    Nicht nur auf die Kosten schauen. Der UniGlobal ist trotz Kosten in der Wertentwicklung nicht so viel schlechter als ein marktbreiter ETF. Nicht alle Fondsmanager sind Vollidioten, auch wen das gerne hier behauptet wird.

  • Nicht nur auf die Kosten schauen. Der UniGlobal ist trotz Kosten in der Wertentwicklung nicht so viel schlechter als ein marktbreiter ETF. Nicht alle Fondsmanager sind Vollidioten, auch wen das gerne hier behauptet wird.

    Wir hatten dieses Thema schon einmal im Forum hier sachlich diskutiert. Der Uni wird ausschließlich durch riskante Zusatzgeschäfte in Region gebracht.

    Außerdem hat überhaupt niemand behauptet, dass Fondsmanager „Vollidioten“ seien.

    Realität ist, dass sie es über einen längeren Zeitraum zu fast 100 % nicht schaffen, einen Referenzindex zu schlagen.

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