Günstiges Depot unter möglichst datenschutzfreundlichen Bedingungen gesucht

  • Wenn man einen Sparplan einrichtet und dann die App löscht, wird der Sparplan bei den Neobrokern und anderen ungültig, oder?

    Oder. Der Sparplan läuft (man möchte sagen: natürlich) weiter, die Beträge werden auf dem Referenzkonto abgebucht, und wenn man dann doch mal mittels App dort irgendwie eingreifen möchte, muss man die wieder installieren und einrichten - und an dem Punkt kann es witzig werden. Es soll dann schon (z.B. auch bei Handywechseln/Handynummernwechseln) zu Kontakten mit dem Kundenservice gekommen sein, bei denen man liebend gern denen ganze Steuerbescheide, große Blutbilder, den Browserverlauf der letzten 7 Jahre und aktuelle Fotos der Unterhosenschublade hingeschickt hätte, nur um irgendwie mal vorwärts zu kommen.

    Daher erachte ich diese Idee für tendenziell eher suboptimal und empfehle, Datenschutz lieber nicht über alles zu stellen.

  • Zumindest zeigt der App-Store bei der Com direct App relativ wenige kritische Punkte an im Vergleich zu anderen Apps.

    Ja, bei mir ist das im App-Store vergleichsweise auch völlig ok. Von Katastrophen würde ich persönlich die Finger lassen, aber die comdirect app nutze ich selbst.

    Also der kuketz-Test bildet nicht die neue consorsbank app ab, die könnte man einfach weglassen und den Generator verwenden, die comdirect banking app schon. Denn ich denke, das neue pure Depot wird durch die Testung der Banking App abgebildet.

    Ich bin mir nicht sicher, ob die Banking App und Generator kombinierbar sind bei der comdirect oder ob man die tan app benötigt.

  • Hallo,

    mir geht es um ein kostengünstiges Depot - gerne auch ohne App und nur per Computer nutzbar.

    Folgendes beschreibt meine Perspektive ganz gut:

    „Online-Banking und Banking-Apps machen immer größere Fortschritte im Komfort, aber der Datenschutz bleibt dabei leider fast immer auf der Strecke. Die von uns hier beobachteten Verbindungen lassen den Schluss zu, dass keine einzige Bank in Deutschland die gesetzlichen Regelungen beim Datenschutz erfüllt. Bei den anderen Banken ist fast immer Analysesoftware in ein oder zwei Angebote eingebaut. Bei den Fintech-Startups finden sich darüber hinaus auch meistens Marketingtracker, über die aussagekräftige Daten abfließen können.“

    Ich suche einen Kompromiss aus günstigem Anbieter und möglichst wenig von den oben genannten Kritikpunkten.

    Dir ist schon klar, dass eine Bank beim Online-Banking (so steht es auch im Zitat) genauso tracken kann und wird wie in einer App? Je nach verwendetem Smartphone-Betriebssystem ist das Tracking auf dem Handy sogar eingeschränkter als im normalen Browser. Es ergibt also überhaupt keinen Sinn, aus "Datenschutzgründen" auf eine App verzichten zu wollen. Auch das Deinstallieren bei vorübergehender Nichtbenutzung ergibt keinen Sinn.

  • Wichtig ist vor allem, dass man kein Häkchen an der falschen Stelle setzt, wo man zustimmt, dass die Bank bzw. der Broker alle Umsätze auslesen und verwerten darf.

    Viele Banken haben eine irgendwie geartete Analyse-Funktion, häufig kann man sie aber vermeiden, indem man sie nicht aktiviert und genau schaut, wo man bei der Konto-/Depoteröffnung bzw. dem Einrichten der App / des Accounts seine Häkchen setzt.

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