Welchen Handelsplatz wählst Du bei Comdirect?
Nun wählst Du im Bereich „Handelsplatz“ „Standard-Order“ aus. Dort gibt es zwei Arten von Handelsplätzen, von denen Du einen auswählen musst: Börsen oder den außerbörslichen Direkthandel.
Bei den gängigen ETFs, die Finanztip empfiehlt, und auch bei Einzelaktien großer Konzerne, spielt diese Entscheidung nur eine geringe Rolle. Die Kurs-Unterschiede werden gering sein. Die Gebühren sind im Comdirect-Depot am niedrigsten, wenn Du den außerbörslichen Direkthandel wählst, also die Handelsplätze im unteren Bereich der Liste. Dort sind Maklerinnen und Makler von Banken auf der anderen Seite Deiner Transaktion.
Die Börsenplätze im oberen Bereich „börslich“ bringen Deine Order mit einer passenden Order von anderen Personen zusammen. Xetra oder Tradegate, die beiden populärsten deutschen Börsen, sind dort immer eine gute Wahl. Mehr über die unterschiedlichen Arten von Handelsplätzen liest Du im Ratgeber Börsenhandel.
Warum ist ein Limit sinnvoll?
Du solltest in den „Orderdetails“ noch einstellen, dass die Order mit einem sogenannten Limit ausgeführt werden soll. Das ist ein Höchstpreis, den Du zu zahlen bereit bist. Standardmäßig ist die Ausführung „billigst“ eingestellt – was schön klingt, aber bei plötzlichen Preisschwankungen nachteilig für Dich sein kann.
Trage ein Limit ein, das nahe beim angezeigten letzten Kurs liegt. In unserem Beispiel wäre das 101,70 Euro. Sollte der Kurs noch während des Ordervorgangs auf 101,80 Euro steigen, findet so lange kein Kauf statt, bis es wieder ein Angebot für höchstens 101,70 Euro gibt, die Order abläuft oder von Dir gelöscht wird.
Der Reiter „Soforthandel“ würde die Möglichkeit bieten, vor der endgültigen Bestätigung einige Sekunden lang einen festen Preis angezeigt zu bekommen. Dort ist aber kein Limit möglich.