Fond oder ETF

  • Ich mache hier nichts absichtlich, frag mich was an Informationen benötigt werden. Ich habe diesen Fonds schon seit 14 Jahren. Ich bin kein Finanzexperte.

    Also nach 2009 erworben. Das ist schon mal wichtig wegen der Steuer.
    Wie hoch ist denn der aufgelaufene Gewinn (Wert Deiner Fondsanteile - bisherige Einzahlungen in den Fonds)?
    Was machst Du bis jetzt mit den Ausschüttungen aus dem Fonds?

    Ich habe auch einige ETF, der Fonds läuft gerade sehr gut aber ja, das Risikoprofil liegt bei 4 von 5.

    Ich werde die nächsten 4 Jahre sicherlich noch sparen aber dann wahrscheinlich nicht mehr.

    Die SRI-Klassen gehen bis 7 und nicht 5.
    Was passiert denn in 4 Jahren, wenn Du in Rente gehst? Wie viel Geld brauchst Du dann aus Deinen Ersparnissen? Brauchst Du überhaupt etwas davon oder kann das Geld einfach liegen bleiben? Willst Du das Geld später evtl. vererben?
    Wenn Du ab Rentenbeginn jeden Monat etwas aus Deinem Vermögen benötigst um überhaupt über die Runden zu kommen ist das etwas ganz anderes als wenn Du allein von Deinen Rentenbezügen locker leben kannst und noch jeden Monat 200€ übrig hast.
    Wenn ich in meiner Rente zwingend auf eine Vermögensentnahme angewiesen wäre, würde ich zusehen, dass ich mir noch einen 'sicheren' Puffer in Form einer Festgeldtreppe oder Tagesgeld schaffe.
    Das kannst nur Dur für Dich beantworten.

    Neues/Frisches Geld würde ich auf jedem Fall nicht mehr in diesen Fonds investieren. Da würde ich lieber einen günstigen ETF nehmen.

    Die Frage ist ob ich nicht lieber auf eine risikoärmere Variante wechseln sollte. Und auch im ETF Bereich gibt es da bestimmt etwas sichere Varianten. Oder ob ich lieber gleich aus Sicherheitsgründen auf etwas ganz anderes ausweichen sollte , Festzins?

    ...

    Ist ja eh auch immer ein bisschen Glaskugel dabei.


    Wie bereits oben angemerkt. Hängt davon ab, wann Du konkret welche Beträge benötigst. Geld was man langfristig nicht benötigt (> 10-15 Jahre) kann man ruhig in einen Aktien-ETF investieren. Bei kürzeren Zeiträumen sollte man dann eher zu anderen Optionen greifen (z.B. Anleihe-ETF, Festgeldtreppe, Tagesgeld).
    Und selbst mit 67 hat man ja noch einen realistischen Anlagehorizont von 15 Jahren.

  • Ein ETF oder Fond ist ja schon relativ sicher, da er mehr als nur eine Handvoll Unternehmen umfasst (hoffentlich). Alles was sicherer ist, kostet Rendite. Im Zweifel liegt die dann unter der Inflationsrate.

    Was Du neben den Wertpapieren haben solltest ist Tages/Festgeld, damit Du nicht gezwungen bist in schlechten Marktphasen große Teile des Depots zu verkaufen. Wenn die Zeiten dann besser sind, füllst du das Cash wieder auf.

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