AV-Depot: Asset Allocation in der Auszahlungsphase

  • Ich werde mein Riester-Guthaben in 2027 in ein AV-Depot übertragen. In 5 bis 7 Jahren werde ich dann in die Auszahlungsphase wechseln.

    Jetzt überlege ich, wie risikoreich ich das Geld im AV-Depot allokieren soll

    • 100% Aktien-ETF
      • Vorteile: Renditechancen, Entwicklung über Inflationsrate
      • Nachteile: SORR, stark schwankende Auszahlungsbeträge


    • 100% Sichere Anlagen (z.B. Geldmarkt o.ä.)
      • Vorteile: keine großen Schwankungen der monatlichen Zahlungen
      • Nachteile: Kein Inflationsschutz


    • 50% Aktien-ETF und 50% Sichere Anlagen
      • Vorteile: Mischung der obigen Vorteile
      • Nachteile: Mischung der obigen Nachteile


    Wie würdet ihr euer AV-Depot zum Renteneintritt allokieren?

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    Ja danke für den Tipp, aber ich muss ja 2027 eine Allokation machen, nicht erst 2033

    Das stimmt, aber du sollst im AVD ja jederzeit steuerfrei umschichten können.

    Wie würdet ihr euer AV-Depot zum Renteneintritt allokieren?

    Und die Freiheit, über diese Frage wirklich erst zum Renteneintritt entscheiden zu müssen, ist der große Vorteil.

    Wenn du dir deine sonstige finanzielle Situation anschaust, sollte deine Riester-Summe die nächsten Jahre dann noch so renditeträchtig wie möglich angelegt sein? Gibt es jetzt schon andere risikoreiche und risikoarme Anlagen? Könntest du deinen risikoarmen Teil nicht auch außerhalb eines AVD ansparen? Wie groß ist deine Rentenlücke nach Einbeziehung aller Einkommensquellen noch und welchen Anteil davon soll/muss das AVD schließen?

    Vielleicht hilfst es dir, diese Fragen für dich zu beantworten.

  • LoveMyDog 29. September 2026 um 09:05

    Hat einen Beitrag als hilfreichste Antwort ausgewählt.
  • Vielen Dank für deine Antwort. Das sind tatsächlich die Fragen, die ich für mich klären muss.

    Im Grunde brauche ich den Betrag aus dem AV-Depot nicht zum Schließen meiner Rentenlücke. Vielleicht beginne ich mit 70/30 oder sogar 80/20 in 2027 und gebe dem Geld so die Chance noch Rendite bis zum Auszahlungsbeginn zu erwirtschaften.

    Sollte die Börse in der Phase bis dahin absacken, kann ich auf 100/0 umschichten und hoffen, dass sich die ETF bis spätestens zu meinem 70. Lebensjahr wieder erholt hat.

    Da 80% des Betrages über die Monate bis 85 verteilt werden, sind es eh nur 200 bis 300 EUR monatliche Auszahlung. Vor Steuern natürlich, d.h. netto reicht es, um davon mal Essen zu gehen.

  • Ich möchte 30 Prozent entnehmen und risikoarm anlegen und eine Aktienquote zwischen 80 und 100 Prozent beibehalten. Das kann sich aber noch ändern, die Weltwirtschaft hat noch ein paar Jährchen Zeit für Kapriolen, meine Meinung auch.

    Dazu noch eine Frage an den Schwarm: Ist es steuerlich immer sinnvoll, eine Teilentnahme auf das Jahr nach dem Renteneintritt zu verschieben?

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