geringe Zinsen in der Schweiz, aber...

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    Wie soll der Schweizer Franken zum neuen Carry Trade werden, wenn ihm gegenüber die anderen Währungen abwerten? Da zahlt man dann zwar in CHF nominell wenig Zinsen, aber das Währungsrisiko ist hoch. Ist es wahrscheinlich, dass die Währung CHF dem Zinssatz folgt und abwertet - insbesondere bei den aktuellen Inflationswerten anderer Länder?

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  • Warum soll der CHF abwerten? Ich würde aufgrund der niedrigen Zinsen mit einer Aufwertung rechnen.

    ???? Hmm…

    Die niedrigen Zinsen sprechen isoliert betrachtet tatsächlich eher für eine Abwertung des CHF, nicht für eine Aufwertung. Entscheidend sind jedoch die erwartete Zinsentwicklung, die Inflation und die Nachfrage nach dem Franken als sicherem Hafen.

    Also ein etwas verzwicktes Thema.

  • https://investrends.ch/aktuell/news/d…hrung-der-welt/

    Was nicht im Artikel drin steht, was ich mich aber frage: Gibt's in der Schweiz ähnliche private Altersvorsorgeprodukte über Versicherungen und Banken, wie in Deutschland? Und leiden die unter den niedrigen Zinsen?

    Generell habe ich das Gefühl, dasss man mit Altersvorsorgeprodukten, die über Finanzinstitute laufen, die wiederum angehalten sind, Staatsanleihen zu verwenden, eigentlich immer angeschmiert ist. Entweder die Zinsen sind gering, dann werfen sie auch nix ab. Oder die Zinsen sind hoch, aber dann entwertet die Inflation auch die Erträge sofort wieder(?!)

  • Diese Chart-Analysen haben die gleiche Aussagekraft wie Horoskope. Wer verschwendet seine Zeit damit, sich solche Videos anzusehen?

    Ich schau mir solche Blödsinns-Videos gar nicht mehr an.

    Auch diese Horrorvideos von solchen YouTube-Dauerlallern sollte man/frau* einfach ignorieren.

  • Was nicht im Artikel drin steht, was ich mich aber frage: Gibt's in der Schweiz ähnliche private Altersvorsorgeprodukte über Versicherungen und Banken, wie in Deutschland?

    Ja, vor allem die so genannte Säule 3 bzw. "dritte Säule".

    Zitat

    Und leiden die unter den niedrigen Zinsen?

    Natürlich, aber das ist für die meisten Kunden nicht transparent. Die Produkte verkaufen sich vor allem darüber, dass die Einzahlungen von der Einkommensteuer abgezogen werden können (etwas mehr als 7000 CHF pro Jahr für die Säule 3a, wenn man in einer Pensionskasse versichert ist).

    Zitat

    Generell habe ich das Gefühl, dasss man mit Altersvorsorgeprodukten, die über Finanzinstitute laufen, die wiederum angehalten sind, Staatsanleihen zu verwenden, eigentlich immer angeschmiert ist. Entweder die Zinsen sind gering, dann werfen sie auch nix ab.

    Es gibt mittlerweile auch Lösungen, vor allem durch neue Anbieter am Markt, wo man bis zu 100% in Aktien investieren kann.

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