Saidis Podcast ist da!

  • Welches Problem soll es da geben?

    Einfach kaufen und daheim hinlegen, es gibt hierfür auch einige gute Optionen um das gesondert nochmal sicherer zu machen, aber dass ist ja auch eher kein Problem…

    Hier meine Notizen zu sicheren Aufbewahrungsorten:

    Abgesehen von fest eingebauten Safes zu Hause und von Bankschließfächern gibt es keine gegen Diebstahl und Zerstörung sicheren Aufbewahrungsorte für Wertsachen wie Bargeld, Gold, Schmuck, Kreditkarten, PIN-Aufschriebe, Backups oder Originaldokumente.
    Nur weil man sich zu Hause sicherer fühlt als auf der Straße, heißt das nicht, dass z.B. Kreditkarten in einer Schublade sicherer sind als unterwegs im Geldbeutel oder in einem Wallet.

    Die Annahme, man könne bessere Verstecke finden, als Diebe sie kennen, halte ich für illusorisch. Auch wenn ich selbst schon einmal in einem Airbnb meinen Laptop im Backofen versteckt habe :) Professionelle Täter nutzen systematische Suchmuster und "ungewöhnliche" Orte (Backofen, Gefrierfach ...) sind ihnen bekannt.

    Bankschließfächer sollte man entsprechend ihrem Inhalt versichern und diesen gut dokumentieren. Bei hohen Werten vielleicht auf mehrere Banken verteilen.

    Handys sind technisch z.B. für Banking- und Gesundheits-Apps sicherer als PCs . Dieses technische Sicherheitsplus wird in der Praxis durch das höhere Diebstahlrisiko von Handys relativiert. Notebook-PCs teilen zwar das Diebstahlrisiko, sind aber meist weniger oft exponiert. Zur Freigabe von Finanztranaktionen ist die Verwendung externer TAN-Generatoren zwar am sichersten (das geht mit PC und Handy) - Handy-Apps halte ich für sicher genug.

    Auf Reisen sind die Aufbewahrungsmöglichkeiten in der Regel noch unsicherer. Selbst Hotelsafes haben oft Nachschlüssel, viele lassen sich mit einem gezielten Faustschlag öffnen und manche sind nicht einmal fest verschraubt.

    Das Risiko auf Reisen kann minimiert werden, indem man möglichst wenig Bargeld mitführt oder in der Unterkunft deponiert und indem man Wertsachen auf mehrere Stellen verteilt.

  • Abgesehen von fest eingebauten Safes zu Hause und von Bankschließfächern gibt es keine gegen Diebstahl und Zerstörung sicheren Aufbewahrungsorte für Wertsachen wie Bargeld, Gold, Schmuck, Kreditkarten, PIN-Aufschriebe, Backups oder Originaldokumente.

    Könntest du das bitte auch einmal den Kunden der Sparkasse Gelsenkirchen sagen? Am besten von Angesicht zu Angesicht. Die finden deine Ausführungen vermutlich nicht so lustig.


    Fakt ist doch, dass es immer ein gewisses Risiko gibt. Dieses muss man einschätzen können und entsprechend dem Risiko handeln. Wer sich einen 1kg Barren Gold kauft, damit auf Insta angibt (natürlich mit Foto neben dem zukünftigen Versteck) und zwei Wochen später auf Insta dann alle Welt die Urlaubsfotos zeigt, der Brauch sich nicht wundern, wenn die Haustür bei der Heimkehr bereits offen steht und der schöne glänzende Barren weg ist.