Meine Dividenden-Favoriten

  • Die Gelassenheit, die feine Ironie und die unglaublich kluge Wortwahl, da kann ich als bodenständiger Schwabe ohne Hochschulausbildung, ohne Studium und ohne entsprechende intelektuelle Untersützung aus dem Elternhaus nur den Hut ziehen. Das meine ich wirklich so!

    McProfit Und alleine dadurch hast du schon gewonnen. Wie man im englischen so schön sagt "beat the odds". Ich "biete" noch fehlende emotionale Unterstützung im Elternhaus.

    Ich hab es geschafft für mich und meine Kernfamilie ein sowohl emotionales, als auch finanziell sicheres Umfeld zu schaffen.

    Auch wenn meine Finanzen noch überschaubar sind, so habe ich die richtigen Weichen gestellt.

    Und du hast so viel richtig gemacht, dass es schon an Blasphemie grenzt deine finanziellen Entscheidungen am Kapitalmarkt auch nur im Ansatz in Frage zu stellen.

    Ich denke für den reflektierten intelligenten Nutzer ist genug hier im Thread und im Forum zu finden, um den für sich selbst passenden Ansatz zu finden

  • Sonntag 20.7.25 um 11 Uhr

    Lieber Irving

    hier noch einen Nachtrag wegen der bei der angeklungenen Neiddiskussion

    Obwohl ich bestimmt zu den vermögenden Menschen im Ländle gehöre, bin ich immre noch in der richitgen Finanzwelt ein kleiner Wicht.

    Ich bin öfters mal zu einer Kunden-Veranstaltungen des Wealth-Management (Wohlstandsverwaltung) einer Stuttgarter Großbank eingeladen.

    Allerdings bin ich dort mit meinem 8-stelligen Vermögen inmitten der Menschen die im Gegensatz zu mir seit Generationen wohlhabend sind ein kleiner Fisch (dort sind meist Unternehmer, die sich in einem bestimmten Alter von ihrer Firma getrennt -also verkauft - haben)

    In einem Fall ging um Erlöse durch Firmenverkauf mangels Nachfolge im 3-stelligeni Millionenbereich.

    Beim letzten Treffen sagte mir mein persönlicher Berater auf meine Frage nach dem Vermögen der hier Anwesenden nur, dass z.B. einer der netten älteren Herren die sich vorher in angeregter Runde mit mir am Stehtisch unterhalten haben 700 Mio. Euro verwaltet Dem sein Problem ist nicht 1 oder 2 % mehr Rendit,e dem geht es um eine ganzheitliche Beratung incl. Stiftung und langfristigen Vermögenserhalt.

    Lieber Irving,

    Du siehst Du kannst Deine persönliche Strategie einfach nicht auf JEDEN übertragen,

    es ist ein Unterschied ob mein jüngster Sohn mit 23 Jahren wegen seinem geringeren Kapital lieber auf Einzelaktien setzen will (z.Zt. medizinisches Canabis, Bitcoin oder im Bereich KI)

    oder der alte Vater seine Ruhe haben will und sich an Anlagen erfreut mit regelmäßiger Ausschüttung. Wie willst denn diese Menschen in einen Topf werfen?

    Auch heute wieder der penetrante Hinweis, dass der McProfit einen Teil seines Vermögens längst in eine gemeinnützigte Stiftung einbracht hat (also verschenkt hat) weil er lieber zu Lebezeiten selbst bestimmt was passieren soll, als dass es die Erben machen.

    Viele Grüße in der Hoffnung auch mal einen loyalen Kommentar von Irving zu lesen. (Zufriedene Menschen leben übrigens bekanntlich länger)

    McProfit

  • Uih, da ist aber heute einer schlecht drauf. Schlecht geschlafen? Dafür ist ja das Forum da: Privaten Stress abbauen. ;)

    Das ist ja immer süß, wenn einer, der selbst einen unmöglichen Umgangston hat, ganz angefasst ist, wenn er selber nicht in Watte gehüllt wird. Bist wohl doch eine sehr empfindsame Seele und im Austeilen besser als im Einstecken, mmhhh?!

  • Hat Airbus seinen Hauptsitz nicht in den Niederlanden?

  • Erlöse durch Firmenverkauf mangels Nachfolge im 3-stelligeni Millionenbereich.

    Beim letzten Treffen sagte mir mein persönlicher Berater auf meine Frage nach dem Vermögen der hier Anwesenden nur, dass z.B. einer der netten älteren Herren die sich vorher in angeregter Runde mit mir am Stehtisch unterhalten haben 700 Mio. Euro verwaltet Dem sein Problem ist nicht 1 oder 2 % mehr Rendit,e dem geht es um eine ganzheitliche Beratung incl. Stiftung und langfristigen Vermögenserhalt.

    Lieber Irving,

    Du siehst Du kannst Deine persönliche Strategie einfach nicht auf JEDEN übertragen,

    Für Warren Buffet sind 700 Mio. ein Witz mit Ohren und er rät sowohl seinen Nachkommen wie allen anderen Investoren zu ETFs. Er sagt sogar ausdrücklich, dass der Hauptgrund sei, dass die Berater des Wealth Managements sehr schlecht seien.

    Die Daten geben ihm recht: Die Leistungen der Vermögensverwalter für die oberen 10.000 und die der Family Offices sind durch die Bank eine Katastrophe. Also für den Kunden. Nicht für die Verwalter. Die verdienen an diesen LEOs (Leicht erreichbare Opfer) prächtig.

    Übrigens legen auch so gut wie alle Berater, die sich aus dem Provisionsvertrieb verabschiedet haben und heute ehrlich arbeiten, das Geld ihrer (sehr betuchten) Kunden mit ETFs an. In den USA wirst du heute keinen ehrlichen Vermögensverwalter mehr finden, der Einzelaktien kauft.

    Deine Stuttgarter Großbank wird das genauso wenig zugeben, wie dein Metzger dir zu weniger Wurst raten wird. Die Gründe sind vermutlich sehr einfach zu erraten.

    Irgendwie scheint es so, dass ETFs für alle Vermögensklassen und alle Konstellationen eingesetzt werden und eigentlich immer von denen, die keine horrenden Gebühren verlangen und einen guten Ruf haben.:/

    Zitat von McProfit

    Wenn Du weiter gelesen hast, dann hast Du vielleicht sogar gesehen, dass ich in den letzten Jahren neues Geld (meist aus Immobilienverkäufen) nicht mehr in Einzelaktieni investiert habe sondern in ETF Fonds. Natürlich wie zu erwarten ist, in ausschüttende Fonds.

    Mir persönlich gefällt einfach, wenn ich regelmäßig meine Eträge versteuert aufs Konto bekomme, EGAL ob die Aktienkurse (oder Immoblienpreise) gestiegen oder gefallen oder gleich gebliegen sind.

    Das ist auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Warum du dann deinen Freunden trotzdem zu Einzelaktien geraten hast und hier im Forum jeden zweiten Tag eine Lobeshymne auf (deine) Einzelaktien singst, erschließt sich mir jedoch nicht.

  • Ich kann auch Beispiele, in denen Menschen seit ewigen Zeiten an der völlig sinnlosen BASF Aktie festhalten. Hier im Forum erinnere ich mich auch an jemanden, der es nicht schafft, sich von diesem Ding zu lösen.
    Jetzt gurkt man bei 42 herum, hat die Dividende zusammen gestrichen und alle hoffen, dass das Zeug wieder auf 50 geht.

    Ich habe erst von ein paar Tagen nochmal das Buch von William J. Bernstein gelesen (kann ich jedem sehr empfehlen :thumbup:). Er meint, dass seit 1926 nur 4% der Aktien für die Equity Prämie zuständig waren und 96% der Aktien nur so viel Rendite erwirtschaftet haben wie kurzlaufende Staatsanleihen. 4%!! 8| So viel zum Thema stock picking und der Wahrscheinlichkeit, dass man als Privatanleger ohne Indexing eine vernünftige Rendite erwirtschaftet.

  • Irving

    Warum immer noch diese Rechthaberei?

    warum derart bissige Reaktionen?

    Warum keine Gelassenheit?

    Das ist ein Forum wo jeder seine Meinung kund tun kann.

    Die meisten meiner privaten Freunde haben bisher mit Aktien und Börse nichts am Hut!

    Wenn die mich mal wegen meiner Aktienerfahrung fragen, dann sageich denen:

    * kauf Dir mit Deinem Geld 10 verschiedene Aktien von Weltkonzernen die siet Jahrzehnten Dividende zahlen und langfristig zusätzlich steigende Kurse haben"

    Das verstehen die.

    Wenn ich denen erkläre er soll einen ETF kaufen, dann trauen sie schon dem Namen nicht.

    Einer meiner Freunde im fortgeschrittenen Alter mit entsprechenden Vermögen aber ohne Börsenerfahrung dem ich mal ETF emfohlen habe, hat mich gleich gefragt ob das so was ähnlches ist wie vor 50 Jahren IOS.

    Mit IOS hat er mal an der Börse viel Geld verloren und bis heute nicht vergessen.

    (Das war der Betrug von Bernie Cornfield, Investor Overseas Serservie)

    Wenn ich aber sage, kauf zum Beispiel:

    NESTLE, kauf Beiersdorf, kauf Air Liquide, kauf Procter&Gamble, oder McDonalds, oder Essilor Brllen, oder Stryker Hüftgelenke oder Medtronic-Herzschrittmacher oder Lindt Schokonlade und für die Technologie Microsoft und dann noch die heimische SAP

    Dann bist Du Miteigentmer dieser Firma, kannst sogar die Hauptversammlung besuchen, bekoimmst jedes Jahr Deinen Anteil an den Gewinnen aubezahlt egal wie die Kurse stehen.

    Solche Beispiele verstehen gerade die Börsen-Neulinge.

    Hier im Forum sind aber keine Neulinge sondern alte Hasen.

    Ds kann man nicht vergleichen.

    Frage mal mal einen blutigen Neuling in Börsensachen nach ETF Anlagen?

    Der werden Dich anschauen wie vom anderen Stern.

    Wenn ich denen sage mit Procter&Gamble bist Du bei Pampers beteiligt. Jede Pampers die verkauft wird bringt Dir Dividende. Je merh Kinder geboren werden, desto mehr Pampers und desto mehr Dividende.

    Dann wird mein Freund vielleicht sagen,

    *OK dann schaffe ich mir doch nochmal ein weiteres Kind an. DAs was ich dann für Windeln ausgebe bekomme ich als Dividende zurück.*

    Das ist schwäbisches "Return on invest"

    Wir können das Thema von mir abschließen sonst werden wir hier noch gesperrt.

    Viele Grüße McProfit

  • Nur am Rande aber in dem Kontext

    So viel zum Thema stock picking und der Wahrscheinlichkeit, dass man als Privatanleger ohne Indexing eine vernünftige Rendite erwirtschaftet.

    Wie konnten dann - ohne "vernünftige Rendite" - in den Jahrtausenden und Jahrhunderten vor "Indexing" (nur um Deine Begrifflichkeit zu verwenden) überhaupt relevante Privatvermögen aufgebaut, bewahrt und über Generationen weitergegeben werden ... ?


    Der erste ETF dürfte in Deutschland erst um das Jahr 2000 herum zugelassen worden sein ... Das Vehikel ETF existiert also kaum einen Wimpernschlag lang - im Vergleich jedenfalls zu Instrumenten wie Real Estate, Gold, Bonds, Aktien usw. ...

  • Hat Airbus seinen Hauptsitz nicht in den Niederlanden?

    Denke die Konzernzentrale sitzt in Toulouse (Frankreich).

    Wie auch immer ... Der französische Staat hält jedenfalls einen (relevanten) Anteil der Aktien (so wie auch andere Staaten; meine sogar einige deutsche Bundesländer). Die Beteiligungsgesellschaften der Regierungen von Frankreich, Deutschland und Spanien halten zusammen eine Sperrminorität.

    Von Engagements in französische Firmen halte ich mich generell fern, weil mir die dortige politische Ausrichtung schon seit jeher deutlich weniger zusagt (als die in der Schweiz, den USA, UK usw.).

    Hatte einige berufliche Erfahrungen (80er und 90er Jahre) mit französischen Unternehmen und den dortigen Rahmenbedingungen gesammelt (u. a. Credit Lyonnais, Credit Agricole, Sodexo). Dabei konnte ich mir vor Ort eine eigene Meinung bilden.

  • Lieber Sovereign

    ich lese immer gerne Deine (leider meist etwas zu langen) Kommentare. Manchmal denke ich jedoch "hier schreibt ein Schullehrer"... Aber auch ich alter Hase lerne von Dir noch dazu.

    Jetzt lese ich aber gerade, dass Du die Aktienauswahl nach dem Untrernehmenssitz wählst, d.h. in welchem Land das Unternehmen seinen Sitz hat.

    Das halte ich für unlogisch.

    'Wenn ich mich als Aktionär an einer Firma beteilige dann achte ich vor allem darauf, dass das Unternehmen seit Jahrzehnten besteht, in dieser Zeit Umsatz, Gewinn und die Dividende kontinuierlich steigern konnte und damit auch den Aktienkurs.

    Das ist für meine Auswahl entscheidend und nicht der Firmensitz, der oft sogar aus steuerlichen Gründen in ganz anderen Ländern ist.

    Wegen Deiner Abneigung gegen Frankreich fehlen Dir möglicherweise im Depot Aktien der besten Unternehmen.

    Eine meine erfolgreichsten Aktien in meinem Depot ist ausgerechnet ein französiches Unternehmen, das öffentlich gar nicht so sehr bekannt is,t weil es Produkte für die INDURSTRIE liefert da man nicht sieht und daher auch keine herkömmliche Werbung macht

    Ich rede am französischen Versorgungsunternehmen AIF LIQUIDE, gegründet 1902, 60.000 Mitarbeiter, Börsenwert rund 100 Milliarden Euro.

    Das Unternehmen gehört zu den Firmen mit dem am zuverlässigsten steigenden Aktienkurs ohne große Höhen und Tiefen, fast wie an der Schnur gezogen von links unten nach rechts oben.

    Seit Anfang der 1980er Jahre von 10 Euro auf aktuell über 100 Euro. Da gibt es vermutlich noch bessere Aktien. ABER:

    Dazu ZUSÄTZLICH eine persönliche Dividenden-Rendite je nach Einstiegskurs zwischen 9 - 12% PRO JAHR un deiner jährlichen Dividendensteigerung von rund 7% pro Jahr.

    Dazu extrem geringe Rückschläge in Krisenzeiten.

    Das liegt daran, dass die Firma Dauerkunden hat die für regelmäßigen Umsatz sorgen.

    Im Gegensatz zu einem Hersteller von Investitionsgüter (PKW; LKW; Maschinen) der ständig nach neuen Kunden suchen muss.

    Wenn es nur nach der Kurssteigerung geht und nicht nach der Kontinuität dann liegt ein weiterer Franzose genz vorne. LVMH, die Luxusmarke, Champagner, exclusive Designermode usw.

    Eine Aktie die ich (leider) erst in den 1990-Jahren erstmal gekauft habe. Damals für rund 20 Euro. Vorletztes Jahr wurde erstmal die 1.000 Euro Marke überschritten, zur Zeit wieder für rund 700 Euro zu kaufen. Eine Superaktie ABER mit hohen Schwankungen, das Gegenteili der fast schon langweiligen AIR LIQUIDE.

    Das schreibe ich Dir nur wegen Deiner Abneigung für FRANKREICH.

    Viele Grüße McProfit

    Ich mag persönlich Frankreich ohnehin, nicht nur weil ich durch meine georgraphische Nähe traditionell engere Bindung zum Land habe, (Gastronomie im Elsass) auch eine meine ersten Lebensabschnittsgefährtinnnen (vor 35 Jahren) kam aus Paris und hat mich französisch gelernt (!) Inizwischen habe ich mit der Familie sogar ein kleines Ferienhaus im Süden von Frankereich und so bleibt die Dividende die ich jedes Jahr von Air Liquide bekommen irgendwie sogar im Land.....

  • Werter McProfit,


    vorab und wie ich stets offen kommuniziert, gilt für meine Wenigkeit

    Ein "Wissender" bin ich (leider) nicht sondern nur Finanz-Laie, wenn auch ein an solchen Themen Interessierter mit zudem ein bißchen eigenen praktischen Erfahrungen in dem Bereich.

    In dem Kontext

    Das halte ich für unlogisch.

    Das kann man so sehen.

    Was "logisch" oder "unlogisch" ist, liegt aber oftmals im Auge des Betrachters und des Einzelfalls. Ein Vegetarier wird "logischerweise" für seine Geburtstagsfeier kein Steakhouse als Location buchen. Ein überzeugter Mieter wird "logischerweise" keine Mittel für einen Eigenheimkauf samt Finanzierung "risikoarm" vorhalten usw. usw.

    Für meinen Teil ist das eine "logische" Entscheidung, weil ich schon früher u. a. die Währung Franc verfolgt hatte und auch mit dem "französischen Modell" (hohe Staatsquote, hoher Staatseinfluß inkl. häufige Staatsbeteiligung an Unternehmen, zentralistisch, etatistisch in der Ausrichtung, teilwiese planwirtschaftliche-sozialistische Tendenzen, ausgeprägte staatliche Industriepolitik) "live" in Berührung kam.

    Siehe hier:

    Hatte einige berufliche Erfahrungen (80er und 90er Jahre) mit französischen Unternehmen und den dortigen Rahmenbedingungen gesammelt (u. a. Credit Lyonnais, Credit Agricole, Sodexo). Dabei konnte ich mir vor Ort eine eigene Meinung bilden.

    Den Luxus einer eigenen Meinung habe ich mir übrigens schon in ganz jungen Jahren "gegönnt", als ich noch arm war und ich mir dies eigentlich nicht leisten konnte ...

    Schlecht bin ich mit dieser Vorgehensweise übrigens auch nicht gefahren.

    Wegen Deiner Abneigung gegen Frankreich fehlen Dir möglicherweise im Depot Aktien der besten Unternehmen.

    Eine Abneigung gegen Frankreich habe ich nicht (da gilt eher das Gegenteil). Möchte da nur nicht investiert sein.

    Das kann ich mir - bei alle gebotenen Bescheidenheit - zum einen leisten (komme finanziell ganz gut zurecht) und zum anderen gibt es mehr als genug andere Unternehmen, die zur Auswahl stehen (in den USA, der Schweiz, in UK, in Dänemark usw. - halte sogar schon sehr lange zwei deutsche Werte).

    Ich mag persönlich Frankreich ohnehin

    Same here. Siehe schon oben.

    Nur finanziell engagiert möchte ich da halt nicht sein. Siehe schon oben. Ob man das nun als Spleen oder altersbedingten Eskapismus bezeichnet (das hatte ich allerdings vor 30 Jahren schon so gesehen ...) ist mir - ehrlich gesagt - gleichgültig. Denn ich muß mit meinen Aktien (und auch meiner Aktienquote) gut schlafen können - nicht mir fremde Dritte.


    Ein finanzielles Engagement läßt sich bezüglich Frankreich auch meinerseits nicht durchgängig vermeiden - die Stichworte sind dann nur andere ... (Bordeaux, Burgund, Chablis, Sancerre, Pouilly Fume, Sauternes, Cognac, Armagnac). Die Rendite inkl. Dividenden in Form von persönlichen Genuß sind da absolut "sicher". Wo gibt es in dem Bereich ein solches Maß an Sicherheit ? Zudem: Wo sonst gibt es so viele "Prozente" ... ? ;)


    Dir weiter eine eiserne Gesundheit und einen genußvollen Ruhestand !

  • Irving

    Warum immer noch diese Rechthaberei?

    warum derart bissige Reaktionen?

    Warum keine Gelassenheit?

    ...

    ...weil Du hier nachhaltigen Unsinn erzählst. Die Miete ist nicht die Rendite. Natürlich ist die Wertentwicklung genauso wichtig. Und natürlich spielen Kaufnebenkosten. Instandhaltung und Modernisierung eine Rolle.

    Das ist ja geradezu lächerlich, wenn Du Dich hier als Immobilienexperte darstellen möchtest.

    Nur weil man etwas nicht verkauft, heißt das nicht, dass der Wert keine Rolle spielt. Das ist einfach eine lächerliche Sichtweise.

  • Die Miete ist nicht die Rendite.

    Die miete ist natürlich ein Teil der Rendite.

    Nicht umsonst spricht man auch von der sogenannten Mietrendite, dabei kann man je nach Berechnungsmethode die brutto, oder netto mietrendite angeben, Letztere ist realistischer und sollte man eher nutzen, da es die anfallenden Nebenkosten berücksichtigt.



    Nur weil man eine Sache nicht verkauft, heißt das nicht dass das Objekt keine Rendite erwirtschaftet. Lächerlich um deinen eigenen Begriff zu verwenden, ist daher her dass du diese Position nicht erkennst.

  • Die miete ist natürlich ein Teil der Rendite.

    Ich denke, Miete ist Umsatz. Einnahmen werden allzu oft mit Gewinn verwechselt.

    Die Höhe der Mieteinnahmen sagt ja absolut gar nichts über die Zinsbelastung, die Ausgaben für Reparaturen oder Sanierung oder über die sich aufstauenden Kosten durch Sanierungsstau.

  • Die endlose Geschichte geht weiter.....

    Liebe Forumsfreunde, vor allem Schwachzocker und Irving

    es bleibt spannend hier im Forum.

    Jetzt hat mein ganz besonderer Forumsfreund Irving sogar noch einen Anfhänger gefunden der mir jetzt auch noch in denselben unglaublich rechthaberischen Worten erklären will, dass man mich mit meinen Dividenden-Aktien nur bedauern kann.

    Es wird aber noch schöner:

    Ich liebe nicht nur meine Dividendenaktien wegen den regelmäßigen Ausschüttungen über Jahrzehnte sondern habe mir erlaubt solche Aktien mit einer Immoblien-Anlage zu vergleichen

    Mit diesem Vergleichi habe ich hier jedoch ein Pulverfass gezündet.

    Da werde ich tatsächlich gefragt, ob i denn nicht wüßte dass die Mieteinnahmen bei vermieteten Immobilien keine Rendite wären sondern noch die ganzen Nebenkosten weggehen und dazu noch Reparaturen und >Unvorhergesehenes und das Immoblienanlage sozusagen NOCH SCHLIMMER wäre als Dividenidenaktien??

    Das fragt man ausgerechnet mich, einem der großen Immoblienanleger in Stuttgart der seit jungen Jahre mit Immobilien OHNE Eigenkapital ein Millionenvermögen aufgebaut hat.

    Eigentlich wollte ich solche Aussagen nicht mehr kommentiern!

    Jetzt habt Ihr aber Pech gehabt.

    Weil heute das Sommerwetter in Stutt3gart Pause macht habe ich mir die Zeit genommen um mal wieder solche Aussagen richtig zu stellen. Auch wenn es für die anderen Forumsfreunde penetrant ist.

    Ich will jetzt gar keine wissenschaftliche Renditerechnung aufmachen.

    Ich erkläre es Euch auf schwäbisch.

    Ich habe in jungen Jahren angefangen kleine Wohnungen zum Vermieten zu kaufen.Das ging damals auch ohne oder mit ganz wenig Eigenkapital. Die örtliche Volksbank hat Vollfinanzierungen gemacht sofern die Fakten positiv waren.

    Die Preise waren günstig, die Mieten haben die Ratenzahlung gedeckt und ich war jung und ehrgeizig.

    Die Bank wurde nicht enttäuscht.

    Mit jedem Objekt wurde ich mutiger und Bank großzügiget. Ich habe dann jedes Jahr nicht nur 1 oder 2 Wohnungen gekauft sondern gleich das ganze Mehrfamiiienhaus. Die Mieten sind in den Jahren gestiegen ich konnte immer schneller abzahlen und immer größere Häuser kaufen. Am Ende in der Stuttgarter Innenstadt im 2-stleligen Millionenbereich.

    Alles finanziert mit den steigenden Mieten und trotz der von Schwachzocker so hochgespielten Nebenkosten.

    Altersbediongt habe ich dann in den letzten Jahren die Immoblien vekauft oder an nahestehende Personen übtragen z.B. Schenkung mit Nießbrauch,

    Den Erlös habe ich in Dividendenaktieni angelegt.

    Statt Miete bekomme ich jetzt eben Dividende.

    Vermutlich habe ich VIEL GLÜCK im Leben gehabt, dennoch war die ganze Erfolgsgeschichte nicht nur nur ein Zufall.

    Trotzdem keine Lobhudelei hier.

    Ich wollte nicht noch einmal zum wiederholten Mal erklären warum ich die Dividendenanlage immer noch liebe, sondern einfach an meinem eigenen Fall zeigen, dass man bei der Beurteilung aniderer Forumsfreunde hier wenige Rechthaberisch sein sollte.

    Mal sehen wie lange diese Diskussion noch weitergeht?

    Vele Grüße McProfit