Hohe Summe in etf anlegen direktbank oder neobroker

  • was aber wohl derzeit (?) auch einem Glücksspiel gleichkommt. Bei mir zwei Versuche (jeweils von anderer Seite initiiert), beide fehlgeschlagen weil sich "irgendwer" nicht gemeldet hat. Schlussendlich dann steuerschädlich verkauft.

    Also sollte man auch den Depotübertrag testen und überlegen, ob man damit safe ist.

    Das funktioniert glänzend, wenn man das einfach bei Trade Republic anstößt.

    Ich werde das jetzt zum Spaß mal selber testen.

  • Ich werde das jetzt zum Spaß mal selber testen.

    Mach mal. Bei mir blieb der Status 10 Tage auf "nicht gesendet" und auf Nachfrage wurde dann abgebrochen. Angeblich hat die Empfängerbank (Baader) nicht reagiert.

    Vorher hatte ich es andersherum versucht. Da war dann angeblich "ein Beteiligter" schuld. Hat aber fast 30 Tage gedauert.

  • Ich bin bei beiden [nämlich Trade Republic und Scalable Capital]. Bei Scalable mein Hauptdepot Mitte/Hoch sechstellig. Kann nichts Negatives sagen, alles gut bisher.
    Gerade wenn immer mal höhere Einmalbeträge angelegt werden, finde ich die Kosten bei denen top.

    Grade bei größeren Beträgen und seltenem Handeln spielt das an sich wenig Rolle.

    Nachteil bei Scalable Capital: Praktisch nur eine "Börse", nämlich Gettex.

    Das bißchen ETF-Kaufen, auch Geldmarktfonds-Kaufen, hat bei mir gut geklappt. Probleme gab es regelmäßig mit Depotüberträgen - aber damit gibt es offensichtlich allgemein Probleme.

    Service natürlich null. Die Kombi Scalable Capital / Baaderbank ist langsam, Dividenden werden dort regelmäßig zwei oder drei Tage später gebucht als bei anderen Depots. Im Grunde kein Problem, nervt mich trotzdem.

    Ich bin mal gespannt, wie sie den Übergang von der Baaderbank zu eigenen Depots hinkriegen, der für das Spätjahr 2025 geplant ist.

  • Ich möchte da ja keinem Anbieter etwas unterstellen, aber es würde schon Sinn machen, den Depotübertrag künstlich zu erschweren.

    Gerade bei sowas, was der Themenersteller plant wäre es ja blöd, wenn man bei einem Neobroker billig einkauft, nur um die Anteile dann zu einem "Premiumanbieter" zu übertragen.

    Generell scheinen hohe Einmalkäufe problematisch zu sein. Ist mir bei der Solarisbank (Bison) so passiert: Kündigung ohne Angabe von Gründen inkl. vierwöchiger Kontosperre. Einmalanlage von ca. 120T in Geldmarkt-ETF.

  • Für welche Seite wäre es denn „blöd“?

    Das ist eine gute Frage. Mir scheint, als hätten beide Seiten damit Arbeit und eigentlich sind beide Verlierer:

    Der Neobroker lässt sich die Chance entgehen, mit dem Kunden in Zukunft Geld zu verdienen ("aktives Trading", Spreads, Provisionen durch beworbene Sparten-ETFs, ...) und das klassische Institut, welches sich um seine Handelsprovision geprellt sieht.

    Verständlich, dass man da nicht viel Mühe reinsteckt. Technisch gesehen sollte das ja nur minimal schwieriger sein als z.B. eine klassische Überweisung.

    Im Ansatz machen die Broker das ja auch ganz toll, aber wie gesagt, die tatsächliche Erfolgsquote dürfte, meinem Empfinden nach, gering sein.

    Die Tatsache, dass man ja sogar oft direkt liest, man solle nach vier Wochen schon die BaFin informieren spricht ja wohl Bände.

  • Nachteil bei Scalable Capital: Praktisch nur eine "Börse", nämlich Gettex.

    Nein. Standardhandelsweg ist inzwischen EIX (European Investor Exchange), zu den gleichen Konditionen wie Gettex. Xetra u.a. sind gegen Mehrkosten aber auch möglich. Der übliche Neobroker-Kunde wird aber vermutlich nicht unbedingt erläutern können, was da genau der Unterschied ist, und welche Folgen das für ihn haben kann.

    Die Kombi Scalable Capital / Baaderbank ist langsam, Dividenden werden dort regelmäßig zwei oder drei Tage später gebucht als bei anderen Depots.

    Das ändert sich auch beim Scalable-eigenen Depot zumindest bisher nicht. Als ING-Kunde bin ich das ja eher schon gewöhnt, als ehemaliger TR-Versuchskunde weiß man aber, dass das auch Neos viel flotter hinbekommen könnten.

    Ich bin mal gespannt, wie sie den Übergang von der Baaderbank zu eigenen Depots hinkriegen, der für das Spätjahr 2025 geplant ist.

    Der Fragesteller wäre Neukunde, und hätte als solcher heute schon nix mehr mit Baader zu tun, sondern bekommt direkt das SC-Depot.

  • Die Tatsache, dass man ja sogar oft direkt liest, man solle nach vier Wochen schon die BaFin informieren spricht ja wohl Bände.

    Das zeigt aber v.a., das vielen gar nicht bewußt ist, welche Kompetenzen und Möglichkeiten die BaFin überhaupt hat. Wenn ich z.B. im inoffiziellen TradeRepublic-Forum lese, das manche gleich die BaFin vollheulen, wenn mal ne Dividende nach zwei Tagen noch fehlt, tun mir deren Mitarbeiter oft schon richtig leid. Und bei Depotüberträgen gilt eben auch nicht, dass drei Wochen Gesetz sind, und ab Tag 22 regelt die BaFin alles für dich. Schätze das man 80% der BaFin-Beschwerden genauso gut auch zusammengeknüllt beim Nachbarn in den Gartenteich werfen könnte, ohne deren Erfolgsaussicht zu ändern.

  • Nein. Standardhandelsweg ist inzwischen EIX (European Investor Exchange), zu den gleichen Konditionen wie Gettex. Xetra u.a. sind gegen Mehrkosten aber auch möglich. Der übliche Neobroker-Kunde wird aber vermutlich nicht unbedingt erläutern können, was da genau der Unterschied ist, und welche Folgen das für ihn haben kann.

    Das ändert sich auch beim Scalable-eigenen Depot zumindest bisher nicht. Als ING-Kunde bin ich das ja eher schon gewöhnt, als ehemaliger TR-Versuchskunde weiß man aber, dass das auch Neos viel flotter hinbekommen könnten.

    Der Fragesteller wäre Neukunde, und hätte als solcher heute schon nix mehr mit Baader zu tun, sondern bekommt direkt das SC-Depot.

    Was würdest du den an meiner Stelle machen will nur ETFs besparen. Eventuell das ein oder andere Mal ein direkt kauf tätigen und verkaufen erst zwischen 10-15 Jahren .

    Bin ich bei scalable gut aufgehoben oder doch eher zur ING ?

  • Ich habe mein Hauptdepot aus dem simplen Grund bei der ING, weil ich alles andere auch da habe, und man mit einem gesonderten Tagesgeldkonto als Verrechnungskonto, mehreren Depots etc. dort auch einfach etwas Struktur reinbringen kann, was die Neobroker so nicht bieten. Mit einem/wenigen ETFs, thesaurierend, wäre das aber nicht zwingend ein Vorteil. Ich habe z.B. getrennte Depots für ETFs und Aktien, und bevorzuge Ausschüttungen. Reine Geschmackssache.

    Neobroker/Scalable nutze ich nebenher v.a. deshalb, weil dort Sparpläne laufen können, die die ING so nicht bietet. Das dort angesammelte kommt dann 1-2x im Jahr per Übertrag zur ING. An Verkaufszeiten denke ich i.d.R. gar nicht. Was an ETFs gekauft wird, bleibt einfach liegen. Also insgesamt nicht unbedingt vergleichbar deiner Situation. Hätte ich das ING-Hauptdepot nicht, hätte ich jedenfalls keine Hemmungen, was sechsstelliges bei SC rumliegen zu haben.

  • Was bedeutet das neue sc habe meine Konto vor einer Woche dort eröffnet?

    Für Dich gar nix! ;)
    Scalable hat seinerzeit ohne Banklizenz begonnen. Im Hintergrund lief das Depot der Kunden dann über die Baader-Bank.
    Seit Ende 24 hat Scalable eine eigene Banklizenz und verwaltet die Depots jetzt selbst. Neukunden landen jetzt direkt im Scalable Depot.
    Altkunden, deren Depot noch bei der Baader-Bank liegt sollen nach und nach auf die Depotführung bei Scalable umgestellt werden.

  • Ich persönlich würde dem Fragesteller nahelegen, sich für einen Anbieter ohne zwischengeschaltete Bank zu entscheiden. Vorteil wäre die kürzere Kommandokette und ein einheitlicher Ansprechpartner.

    Hinzu kommt, dass Überweisungen evtl. deutlich schneller sein könnten.

    Daher also TR, SC oder halt die ING?

  • Vielleicht hat er ja schon eine Bank die auch ein Depot anbietet dann kann er es ja ggf auch da eröffnen und um was für einen % reden wir hier an Kosten.... bei dem Anlagebetrag ist das ja quasi schon wieder Pfennigfuchserei... mir wäre da lieber die Zeit mit dem Geld schon an der Börse zu sein wichtiger....

  • Vielleicht hat er ja schon eine Bank die auch ein Depot anbietet dann kann er es ja ggf auch da eröffnen und um was für einen % reden wir hier an Kosten.... bei dem Anlagebetrag ist das ja quasi schon wieder Pfennigfuchserei... mir wäre da lieber die Zeit mit dem Geld schon an der Börse zu sein wichtiger....

    Ja, das denken hier viele, wenn nicht sogar die meisten. Aber wenn er doch die geschätzt 0,05 Prozent, die ihn das gefühlt mehr kostet, unbedingt sparen will …

    Nick_ vln90 Hättest du denn eine Bank, die auch ein Depot anbietet?

  • Ja, das denken hier viele, wenn nicht sogar die meisten. Aber wenn er doch die geschätzt 0,05 Prozent, die ihn das gefühlt mehr kostet, unbedingt sparen will …

    Nick_ vln90 Hättest du denn eine Bank, die auch ein Depot anbietet?

    Bin bei der Sparkasse.

    Habe noch ein extra Konto bei der ING Und vor paar Tagen habe ich mich bei scalabel registriert