Bitcoin ETP mit Auslieferungsoption vs. Direktinvestment

  • Möchte gerne in Bitcoin als Einmalanlage und Sparplan investieren. Allerdings stelle ich mit die Frage was am Ende sinnvoller wäre? Direktinvestment z.B. über Bison, Bitvava etc. oder in einen Bitcoin ETP mit Auslieferungsoption über einen hekömmlichen Broker.

    Steuerlich sollten beide identisch behandelt werden. Was sind eurer Meinung nach die Vor und Nachteile der beiden Varianten?

  • Ich machs mir einfach und bespare CoinShares Physical Bitcoin bei Scalable...wollte einfach nicht noch einen Ort wo Geld/Vermögen rumliegt

    Aber wie immer: Muss halt jeder selber wissen

    Sehe ich auch so. So wie ich Aktien per ETF kaufe, kaufe ich Bitcoin per ETP. Ist natürlich eine ganz andere Art Investment, aber das schließt ja nicht ein gemeinsames Vehikel aus.

    Not your Keys, Not your Coins!

    Ist das ein physischer Schlüssel?

  • Ich finde es eigenartig, dass man Assets, die eigentlich mal auf Zellstoff gedruckt waren, als virtuelle Wertpapiere in einem virtuellen Konto hält, dann aber eine rein virtuelle "Währung" (oder was auch immer) als Ding materialisieren will.

  • Möchte gerne in Bitcoin als Einmalanlage und Sparplan investieren. Allerdings stelle ich mit die Frage was am Ende sinnvoller wäre? Direktinvestment z.B. über Bison, Bitvava etc. oder in einen Bitcoin ETP mit Auslieferungsoption über einen hekömmlichen Broker.

    Steuerlich sollten beide identisch behandelt werden. Was sind eurer Meinung nach die Vor und Nachteile der beiden Varianten?

    Ich würde mir die „Auslieferungsoption“ mal näher in den Geschäftsbedingungen anschauen. So eine Frage wurde hier schon mal gestellt; dort war es bei dem Institut ein ziemliches Prozedere mit Vordruck, Papier, Bestätigung und hohen Gebühren.

    Dann lieber selbst über einen Broker anlegen, der auch einen unkomplizierten Übertrag in ein eigenes Wallet ermöglicht.

  • Du brauchst ja nur die Option das du die steuerlichen Vorteile nutzen kannst. Du kannst rein über den Broker kaufen/verkaufen.

    Alle meinen Selbtverwahrung wär der heilige Gral, aber wenn da einmal was schief geht egal in welcher Hinsicht und ob selbst verschuldet oder nicht, hat man alles verloren. Kein Netz, kein doppelter Boden, jemand der einem noch helfen kann.

    Bin auch am überlegen ob ich nicht einen Teil so kaufen sollte. Aber dann hab ich zwei BTC Assets und keine Gesamtübersicht mehr beim Tracking.

  • Ich finde es eigenartig, dass man Assets, die eigentlich mal auf Zellstoff gedruckt waren, als virtuelle Wertpapiere in einem virtuellen Konto hält, dann aber eine rein virtuelle "Währung" (oder was auch immer) als Ding materialisieren will.

    Ich befürchte, dass Du das ganze noch nicht so ganz verstehst. Man speichert so nur den Zugang zu den Coins. Du kannst Dir die 12 oder 24 Wörter auch einfach merken, aber wenn Du sie vergisst, dann war es das.

  • Ich würde mir die „Auslieferungsoption“ mal näher in den Geschäftsbedingungen anschauen. So eine Frage wurde hier schon mal gestellt; dort war es bei dem Institut ein ziemliches Prozedere mit Vordruck, Papier, Bestätigung und hohen Gebühren.

    Dann lieber selbst über einen Broker anlegen, der auch einen unkomplizierten Übertrag in ein eigenes Wallet ermöglicht.

    Zum Thema Auslieferung – beim Coinshares-ETP geht das über dieses Formular:

    https://coinshares.com/en/d/etp/physical-redemption/redemption-form.pdf

  • Was sind eurer Meinung nach die Vor und Nachteile der beiden Varianten?

    Ein ETP ist zudem deutlich teurer.

    Der hier im Thread genannte Coinshares ETP: 0,25 % Managementgebühr pro Jahr + 0,51 % Spread.

    Zum Vergleich: Bei Bitvavo zahlt man 0,35 % auf den Kauf und dann nie wieder.

    "If you don't believe it and you don't get it, I can't make you believe it."

    – Satoshi Nakamoto

  • Ich bin auch bei coinshares über Scalable dabei und mir der Risiken bewusst. Ebenfalls bin ich mir bewusst, dass die Auslieferungsoption eher theoretischer Natur ist. Hatte dazu Mal einen Podcast gehört mit jemandem von coinshares, der den Prozess aber auch nicht genau darlegen wollte. Mal im Ernst: Das nutzt doch sowieso niemand. Es ist halt für die Steuer gut.

    Als Tipp noch für Scalable Käufer: Ab 1.500eur Einmalinvestition bzw innerhalb von 30 Tagen lohnt sich das Upgrade auf den Prime Broker wegen der etwas niedrigeren Gebühren.

    Ebenfalls ist mir aufgefallen, dass der spread stark schwankt. Meistens geht er dann so gegen 9.15 Uhr runter erst. Und ich empfehle immer mit Limit Order zu kaufen, da der Preis stark schwankt. Meistens wird dann nach ein paar Sekunden ausgeführt auch wenn man etwas drunter bietet.

    Ich habe 1x 5.000 investiert und bin damit aktuell schon nette 8% im Minus. Ich baue jetzt monatlich nochmal den gleichen Betrag per Sparplan auf.

  • Liegen die normalen Taker-Gebühren nicht sogar nur bei 0,25%?

    Tatsache, wurde anscheinend angepasst :thumbup:

    Gebühren | Bitvavo.com
    Eine Übersicht der Handelsgebühren und Zahlungskosten. Übersichtliche Gebührenstruktur für Market-Taker. SOFORT-Überweisung und SEPA-Banküberweisungen sind…
    bitvavo.com

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    – Satoshi Nakamoto