Offensichtlich arbeitest du lieber mit Vermutungen/Unterstellungen :-).
Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen.
Mir bleibt auch nix anderes übrig, da mir leider in dem Bereich der Praxisbezug samt eigenen Erfahrungen fehlt. Siehe schon hier:
"Ich" - ganz persönlich - beobachte und verfolge (u. a.) diesen Bereich ("Mieten, Kaufen, Wohnen, Immobilien") seit über 55 Jahren und bin seit über 50 Jahren darin selbst aktiv unterwegs. Ganz zu Beginn als Mieter, dann zeitnah als Eigenheimbesitzer als auch bald darauf als Vermieter und - last but not least - über einige Jahrzehnte hinweg auch als (temporärer) Mieter in Deutschland aber auch ebensolcher Mieter in diversen anderen Ländern.
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erstaunlicherweise waren mit der Einführung des Bestellerprinzips dann Teile der Vermieter doch daran interessiert, dieses Geld nicht auszugeben.
Wenn damit gemeint oder insinuiert sein sollte, daß "Teile der Vermieter" dann statt Einschaltung eines Maklers das Ganze selbst übernommen haben ...
... für meinen Teil kenne ich persönlich fast keinen privaten Vermieter mehr, der sich das Ganze heutzutage noch selbst antut. Ich selbst vermiete schon seit Jahrzehnten ausschließlich nur noch über Makler oder Maklerinnen.
Zu den "Nebenwirkungen" dieser Neuregelung (Bestellerprinzip) zählte aber - nach Aussagen viele Makler - eine signifikante Zunahme von Mietverträgen mit einer Mindestmietdauer (beidseitiger Kündigungsausschluß) für den Mieter (bei gleichzeitigen Verzicht des Eigentümers auf Kündigung sprich Eigenbedarf in dem Zeitraum). Oder so ähnlich zumindest.
Ein weitere Folge war, daß einige Makler ihren Kunden eine günstigere Pauschale (die Courtage betreffend) angeboten haben, wenn es beispielsweise binnen 12 Monaten nach Mietvertragsabschluß erneut zu einem Mieterwechsel in der gleichen Mietsache kam - ein andere Folge war, daß sich noch mehr Makler ganz aus der Vermietung verabschiedet haben und nur noch den Verkauf machen.