Vorabpauschale 2026 sogar bei 3,2%!!!

  • Die Vorabpauschale für 2026 (Abrechnung Anfang 2027) wird noch teurer: Nach 2,53% für 2025 werden es ganze 3,2% für 2026.

    Vorabpauschale auf ETFs versteuern: Nächstes Jahr wird’s nochmal teurer
    In diesen Tagen wird bei ETFs und anderen Fonds wieder die Steuer auf die Vorabpauschale fällig. Gleichzeitig ist jetzt klar, dass es nächstes Jahr teurer wird.
    www.finanztip.de

    Einerseits wird die private Vorsorge dringend empfohlen und gleichzeitig erschwert...:(

  • Vorab: Geld in ETFs verzinst sich nicht.

    Und man kann es auch positiv sehen. Alles was man in der Ansparphase (in der man im Normalfall mehr netto hat als in der Rente) vorab gezahlt hat, braucht man später im Alter nicht mehr an Steuern zahlen.

  • Das wird aber eine tolle Überraschung für alle Ausschütter-Freunde, wenn’s dann trotzdem noch ne gehörige VAP gibt. :huh:

    Eine „gehörige VAP“ wird es in diesen Fällen von der Logik her nicht geben.
    Wird ohnehin Zeit, dass die Wanderlegende vom tollen thesaurierenden ETF langsam stirbt.

  • Eine „gehörige VAP“ wird es in diesen Fällen von der Logik her nicht geben.

    Naja, je nach ETF liegt die Ausschüttungsquote irgendwas bei 0,9 und 1,7%. Jedenfalls bei den gewöhnlichen Weltweit-ETF die hier gerne genommen werden.

    Beim Basiszins von 3,2% und dem allgemeinen Faktor von 0,7 kommst du mit 3,2%*0,7=2,24 % Basisertrag halt schon regelmäßig darüber raus. Ja, Ausschüttungen werden angerechnet.

    Und ja, effektiv merkst du nur die Steuer auf die VAP und nicht die VAP selber. Aber so ganz unter den Tisch fallen lassen kann mans nicht. Jedenfalls sollte man mal den Kontostand zu. 2.1. im Blick gehalten. Gerade dann wenn man sich an der Autowiederanlagefunktion der Erträge erfreut.

    Ich würde schätzen, es gibt halt echt viele Leute die dieses (leidige) Thema garnicht auf dem Schirm haben. „Ich hab ja einen Ausschütter!“.

    Aber naja, selbst bei 3,2% sprechen wir ja von einer Steuerzahlung von 3,2%*0,7*0,7*26,375%=0,41%. Geht so.

  • 0,63% Steuerbelastung anstatt 0,51%. Und das dann auch erst mal nur für 2027.
    Kann doch 2028 schon wieder anders aussehen.

    Wie Du auf Deine Zahlen kommst kann ich weiterhin nicht nachvollziehen. Jedensfalls sehe ich es so: Pro 1.000€ Steuer auf Vorabpauschale die ich zahlen muss entgehen mir bspw. bei einem Restanlagezeitraum von 20 Jahren und einer durchschnittlichen realen Rendite von 4% rund 1.200€. Ist für mich viel Geld...

  • Man kann sich das mit zwei Zwillings-ETF alles durchrechnen und sich mit Excel ohne KI-Hilfe stundenlang beschäftigen.

    Kann man gut mit dem Vanguard FTSE All-World oder den Gemini-ETF von Xtrackers auf den MSCI-World machen.

    Ach, ich habe gerade wieder auf Ausschüttend gewechselt und sobald der Pauschbetrag ausgeschöpft ist, überlege ich neu.

  • Wie Du auf Deine Zahlen kommst kann ich weiterhin nicht nachvollziehen. Jedensfalls sehe ich es so: Pro 1.000€ Steuer auf Vorabpauschale die ich zahlen muss entgehen mir bspw. bei einem Restanlagezeitraum von 20 Jahren und einer durchschnittlichen realen Rendite von 4% rund 1.200€. Ist für mich viel Geld...

    Wenn du 1000€ Steuer auf die Vorabpauschale zahlen musst, dürften 1200€ für dich gerade nicht viel Geld sein. Man kann es sehen wie man will. Im Schnitt kommt es einer Erhöhung der TER auf die ETFs gleich. Jetzt zahlen wir dann eben doch wieder 0,50% jährlich. Ja das ist doof aber macht uns auch nicht arm.
    Zumal man sie ja auch nur zahlt wenn es entsprechende Gewinne zahlt. Also eine Art Erfolgsbeteiligung ans Finanzamt :D

  • Eigentlich ist es doch dann beruhigend: man braucht sich nie um die 1.000 Euro Freibetrag kümmern: die sind ohnehin gleich am Anfang des Jahres weg.

    Micha aus der Yogagruppe machte heute einen Scherz, er müsse jetzt eine Scheinehe eingehen, um den Freibetrag zu verdoppeln….

  • Wie Du auf Deine Zahlen kommst kann ich weiterhin nicht nachvollziehen.

    Das sind nicht meine Zahlen. Das steht so im von dir verlinkten Artikel.
    Es fallen pro 10k € Fondsvolumen dann maximal 63€ anstatt 51€ Steuern an.
    Mir kommt es insgesamt etwas hoch vor.

    Jedensfalls sehe ich es so: Pro 1.000€ Steuer auf Vorabpauschale die ich zahlen muss entgehen mir bspw. bei einem Restanlagezeitraum von 20 Jahren und einer durchschnittlichen realen Rendite von 4% rund 1.200€. Ist für mich viel Geld...

    Klar ist das in absoluten Zahlen viel Geld.
    In Relation zu dem Depotwert, der solche Steuerzahlungen über die VAP erzeugt, ist das aber dann doch nicht wirklich viel.
    Aber ich verstehe was du meinst.