Postbank-Änderungen beim Kontoführungsentgelt

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  • Kater.Ka 23. Januar 2026 um 11:27

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    Gleichzeitig mit der Ankündigung der Schließung unserer Postbank-Filialen kam auch hier das Kontoführungsgebührerhöhungsbegehren.

    Aus Postbank giro direkt soll giro plus werden (1,90€--->5,90/6,90€ abhängig davon, ob 1000€/mtl. eingehen).

    Natürlich wird das trumpös als große Errungenschaft angekündigt. Mitteilungen kommen dann nur noch digital und Einzelgebühren erhöhen sich zusätzlich und die angeblichen Mehrwertdienste sind wohl für Otto Normalverbraucher wertlos.

    Die eigentliche Frage folgt aber erst jetzt:
    Es wird von den erweiterten Leistungen geschwärmt, die man ab dem 01.04.26 nutzen könne. Dann folgt der Satz

    "Möchten Sie diese nutzen, bieten wir Ihnen eine Änderung des Girovertrages mit den neuen Preisen an. Ihre Zustimmung hierzu benötigen wir bis zum 31.03.26."

    Haben wir da die Daumenschrauben übersehen, oder wäre Kunde nicht ziemlich dumm, wenn er zustimmen würde? Wenn postbank Kosten sparen muss, würden wir ja im Rahmen der bisherigen Gebühren durchaus über das digitale Postfach mit uns reden lassen.

    Wie sind die Erfahrungen mit anderen Banken über das zu erwartende weitere Vorgehen der Postbank und wann muss man spätestens die Kröte schlucken, wenn man sich das digitale Heckmeck eines Wechsels der Bank ersparen will? Was hat Kunde also noch zu erwarten, wenn er nicht zustimmt?

    (Dem Giro assoziiert sind Depot und Tagesgeldkonto und ob der dort suboptimal angelegten Beträge machen postbank und die Deutsche auch jetzt schon ihren Schnitt).

    Anmerkung:
    Vielleicht wäre das ein Thema für einen der nächsten newsletter

  • Wie sind die Erfahrungen mit anderen Banken über das zu erwartende weitere Vorgehen der Postbank und wann muss man spätestens die Kröte schlucken, wenn man sich das digitale Heckmeck eines Wechsels der Bank ersparen will? Was hat Kunde also noch zu erwarten, wenn er nicht zustimmt?

    Meine Spasskasse wollte eine Zustimmung zur Erhöhung zum 1.10.25, Erinnerung mit Androhung der Kündigung kam im November und gestern die Kündigung zum 30.4.26. So wird's bei der Postbank auch gehen, daher rechtzeitig nach Alternativen umschauen, wenn man nicht zustimmen möchte.

  • Bis jetzt gibt es auch noch ein kostenloses Girokonto bei der Postbank. Allerdings muss man die Kontoauszüge dann zu Hause ausdrucken und Papierüberweisungen sind nicht möglich.

    Danke, das finanziert sich offensichtlich über die Kröte der personalisierten Werbung auf Basis der intimen Kontendaten.

    Ich konnte auch noch nicht herausfinden, ob browserbanking ohne smartphone möglich ist. Wir autentifizieren uns per sealone-Dongle und den Werbungseinlauf wird die Postbank doch bestimmt per Smartwanze realisieren wollen.

    Super, dass man bei der Postbank niemanden mehr fragen kann. Filialen dicht, Emailantworten von der KI (bei der Postbank heißt das Keine Intelligenz) und von der hotline bekommt man graue Haare.

  • Ein Kollege hatte erwähnt das Konto würde teurer werden. Ich selbst bin nicht bei der Postbank. Meint ihr ich sollte da mal drauf hinweisen, dass das nicht verpflichtend ist?

    Kannst du durchaus machen, das Schreiben ist ja absichtlich so verfasst, dass der Eindruck entstehen kann, dass man wechseln muss.

  • Wie sind die Erfahrungen mit anderen Banken über das zu erwartende weitere Vorgehen der Postbank und wann muss man spätestens die Kröte schlucken, wenn man sich das digitale Heckmeck eines Wechsels der Bank ersparen will? Was hat Kunde also noch zu erwarten, wenn er nicht zustimmt?

    (Dem Giro assoziiert sind Depot und Tagesgeldkonto und ob der dort suboptimal angelegten Beträge machen postbank und die Deutsche auch jetzt schon ihren Schnitt).

    Anmerkung:
    Vielleicht wäre das ein Thema für einen der nächsten newsletter

    Du musst halt überlegen, ob du wartest, bis/ob sie dir das kündigen und dann nach einer Alternative suchst oder du präventiv wechselst.

  • sven76 23. Januar 2026 um 17:27

    Hat einen Beitrag als hilfreichste Antwort ausgewählt.
  • Ich vermute, dass ihr bedingt, durch die aggressive Grundstimmung in diesem Forum, ein Brett vor dem Kopf habt.

    Ich habe Vollmacht und drucke die Kontoauszüge für meine 90 jährige Mutter aus. Aber auch ich will meine Kontoauszüge in Papierform vorliegen haben.

  • Ich glaub, dann würde mich das nicht mehr sehr kümmern... Und wenn drucken geht, würde abspeichern auch gehen, oder?

    Meine Mutter hat noch nie vor einem PC gesessen und ein Tablet oder Smartphone lehnt sie ab. Das sicherste ist die Papierform. Sie kann die Auszüge immer wieder hervorholen, versuchen zu kontrollieren und mit meinem Vater besprechen. Dieses Stück Papier gibt ihr die Sicherheit, dass das Geld noch vorhanden ist.