Ein KISS von Irving – Zielpfad: 5 auf 20 Mio €

  • Einmal mehr ein hervorragendes Video von Ben Felix, das sich bestens eignet, um sich einen Überblick über das Thema „Faktor-Investing“ zu verschaffen. Wer sich intensiver damit auseinandersetzen möchte, findet die entsprechenden Studien unter „References“ unter dem Video.

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    P.S. Es ist wirklich schön zu sehen, dass Ben Felix wohlauf ist und seine Krankheit offenbar gut überstanden hat. Ein feiner Mensch und eine echte Kapazität in der Finanz-Community.

  • Meine Strategie ist wie bspw. auch beim GPO prognosefrei und reagiert nur auf das tatsächliche Marktgeschehen mit vorher definierten Schwellenwerten, dazu brauche ich als Information nur die aktuellen Kurse.

    Ist halt nur blöd, wenn die Kurse nicht machen was sie sollen, nicht wahr? ;)

    Mehr Glück beim nächsten Mal.

  • Die oben verlinkten Studie umfasst einen Zeitraum von rund 50 Jahren und beinhaltet 609 Simulationen. Dabei war es wie schon gesagt in 2/3 der Fälle vorteilhaft sofort alles zu investieren.

    Jetzt wäre es ganz interessant zu wissen, wie das Verhältnis bei der Teilmenge an Simulationen ausfällt, die an einem ATH starten. Mit hoher Wahrscheinlichkeit dürfte die All-in-Variante nicht mehr mit 2/3 vorne liegen...

    Da ich ungern Statistiken vertraue, die ich nicht selbst gefälscht habe und mir die Nutzung von Excel nicht ganz fremd ist, habe ich die Studie zur Vorteilhaftigkeit des Einmal-Investments gegenüber des 24-Monate-Sparplans selber überprüft.

    https://hqtrust.de/einmalanlage-oder-einstieg-in-raten/

    Als Basis habe ich im Unterschied zu der Studie jedoch die Daten zum monatlichen Kurs der S&P500 von der Shiller-Homepage herangezogen.

    https://shillerdata.com/

    Diese umfassen den Zeitraum von Januar 1871 bis März 2026 und damit gut 150 Jahre.

    Mit meiner Analyse wollte ich folgende Fragen beantworten:

    1. Wie ist das Verhältnis der Vorteilhaftigkeit von Sofortinvestment („All-In“) zur Verteilung auf 24 gleich hohe Tranchen über zwei Jahre („Sparplan“). Hierzu habe ich für jeden 24-Monats-Zeitraum den Kurs des Startmonats mit dem Durchschnittskurs aus Startmonat und 23 Folgemonate verglichen.
    2. Wie hoch ist die durchschnittliche prozentuale Abweichung der vorteilhaften Variante von der unterlegenen Variante?
    3. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Kurs in einem der 23 Folgemonate unterhalb des Kurses des Startmonats liegt?
    4. Wie ist das Verhältnis der beiden Varianten in Abhängigkeit vom Abstand des Kurses des Startmonats zum letzten All-Time-High (ATH)?


    Zu 1.: Das Ergebnis ist praktisch deckungsgleich zur oben verlinkten Studie. In 2/3 der Fälle ist das Einmalinvestment vorteilhafter als der Sparplan.

    Zu 2.: Ist die All-In-Variante im Vorteil, liegt der Kurs vom Startmonat im Durchschnitt 14,26% höher als der Mittelwert aus den 24 Monaten. Ist die Sparplan-Variante im Vorteil sind es jedoch nur 11,73%

    Zu 3.: Dieses Ergebnis hat mich als erstes überrascht. Obwohl es mit 2/3 Wahrscheinlichkeit vorteilhaft ist sofort All-In zu gehen, gibt es in nur knapp 25% der Fälle in den 23 Folgemonaten keinen Wert unterhalb des Kurses im Startmonat. Heißt im Umkehrschluss: Geht man sofort All-In, liegt die Wahrscheinlichkeit bei 75% in den nächsten 23 Monaten zwischenzeitlich einen Buchverlust zu verzeichnen.

    Zu 4.: Dieses Ergebnis hat mich am meisten überrascht da ich ja davon ausgegangen war, dass die Variante Sparplan bei einem ATH im Startmonat besser abschneidet. Dies ist nicht so. Tatsächlich ist der Sparplan bei einem Abstand von -10% bis -15% vom letzten ATH am vorteilhaftesten. Beim ATH liegt die All-In-Variante sogar mit knapp 73% vorne.

    Gemäß meiner Auswertung war bei einem Rücksetzer zwischen -10% und -15% vom letzten ATH der Sparplan mit 57,59% leicht im Vorteil. Für die zukünftige Entwicklung würde ich darauf jedoch nicht vertrauen und muss Irving daher mit seiner These Recht geben, dass das Sofortinvestment grundsätzlich zu bevorzugen ist.

  • Gemäß meiner Auswertung war bei einem Rücksetzer zwischen -10% und -15% vom letzten ATH der Sparplan mit 57,59% leicht im Vorteil. Für die zukünftige Entwicklung würde ich darauf jedoch nicht vertrauen und muss Irving daher mit seiner These Recht geben, dass das Sofortinvestment grundsätzlich zu bevorzugen ist.

    Das zentrale Problem ist, dass man auf Rücksetzer warten muss und die bleiben mitunter jahrelang aus. In dieser Zeit entstehen durch die Liquiditätsreserve erhebliche Opportunitätskosten, die selbst durch die nachweislich höheren Renditen nach Krisenphasen nicht mehr aufgeholt werden.

    Anders gesagt: Antizyklisches Investieren würde nur dann eine Outperformance liefern, wenn schwere Krisen deutlich häufiger auftreten würden. Genau das ist aber nicht der Fall. Krisen sind schlichtweg zu selten.

    Daher ist es langfristig praktisch ausgeschlossen, dass ein 80/20-Portfolio mit antizyklischer Steuerung ein reines Aktienportfolio schlägt. Allerdings wäre das auch die falsche Benchmark.Sinnvoller wäre ein Vergleich zwischen einer statischen 80/20-Allokation und 80/20 mit Antizyklik (unter Berücksichtigung von Kosten und Steuern).

    Doch selbst dann bleibt festzuhalten: All das sind rein renditebezogene Überlegungen. Für viele Anleger spielen emotionale Faktoren eine mindestens ebenso große Rolle. Und diese können je nach Person bei jeder Strategie sowohl positiv als auch negativ wirken.

  • Jetzt müsste die Auswertung zusätzlich noch "buy the dip" untersuchen und mit einbeziehen. Und eine Ampel, wann welches Szenario für den geneigten Anlegen das Optimum ist. Dann wäre wir glücklich.

    Zusätzlich sollte noch "sell-in-may" untersucht werden. Vielleicht ist da ja etwas dran.

    Das zentrale Problem ist, dass man auf Rücksetzer warten muss und die bleiben mitunter jahrelang aus. In dieser Zeit entstehen durch die Liquiditätsreserve erhebliche Opportunitätskosten, die selbst durch die nachweislich höheren Renditen nach Krisenphasen nicht mehr aufgeholt werden....

    Das macht nichts! Wir betrachten einfach nur die Rendite des Aktienteils.;)

  • Ist halt nur blöd, wenn die Kurse nicht machen was sie sollen, nicht wahr? ;)

    Mehr Glück beim nächsten Mal.

    Ich erkenne nicht die normative Komponente, die Du unterstellst: „was sie sollen“. Sollen sie was? Sie machen halt etwas, so oder so … und je nach dem wird reagiert. Insofern ist das Dein „was sie sollen“ doch nur süffisante Provokation ohne tatsächliche Grundlage, die einem Gegenüber etwas unterstellt, was Du zusammenfantasiert hast, ne?

  • Am 12.03. war Ex-Tag beim ausschüttenden Gerd Kommer Multifactor Equity ETF (Zahltag: 20.03.).

    Heute kommt die Überweisung. 10.202 € vor Steuern.


    Das legendäre „kostenlose Geld“ ist da. ;)

  • Das legendäre „kostenlose Geld“ ist da.

    0,0309 US-Dollar (Achtung…soll wohl geändert werden) pro Stück jetzt im Quartal.

    Mit 3.400 Euro brutto im Monat fällst du in Dänemark noch unter „Janteloven“.

    Hat mir mal ein Däne so erklärt:

    Rede nicht aktiv über dein Einkommen.

    Wenn es zur Sprache kommt: spiel es runter („reicht ganz gut“, „Glück gehabt“) Kein „Flexen“ (Jugendsprache), keine Überlegenheit zeigen.

    Stell dich als „ganz normal“ dar.

  • Mit 3.400 Euro brutto im Monat fällst du in Dänemark noch unter „Janteloven“.

    Ich glaube, ich verkaufe den Gerd-Kommer-ETF wieder und schichte in den VanEck Dividend Leaders oder L&G Global Quality Dividends um. Dann sind wir bei 12k+ im Monat. Ganz ohne Verkäufe. Sobald ich das okay von Schwachzocker habe, geht es los.

    Kursgewinne sind irgendwie abstrakt. Dividenden dagegen fühlen sich einfach real an. Und wer weiß. Vielleicht springt dabei sogar ein Rostbraten von McProfit raus.;)

  • Ich glaube, ich verkaufe den Gerd-Kommer-ETF wieder und schichte in den VanEck Dividend Leaders oder L&G Global Quality Dividends um. Dann sind wir bei 12k+ im Monat. Ganz ohne Verkäufe. Sobald ich das okay von Schwachzocker habe, geht es los.

    Kursgewinne sind irgendwie abstrakt. Dividenden dagegen fühlen sich einfach real an. Und wer weiß. Vielleicht springt dabei sogar ein Rostbraten von McProfit raus.;)

    In Dänemark müsstest du quasi fast 50 % auf deine Erlöse zahlen. Ich glaube, die haben bei ETF auch sowas wie jährliches Geld abdrücken… einfach so für den Bestand.

    Heute gibt’s bei Niki Braun bei schönem Wetter, noch Tag der offenen Tür. Mit Kurz Beratungen halbe Stunde kostenlos.

  • Ich habe gelesen, dass der ETF auf Euro umgestellt werden soll.

    Na ja, das ist ja egal. Ändert ja nix. Bei einem Fonds, der nicht währungsbesichert ist, spielt die Fondswährung keine Rolle. Aus Marketing-Gesichtspunkten ergibt es vielleicht Sinn.

    Zitat von Tomarcy

    Heute gibt’s bei Niki Braun bei schönem Wetter, noch Tag der offenen Tür. Mit Kurz Beratungen halbe Stunde kostenlos.

    War schon da. Ein Jammer, dass solche Firmen in diesem Land bloß Exotenstatus haben.

  • Ich glaube, ich verkaufe den Gerd-Kommer-ETF wieder und schichte in den VanEck Dividend Leaders oder L&G Global Quality Dividends um. Dann sind wir bei 12k+ im Monat. Ganz ohne Verkäufe. Sobald ich das okay von Schwachzocker habe, geht es los.

    Hiermit abgelehnt!

    ...

    Kursgewinne sind irgendwie abstrakt. Dividenden dagegen fühlen sich einfach real an. Und wer weiß. ...

    Du hast ja keine Ahnung.

    Dividenden verbessern deutlich die Schlafqualität und verschaffen bei Ängsten und Depressionen Linderung.

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