Ordnung in Finanzen bringen – brauche eure Unterstützung bei Struktur und Zielen

  • Es gab Zeiten, da hat man gesagt nach 4-5 Jahren lohnt eine VK nicht mehr. Nun hat der TE zwar nicht erwähnt um was für ein Auto es sich handelt. Exemplarisch mal geguckt nach VW Golf und Ford Focus. Solche Fahrzeuge habe durchaus noch einen Preis von 15.000 Euro und mehr. Da würde ich nicht auf eine VK verzichten.

    Das Auto hat noch einen Wert von ca. 22.000,00€.

  • Definitiv

    Ich würde vermutlich etwas mehr drauf lassen, aber nach besserer Verzinsung suchen

    Ja, in deinem Alter, kannst Du ncoh einen sehr hohen Aktienanteil fahren. Aufgrund der doch teilweise sehr volatilen Märkte, mach es ruhig in Tranchen a 20.000€, das kann psychologisch besser sein.

    Ich habe überlegt, mein Tagesgeld über Raisin abzudecken. Früher habe ich Tagesgeld-Hopping betrieben, aber das ist mir mittlerweile zu umständlich. Mit einer Investition in Tranchen würde ich mich wohler fühlen.

  • Ich habe überlegt, mein Tagesgeld über Raisin abzudecken. Früher habe ich Tagesgeld-Hopping betrieben, aber das ist mir mittlerweile zu umständlich. Mit einer Investition in Tranchen würde ich mich wohler fühlen.

    Das mache ich auch, aber dort gibt's knapp 1 % weniger als beim Zinshopping. Ausgenommen ist nur das derzeitige Lockangebot von Raisin selbst mit 3,2%.

  • Ich habe überlegt, mein Tagesgeld über Raisin abzudecken. Früher habe ich Tagesgeld-Hopping betrieben, aber das ist mir mittlerweile zu umständlich. Mit einer Investition in Tranchen würde ich mich wohler fühlen.

    Alternative zum Hopping wäre ein Geldmarkt-ETF. Hat den zusätzlichen Charme, dass dein Tagesgeld quasi mit im Depot integriert ist und du dich um eine "Bank" weniger kümmern musst.

  • Meine Aussage bezog sich auf "Normalerweise wächst der Bonus mit den Jahren"

    Wenn der Bonus sich nur auf die Einzahlung des Jahres bezieht und erst im vorletzten Jahr greifen würde wie ich es kenne ( dazu ohne weitere Verzinsung) dann bringen nach 10 oder 15 Jahren 40 und 50% wenig. Sinnlos ausser es ist der Sicherheitsbaustein.

  • Das verstehe ich nicht? Du hast, wenn ich richtig gerechnet habe 156k. Wozu spielt es eine Rolle, wo 7500 liegen? Und wieso ist nur das Dein Notgroschen?

    ich hab die Idee so verstanden, dass satti45 alles (also Bank B, C und D) auflösen will und mehrheitlich in ETF stecken möchte, und nur einen kleinen Teil auf dem TG-Konto lassen möchte. Die 156k stecken dann in dem "unsicheren" Teil seines Vermögens, daher den Notgroschen von 7.500. (was mir zu klein wäre)

  • Mit diesen Gedanken spiele ich auch: das Zuwachssparen zu kündigen und den Betrag vollständig in den ETF zu verschieben. Beim Festgeld hätte ich anfangs nicht den Mut, die komplette Summe auf einmal zu investieren – auch wenn es rational betrachtet am sinnvollsten wäre.

    Gibt es denn eine dunkle Macht, die Dich dazu zwingt, den vollen Betrag, den Du jetzt in Festgeld hast, in Aktien-ETF zu investieren? Oder ist dieser Geldbetrag eventuell teilbar?

  • ich hab die Idee so verstanden, dass satti45 alles (also Bank B, C und D) auflösen will und mehrheitlich in ETF stecken möchte, und nur einen kleinen Teil auf dem TG-Konto lassen möchte. Die 156k stecken dann in dem "unsicheren" Teil seines Vermögens, daher den Notgroschen von 7.500. (was mir zu klein wäre)

    Ich habe es so verstanden, dass er noch gar keine Struktur und Ziele hat. Daher dieser Thread mit dem entsprechenden Titel.

  • Ich habe es so verstanden, dass er noch gar keine Struktur und Ziele hat. Daher dieser Thread mit dem entsprechenden Titel.

    Gibt es denn eine dunkle Macht, die Dich dazu zwingt, den vollen Betrag, den Du jetzt in Festgeld hast, in Aktien-ETF zu investieren? Oder ist dieser Geldbetrag eventuell teilbar?

    Hat er nun gar keine Ziele oder doch? :/

    Laut Thread braucht er Unterstützung (vielleicht ja auch nur Bestätigung), Struktur und Ziele hat er ja schon.

  • Die Meinung von Schwachzocker zum Thema „fast alle Versicherungen kündigen“ teile ich. Ich bin ein großer Befürworter des Prinzips: Nur das versichern, was man nicht selbst wieder anschaffen oder finanziell ausgleichen kann.

    Gerade in diesem Land neigen viele dazu, alle Risiken zu versichern, die zwar schmerzhaft wären, wenn sie eintreten, aber letztlich keinen nachhaltigen Einfluss auf die Lebensqualität haben. Würden sie die Beiträge stattdessen anlegen, könnten sie nach ein paar Jahre allein dadurch alles bezahlen.

    Ein Schadensfall im Bereich der Privathaftpflicht von ein oder zwei Millionen Euro dürfte hingegen kaum jemand aus eigener Tasche tragen können. Und selbst wenn: Die Versicherung ist so günstig, dass sie für praktisch jeden sinnvoll ist.

    Ähnliches gilt für die Berufsunfähigkeitsversicherung. Sie sichert oft mehrere Millionen Euro an Humankapital ab. Auch hier gilt: In der Regel eine sinnvolle Absicherung.

    Aber eine Hausratversicherung? Kann man sich die paar Dinge nicht wieder kaufen? Vieles wird ohnehin alle paar Jahre ersetzt.

  • ...

    Aber eine Hausratversicherung? Kann man sich die paar Dinge nicht wieder kaufen? Vieles wird ohnehin alle paar Jahre ersetzt.

    Naja, "ein Paar Dinge" ist gut.^^

    Ich schlafe dann halt vorübergehend auf einer Luftmatratze, neuer PC, zwei Lagen Kleidung, eine Kaffeemaschine und einen Zahnbürste.

    Der Rest findet sich dann schon nach und nach. Das sollte einen nicht in den Ruin treiben.

  • na die, zur der ihn eine "dunkle Macht" zwingen will.

    Die "dunkle Macht" hat der User Schwachzocker eingebracht. Das stammt nicht vom TE. Manche User mögen vielleicht etwas verunsichert hier nachfragen. Aber andere scheinen ja geradezu ein Vergnügen daran zu haben, immer wieder noch eins drauf zu legen.

    Hat die sog. Adminstration eigentlich heute einen freien Tag?

  • hmmmm, vor Jahren, als ich mal eine Aufstellung gemacht habe, kam ich mit meinem Hausrat auf gut 80t€. Das dürfte inzwischen mehr sein. Inflation und eine gewisse Tendenz im Alter hochwertigere Dinge anzuschaffen.

    Für die Hausratversicherung habe ich in 40 Jahren grob 16t€ ausgegeben.

    Ja, hätte ich mir bislang sparen können. Habe sich die Kumpels in Gelsenkirchen bei der Schließfachversicherung auch gesagt. Aber anscheinend gibt es schwarze Schwäne nicht nur am Aktienmarkt.

  • Also meine Hausratversicherung kostet im Schnitt 67 Euro im Jahr, das ist es mir wert! Mein Auto (Skoda Fabia, Baujahr 2017) allerdings hat seit 2021 lediglich eine Teilkaskoversicherung.
    Die Zahnversicherung spare ich mir schon seit Jahrzehnten, dafür ist dann im Falle eines Falles ein Teil des Tagesgeldes (Notgroschen) vorgesehen. Da ich jenseits der 65 bin, die Zähne in gutem saniertem Zustand sind, wird da wohl auch nicht mehr so viel auf mich zukommen. Deine Rechtsschutzversicherung hast du schon einmal in Anspruch genommen? Rechne aus, was du bisher dafür bezahlt hast und überlege, ob du ggf. die Kosten eines erneuten Rechtsstreits nicht auch von Rücklagen bezahlen könntest.

    Du schriebst, dein Nettoeinkommen beträgt 2500 Euro, die Sparrate 1200 - 1500 Euro. Das finde ich recht sportlich. Lebst du auch oder sparst du vielleicht zuviel? ;)

  • Die "dunkle Macht" hat der User Schwachzocker eingebracht. Das stammt nicht vom TE. Manche User mögen vielleicht etwas verunsichert hier nachfragen. Aber andere scheinen ja geradezu ein Vergnügen daran zu haben, immer wieder noch eins drauf zu legen.

    Hat die sog. Adminstration eigentlich heute einen freien Tag?

    Ich wollte dem TO klarmachen, dass er nicht seine gesamten 100k vom Festgeldkonto in Aktien investieren muss. Es scheint mir, als wäre ihm das nicht klar. Ich wüsste sonst nicht, warum er das geschrieben hat.

    Tut mir leid, wenn einige jetzt glauben, an der Börse gäbe es Geister.

    Micha-1 u. Boersenfeger

    Eure anekdotische Evidenz ist ja possierlich. Ich gehe aber davon aus, dass Versicherungen Risiken und Wahrscheinlichkeiten besser beurteilen können als ihr, und dass die tatsächlich mehr Versicherungsprämie einnehmen als Schäden regulieren. Es ist daher schlicht unwahrscheinlich, dass sich Eure Versicherungen lohnen.

    Eine Versicherung schließt man aber auch nicht ab, damit es sich lohnt, sondern weil man den potenziellen Schaden nicht selbst tragen kann. Das kostet im Regelfall Geld, und man erhält dafür nichts.