Honorarberater Berlin

  • Liebe Community,


    Einige kennen mich ja hier bereits, ich hatte vor ein paar Wochen schon mal eine Thread gemacht. Und zwar geht es um ein größeres Erbe von 600.000€. Momentan investiert in deutsche Bank Wertpapiere und verwaltet von der deutschen Bank. Gewinn sind ungefähr 15%. Also müsste ich circa 3%(18.000€) des Depotwerts an Steuern zahlen. Das ist es mir allerdings langfristig wert, durch geringere Kosten(einige der Fonds haben 1,5-2% TER)


    Ich habe mich mit ETFs beschäftigt und bin seit 5 Jahren selber investiert. Ich hätte eine Strategie, aber ich möchte bei so einem für mich großen Geldbetrag gerne eine Beratung in Anspruch nehmen. Dafür suche ich einen Honorarberater in Berlin, vielleicht jemand der sich auf kostengünstige ETFs spezialisiert hat. Ich bin bereit 1000€-1500€ für die Beratung zu bezahlen. Das Rebalancing möchte ich selber durchführen. Es geht um die Ausarbeitung einer Depotstruktur.


    Hat jemand bereits Erfahrungen gemacht oder hat eine Empfehlung für mich?

  • Kater.Ka 12. Februar 2026 um 05:12

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Lies mal nach:

    UlrichMattes
    30. November 2025 um 20:50


    Ist jetzt seit Dezembet 2025 irgendwas geschehen?

    Professor Hartmut Walz hat eine Liste von richtigen Honorarberatern zusammengestellt:

    Liste Honorar-Finanzanlagenberater nach §34h GewO
    Hier finden Sie eine Liste von Honorar-Finanzanlagenberatern nach §34h GewO. Sie wird fortlaufend aktualisiert.
    hartmutwalz.de
  • Hat jemand bereits Erfahrungen gemacht oder hat eine Empfehlung für mich?

    Ja hab eigene Erfahrungen gemacht und bin zu dem Entschluss gekommen das ich das selber kann.
    Der größte Feind deiner Geldanlage ist im Spiegel. Ob der Honorarberater dabei helfen kann diesem Menschen im Spiegel zu einer ordentlichen Geldanlage zu verhelfen hängt vom „Spiegelmenschen“ ab.


    Ich habe für mich festgestellt das ich das alleine kann und damit auch viel wohler und freier fühle.

    Lies und schau dich ein bisschen schlau.

    Entscheiden musst du schließlich sowieso alleine und ein Honorarberater kann dich dabei nur unterstützen. Dieses Forum und Finanztip allerdings auch.

    Es kommt auch nicht auf die optimale Rendite an sondern du musst dich mit deiner Geldanlage Wohlfühlen und diese auch dauerhaft bedienen können.

    Deswegen ist Einfachheit für die meisten Trumpf in der Geldanlage. Die günstigsten Finanzprodukte die es am Markt gibt kannst du auch ohne „Extrakosten“ selbst kaufen.

    Das letzte Zehntel Rendite bekommst du sowieso nie.

    Gut ist gut genug.

    Wem du die Schuld gibst, dem gibst du die Macht. Da ich gerne die Macht über mein Vermögen habe bleibt die Schuld und Verantwortung bei mir. Mit alle Nachteilen aber auch mit den Vorteilen das ich weiß und mir zutraue mein Geld selber zu verwalten.

    Wenn du dich traust kannst du das auch.

    Bleib dabei es lohnt sich.

  • Dafür suche ich einen Honorarberater in Berlin, vielleicht jemand der sich auf kostengünstige ETFs spezialisiert hat. Ich bin bereit 1000€-1500€ für die Beratung zu bezahlen. Das Rebalancing möchte ich selber durchführen.

    Erstmal: der Mensch muss nicht in Berlin sitzen.

    Wenn man deine Anfrage vom 30.11.2025 liest (hast zu überhaupt was verkauft ?) formt sich ein Bild.

    Du suchst jemand, der was empfiehlt.

    Spezialisiert auf „kostengünstige ETF“.

    Für sowas brauchst du kein Geld hinlegen sondern kannst es selbst machen.

    Schau dir mal alle Videos von Elias Huber an. Ich denke, dass ist genau das Niveau , das du brauchst.

    Buy and Hold
    Auf Buy and Hold geht es um passives Investieren mit ETFs für den langfristigen Vermögensaufbau und die Altersvorsorge. Ich zeige einfache, bewährte…
    m.youtube.com

    Einmal editiert, zuletzt von Tomarcy (12. Februar 2026 um 07:52)

  • Ich bin bereit 1000€-1500€ für die Beratung zu bezahlen

    Zahl dir das Geld doch selber aus. Das ist eine sichere Rendite und die musst du noch nicht mal versteuern. 😉

    Das Rebalancing möchte ich selber durchführen. Es geht um die Ausarbeitung einer Depotstruktur.

    Wenn du das Rebalancing eh selber durchführen möchtest wird dir hier auch geholfen.

    Nimm einen breitgestreuten Weltaktien ETF für die Rendite und einen Geldmarkt ETF für den flüssigen Portfolioteil. Fertig. Und das lästige am Depot herumfummeln entfällt auch. Die Rendite wird besser sein als bei 85% der Anleger die nix machen oder die Probieren den Markt zu schlagen.

    Nur weil etwas komplizierter ist muss es noch lange nicht besser sein.

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    Aufpassen !!

    Lieber selber machen.

  • Danke für das Feedback. Ich verstehe, dass es selber einfach zu machen ist und ich denke ich würde mit dem Finanzberater auch nicht vieles anders machen, aber bei dem Geldbetrag sind das einmalig 0,2% Kosten. Das wäre es mir sicherlich wert und ich habe fas Gefühl, dass ich dann weniger in Versuchung komme etwas an meiner Strategie zu verändern. Grundsätzlich würde ich eine 80%Aktien und 20% Tagesgeld/Geldmarkt Strategie verfolgen, aber vielleicht eben noch ein bisschen Gold oder PE oder ein bisschen mehr Value oder Europa oder Small Caps. Markteinstieg gestaffelt auf mehrere Monate oder Einmalanlage. Welcher Geldmarkt-Etf, Anleihen-Leiter?


    Ich hätte gerne jemanden an meiner Seite und die deutsche Bank ist mir da viel zu teuer und undurchsichtig. Ein konkrete Empfehlung hat wahrscheinlich niemand?

  • Doch

    Ein konkrete Empfehlung hat wahrscheinlich niemand?

    Doch:

    80% A1JX52

    20% DBX0A2

    aber vielleicht eben noch ein bisschen

    Die Ausschüttungen kannst du dann "aber vielleicht eben noch ein bisschen" zum rumspielen oder ausgeben benutzen.

    Ich hätte gerne jemanden an meiner Seite

    Was soll denn dieser jemand machen?

    Dein Händchen halten wenn du die Order aufgibst?

    dass ich dann weniger in Versuchung komme etwas an meiner Strategie zu verändern.

    oder Dich vor deinem Spieltrieb bewahren?


    dass ich dann weniger in Versuchung komme etwas an meiner Strategie zu verändern.

    Schreibe dir deine Strategie auf einen Zettel. Diesen Zettel rahmst du dir ein damit du nicht so einfach darauf rumkritzeln kannst.

    Und dann hängst du das ganze an einen Ort auf den du gut sehen kannst, aber an den du nicht so leicht rankommst. Fertig.

    Die 1000€ Beratungshonorar darfst du gerne an die Bürgerbewegung Finanzwende spenden. ;)

  • Ich bin voll bei Horst Talski
    Mach es selbst und halte es einfach! Was nicht da ist kann auch nicht kaputt gehen.

    Grundsätzlich würde ich eine 80%Aktien und 20% Tagesgeld/Geldmarkt Strategie verfolgen, aber vielleicht eben noch ein bisschen Gold oder PE oder ein bisschen mehr Value oder Europa oder Small Caps.

    Geht ja schon gut los. ;)
    Dann nimm Dir statt dem Vanguard FTSE All World den Kommer-ETF (WELT0B). Der gewichtet die Regionen etwas anders.
    Aber dann sollte es auch gut sein mit dem 'aber'.:/

    Und Gold kann man machen. Dann sollte man sich aber überlegen warum man genau Gold haben will und ob man das Gold physisch besitzen will.

    Das wirklich schwierige ist es einfach nix zu tun außer regelmäßig mal wieder zu rebalancen.

  • Liebe Community,


    Einige kennen mich ja hier bereits, ich hatte vor ein paar Wochen schon mal eine Thread gemacht. Und zwar geht es um ein größeres Erbe von 600.000€.

    Wenn das Geld erst mal nicht gebraucht wird bietet sich eine direkte Anlage in globale ETFs an (etwa von Vanguard oder Blackrock) möglichst bei einer Direktbank, etwa im Maxbluebereich.

    Honorarberater sind bei komplexen Versicherung sinnvoll, hier nicht. Versuche der Steueroptimierung könnten renditeschädlich sein. Die globalen ETF werden mit 0,6 mal 25% plus Soli und Kirche besteuert; das läßt sich nicht vermeiden. Im Forum bleiben, aber sich nicht verwirren lassen!

  • Ja, du hast schon im vergangenen Jahr angefragt. Bei dem damaligen Thread ist aber nichts herausgekommen, vermutlich deswegen, weil du selbst dich nicht daran beteiligt hast. Nach deinem Anfangsposting hast du dich nicht nochmal gemeldet.

    Gemacht hast du seither offensichtlich nichts. Dein geerbtes Depot liegt wohl immer noch unberührt bei der Deutschen Bank. Ob du dich in der Zwischenzeit schlau gelesen hast, verrätst du nicht. Du schreibst, du seiest seit 5 Jahren in ETFs investiert (hoffentlich bei einer Depotbank, die weniger Spesen kostet als die Deutsche Bank!). Also solltest du aus eigener Erfahrung wissen, dass das ETF-Kaufen kein Hexenwerk ist.

    Jetzt suchst du einen Honorarberater, der unbedingt aus Berlin sein soll. Das ist vermutlich dein Wohnort. Diesen Mann willst du wohl unbedingt physikalisch vor dir sitzen haben, daher die Ortsvorgabe. Ich habe den Eindruck, dass du eine Art Vaterfigur suchst, die dir vorgibt, was du machen sollst, weil du dich allein nicht traust.

    Die Videos von Elias Huber, die Tomarcy verlinkt hat, gefallen mir gut. Mich spricht besonders an, dass der Mann gegen seinen eigenen Geldbeutel argumentiert, nämlich sagt: Der Anleger sollte seinen Plan selbst umsetzen, ein externer Berater sollte ihn allenfalls etwas anschubsen.

    Ich muss einen Ratgeber nicht unbedingt vor mir sitzen haben. Wenn du das unbedingt brauchst, könntest du zu einem Berater nach Köln oder München auch hinfahren. Die Spesen für die Reise dürften geringer sein als das Beraterhonorar. Auch nach Freiburg kann man von Berlin aus fahren. Besser man hat den richtigen Berater am anderen Ende der Republik als den falschen am eigenen Wohnort.

    An deiner Stelle würde ich mich ans Werk machen. Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Ich würde das toxischste geerbte Wertpapier verkaufen und einen ETF davon kaufen. Einen KISS-Vorschlag hast du von Horst Talski bereits erhalten, er schlägt eine Gewichtung von 80/20 zwischen Aktien und Geldmarktfonds vor. In diese Richtung könntest du gehen. Wenn du mit Teilbeträgen anfängst (beispielsweise mit 20 oder 30 T€), erfolgt das in Schritten. Damit kannst du nicht so fürchterlich viel kaputtmachen, und mit jedem Schritt gewinnst du Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten.

    Zu klären wäre, ob die Erbschaftsteuer schon bezahlt ist. Als Erbe musst du die Steuererklärung selbst abgeben und die Steuer dann auch bezahlen. Dafür brauchst du dann aber auch die nötige Liquidität. Auch dafür wirst du vermutlich Papiere verkaufen müssen. Man hat dich das schon gefragt, geantwortet hast du leider nicht. Mal angenommen, das Erbe stamme von einem Elternteil, so hättest du als Sohn einen Freibetrag von 400 T€. Das Depot war zum Zeitpunkt des Erbfalls wohl 600 T€ schwer, also könntest du 200 T€ zu versteuern haben. Für ein Kind kostet das 11% Steuer, also etwa 22 T€. Die solltest du für diesen Zweck vorhalten, beispielsweise in Form eines Geldmarktfonds.

    Den Rest baust du halt Schritt für Schritt um. Für die Liquidierung der offenen Immobilienfonds brauchst du vermutlich ohnehin Zeit, wenn du sie nicht mit Abschlag über die Börse verkaufst.

    Wenn du mit dem Depotumbau nicht anfängst, wirst du ihn auch nicht abschließen. Einfach nur den Kopf in den Sand stecken kann man auch, ich halte das aber nicht für eine gute Idee.

    Wenn du unbedingt einen Ratgeber brauchst, probier das doch einfach mal mit diesem Elias Huber. Ruf ihn an, vielleicht per Zoom, dann seht ihr euch auch gegenseitig, und prüfe, ob ihr beide miteinander klarkommt.

    Es ist übrigens nicht garantiert, dass du mit einem Honorarberater deine Zögerlichkeit überwindest. Der Honorarberater Nikolaus Braun berichtet in seinen Büchern auch von seinen Fehlschlägen, beispielsweise von prospektiven Kunden, die so viel Angst vor der Geldanlage hatten, dass sie auch mit Engelszungen nicht davon abzubringen waren.

    Ich glaube nicht, dass das bei dir nötig ist. Verkauf doch mal ein Papier. Hinterher wirst du sagen wie damals Boris Becker: "Schon erledigt? Das war ja einfach!"

    Wer sich nicht ins Wasser traut, wird niemals schwimmen lernen. Gib Deinem Herzen einen Stoß!

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