Irankrieg und Gaspreise

  • Grad geguckt, 2020 lagen sie noch bei ca. 20.000 kwh. 2024 ca. 3500 kwh. Das liegt aber mehr an meinem Heizverhalten.

    So eine Einsparung kann ich mir zwar nur schwer vorstellen, aber sei es drum. Dann muss vorher ja echt was falsch eingestellt gewesen sein ^^ Was ,würdest du denn sagen, entspricht eher deinem jetzigen und zukünftigen Verbrauch? kommst du eher wieder auf die 20.000 oder bist du eigentlich ab jetzt eher bei 4000kWh?

  • So eine Einsparung kann ich mir zwar nur schwer vorstellen, aber sei es drum. Dann muss vorher ja echt was falsch eingestellt gewesen sein

    Ursache war eine Scheidung und später der Ukrainekrieg. 20.000 kwh habe ich verbraucht, als ich mir noch keine großen Gedanken gemacht habe, zu zweit waren es dann sicher noch mehr. Vorlauftemperatur war damals z.B. dauerhaft auf 70Grad eingestellt.

    Denke 4000 könnte der neue Schnitt sein, ja.

    Den Hauptvorteil der vorzeitigen Kündigung 6 bis 8 Wochen sehe ich für mich darin, dass man nicht noch einen Monat mehr also 13 Monate bei oft höherem Abschlag an den alten Anbieter gebunden ist.

    Muss mir dafür noch eine Strategie überlegen. Vielleicht 6 Wochen vorher mit dem Vorvorjahresverbrauch wechseln. Den Abschlag dann mit Erhalt der Rechnung es Vorjahres entsprechend anpassen.

  • Denke 4000 könnte der neue Schnitt sein, ja.

    Dann nimmst du den ab jetzt. Immer mit 4000 kWh die Anbieter vergleichen.

    Den Hauptvorteil der vorzeitigen Kündigung 6 bis 8 Wochen sehe ich für mich darin, dass man nicht noch einen Monat mehr also 13 Monate bei oft höherem Abschlag an den alten Anbieter gebunden ist.

    Exakt.

    Muss mir dafür noch eine Strategie überlegen. Vielleicht 6 Wochen vorher mit dem Vorvorjahresverbrauch wechseln.

    Einfach mit den 4000 kWh rechnen ;)

    Den Abschlag dann mit Erhalt der Rechnung es Vorjahres entsprechend anpassen.

    Wie oben ja schon geschrieben: der Vorjahresverbrauch ist exakt so viel Wert wie dein Vorvorjahresverbauch. Mit diesen Werten lässt sich so oder so keine exakte Aussage zu zukünftigen Verbräuchen tätigen. Nur ein Richtwert ermitteln. Und der reicht völlig aus.

    In einem Jahr musst du dann halt mal ein paar Euro nachzahlen, in anderen Jahren bekommst du was zurück. Wo ist das Problem? :/

  • Einfach mit den 4000 kWh rechnen ;)

    Oder mit dem Verbrauch vom Jahr davor. Würde den Abschlag ja noch Rechnungserhalt anpassen. Muss ich dann mal gucken, wie ich den Abschlag möglichst genau berechne.

    Wie gesagt, ich seh den Hauptvorteil, dass ich wirklich nur 12 Monate beim alten Anbieter gebunden bin und nicht 13 Monate.

  • Muss ich dann mal gucken, wie ich den Abschlag möglichst genau berechne.

    (Arbeitspreis x 4000kWh + Grundgebühr p.a.) / 12 = monatlicher Abschlag

    Eigentlich völlig unkompliziert. Das macht übrigens der Anbieter automatisch. Ich habe seltenst den Abschlag angepasst und immer den vom Anbieter genommen.

  • Eigentlich völlig unkompliziert. Das macht übrigens der Anbieter automatisch. Ich habe seltenst den Abschlag angepasst und immer den vom Anbieter genommen.

    Danke, aber ja auf Grundlage der Angabe von 4000 kwh. Die Jahresendrechnung wird ja anders ausfallen. Das möchte ich dann schon gern anpassen.

  • Aber warum willst du das? Willst du dann jeden Monat den Abschlag anpassen, um exakt auf 0 zu kommen? Was bringt dir das? Was glaubst du denn, um wie viel Unterschied es überhaupt geht?

    Beispiel: 10 Cent Arbeitspreis, 120 Euro Grundgebühr pro Jahr, 4000 kWh angenommener Verbauch. Macht für das Jahr Gesamtkosten von:

    0,10 €/kWh * 4000 kWh + 120 € = 520 €

    Jetzt nehmen wir mal an, dein Verbauch ist für das Jahr plötzlich 5000 kWh (immerhin 25% mehr Verbrauch), weil harter Winter oder was auch immer. Dann hast du Gesamtkosten von:

    0,10 €/kWh * 5000 kWh + 120 € = 620 €

    Das sind 100€ mehr. Im JAHR! Ohne den Wert von 100€ jetzt runterspielen zu wollen, aber das sind doch Peanuts! Dann zahlt man halt mal 100€ nach. Das verrechnet sich wahrscheinlich doch eh noch über Neukundenbonus und/oder Sofortbonus...

    Und wenn du es unbedingt vermeiden willst, dass du nachzahlen musst, dann gib halt 6000 kWh pro Jahr beim Anbieter an. Dann bekommst du halt was nachgezahlt. Ich stehe bei Energieanbietern lieber in der Kreide, weil die öfters mal Insolvenz gehen. Lieber ich schulde denen was als die mir ;)

  • Mein Stromverbrauch (hab kein Gas) liegt seit Jahren bei 5000-6000 kWh. Den gebe ich im Vergleichsportal an. Ca. 4 Wochen vor Vertragsende bekomme ich meist vom alten Anbieter den neuen Preis. Dann entscheide ich, ob ich Wechsel. Letztes Jahr bin ich (freiwillig) 4 Monate länger beim alten Anbieter geblieben, also dort keinen neuen Jahresvertrag gemacht und dann erst als andere Angebote günstiger wurden gewechselt. (Der Unterschied in der Jahresrechnung muß schon über 60€ liegen, dann wechsel ich.) Und: Ob es dann über das Jahr 5172 oder 5937 kWh werden interessiert doch Niemanden.

  • Fuchs73 Ich habe irgendwie den Eindruck, dass du etwas missverstehst ... :/

    Auf welchem Vergleichsportal wechselst du denn deinen Gas- und Stromanbieter?

    Wie meinst du das? Verivox und Check24 parallel vergleiche ich auch über Finanztip.

    Also och weiß schon, dass am Ende abgerechnet wird und es Quasi egal ist, was ich bis dahin monatlich zahle. Mir geht es da mehr über meine eigene Übersicht. Und irgendwie natürlich auch wie oben beschrieben. Möchte auch nicht unnötig Geld beim Anbieter parken.

  • Wie meinst du das? Verivox und Check24 parallel vergleiche ich auch über Finanztip.

    Also och weiß schon, dass am Ende abgerechnet wird und es Quasi egal ist, was ich bis dahin monatlich zahle. Mir geht es da mehr über meine eigene Übersicht. Und irgendwie natürlich auch wie oben beschrieben. Möchte auch nicht unnötig Geld beim Anbieter parken.

    Und du wickelst den neuen Vertragsabschluss dann wie ab? Machst du das selber oder macht dies dann dein neuer Anbieter (Kündigung etc.)?

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Und du wickelst den neuen Vertragsabschluss dann wie ab? Machst du das selber oder macht dies dann dein neuer Anbieter (Kündigung etc.)?

    Mach ich in aller Regel über das Vergleichsportal. Meine, hab es bisher erst einmal direkt über den neuen Anbieter gemacht, der dann aber ja auch den alten Anbieter kündigt. Meine, das Angebot war damals dort, direkt günstiger.

  • Mal eine andere Frage: Sind die Finanztip-Empfehlung der Gasanbieter seriös? Bei einer der Empfehlungen, gibt es bei Verivox als auch bei Check24 negative Bewertungen. Check24 weist sogar explizit darauf hin. Meine hier EWR-Worms.

  • Mal eine andere Frage: Sind die Finanztip-Empfehlung der Gasanbieter seriös? Bei einer der Empfehlungen, gibt es bei Verivox als auch bei Check24 negative Bewertungen. Check24 weist sogar explizit darauf hin. Meine hier EWR-Worms.

    Seriös werden sie schon sein. Die von dir genannten Portale haben in diesem Bereich aber vermutlich deutlich größere Nutzerzahlen, daher sind die Bewertungen meiner Meinung nach auch etwas aussagekräftiger.

    Ich persönlich nutze seit knapp zehn Jahren hauptsächlich Check24. Erfahrungsgemäß unterscheiden sich die Preise zwischen den Portalen ohnehin kaum. Deshalb orientiere ich mich dort auch stark an den Bewertungen. Bisher habe ich damit noch keine schlechten Erfahrungen gemacht.

    Allerdings nehme ich nicht blind den günstigsten Anbieter, sondern schaue im Ranking nach dem ersten Tarif mit einem guten Preis und gleichzeitig ordentlichen Bewertungen.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Allerdings nehme ich nicht blind den günstigsten Anbieter, sondern schaue im Ranking nach dem ersten Tarif mit einem guten Preis und gleichzeitig ordentlichen Bewertungen.

    Das mache ich auch so. Hatte bisher auch nur 2x schlechte Erfahrungen. Einmal wurde mir der Vertrag zur Ukrainekrise einseitig gekündigt, Beim anderen mal meine ich, wurde nicht sauber abgerechnet, wurde am Ende teurer, letzterer Anbieter hatte auch eine eher schlechte Bewertung.

    Bei Check24 gibt es bei einem anderen Anbieter noch den Hinweis, dass dieser ein Abrechnungsmodell hat, bei dem die Preis innerhalb des Abrechnungszeitraums schwanken können. Das ist bei Verivox bei diesem Anbieter nicht ersichtlich.

    Man sieht, schnell mal eben wechseln geht eben doch nicht. Man möchte ja doch das günstigste seriöse Angebot.

    Ein Anruf bei Verivox zu einem Anbieter gab sich allerdings gelassen, die Anbiieter seien geprüft. Also, wenn geprüft dran steht.

  • Grad noch mal geguckt, mein Anbieter ist immer noch unter den günstigsten, und vor den eher schlecht bewerteten. Der Preis ist unverändert zum Vorjahr. Mein Anbieter ist Stromee, im letzten Jahr gab es auch nichts nennenswert günstigeres. Ich warte nun erstmal ab. Wundert mich nur, dass dieser jetzt aufgelistet wird, vorhin und gestern aber nicht.

  • Gemini ist übrigens der Meinung, dass bei meinem niedrigen Verbrauch von 3591 kwh der Gundpeis möglichst niedrig sein soll. Und kommt dabei darauf dass Immergrün das günstigste für mich ist.

    AnbieterArbeitspreis (ca.)Grundpreis/Mon.Neuer Abschlag
    immergrün!8,03 Ct6,37 €~ 30,40 €

    Kann das sein? Wenn ich zu Immergrün gehe, kann ich den Verbrauch nicht eingeben, gebe ich das doppelte ein, ergibt auch dee Abschlag weit mehr als die 30,40 € die mir Gemini angibt.

    Spinnt die KI hier, oder ist ein niedriger Grundpreis wirklich so relevant bei niedrigem Verbrauch?

    Sinnig wäre es.

  • oder ist ein niedriger Grundpreis wirklich so relevant bei niedrigem Verbrauch?

    Sinnig wäre es.

    Stell es dir einfach einmal in Extremen vor.

    Fall A:

    • Verbrauch: 100 kWh/Jahr

    Fall B:

    • Verbrauch: 100.000 kWh/Jahr


    Jetzt zwei Anbieter:

    Anbieter A

    • Grundgebühr: 5 € / Monat → 60 € / Jahr
    • Arbeitspreis: 30 ct / kWh

    Anbieter B

    • Grundgebühr: 30 € / Monat → 360 € / Jahr
    • Arbeitspreis: 5 ct / kWh


    Berechnung:

    Fall A – 100 kWh Verbrauch

    Anbieter A

    • 60 € Grundpreis
    • 30 € Verbrauch

      = 90 €

    Anbieter B

    • 360 € Grundpreis
    • 5 € Verbrauch

      = 365 €

    → Hier gewinnt klar der niedrige Grundpreis, weil der Verbrauch so klein ist.


    Fall B – 100.000 kWh Verbrauch

    Anbieter A

    • 60 € Grundpreis
    • 30.000 € Verbrauch

      = 30.060 €


    Anbieter B

    • 360 € Grundpreis
    • 5.000 € Verbrauch

      = 5.360 €


    → Hier dominiert der Arbeitspreis, der Grundpreis ist fast egal.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

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