Gaspreise

So teuer ist Gas aktuell und in Zukunft

Benjamin Weigl
Finanztip-Experte für Energie

Das Wichtigste in Kürze

Die Bundesregierung plant eine Gaspreisbremse. Ab März 2023 könntest Du 80 Prozent Deines Gasverbrauch verbilligt bekommen. Wie viel Dir das konkret einbringen könnte, findest Du mit unserem Rechner ganz schnell heraus.

  • Gas ist durch den Krieg in der Ukraine um ein Vielfaches teurer. Die Gastarife unterscheiden sich 2022 stark im Preis: Tarife für Neukunden sind in der Regel deutlich teurer als jene von Bestandskunden. 
  • Seit Oktober 2022 werden für Gas nur 7 statt 19 Prozent Mehrwertsteuer fällig. Die Steu­er­sen­kung entlastet Verbraucher bis März 2024.
  • Stellt Dein Anbieter die Belieferung ein oder erhöht er die Preise sehr stark, kannst Du durch einen Wechsel des Gasanbieters einem Teil der Mehrkosten entgehen.

So gehst Du vor

  • Vergleiche Tarife am besten mit unserem Gasrechner, der die Angebote von Verivox und Check24 gleichzeitig abfragt und die Ergebnisse nach unseren strengen Finanztip-Kriterien filtert.
  • Die Ergebnisliste enthält Werbelinks, über die Du Deinen Tarif direkt abschließen kannst. Alle Emp­feh­lungen erfolgen rein redaktionell und zu 100 Prozent unabhängig.

Zum Gasrechner

  • Als Hauskäufer und beim Modernisieren der Heizung solltest Du die Kosten der Energieträger im Blick haben. Holz und Strom zum Betrieb einer Wärmepumpe kosten Dich weniger als Gas.
  • Als Mieter in einem Haus mit Gaszentralheizung kannst Du den Lieferanten nicht selbst bestimmen. Prüfe aber Deine jährliche Heiz­kost­en­ab­rech­nung.

Erdgas ist beim Heizen der vorherrschende Brennstoff: Mehr als jeder zweite Haushalt in Deutschland wärmt damit seine vier Wände auf – bei Mietwohnungen sind es sogar drei von vier Haushalten, die mit Gas heizen. Rund 85 Prozent seines Gasverbrauchs benötigt ein Haushalt für die Heizung. Nur etwa 14 Prozent werden für Warmwasser gebraucht und lediglich 1 Prozent zum Kochen.

Wo liegen die Gaspreise aktuell?

Laut aktuellem Heizspiegel verbraucht ein Haushalt mit einer Gasheizung jedes Jahr durchschnittlich 120 Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche. Misst Deine Wohnung 90 Quadratmeter, brauchst Du rund 11.000 Kilowattstunden Gas im Jahr. Beim Grundversorger wurden dafür im ersten Halbjahr 2021 nach Angaben der Bundesnetzagentur im Durchschnitt etwa 68 Euro pro Monat fällig. Nach einem Anbieterwechsel kostete die gleiche Menge 59 Euro monatlich – 9 Euro weniger im Monat oder rund 110 Euro im Jahr.

Seit Herbst 2021 haben sich die Gaspreise aber stark erhöht. Diese hohen Kosten stecken noch nicht im letzten Heizspiegel. Die Schere zwischen niedrigeren und hohen Preisen ist nunmehr weit auseinandergegangen. Dabei kann es sein, dass Du in der Grundversorgung weniger zahlst als in einem Sondervertrag bei einem anderen Anbieter. Es kann aber auch sein, dass Du beim Grundversorger mehr zahlst.

2022 gibt es keine einheitliche Tendenz, in welcher Vertragsart man wirtschaftlich am besten aufgehoben ist. In einem Sondervertrag kostet die Kilowattstunde Gas im August 2022 im Schnitt 15 Cent pro Kilowattstunde, geht aus der Gaspreisanalyse des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hervor. Das ist annähernd das Doppelte im Vergleich zum Vorjahr. Die Preise für Neukundentarife sind aktuell noch höher: Nach einem sehr teuren Sommer gingen die Preise im Herbst 2022 wieder etwas nach unten, sind mit rund 22 Cent pro Kilowattstunde (Stand: Ende Oktober) aber weiterhin sehr hoch.

Im europäischen Vergleich gehören die Gaspreise in Deutschland zu den niedrigen. Nach Angaben von Eurostat zahlten deutsche Haushalte im zweiten Halbjahr 2021 6,92 Cent pro Kilowattstunde (bei einem Verbrauch zwischen 5.556 und 55.556 Kilowattstunden im Jahr). EU-weit lag der Preis höher – bei 7,82 Cent pro Kilowattstunde. Und im Euroraum bei 8,39 Cent pro Kilowattstunde. 2022 sind die Gaspreise nicht nur in Deutschland sondern in ganz Europa stark gestiegen.

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Wie setzt sich der Gaspreis zusammen?

Wie viel Dich Gas kostet, hängt davon ab, wer Dich beliefert und wie viel Du verbrauchst. Aber auch die Region, in der Du lebst, spielt eine Rolle, und ob Du selbst einen Vertrag mit einem Versorger schließen kannst oder dies Deinem Vermieter zufällt.

Wohnst Du zur Miete und versorgt Dich eine Gaszentralheizung mit Wärme, läuft der Gasliefervertrag auf Deinen Vermieter. Über die Heiz­kost­en­ab­rech­nung reicht er aber die Ausgaben an Dich weiter. Prüfe diese regelmäßig. Stellst Du fest, dass der Gaspreis auf der Abrechnung hoch ist, dann fordere Deinen Vermieter zum Gasanbieter-Wechsel auf. Ab 2023 ist der Vermieter verpflichtet, einen Teil Deiner Gaskosten zu tragen – den CO2-Preis, der seit 2021 auf Erdgas erhoben wird. Da Du als Mieter weder über die Heizungstechnologie noch die energetische Qualität des Wohngebäudes entscheidest, sollst Du für die bei der Gasverbrennung entstehenden Kohlendioxidemissionen nicht allein aufkommen. Dein Vermieter soll sich in dem Maße beteiligen, wie das Wohnhaus gedämmt ist.

Wohnst Du im Ein- oder Zweifamilienhaus oder verfügst Du über eine Gasetagenheizung, bist Du selbst Vertragspartner des Gasanbieters. Dann ist ebenfalls entscheidend, welche Art Vertrag Du schließt – ob Du grundversorgt bist oder einen Sondervertrag hast. Hast Du nicht bewusst Deinen aktuellen Tarif abgeschlossen, wirst Du automatischen vom Grundversorger beliefert.

Bis 2021 waren die Tarife in der Grundversorgung in der Regel teurer als Sondertarife. 2022 gelten diese alten Gewissheiten nicht mehr. Nun kann ein Grundtarif auch deutlich weniger kosten als ein neu geschlossener Sondertarif. Lediglich in Bestandstarifen können die Preise noch niedriger als in der Grundversorgung sein.

Seit August 2022 können aber die Preise in der Ersatzversorgung beim Grundversorger bis zu doppelt so teuer gegenüber den Preisen in der Grundversorgung sein. Die Ersatzversorgung kannst Du in den meisten Fällen aber vermeiden. Alles, was Du dafür wissen musst, kannst Du in diesem Ratgeber nachlesen.

Bist Du in der Ersatzversorgung, muss der Grundversorger drei Monate lang keinen Vertrag mit Dir eingehen. Da Du in der Ersatzversorgung keine Kündigungsfrist hast, kannst Du aber jederzeit einen Vertrag mit einem anderen Unternehmen schließen.

Bist Du in der Grundversorgung, dann lässt sich durch einen Wechsel in einen Sondervertrag beim selben Stadtwerk häufig Geld sparen. Prüfe aber auch, was Du bei einem anderen Anbieter zahlst. Nutze für einen Vergleich unseren Finanztip-Gasrechner. Die Abfrage dauert nur eine Minute. Zudem ist er so eingestellt, dass Du nur ver­brau­cher­freund­liche Angebote siehst.

Die Ergebnisliste unseres Vergleichsrechners enthält Werbelinks zu Gastarifen von Check24 und Verivox. Alle Emp­feh­lungen erfolgen redaktionell unabhängig und erfüllen unsere strengen Finanztip-Kriterien.

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Das sind die Bestandteile des Gaspreises

Der Gaspreis setzt sich aus drei Kostenblöcken zusammen: für den Einkauf und die Lieferung des Brennstoffs, für den Transport über das Gasnetz und den Gaszähler sowie aus gesetzlich festgelegten Abgaben.

Beschaffung und Vertrieb - Rund 66 Prozent Deiner Ausgaben fürs Gas gehen an Deinen Gasanbieter. Den größten Teil wendet er auf, um Gas auf dem Großmarkt oder direkt bei einem Anbieter einzukaufen und teilweise zu speichern. In den Kosten für Beschaffung und Vertrieb steckt auch die Marge Deines Lieferanten, also der Teil, den er als Gewinn einstreicht. Etwa 1 bis 1,5 Cent pro Kilowattstunde berechnet ein Lieferant, um die eigenen Vertriebskosten zu decken und Gewinn zu erwirtschaften – es kann aber natürlich auch noch mehr sein.

Netzentgelt - Rund 11 Prozent der Gasrechnung gibt Dein Anbieter an den Gasnetzbetreiber weiter, damit er das Gas zu Dir transportiert und mit einem Zähler Deinen Verbrauch misst.

Wer Dein Netzbetreiber ist, hängt von Deinem Wohnort ab – Du kannst ihn nicht selbst bestimmen, denn er besitzt das Monopol über den Betrieb des regionalen Gasnetzes. Wie viel Gewinn der Netzbetreiber machen darf, legt die Regulierungsbehörde einheitlich für alle Netzbetreiber fest. Trotzdem können die Netzkosten stärker steigen – wenn der Netzbetreiber größere Investitionen tätigen musste und dies auf die Netzentgelte umlegt.

Darüber hinaus ist der Netzbetreiber meist auch der Betreiber Deines Gaszählers und verlangt dafür ein Entgelt für den Messstellenbetrieb. Da die Wartung, der Ausbau und der Betrieb des Gasnetzes je nach Gebiet unterschiedlich viel kosten, zahlst Du als Verbraucher je nach Region unterschiedlich viel für die Netznutzung.

Steuern und Abgaben - Das verbleibende Viertel Deiner Gaskosten geht an den Staat. Seit Oktober 2022 ist der Anteil etwas niedriger, denn momentan gilt ein niedrigerer Mehrwertsteuersatz von 7 statt bislang 19 Prozent. Die Bundesregierung will damit die Verbraucher wegen der hohen Gaspreise entlasten. Der Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent soll demnach bis Ende März 2024 gelten.

Andererseits zahlst Du bei jeder verbrauchten Kilowattstunde 0,55 Cent Erdgassteuer, ähnlich wie bei Benzin oder Heizöl. Diese Energiesteuer dient analog zur Stromsteuer dazu, umweltschonendes Verhalten zu fördern. Seit 2021 zahlst Du den CO2-Preis auf Erdgas. Er beträgt 2022 rund 0,546 Cent pro Kilowattstunde und erhöht sich zunächst einmal bis 2026 jedes Jahr.

Kosten des CO2-Preises auf Erdgas

 netto
(ohne Mehrwertsteuer)
brutto
(mit Mehrwertsteuer)
20210,46 ct/kWh0,54 ct/kWh
20220,56 ct/kWh0,65 ct/kWh
20230,64 ct/kWh0,76 ct/kWh
20240,82 ct/kWh0,97 ct/kWh
20250,91 ct/kWh

1,1 ct/kWh

20261,00 bis 1,18 ct/kWh1,19 bis 1,41 ct/kWh

Quelle: eigene Berechnung nach EBeV (Stand: 21. Dezember 2020)
Alle Zahlen sind auf zwei Stellen nach dem Komma gerundet. 2022 erfolgt eine Überprüfung der Berechnungsgrundlage durch den Gesetzgeber. Die tatsächlichen Kosten ab 2023 können daher von den Angaben in der Tabelle abweichen. 2026 soll sich der Preis am Markt bestimmen, aber in einem festgelegten Korridor bewegen.

Darüber hinaus bekommen die Kommunen eine Konzessionsabgabe, damit der Netzbetreiber den Boden der Gemeinden für das Gasnetz nutzen darf. In allen Sonderverträgen beträgt die Konzessionsabgabe 0,03 Cent pro Kilowattstunde. Befindest Du Dich in der Grundversorgung, ist die Abgabe höher: 0,22 bis 0,93 Cent pro Kilowattstunde sind dann zu zahlen. Die Höhe richtet sich nach der Größe der Kommune, in der Du lebst und ob Du das Gas zum Heizen oder nur zum Kochen und für Warmwasser nutzt (§ 2 Abs. 2 Punkt 2 KAV).

Gasumlage - Ab Oktober 2022 sollte eine neue Gasumlage, auch Gasbeschaffungsumlage genannt, Gasimporteure entlasten. Für Dich hätte das Mehrkosten von 2,419 Cent pro Kilowattstunde (netto) bedeutet. Die Bundesregierung stoppte die Umlage aber noch vor ihrer Einführung. 

Wie wird sich der Gaspreis weiter entwickeln?

Wie es mit dem Gaspreis weitergeht, liegt entscheidend an den Beschaffungskosten und der Versorgungssicherheit mit Gas. Wirtschaftsminister Robert Habeck hat Ende Juni 2022 die zweite Alarmstufe des Notfallplans Gas ausgerufen – Deutschland befindet sich in einer Gaskrise, in der der Brennstoff knapp ist. Sollte im Winter weniger Gas in Deutschland verfügbar sein als Wirtschaft und Verbraucher benötigen, dürften die Preise weiter steigen.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) ermittelt regelmäßig, wie viel Erdgas an der deutschen Grenze kostet – also den durchschnittlichen Importpreis. In diesem Preis stecken nicht nur kurzfristig georderte Mengen, sondern auch das langfristig, teilweise mehrere Jahre im Voraus beschaffte Gas. Der Importpreis ist seit Mitte 2021 stärker gestiegen und lag im Juli 2022 bei 10,37 Cent pro Kilowattstunde. Zum Vergleich: zwischen 2015 und 2019 kostete importiertes Gas im Schnitt 1,76 Cent pro Kilowattstunde. Der Importpreis eines Monats wird immer rund zwei Monate später bekannt gegeben.

An der Energiebörse sind die Preise im kurzfristigen Einkauf seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine noch drastischer. Zuletzt gingen sie nach oben, als bekannt wurde, dass Russland weniger Gas nach Deutschland leitet als vertraglich vereinbart. Energielieferanten, die im August Gas für den Rest des Jahres einkauften, zahlten rund 19 Cent pro Kilowattstunde – das ist fast das Zehnfache gegenüber dem langjährigen Mittel und mehr als das Dreifache gegenüber dem Importpreis im Mai. Wer für 2023 beschaffte, zahlte noch 16 Cent pro Kilowattstunde. Laufen langjährige und derzeit noch erfüllte Verträge mit günstigeren Konditionen aus, müssen Energielieferanten zu höheren Preisen neue schließen. Und das bedeutet, dass sich die Preise für alle Verbraucher 2022 und 2023 noch weiter erhöhen – unabhängig von der Gasbeschaffungsumlage. Diese beschleunigt den Anstieg der Kosten aber zusätzlich.

Entwicklung bei Netzentgelten

Die Netzentgelte werden alle fünf Jahre nach den bestehenden Kosten für das regionale Gasnetz berechnet. In den vergangenen Jahren blieben die Entgelte in ihrer Höhe relativ stabil.

Seit 2018 bestehen strengere Vorgaben für die Netzbetreiber, ihre Netzkosten zu senken. Gegen diese Vorgaben der Bundesnetzagentur zogen viele Netzbetreiber vor Gericht. Das Oberlandesgericht Düsseldorf gab ihnen Recht (Urteil vom 22. März 2018, u.a. Az. VI-3 Kart 143/16). Der Bundesgerichtshof urteilte am 9. Juli 2019 aber, dass die Bundesnetzagentur korrekt gerechnet hatte (Az. EnVR 52/18).

Je nachdem, welche Rolle dem Gas in der Energiewende noch zukommt, kann das Netz in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen. Wird die Modernisierung der Netze vorangetrieben und sie etwa zur Durchleitung von Wasserstoff ertüchtigt, bedeutet das steigende Netzentgelte für Verbraucher.

Klimafreundliche Gase und Heizsysteme

Andere Gase wie Biogas sind in den Erzeugungskosten ähnlich teuer wie Erdgas 2022, inklusive CO2-Preis. Aber: Die verfügbare Menge von Biogas zum Heizen ist begrenzt. Die Betreiber von Biogasanlagen verstromen bislang den größten Teil ihres Gases. Ende 2021 hat die Nachfrage nach Biogas so zugenommen, dass viele Anbieter keine neuen Kunden in die Belieferung dauerhaft oder zeitweise aufnehmen.

Synthetisch erzeugte Gase wie Wasserstoff sind noch nicht in größerem Maßstab verfügbar. Die Produktionskosten lagen in Deutschland 2021 bei mehr als 7 Cent pro Kilowattstunde und sollen nach Einschätzung von Wissenschaftlern bis 2030 auf unter 5 Cent pro Kilowattstunde fallen, wenn Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen den zur Produktion benötigen Strom liefern. In Südeuropa könnte – aufgrund von stärkerer Sonnenstrahlung – Wasserstoff auch für 3 Cent pro Kilowattstunde erzeugt werden. Das wäre dann aber immer noch teurer als der aktuelle Preis für Erdgas im langjährigen Mittel. Sollte Windstrom von der Küste genutzt werden, lägen die Erzeugungskosten für Wasserstoff bei mehr als 5 Cent pro Kilowattstunde. 

Für Dich bedeutet das: Mit günstigen Gaspreisen, wie sie bis 2020 über einen längeren Zeitraum bestanden, kannst Du nicht mehr rechnen. Selbst wenn die Beschaffungskosten für Erdgas bis Ende der 20er Jahre wieder sinken – die Kosten für den CO2-Preis steigen auf jeden Fall, jene für die Netzentgelte vermutlich auch. Auch grünes Gas wird deutlich teurer sein, als es Erdgas in der Vergangenheit war: Der Energiekonzern Eon hat in der Studie „Energiewende im Wärmesektor“ für die Stadt Essen die Kosten für grünes Gas im Jahr 2050 prognostiziert: 10,8 Cent würde die Kilowattstunde demnach dann kosten. Das entspricht einer Verdopplung gegenüber dem Jahr 2020.

Andere Heizsysteme wie Wärmepumpen oder eine Biomasseheizung können schon heute im Betrieb günstiger sein. Auch mit Fernwärme kannst Du klimafreundlich heizen, wenn der Versorger einen Teil der Wärme aus erneuerbaren Energien gewinnt, aber in der Regel ist die Wärmelieferung teuer.

Mehr dazu im Ratgeber Gasanbieterwechsel

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Autoren
Ines Rutschmann
Benjamin Weigl

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