7 ETF-Sparpläne - was meint Ihr?

  • Ich bespare 1000 EUR via 7 ETF's seit einigen Monaten:
    - eigenes Welt-Portfolio
    - zuviele Klumpen => deswegen 2 Equal weight ETF's
    - 1 gehedgter US-ETF (wegen USD-Risiko)
    - EM ist mir auch zuviel Klumpen (z.B. TSMC und Samsung), aber es gibt leider kein Equal weight ETFs dazu.

    30% USA:
    - Vanguard S&P 500 UCITS ETF (USD) Acc IE00BFMXXD54 10%
    - iShares S&P 500 EUR Hedged UCITS ETF (Acc) IE00B3ZW0K18 10%
    - iShares S&P 500 Equal Weight UCITS ETF USD (Acc) IE000MLMNYS0 10%

    30% Emerging Markets:
    - iShares Core MSCI EM IMI ETF USD (Acc) IE00BKM4GZ66 30%

    - 30 % Europa + 10% Developed Rest (JP, CA, AU etc.)
    - Xtrackers MSCI World ex USA USD (Acc) IE0006WW1TQ4 20%
    - Amundi Core Stoxx Europe 600 EUR (Acc) LU0908500753 10%
    - Invesco MSCI Europe Equal Weight UCITS ETF Acc IE000LUZJNI7 10%

    Ich weiss, ist kein KISS-Ansatz. Aber nur ein "FTSE All-World" oder 70/30 ist alleine mir zu US-lastig und mit zu vielen Klumpen versehen.
    Was meint ihr?
    Vielen Dank für das Feedback!

  • Kater.Ka 8. März 2026 um 16:58

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • 30% USA:
    - Vanguard S&P 500 UCITS ETF (USD) Acc IE00BFMXXD54 10%
    - iShares S&P 500 EUR Hedged UCITS ETF (Acc) IE00B3ZW0K18 10%
    - iShares S&P 500 Equal Weight UCITS ETF USD (Acc) IE000MLMNYS0 10%

    du hast Angst vor Klumpenrisiko in einem Weltindex und bildest deshalb die gesamten Wirtschaft der USA über 3 ETF auf die S&P 500 ab? Ich kann den Sinn hier nicht erkennen.

  • Herzlich willkommen im Forum.
    Ich habe dein Depot gerade einer Spezialistin gezeigt, mit der ich „zufällig“ gerade am Weltfrauentag beim Mittagessen war.

    Die Meinung dazu aus Behavioral-Finance-Sicht:

    Viele Anleger:innen bauen komplexe Portfolios aus typischen Motiven heraus auf:

    Dem Wunsch nach mehr Kontrolle durch viele ETFs und Skepsis gegenüber der starken US-Dominanz. Das ist nachvollziehbar, führt aber nicht automatisch zu besserer Diversifikation. Die entsteht vor allem durch Regionen und Anlageklassen, nicht durch die Anzahl der ETFs.

    Das Hauptproblem deines Depots ist daher weniger die Idee, sondern eher die Komplexität bei relativ begrenztem Zusatznutzen. Du nutzt sieben ETFs, veränderst damit aber im Kern nur drei Dinge: weniger USA, mehr Emerging Markets und teilweise Equal Weight. Ähnliche Effekte lassen sich auch mit deutlich weniger Bausteinen erreichen.

  • ETF-Bob hast du das Portfolio schon mal bei extraETF free analysiert? Es riecht nach Klumpen.

    Hedging wegen Dollarschwäche ist bei ntv öfter Thema. Wenn du ein Jahrzehnt+ als Ansparzeit hast, dann zahlst du dafür mit merkbar Rendite, denn auf Länge der Zeit gleichen sich diese Währungsschwankungen aus. Ein schwacher Dollar bedeutet für hiesige Käufer mehr Anteile.

    Hast du dir schon Gedanken gemacht wie du das mit dem Rebalancing machen willst? Die %Anteile am Portfolio werden über die Jahre nicht so bleiben.

    Wieviel Jahre möchtest du sparen? Je länger umso relevanter der Zinseszinseffekt.

  • ... 7 ETF's ...

    Warum nur sieben - und nicht 17 beispielsweise ... ?

    Im Ernst: Bei der kurzen Dauer (und dem vermutlich damit korrespondierenden Depotvolumen)

    seit einigen Monaten:

    und ebenso auch kräftiger (für den Durchschnittsanleger jedenfalls) aber nichtsdestotrotz noch überschaubarer Sparrate von

    1000 EUR

    sollten ein oder zwei ETFs reichen - maximal drei, wenn man denn von der Angst um ein vermeintliches US-Klumpenrisiko erfasst ist - um diese Anlageklasse (Aktien) sinnvoll abzubilden.


    Wächst das Depotvolumen in den sechsstelligen Bereich (und/oder wächst die Sparrate signifikant) könnte (Konjunktiv) ein Nachdenken über zusätzliches ETFs Sinn ergeben.


    Dir gute Gedanken und ebensolche Entscheidungen !

  • Bezieht sich das (nur für hartgesottene) nur auf die 30 % VanEck oder auf das ganze Depot? Bitte mal erläutern... vielen Dank.

    Dürfte Ironie gewesen sein. Weil es mehr als der Eine ETF ist.

    justetf:

    Der Morningstar Developed Markets Large Cap Dividend Leaders Index bietet Zugang zu Unternehmen, die bei Dividendenzahlungen Konsistenz und Nachhaltigkeit aufweisen und die Kriterien für das Screening erfüllen. Nur Aktien aus Industrieländern werden in den Index aufgenommen. Die enthaltenen Titel werden nach ESG-Kriterien (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) gefiltert.

  • auch der L&G filtert nach bestimmten ESG-Kriterien: "Unternehmen, die bestimmte Qualitäts- und ESG-Kriterien (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) nicht erfüllen, sind vom Index ausgeschlossen." laut justETF

    Allerdings: Das ESG sollte meines Erachtens für beide ETFs nicht ausschlaggebend sein.

  • ETF-Bob hast du das Portfolio schon mal bei extraETF free analysiert? Es riecht nach Klumpen.

    Hedging wegen Dollarschwäche ist bei ntv öfter Thema. Wenn du ein Jahrzehnt+ als Ansparzeit hast, dann zahlst du dafür mit merkbar Rendite, denn auf Länge der Zeit gleichen sich diese Währungsschwankungen aus. Ein schwacher Dollar bedeutet für hiesige Käufer mehr Anteile.

    Hast du dir schon Gedanken gemacht wie du das mit dem Rebalancing machen willst? Die %Anteile am Portfolio werden über die Jahre nicht so bleiben.

    Wieviel Jahre möchtest du sparen? Je länger umso relevanter der Zinseszinseffekt.

    Bis zur Rente habe ich noch min. 22 Jahre. Dies ist mein Ziel.

  • Ich bin ein viel Trader, mit gewissem Depotvolumen, welches ähnlich geographisch diversifiziert ist. Und seit 6 Jahren wieder aktiv am Markt.

    Ich will ruhiger machen. Die einfachen Spaplan Konstellationen sind gegen meine persönliche Einstellung.

  • Kein einziges richtig positives Feedback. Schade.

    Ist wohl das falsche Forum. Auf viele hier wirkt das vielleicht ein bisschen so, als würde man ein Medikament nehmen, das leichte Nebenwirkungen hat, die man mit einem weiteren Medikament mit weiteren Nebenwirkungen behandelt – was nicht mal Ärzte hinkriegen.