Zero-Based Budgeting

  • Hey Finanztip,

    Ich fände es super, wenn ihr mal ein Video zu "Zero baded budgeting" machen könntet. Ich denke, dass ich es ansatzweise verstehe, vermutlich gibt es aber noch viel mehr dazu zu lernen, insbesondere, wie es sich mit 50/30/20 ergänzt.

  • Kater.Ka 22. März 2026 um 11:35

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Zuerst mal passt das ganze Konzept nicht generell zu einer Sparquote.

    Nehmen wir mal ein leichtes Beispiel für den Anfang.

    Der 30 jährige Aemilius hat 2025 netto 30.000 Euro verdient. Er hat in seinem Haushaltsbuch genau Buch geführt und die festen Ausgaben und fixen Ausgaben getrennt.

    Fixe Ausgabe sind alle Ausgaben, die auch anfallen, wenn er den ganzen Tag in seinem Bett liegt und nichts tut.

    Das waren 15.600 €

    10.800 € hat er für flexible Ausgaben aufgewendet. Sich also zum Beispiel mal ein neues T-Shirt gekauft. Oder er ist mit seiner Freundin ins Kino gegangen.
    Natürlich gehören da auch Dinge dazu wie Lebensmittel, Urlaubsreisen….

    3600 € hat er komplett in einen Welt-ETF gesteckt.

    In der Adventszeit setzt er sich hin und schaut sich zuerst die fixen Ausgaben an. Welche kann man gnadenlos streichen?

    Welche komischen Abos gibt es? Was für seltsame Gebühren für Sportvereine und so weiter gibt es?
    Alles was er nicht mehr braucht, wird radikal gestrichen.

    Dann geht er die flexiblen Ausgaben an. Punkt für Punkt überprüft er: mit der Freundin zusammen inklusive auswärts essen und Kino etwa 2000 € ausgegeben…Da kann er ran und deutlich reduzieren. Eigentlich braucht er die Freundin ja gar nicht. Dann wird es günstiger.

    Und dann am besten darüber noch ein Videoclip drehen…

    Gut, dass ihn in dem Moment auch noch seine Mutter anruft und ihm sagt, dass doch sein Kinderzimmer frei sei.

    Kann man ja auch gleich ein Video zu machen.

  • Hey Finanztip,

    Ich fände es super, wenn ihr mal ein Video zu "Zero baded budgeting" machen könntet. Ich denke, dass ich es ansatzweise verstehe, vermutlich gibt es aber noch viel mehr dazu zu lernen, insbesondere, wie es sich mit 50/30/20 ergänzt.

    Wenn Du 50-30-20 anwendest und in der Planung nichts übrig lässt, dann hast Du die Verknüpfung doch schon.

  • So machen wir das seit Jahren: Hier wird ein fixer Betrag monatlich vom Giro abgehoben; davon wird das 1. Töpfchen wöchentlich für Nahrungsmittel, Toilettenartikel etc., das 2. Töpfchen 1 malig für Taschengeld und das 3. Töpfchen für Sonstiges, Tanken, Essen gehen, sonstige Kosten, befüllt. Wenn in Topf 1 und/oder 3 am Monatsende etwas übrig ist, wird das Geld in den folgenden Monat geschoben und entsprechend weniger vom Giro geholt. In der Zeit seit Corona haben wir bisher den Topf 1 um 10 Euro wöchentlich erhöht. Dies ist aber kein Dogma, diszipliniert uns aber.

  • Man kann auch die Ausgaben bewusst analysieren und gezielt reduzieren.

    Julia aus der Yoga-Gruppe arbeitet im Rathaus und hat das Ausgabeverhalten für sich und ihren 16-jährigen Sohn analysiert. Sie verzichtet jetzt einfach auf diesen To-Go-Kaffee von Backwerk, der früher an jedem Arbeitstag morgens fällig war.
    Dafür macht sie jetzt den Kaffee selber.

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