Kostenlose Mitversicherung in der GKV soll wegfallen
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Irving -
23. März 2026 um 11:29 -
Erledigt
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Nunja, in der logischen Folge, wäre dann das Ehegattensplitting als nächstes dran.
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Durch immer neue Beitrags- und Steuererhöhungen ein Fass ohne Boden stopfen zu wollen, grenzt an Wahnsinn. Eine nachhaltige Strukturreform beginnt bei der Eigenverantwortung.
- Alle in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV).
- 30 % Eigenanteil auf alle Leistungen, damit jeder die Kosten kennt und selbst entscheiden kann, ob ein Arztbesuch wirklich notwendig ist.
- Härtefallregelung bei der Zuzahlung für wirklich Bedürftige.
- Härtefallregelung für besonders hohe Kosten.
Man würde sich wundern, wie schnell wieder Termine verfügbar wären, die Kosten sinken würden und sich das System weitgehend selbst reguliert. Stattdessen gibt es Vollkasko für alle!
Wann wird dieses Land endlich begreifen, dass Sozialismus nicht funktioniert?
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Zitat
30 % Eigenanteil auf alle Leistungen, damit jeder die Kosten kennt und selbst entscheiden kann, ob ein Arztbesuch wirklich notwendig ist.
8 Jähriges Kind eines Harz4 Haushaltes klagt über Bauchschmerzen und bekommt noch Fieber. Die do it yourselfe Methoden mit Youtube und Ki lassen auf eine Bilddarmentzündung schließen die 3000-5000 Euro kostet... 900-1500 Euro Eigenbeteiligung.... hier Kind hast einen Kamillentee und eine Ibu, vielleicht ist es morgen ja von allein wieder besser.

Bereits beim aktuellen jetzt habe ich schon verordnete Rezepte zur Krankengymnastik und Medikamente weggeworfen, weil mir die Zuzahlungen zu teuer waren.
Ein 30% Anteil würde dafür sorgen, dass allerlei Krankheiten schnell verschleppt werden, manche bis zur Unheilbarkeit und Tod.
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8 Jähriges Kind eines Harz4 Haushaltes klagt über Bauchschmerzen und bekommt noch Fieber.
Das hast du vermutlich bewusst unterschlagen:
Härtefallregelung bei der Zuzahlung für wirklich Bedürftige.
Zitat von DividendendanEin 30% Anteil würde dafür sorgen, dass allerlei Krankheiten schnell verschleppt werden, manche bis zur Unheilbarkeit und Tod.
Schon komisch, dass die Japaner, die dieses System fahren, älter werden als wir Deutsche.

Im Ausreden finden kann uns auf jeden Fall keiner was vormachen.

Du musst dir mal rational überlegen gegen was du hier argumentierst. Du bist dagegen, dass Kosten transparent vom Verursacher zu einem kleinen Teil selbst gezahlt werden, damit er nicht über die Beiträge erschlagen wird. Wann hat dieses Land Eigenverantwortung verlernt?
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Zitat
Wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf Koalitionskreise meldete, gibt es in der Bundesregierung Gespräche darüber, die kostenlose Mitversicherung für Ehepartner abzuschaffen. Wer bisher kostenlos mitversichert war, soll demnach künftig einen Mindestsatz von etwa 225 Euro im Monat zahlen.
Den Plänen zufolge soll künftig ein Beitrag von 200 Euro monatlich an die Krankenversicherung und von 25 Euro an die Pflegeversicherung gehen, berichtete das "Handelsblatt" weiter. Ausnahmen soll es demnach für Menschen mit Kindern unter sechs Jahren oder pflegebedürftigen Angehörigen geben.
Ist zumindest diskussionswürdig.
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Ist zumindest diskussionswürdig.
,,Den Plänen zufolge soll künftig ein Beitrag von 200 Euro monatlich an die Krankenversicherung und von 25 Euro an die Pflegeversicherung gehen, berichtete das "Handelsblatt" weiter. Ausnahmen soll es demnach für Menschen mit Kindern unter sechs Jahren oder pflegebedürftigen Angehörigen geben."
Ich übersetze das kurz: ,,Die faule Hausfrau soll gefälligst ihre Kinder ab der 1. Klasse in die Ganztagsbetreuung geben und sozialversicherungspflichtig arbeiten. Wo kämen wir denn da hin, wenn die sich um ihre Kinder selbst kümmern würde?"
Das hat nichts mit der GKV zu tun, sondern ist der Versuch die ,,faul zu Hause rumsitzenden Frauen" (sind fast alles Frauen) in den Arbeitsmarkt zu zwingen.
Gut für die AFD.
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Du musst dir mal rational überlegen gegen was du hier argumentierst. Du bist dagegen, dass Kosten transparent vom Verursacher zu einem kleinen Teil selbst gezahlt werden, damit er nicht über die Beiträge erschlagen wird. Wann hat dieses Land Eigenverantwortung verlernt?
Das was gerne möchtest ist in den USA schon Realität... Spitzenmedizin für besserverdienende und für den großen Rest: Medical Bankruptcy.
Und nun muss ich KI Unterstützung anwenden, da ich mich mit Japans Gesundheitssystem nicht auskenne und keine Lust habe mich da einzulesen.
- 30 % sind der Regelsatz in Japan: Ja, aber für Kinder, einkommensschwache Haushalte und Senioren sinkt dieser Satz auf 10 % bis 20 %.
- Kosten-Deckel (High-Cost Medical Care Benefit): Es gibt eine absolute monatliche Obergrenze. Niemand zahlt 30 % einer 100.000-Euro-Krebsbehandlung aus eigener Tasche. Sobald ein Limit (je nach Einkommen oft bei ca. 500 € bis 1.000 € im Monat) erreicht ist, übernimmt der Staat den Rest.
Japaner haben eine der höchsten Lebenserwartungen weltweit. Aber die Wissenschaft ist sich einig, dass das nicht an den Zuzahlungen liegt.
- Ernährung & Lebensstil: Die japanische Diät (viel Fisch, Algen, wenig verarbeitetes Fleisch) und eine geringe Adipositas-Rate sind die Haupttreiber.
- Vorsorgekultur: In Japan ist Prävention kulturell tief verwurzelt.
- Soziales Netz: Die familiäre Bindung und die Betreuung älterer Menschen funktionieren dort (noch) anders als in Deutschland.
Fakt: Japaner werden trotz (oder unabhängig von) der Zuzahlungen alt, nicht wegen ihnen.
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War zu erwarten, dass man nur die vorhandenen KV-Versicherten mehr melken will, anstatt die PKV-Versicherten auch in das Solidarsystem zu integrieren.
Warum diese vorhandenen KV-Versicherten das in diesem Rahmen mittragen sollten, erschließt sich für mich nicht. -
- 30 % sind der Regelsatz in Japan: Ja, aber für Kinder, einkommensschwache Haushalte und Senioren sinkt dieser Satz auf 10 % bis 20 %.
- Kosten-Deckel (High-Cost Medical Care Benefit): Es gibt eine absolute monatliche Obergrenze. Niemand zahlt 30 % einer 100.000-Euro-Krebsbehandlung aus eigener Tasche. Sobald ein Limit (je nach Einkommen oft bei ca. 500 € bis 1.000 € im Monat) erreicht ist, übernimmt der Staat den Rest.
Passt doch. Wo ist das Problem?
Bezahlt werden muss das System. Es ist nur die Frage von wem und wie. Ob sie dir das Geld über die Beiträge wegnehmen oder ob du es direkt (teilweise) zahlst, ist doch Schnuppe. Bei Letzterem weißt du wenigsten was es gekostet hat und kannst gegensteuern. Und der, der es sich nicht leisten kann, bekommt es ohnehin vom Staat. Warum willst du über deinen Beitrag Raucher, Skifahrer und Menschen mit Gesprächsbedarf mitfinanzieren?
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Ist zumindest diskussionswürdig.
Richtig. Man sollte erst mal in Ruhe darüber nachdenken und nicht alles selbstverständlich nehmen, nur weil es das seit vielen Jahren so gibt.
Natürlich ist es so, dass, wenn irgendein Vorschlag kommt, sofort aus allen möglichen Ecken die Kritik heranhüpft… -
War zu erwarten, dass man nur die vorhandenen KV-Versicherten mehr melken will, anstatt die PKV-Versicherten auch in das Solidarsystem zu integrieren.
Warum diese vorhandenen KV-Versicherten das in diesem Rahmen mittragen sollten, erschließt sich für mich nicht.Vor allem will man es sich von den Familien holen. Meine Fresse. Sind das die Schmarotzer dieser Gesellschaft? Die meisten Familien rudern doch jetzt schon am Limit. Das sind doch die, die den Laden am Laufen halten. Ich verstehe das nicht. Jetzt darf die Mutti ihren Minijob aufstocken und die Kinder bis abends in der Schule lassen, weil diese ... mit 12k+ im Monat aus Berlin zu doof sind zu erkennen, dass wir ein Ausgabenproblem haben. Kein Einnahmenproblem.
{Abwertendes Wort durch Mod entfernt}
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Ich übersetze das kurz: ,,Die faule Hausfrau soll gefälligst ihre Kinder ab der 1. Klasse in die Ganztagsbetreuung geben und sozialversicherungspflichtig arbeiten. Wo kämen wir denn da hin, wenn die sich um ihre Kinder selbst kümmern würde?"
Ich interpretiere das anders und das obwohl ich tatsächlich mal längere Zeit ehrbare Hausfrau war.
Hausfrau muss man sich leisten können und mit man meine ich die Familie, nicht den Staat. Ich war übrigens weiterhin privatversichert, fürs Kind habe ich ebenfalls gezahlt.
Warum sollte die Privatentscheidung eines Paares der Allgemeinheit auf der Tasche liegen, zumal ich die "Schonzeit" von 6 Jahren und bei Pflegebedürftigen als großzügig ansehe.
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Ich interpretiere das anders und das obwohl ich tatsächlich mal längere Zeit ehrbare Hausfrau war.
Hausfrau muss man sich leisten können und mit man meine ich die Familie, nicht den Staat. Ich war übrigens weiterhin privatversichert, fürs Kind habe ich ebenfalls gezahlt.
Warum sollte die Privatentscheidung eines Paares der Allgemeinheit auf der Tasche liegen, zumal ich die "Schonzeit" von 6 Jahren und bei Pflegebedürftigen als großzügig ansehe.
Auch da darf ich gerne nach Asien verweisen. Die sterben aus, weil sich Millionen Paare gegen Kinder entscheiden. Ist deutlich einfacher als mit. Dann können beide problemlos arbeiten. Bei der Demografie, die wir haben, würde ich als Gesellschaft alles tun was geht, dass Familien unterstützt werden und die Erziehung von Kindern anerkannt bleibt (oder wird). Falls man das nicht tun, haut es uns den Laden irgendwann um die Ohren. Dieser Vorschlag ist jedenfalls ein klares Plädoyer lieber zu zweit zu bleiben.
Mich würde die praktische Umsetzung interessieren. Die Schulen pfeifen doch aus dem letzten Loch. Wo sollen denn die Kinder hin, wenn Mutti weg ist? Und gilt das dann auch für Ü65, die in der Familienversicherung sind? Oder nur für die Jüngeren? Es soll ja um ,,Arbeitsanreize" gehen.
Ich hätte einen Vorschlag: Wir bilden Ü6 nachmittags schon mal an der Waffe aus. Dann wäre auch die Landesverteidigung in 10-15 Jahren gesichert. Das sollen die Jüngeren ja auch stemmen. Was aber gar nicht geht ist Ü60 zur Kasse zu bitten. Die gehen nämlich wählen.
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Ich hab letzte Woche irgendwo gelesen, dass in Russland, Frauen ohne Kinderwunsch zum Psychologen müssen.
Im Ernst, dieses Gesellschafts und Frauenbild ist ziemlich vorgestrig.
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Ich hab letzte Woche irgendwo gelesen, dass in Russland, Frauen ohne Kinderwunsch zum Psychologen müssen.
Im Ernst, dieses Gesellschafts und Frauenbild ist ziemlich vorgestrig.
Ach was. Die Frauen hocken alle faul zu Hause rum und lassen es sich gut gehen. Die bleiben freiwillig zu Hause! Auf Kosten der GKV! Die brauchen jetzt mal einen Schubs, damit sie endlich was arbeiten gehen.

Sowas kann man sich nicht ausdenken: Die Mütter und Hausfrauen sind das Problem!!

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Ach was. Die Frauen hocken alle faul zu Hause rum und lassen es sich gut gehen. Die bleiben freiwillig zu Hause! Auf Kosten der GKV! Die brauchen jetzt mal einen Schubs, damit sie endlich was arbeiten gehen.

Sowas kann man sich nicht ausdenken: Die Mütter und Hausfrauen sind das Problem!!

Komisch. Da triffst du zumindest teilweise ins Schwarze.
Ein Beispiel aus der Gymnasialklasse meiner jüngsten Tochter:Bosch-Ingenieur in der GKV, Kinder 17 und 15. Die fröhliche Ehefrau seit 18 Jahren kein Cent verdient. Ist Betriebswirtin.
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Mich würde die praktische Umsetzung interessieren. Die Schulen pfeifen doch aus dem letzten Loch. Wo sollen denn die Kinder hin, wenn Mutti weg ist? Und gilt das dann auch für Ü65, die in der Familienversicherung sind? Oder nur für die Jüngeren?
Die praktische Umsetzung ist absolut entscheidend. Auch wenn mal die Beamten in die GRV einzahlen müssten. Es wird nie ohne Übergangsfristen gehen.
Ansonsten hängt viel auch vom Wohnort ab. Hier in meiner Gemeinde, Umland München, gibt es für jedes Kind einen Kita-Platz samt Schulhort nach Unterrichtsende. Wenn dann ein Paar noch gemeinsam 80:80 Prozent arbeitet, sinkt auch das Risiko auf Altersarmut bei Scheidung. Sowas sollte Frau ja auch nie aus den Augen lassen.
Tatsächlich sind hier die Zahlen der berufstätigen Mütter hier im Ort extrem gestiegen. Noch zu meiner Zeit gab es nur einen Kindergarten ab 3 Jahren mit arbeitsfernen Betreuungszeiten von 8-16 Uhr und Teilzeit beim Arbeitgeber war fast unmöglich. Das ist heute wesentlich einfacher, Homeoffice kommt noch dazu.
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Sowas kann man sich nicht ausdenken: Die Mütter und Hausfrauen sind das Problem!!

Hat diese seltsame Bundesregierung es jetzt endlich geschafft, alle Gruppen als Problem zu brandmarken oder fehlt noch jemand?
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Komisch. Da triffst du zumindest teilweise ins Schwarze.
Ein Beispiel aus der Gymnasialklasse meiner jüngsten Tochter:Bosch-Ingenieur in der GKV, Kinder 17 und 15. Die fröhliche Ehefrau seit 18 Jahren kein Cent verdient. Ist Betriebswirtin.
Der Bosch-Ingenieur zahlt vermutlich seit einer Ewigkeit den Höchstbeitrag. Das bedeutet ja dann, dass solche Menschen alle in die PKV können, oder?
Und wer hätte die Kinder von 6 bis 12,13,14... beaufsichtigen sollen? Die Schule? Oder lassen wir sie alle am Bahnhof vapen? Oder die Großeltern? Aber die sollen ja auch arbeiten.
Die, die wenig verdienen, arbeiten ohnehin beide und machen sich sicherlich keinen faulen Tag auf Kosten der GKV. Und die, die es sich leisten können, zahlen Höchstbeiträge. Wen will man damit eigentlich treffen? Ich kenne keine einzige faule Hausfrau und Mutter.
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