Verbeamtung

  • Hallo zusammen,

    ich habe die Möglichkeit den Vorbereitungsdienst für ein Beamtenverhältnis auf Widerruf zu beginnen. Dieser dauert 15 Monate und würde im Jahr 2027 enden. Die Einstiegsbesoldung ist A8.

    Ich werde dann 37 Jahre alt sein. Aktuell habe ich bereits 18 Rentenpunkte gesammelt und verdiene im Jahr 65k inklusive Dienstwagen.

    Mir ist Sicherheit bei der Arbeit wirklich wichtig aber mir stellt sich mittlerweile doch die Frage, ob es sich lohnen würde bezüglich Rente/ Pension.

    Vielleicht ging es jemandem ähnlich wie mir oder kann etwas dazu sagen.

    Ich freue mich auf eure Meinungen.

  • Schwierig zu beantworten.

    Die PKV ist mit 30+ relativ teuer.

    Die Pension ist üppiger als die gesetzliche Rente.

    Da Arbeit, Geld und Rente nicht alles ist: Welche Arbeit würde die denn mehr Spaß machen?

    Bitte keine Politikwissenschaftler und kein Marcel Fratzscher mehr im TV.

    Satt 300k+ Neubauwohnungen brauchen wir 300k+ Abschiebungen, um schnellere Arzttermine zu ermöglichen, Krankenkassenbeiträge zu senken und Stadt- und Gemeindeabgaben zu senken.

  • Auf § 55 BeamtVG wird hingewiesen. Weiter kann ggf. je nach vorheriger Beschäftigungshistorie eine Anrechnung von Beschäftigungszeiten bei einem öffentlich-rechtlichen Arbeitgeber in Betracht kommen (jew. BeamtVG anschauen). Ein Studieren der und Vertrautheit mit den für den jeweiligen Dienstherrn maßgeblichen Vorschriften ist als angehender Beamter angeraten. Beim Bund somit zuvorderst BBG, BeamtVG und BLVO, in den Ländern BeamtStG, LBG, LBeamtVG, LVO.

  • Und die Pension ist nur von deiner letzten Besoldung abhängig. Bessere Absicherung gibt es kaum.

    Mindestversorgung nicht vergessen.
    Nach 5 Jahren hat du die. Kann Gold Wert sein, falls du „berufsunfähig“ wirst,

    Du hast mit der Gesundheit einfach Pech ?

    Kein Ärger mit Lohnfortzahlung, Krankengeld. Aussteuerung und komplizieren Erwerbsunfähigkeits-Renten.

  • Mein Onkel ist pensionierter Beamter, er hatte vor seiner Verbeamtung schon einige Jahre gewerblich auf dem Bau gearbeitet, er bekommt also neben der Beamtenpension, eine gesetzliche (minimale) Rente. Allerdings wird seine Pension um diese Rente gekürzt. Er musste bei der DRV sogar einen Antrag auf Zuschuss zu PKV stellen, den er auf der einen Seite bekommen hat und auf der anderen Seite wieder abgezogen wurde.

    Das ganze ist bei A15 aber ziemlich marginal.

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