Hilfe der Crash kommt... (bald?) reloaded

KI-Zusammenfassung

: Kommt wegen Krieg, möglicher Sperrung der Straße von Hormus, Energiepreisen und Zinsen ein großer Börsencrash, oder bleibt es bei Korrekturen? Die Ausgangsfrage ist auch, ob Anlegerinnen und Anleger Sparpläne weiterlaufen lassen, investiert bleiben oder auf stärkere Rücksetzer warten.

Kommt wegen Krieg, möglicher Sperrung der Straße von Hormus, Energiepreisen und Zinsen ein großer Börsencrash, oder bleibt es bei Korrekturen? Die Ausgangsfrage ist auch, ob Anlegerinnen und Anleger Sparpläne weiterlaufen lassen, investiert bleiben oder auf stärkere Rücksetzer warten.

  • Mehrere Beiträge nennen Lieferketten, Inflation, Zinsen und teure Technologiewerte als zentrale Risiken, andere sehen normale Marktreaktionen und verweisen auf langfristig gestiegene Aktienmärkte.
  • Aus der Community gibt es praktische Hinweise zu verzögerten Folgen hoher Ölpreise, möglichen Handelsaussetzungen, langen MSCI-World-Drawdowns und Risiken rund um den Ruhestand.
  • Die Tendenz im Thread geht eher zu breiter Streuung, laufenden Sparplänen und wenig Market-Timing, während ein klar absehbarer großer Crash nicht erkennbar ist.

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  • Ach jetzt hab ich es verstanden. Ich bin auch zu 100% in Aktien-ETF investiert, außerdem zu 100% in Tagesgeld und dann noch 100% Notgroschen. Viel einfacher, wenn man jeden Topf für sich separat betrachtet :)

    Tagesgeld und Notgroschen sind in separaten “Buckets”


    Diese Zeilen sind dann in Excel ausgeblendet

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  • Es häufen sich Artikel, die darauf hinweisen, dass der Dollar auf längere Sicht weiter abwerten wird. Heisst das, lieber Finger weg von ETF, die auf Dollar basieren? Oder anders gefragt, worauf ist vorausschauend zu achten?

    42 als Antwort reicht nicht^^

  • Die Währung des ETFs ist doch egal, es kommt drauf an, was an regionalen Firmen im ETF drin steckt. Oder meinst du, der USA Anteil soll insgesamt gesenkt werden, weg vom MCAP mehr in Richtung Europa. Dann wären wir doch bei der 42 ;)

    PS: mich beunruhigt aktuell nicht die mögliche Dollarabwertung, sondern eher das ganze KI Geschäftsmodell der US Firmen. Wenn China mit kostenlosen Programmen nahezu die gleiche Leistungsfähigkeit wie Open AI, Anthropic etc. an den Tag legt oder die völlig überbewerteten Musk-Firmen (Tesla, SpaceX) mit ihrem sündhaft teuren KI Programm den Chinesen weit hinterherhinken, sehe ich echt Schwierigkeiten am Horizont aufziehen....

  • Oder anders gefragt, worauf ist vorausschauend zu achten?

    Ich würde da den Wetterbericht empfehlen.

    Denn wenn man es aufs Anlageverhalten bezieht: Welcher ETF basiert denn nicht auf dem Dollar? Welcher ETF wird es nicht in seinem Chart ablesen lassen, sollte der Dollarkurs wirklich mal den Crash des Tages darstellen? Ein in Euro notierter Europa-ETF wird dann genauso wackeln wie der S&P500.

  • Ich würde da den Wetterbericht empfehlen.

    Denn wenn man es aufs Anlageverhalten bezieht: Welcher ETF basiert denn nicht auf dem Dollar? Welcher ETF wird es nicht in seinem Chart ablesen lassen, sollte der Dollarkurs wirklich mal den Crash des Tages darstellen? Ein in Euro notierter Europa-ETF wird dann genauso wackeln wie der S&P500.

    Das Währungsrisiko kann man nicht negieren. Dass haben alle im vergangenen Jahr gut erleben können, als der Dollar stark abwertete. Ist ein Teil der Spekulation genauso, ob Aktienwerte steigen oder fallen. Propheten gibt es bei Währungen und anderen Anlagen. Weiter sparen.

  • Ich negiere nicht das Risiko, sondern die vermeintliche Chance, diesem Risiko durch gezieltes Investieren in andere Währungen zu begegnen. Das mag mit dem vietnamesischen Dong noch gut zu händeln sein, aber der US-Dollar ist dafür einfach zu global.

  • Gutes Video zum Thema:

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  • Einfache Zusammenfassung durch Lumo (proton).

    Die US-Wirtschaft verändert sich grundlegend: Früher bestimmten die Arbeitseinkommen, wie viel die Menschen konsumierten. Heute sind es immer mehr die Gewinne an den Börsen- und Finanzmärkten.

    Das liegt daran, dass unter Präsident Trump weniger Arbeitsplätze geschaffen werden, die Einwanderungspolitik den Arbeitsmarkt einschränkt und die Wirtschaftspolitik unsicher ist. Dadurch wachsen die Einkommen nicht mehr so stark.

    Gleichzeitig steigen die Vermögenswerte – insbesondere Aktien – und treiben den Konsum an. Seit 2019 hat sich das Verhältnis sogar umgekehrt: Das Geld aus Anlagen ist jetzt der wichtigste Motor des Konsums, nicht mehr das Gehalt.

    Das hat Vor- und Nachteile: Einerseits können Aufschwünge länger dauern, weil steigende Kurse die Menschen mehr ausgeben lassen. Andererseits wird die Wirtschaft dadurch anfälliger für plötzliche Kurseinbrüche – denn Erwartungen an den Börsen können sich an einem einzigen Tag drastisch ändern.

    Auch die US-Notenbank (Fed) ist davon betroffen: Ihre Zinsentscheidungen wirken heute viel stärker über die Börsenbewertungen als früher über den Hypothekenmarkt. Ihre Kommunikation wird dadurch noch wichtiger.

    Kurz gesagt: Die USA werden zunehmend von einer Volkswirtschaft, die auf Arbeit und Löhnen beruht, zu einer, die auf Vermögen und Marktstimmungen beruht. Das wirkt dynamisch, ist aber im Kern fragiler.

    ...........

    Diversifizieren ist angesagt. 42 % USA zuviel?

    Dips werden häufiger ;)

  • Es häufen sich Artikel, die darauf hinweisen, dass der Dollar auf längere Sicht weiter abwerten wird. Heisst das, lieber Finger weg von ETF, die auf Dollar basieren? Oder anders gefragt, worauf ist vorausschauend zu achten?

    42 als Antwort reicht nicht^^

    Wer eine längere Sicht hat kann sich doch jetzt über günstige Einkaufspreise freuen.

    Wer jetzt scheibchenweise entnimmt kann nix mehr an seinen Einkaufspreisen ändern.

    Eine Gruppe die - und zwar darüber ob hedging für sie Sinn machen könnte - vielleicht nachdenklich werden könnte sind Kurzfristanleger, aber denen wird vom Aktien etf ohnehin abgeraten.

  • Heute werden wieder einige auf die Rüttelplatte gestellt.
    Alphabet z.B. , aber auch von SAP spricht schon niemand mehr.
    Das war auch früher mal eine „Links-unten-Rechts-Oben“-Aktie.

    So wie Novo Nordisk. Da kann man nachvollziehen, wenn so manchem der Kittel brennt.

    Die Renditen deutscher Staatsanleihen stiegen am Donnerstagvormittag auf den höchsten Stand seit 2011. Ein wesentlicher Treiber ist der jüngste Anstieg des Ölpreises. Brent nähert sich der Marke von 100 US-Dollar je Barrel.

    Aus….

  • Gerade raunte mir jemand beim Donnerstag-Yogakurs zu: „Jetzt kommt der Crash aber wirklich…“……..

    Was stimmt daran nicht, denke ich mir dabei.

    Es ist wirklich der Kurs vom Donnerstag, weil wir den auf Mittwoch vorgezogen haben. Das hat klimatische Gründe, weil es morgen bei uns wieder sehr heiß werden soll und der Abendkurs vorverlegt wurde.
    Wir werden aber auf jeden Fall eine moderne Klimaanlage installieren lassen.
    Das ist schon beauftragt.

    Der „Crash“ kommt nie mit Ansage.
    Microsoft veröffentlicht heute nach Börsenschluss Zahlen und dann gibt es noch die Zinsentscheidung in New York.

    Alles bekannt.

    Locker bleiben. Und wenn es mal wirklich crasht, sitzen wenigstens die netten Leute aus diesem Forum hier in einem Boot…

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