Rentenlücke bei früherem Renteneintritt berechnen

  • Hallo zusammen,

    wie berechnet Ihr eure Rentenlücke auf Annahme des Rentenbescheids bzw. welche Werte nehmt Ihr hier an.Den Standardbetrag oder bei Rentensteigerumg von 1 bzw 2%?Und wieviel würdet Ihr pro Jahr von diesem Betrag abziehen wenn Ihr früher in Rente gehen wollt?

    Danke euch!!!

  • Hallo zusammen,

    wie berechnet Ihr eure Rentenlücke auf Annahme des Rentenbescheids bzw. welche Werte nehmt Ihr hier an.Den Standardbetrag oder bei Rentensteigerumg von 1 bzw 2%?Und wieviel würdet Ihr pro Jahr von diesem Betrag abziehen wenn Ihr früher in Rente gehen wollt?

    Danke euch!!!

    Hallo.

    Wie lange ist es denn noch hin?

    Wenn Du Jahrgang 1966 bist, dann würdest Du im Jahr 2033 in Regelaltersrente gehen, unter Umständen könntest Du 2031 abschlagsfrei Rente beanspruchen bzw. 2029 mit maximal 14,4% Abschlag. Was wäre denn der Plan?

    Für die Regelaltersrente gibt es eine Hochrechung (unterster Wert im Kasten bzw. dritter Wert auf der ersten Seite).

    Die fehlenden Jahre der Einzahlung muss man abziehen, ggf. noch zusätzlich die Abschläge subtrahieren. Die zu erwartenen Anpassungen würde ich direkt mit dem Kaufkraftverlust verrechnen.

  • Hi zusammen,

    bin Jahrgang 1975 und somit 51 Jahre alt.Mein Rente wird momentan mit einem Alter von 67 Jahren berechnet.Da ich aber seit meinem 16. Geburtstag durchgehend in einem Beschäftigungsverhältnis stehe kann ich Stand heute mit 65 Jahre abzugsfähig in Rente gehen.Ob das bis dahin so bleibt ist natürlich fraglich.Mit geht’s jetzt hier vordergründig darum welchen angegebe Rentehöhe ich am besten annehme?Sprich die mit dem normalen Betrag oder den mit 1 bzw 2% Rentenanpassung?Und was sollte ich wieder pro Jahr früherem Renteneintritt abziehen?In meinem Beispiel bin ich ja schon 2Jahre vorzeitig in Rente.Das Thema Inflation und Steuern ist mir klar und lassen wir mal außen vor….

    Danke euch!

  • Aber was meint Ihr was mir an Rente fehlt wenn ich 2Jahre vorher ohne Abzug in Rente gehe…für den Fall das die Regelung so bleiben sollte

    Was hat das mit Meinung zu tun? Das ist schlichte Mathematik. Ohne Abzug fehlt Dir natürlich nichts.


    Ok, gehen wir das nochmal vernünftig an:

    Über Zinseszins-Formel die Lohnsteigerungen der nächsten Jahre berechnen. Du kannst das der Einfachheit mit dem Netto machen. Die Einflüsse auf die Abzüge für die nächsten Jahre sind eh noch nicht bekannt.

    Dito für die Rente, bzw den Wert des Bescheids nehmen

    Mit https://interaktiv.br.de/rentenrechner/wahlcheck/ berechnen, was von der Rente übrig bleibt.

    Dann hast Du Lohn-Netto und Rente-Netto und kannst das Delta ermitteln.

    Davon ziehst Du dann noch Ausgaben ab, die Du nicht mehr haben wirst: Zahlungen in BU, LV, evt. Zweitwagen, Bahnticket oder was auch immer wegfällt. Sparraten für den Vermögensaufbau fallen auch weg.

    Das was übrig bleibt ist die Rentenlücke.

  • Das habe ich auch schon gesehen meine ich.👍🏻

    Aber was meint Ihr was mir an Rente fehlt wenn ich 2Jahre vorher ohne Abzug in Rente gehe…für den Fall das die Regelung so bleiben sollte

    Das kommt doch ganz auf Dein Einkommen mit Stand heute 65 an, dem dann gültigen Rentenwert und Anzahl der Rentenpunkte, die Dir durch die vorgezogene Rente entgehen.

    Das wären mir zu viele Fragezeichen über diese lange Dauer.

  • Hi zusammen,

    bin Jahrgang 1975 und somit 51 Jahre alt.Mein Rente wird momentan mit einem Alter von 67 Jahren berechnet.Da ich aber seit meinem 16. Geburtstag durchgehend in einem Beschäftigungsverhältnis stehe kann ich Stand heute mit 65 Jahre abzugsfähig in Rente gehen.Ob das bis dahin so bleibt ist natürlich fraglich.Mit geht’s jetzt hier vordergründig darum welchen angegebe Rentehöhe ich am besten annehme?Sprich die mit dem normalen Betrag oder den mit 1 bzw 2% Rentenanpassung?Und was sollte ich wieder pro Jahr früherem Renteneintritt abziehen?In meinem Beispiel bin ich ja schon 2Jahre vorzeitig in Rente.Das Thema Inflation und Steuern ist mir klar und lassen wir mal außen vor….

    Danke euch!

    Dann nimm den dritten Wert ohne Anpassungen.


    Dann ziehst Du x EUR ab. (Für die Einzahlungen, die Du zwischen 65 und 67 nicht leisten wirst.)

    Zum Rechenweg für x:

    Dein Gehalt in 2025 ÷ 47.085 (endgültiges Durchschnittsentgelt aus 2024) = Entgeltpunkte für ein Jahr

    Den Wert × 2 × 40,79 EUR = x.

    (Durch das endgültige Durchschnittsentgelt aus 2024 zieht msn eher ein paar Euro zuviel ab.)


    Dann hast Du die Bruttorente bei heutigem aktuellem Rentenwert. (Rentenanpassungen würde ich bis 2031 mit steigenden Preisen verrechnen.)


    Wenn Du gesetzlich krankenversichert bist (und die letzten +15 Jahre warst), dann wirst Du über die Rente krankenversichert sein. Dann kannst grob 13% für Kranken- und Pflegeversicherung abziehen. Das Geld wird dann monatlich auf Dein Konto überwiesen werden. Ob und ggf. wieviel das Finanzamt dann noch von Dir haben will, bleibt abzuwarten.

  • Danke vielmals das hilft mir sehr.Bin mit meinem Gehalt bei grob 1,2 Rentenpunkten jährlich was grob 50€ Rente entspricht…wenn ich nun mit 65 Jahren ohne Abzug in Rente gehen kann aber 2Jahre weniger in die Rentenkasse einzahle da die Berechnung mit 67 Jahren angegeben wird kann ich grob mit 100€ weniger Bruttorente rechnen.

    Wie gesagt das ganze soll nur eine grobe Orientierung sein…😊

    Danke euch!

  • Sorry ich nochmal….
    Habe gerade meine Renteninformationen der letzten 12Jahre angeschaut.Habe diesen Zeitraum gewählt da ich seither bei meinem jetzigen Arbeitgeber bin bei dem ich auch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in Rente gehen werde.Dieser hat mir bisher zumindest mal eine durchschnittliche jährliche Gehältssteigerung von ca 3% beschert mit denen ich auch in Zukunft rechnen kann.Als ich dort angefangen habe wurde mir eine künftige Rente von ca 1200€ prognostiziert.Nach nun 12Jahren bei jetzigen Arbeitgeber hat sich dieser Wert auf ca 2300€ erhöht.Heisst das nun das ich in den nächsten 12Jahren mit einer weiteren Steigerung von ca 1100€ rechnen kann wenn sich mein Gehält weiterhin um ca 3% jährlich erhöht?!?🤔

  • Sorry ich nochmal….
    Habe gerade meine Renteninformationen der letzten 12Jahre angeschaut.Habe diesen Zeitraum gewählt da ich seither bei meinem jetzigen Arbeitgeber bin bei dem ich auch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in Rente gehen werde.Dieser hat mir bisher zumindest mal eine durchschnittliche jährliche Gehältssteigerung von ca 3% beschert mit denen ich auch in Zukunft rechnen kann.Als ich dort angefangen habe wurde mir eine künftige Rente von ca 1200€ prognostiziert.Nach nun 12Jahren bei jetzigen Arbeitgeber hat sich dieser Wert auf ca 2300€ erhöht.Heisst das nun das ich in den nächsten 12Jahren mit einer weiteren Steigerung von ca 1100€ rechnen kann wenn sich mein Gehält weiterhin um ca 3% jährlich erhöht?!?🤔

    Wenn Dein Gehalt in etwa so stark steigt wie das Durchschnittsentgelt, dann kannst Du die Prognose so übernehmen wie sie in der Renteninformation steht. (Mit den weiter oben gemachten Anmerkungen.) 3% kommen da halbwegs hin.

    Schau' Dir mal die Informatinen Jahr für Jahr an bis zu dem Punkt, an dem Dein Gehalt sich bei Deinem Arbeitgeber stabilisiert hat. Ggf. verdienst Du bei Deinem jetztigen Arbeitgeber mehr als zuvor. Oder Du hattest zwischendrin eine Kontenklärung.

  • Danke euch!

    Mit dem Wechsel des Arbeitgebers war damals schon von Anfang an eine deutliche Gehaltssteigerung verbunden die sich mit den Jahren sicher noch weiter verbessert hat.Zum Start waren es damals schon eine Gehaltssteigerung von ca 60%….deshalb ist der Rentenbescheid auch dementsprechend durcheinander und für mich nicht unbedingt vorausschaubar…🤔

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