Alternative zum bestehenden Geldmarkt ETF

  • Für den risikoarmen Teil würde ich keinen ETF nehmen, sondern einen klassischen, aktiven und günstigen Fonds, der direkt bei der Kapitalanlagegesellschaft ge- und verkauft werden kann. Das kostet bei vielen Brokern und Banken bis auf die TER gar nichts und man ,,zahlt" auch keinen Spread. Die Performance ist auch nicht schlechter als bei Geldmarkt-ETFs.

    Sicher: A0F426 (DWS) .... läuft besser als der DBX0AN

    Extrem sicher: A401A8 (eNOVA).... läuft besser als 0-1 deutsche Staatsanleihen

    https://www.fondsweb.com/de/vergleichen…24,IE000AKHLQ11

  • Hallo zusammen,

    Danket erstmal für eure Rückmeldungen.

    Ich hätte zum Verkauf nochmal eine Frage:

    Nach Prüfung der Verkaufskonditionen summiert sich die Renditemienderung auf 0,143% was in meinen Fall etwa 70€ entspricht incl der 0,99€ Austiegskosten.

    Entstehen bei einem Geldmarkt ETF grundsätzlich Zusatzkosten zwischen Kauf und Verkauf oder ist das auch bei einem bei einem “Tagesgeld ETF”?

    Ich verstehe deine Frage nicht komplett: Ein „Tagesgeld-ETF“ ist keine eigenständige Kategorie, sondern Geldmarkt-ETF ist die korrekte Bezeichnung. Tagesgeld ist einfach die Liquidität, die du auf einem Tagesgeldkonto ansparst.

    Wenn du einen ETF handelst, egal welcher Kategorie (Geldmarkt, Aktien oder was auch immer) fallen immer -abhängig vom jeweiligen Broker- Kauf- und Verkaufskosten an und hinzu kommt auch noch der Spread zwischen An- und Verkaufspreis an der Börse.

    Ggf. kannst du den Geldmarkt ETF bei deinem Broker kostenlos erwerben, wenn deine Bank das anbietet, aber bei den meisten Banken fallen idR spätestens beim Verkauf Gebühren an.


    Beispielsweise kannst du den DBX0AN bei der ING als Sparplan kostenfrei besparen, aber beim Verkauf von ETF-Anteilen fallen die bei der ING die Kosten gemäß Preis-Leistungsverzeichnis an.

  • Die genannten Fonds sind ausschüttend. Der DWS-Fonds einmal im März, der „Unbekannte“ zweimal im Jahr.

    Viele wünschen keine Ausschüttung sondern wollen ein thesaurierendes Produkt.

    Da ein Tagesgeldkonto die Zinsen auch ,,ausschüttet" ist diese Präferenz für mich nicht nachvollziehbar. Zumal klassische Fonds keinen Spread haben und es auch steuerlich praktisch egal ist. Der große Vorteil von klassischen Fonds ist, dass man auch nur 100-200 Euro ,,ein- und auszahlen" kann. Wer möchte jede Woche mehrmals. Ohne Kosten und ohne Spread. Ich habe nie verstanden warum sich Finanztip und andere auf ETFs eingeschossen haben. Im Aktienteil: ja. Im risikoarmen Teil: muss nicht sein.

  • Die genannten Fonds sind ausschüttend... der „Unbekannte“ zweimal im Jahr.

    Noch als Ergänzung: Diese Info von Tomarcy ist falsch. Der eNOVA Active Core EUR Ultra Short Term ist ein thesaurierender Fonds. Ein hervorragendes Produkt für den risikoarmen Teil. Auch als ETF erhältlich. Das Fondsmanagement ist sehr erfahren (früher bei Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG).

    https://www.activecore-am.com/_files/ugd/9d7…a8bd6fc03c4.pdf


  • Noch als Ergänzung: Diese Info von Tomarcy ist falsch. Der eNOVA Active Core EUR Ultra Short Term ist ein thesaurierender Fonds. Ein hervorragendes Produkt für den risikoarmen Teil.

    Das tut mir jetzt aber Leid. Ich hatte mich auf diese Info im Internet verlassen:

    https://www.finanzfluss.de/informer/fonds/ie000akhlq11/

    Da steht „Ausschüttend“.

    Ob das ein „hervorragendes Produkt“ ist, kann ich nicht beurteilen.

  • Da ein Tagesgeldkonto die Zinsen auch ,,ausschüttet" ist diese Präferenz für mich nicht nachvollziehbar.

    Der Geldmarkt-ETF ist doch nicht immer Tagesgeldersatz. Und wenn er als risikoarmer Teil der Altersvorsorge dient, will man sich vielleicht nicht darum auch noch kümmern.

    Und selbst wenn er aktiv als Tagesgeldersatz verwendet wird, landet die Ausschüttung woanders als der Rest. Das macht auch Arbeit.

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