Meinung Kinderdepot und Normaldepot

  • Servus zusammen,

    ich bin neu was das ganze Depot Thema angeht und hätte eine Frage bzgl. einem Kinderdepot vs Elterndepot .

    Folgende Situation:

    Es werden 50 € in ein SPDR MSCI All Country (ACC) in einem Kinderdepot eingezahlt

    Es werden 200 € in ein SPDR MSCI All Country (ACC) auf mein Depot eingezahlt.

    Laufzeit soll mindestens 12 Jahre sein

    Zusätzlich haben wir über die Jahre hier ca 5k angespart, welches ich auch gerne investieren würde, bin mir aber nicht sicher ob ich die direkt die 5k in den SPDR rein machen soll.

    Anschließend geht das Kinderdepot auf mein Kind ja über und das Depot von mir soll per Schenkung dann später übertragen werden.

    Unabhängig von der jährlichen Rendite, wie sieht es steuerlich hier aus ? Macht es Sinn ein NV zu holen und wenn mein Kind dann "Reif" genug ist das Geld von meinem Depot zu bekommen und dann alles zu Verkaufen damit die NV genutzt werden kann ?

    Habt Ihr für mich Verbesserungsvorschläge ? Was sollte ich anders machen ?

    Seit Ehrlich und gibt mir gerne ein Feedback.

    Vielen Dank

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  • Kater.Ka 16. August 2026 um 10:00

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Steuerlich sieht es doch gerade so aus das bei den 50€ und auch den 5k obendrauf der Freibetrag sehr wahrscheinlich ausreicht. Vor allem wenn man jährlich den Gewinn versteuert in dem man alles verkauft und direkt wieder einkauft.

    Die 200€ im elterndepot versteuert ihr ja selbst, solange es nicht übertragen ist. Da gibt es eigentlich keine Optimierungsmöglichkeit solange es euer Geld ist.

    Wenn später übertragen wird kommt es ja auf die Umstände des Kindes an. Wenn gearbeitet wird hat sich das eh erledigt mit der NV. Wird studiert kann sich das lohnen. Dabei allerdings auf die Grenzen bei der Familienversicherung achten.

    Eventuell würde es sich auch anbieten einen Teil in die Frühstartrente einzuzahlen. Das wäre steuerlich günstig, das Geld wäre nicht direkt verfügbar aber würde dem Kind dennoch später zu Gute kommen.

  • Moin. Da wir nicht einschätzen können, wie unsere Tochter mit 18 Jahren so drauf ist (Umgang mit Geld), haben wir es auf unseren Namen gemacht und übertragen die Anteile dann, wie es uns gefällt. Man sollte die Kinder auch nicht gleich mit 18 Jahren mit zu viel Geld überschütten, dann lernen sie nicht mit Geld umzugehen. Ist meine Meinung.

  • Ich hoffe mit Geld umgehen lernen Sie weitaus früher. Aber ja in der Phase kann ein Mensch schon relativ seltsame Lebensentscheidungen treffen, daher halte ich es auch für sinnvoll nicht alle Eier in einen Korb zu legen, auch wenn es steuerlich vorteilhaft ist. Daher auch der Hinweis auf die Frühstartrente.

  • Man sollte die Kinder auch nicht gleich mit 18 Jahren mit zu viel Geld überschütten, dann lernen sie nicht mit Geld umzugehen.

    Finanzbildung sollte eben nicht erst mit 18 Jahren passieren, schon weit früher. Angefangen damit, dass die Kinder ihr Taschengeld für bestimmte Dinge sparen und nicht alles für Süßigkeiten (oder was auch immer) ausgeben.

  • Finanzbildung sollte eben nicht erst mit 18 Jahren passieren, schon weit früher. Angefangen damit, dass die Kinder ihr Taschengeld für bestimmte Dinge sparen und nicht alles für Süßigkeiten (oder was auch immer) ausgeben.

    In der Realität sieht es aber anders aus. Welcher 18 Jährige junge Mann denkt rational über die Altersvorsorge nach?! In der Bubble hier im Forum sollte (müsste) es so sein, in der Realität sicherlich nicht.

  • Moin. Da wir nicht einschätzen können, wie unsere Tochter mit 18 Jahren so drauf ist (Umgang mit Geld), haben wir es auf unseren Namen gemacht und übertragen die Anteile dann, wie es uns gefällt. Man sollte die Kinder auch nicht gleich mit 18 Jahren mit zu viel Geld überschütten, dann lernen sie nicht mit Geld umzugehen. Ist meine Meinung.

    Wobei bei den hier avisierten 50 EUR im Monat Sparrate mit 18 auch kein riesiges Vermögen zusammenkommt. Vermutlich irgendwas um die 15.000 - 20.000 EUR, nach Inflation hat das vermutlich noch irgendwas um die 10.000 EUR Kaufkraft bis dahin. Das ist schon Geld, aber auch kein völlig verrückter Betrag.

    Wenn das (dann erwachsene) Kind das Geld direkt mit 18 für eine Weltreise, Malle mit den Kumpels, teures Handy oder sonstige Elektronik, Auto oder was auch immer auf den Kopf haut, ist das eben so. Entweder dem Kind war es das wert, oder es lernt aus der Erfahrung, dass man Geld nur einmal ausgeben kann und denkt beim nächsten Mal besser darüber nach.

  • In der Realität sieht es aber anders aus. Welcher 18 Jährige junge Mann denkt rational über die Altersvorsorge nach?! In der Bubble hier im Forum sollte (müsste) es so sein, in der Realität sicherlich nicht.

    Wobei ich auch nicht finde, dass man mit 18 jeden übrigen Cent für die Altersvorsorge zurücklegen sollte. Mit 18 MUSS auch noch nicht über Altersvorsorge nachdenken und unvernünftige Entscheidungen gehören auch dazu in dem Alter. Selbst bei Kindern / jungen Erwachsenen, die den Umgang mit Geld gelernt haben.

  • Wobei ich auch nicht finde, dass man mit 18 jeden übrigen Cent für die Altersvorsorge zurücklegen sollte. Mit 18 MUSS auch noch nicht über Altersvorsorge nachdenken und unvernünftige Entscheidungen gehören auch dazu in dem Alter. Selbst bei Kindern / jungen Erwachsenen, die den Umgang mit Geld gelernt haben.

    Sehe ich auch so.

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