GRV ungleich Investment

  • Ja, ich finde dieses Gießkannenprinzip nicht gut. Die, die es benötigen, sollen es bekommen, aber nicht alle. Bei der E-Auto-Förderung hat man es im Ansatz besser gemacht.

    Bei den GKV gibt es andere Möglichkeiten die Kosten zu senken und nicht in dieses marode System immer mehr Geld zu geben.

    Sehr empfehlenswert dazu

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  • Ich wäre dafür die Rentenkassen von allen Kosten zu befreien, die an Empfänger gehen, die nie in das System eingezahlt haben. Das ist eine gemeinschaftliche Aufgabe und nicht nur der abhängig Beschäftigten. Gleiches gilt für die Gesundheitskassen.
    Im Übrigen: Ich benötige die Rentenerhöhung... wo möchtest du dort eine Grenze ziehen? Eine künftige Begrenzung der Erhöhung auf die Inflationsrate halte ich für angemessen.

  • Noch nicht, habe aber auch schon über 40 Jahre "geklebt". Es muss aber auch noch finanzierbar und fair bleiben. So ist es momentan leider nicht.

    Es steht ja jedem frei auf die gesetzliche Rente zu verzichten. Einfach keinen Rentenantrag stellen. :evil: Reicht ja auch, wenn Du einfach nur 1 Jahr 'verzichtest'. Die Rentenkasse dankt.

    Fair!? Na von Fair habe ich in dem ganzen Zusammenhang noch nie etwas gehört. Eigentlich immer nur von der Finanzierung bzw. von den Problemen der Finanzierung. Warten wir doch einfach mal ab zu welchen Schlüssen die aktuelle Rentenkommission kommt.
    Und dann können wir anschießend darüber diskutieren, ob die getroffenen Entscheidungen die die Politik daraus ableiten wird, fair sind.

    Ja, ich finde dieses Gießkannenprinzip nicht gut. Die, die es benötigen, sollen es bekommen, aber nicht alle.

    Und wer entscheidet wer die sind, die es benötigen?

    Boersenfeger
    Mich freut es auch obwohl ich noch einige Jahre vor mir habe. Allein weil dadurch mein zukünftiger Rentenanspruch steigt.

  • Es steht ja jedem frei auf die gesetzliche Rente zu verzichten. Einfach keinen Rentenantrag stellen. :evil: Reicht ja auch, wenn Du einfach nur 1 Jahr 'verzichtest'. Die Rentenkasse dankt.

    Fair!? Na von Fair habe ich in dem ganzen Zusammenhang noch nie etwas gehört. Eigentlich immer nur von der Finanzierung bzw. von den Problemen der Finanzierung. Warten wir doch einfach mal ab zu welchen Schlüssen die aktuelle Rentenkommission kommt.
    Und dann können wir anschießend darüber diskutieren, ob die getroffenen Entscheidungen die die Politik daraus ableiten wird, fair sind.

    Und wer entscheidet wer die sind, die es benötigen?

    Boersenfeger
    Mich freut es auch obwohl ich noch einige Jahre vor mir habe. Allein weil dadurch mein zukünftiger Rentenanspruch steigt.

    Man kann sich alles schön denken und reden. Die demographischen Probleme brauche ich Dir nicht zu erläutern. Wenn ich ein Jahr auf die Rente verzichte, erhöht sich diese noch, weil ich vorhabe arbeitender Rentner zu sein. Grundsätzlich verzichten kann ich aber leider nicht, da ich mir die Rente mit meiner Frau per Rentensplitting teilen werde.

    Rentenerhöhungen sollten auf Inflationshöhe gedeckelt sein.

  • Rentenerhöhungen sollten auf Inflationshöhe gedeckelt sein.

    Man kann sich es auch immer leicht machen und über die Rente anderer Leute bestimmen wollen. Das Rentensystem wurde 1957 so geschaffen damit auch die Rentner an der Steigerung des Wohlstandes beteiligt wurden. Daher eben eine Anpassung an das allg. Lohnniveau und nicht an die Inflation.
    Dann hat sich die Politik vor einigen Jahren entschieden dass Rentenniveau des Eckrentners auf 48% festzuschreiben. Das führt dann unweigerlich dazu, dass wenn das Rentenniveau des Eckrentners unter diese 48% fällt, die Renten entsprechend erhöht werden müssen.

    Und nun tagt die x'te Rentenkommission der letzten Jahre und darf sich wieder etwas überlegen. Die Politik wird dann versuchen daraus etwas umzusetzen.

    Und nun kommen wir zu Deinem obigen Satz.
    Sollen zukünftig nur die ausgezahlten Renten der Rentenempfänger auf Inflationshöhe gedeckelt werden oder auch bereits die zukünftigen Rentenanwartschaften der heutigen arbeitenden Bevölkerung? Ist nämlich schon mal ein Unterschied.
    Bei den aktiven Rentnern würde das dann möglicherweise 30-35 Jahre der Rentenauszahlung betreffen. Für einen heute 16 jährigen der sein Arbeitsleben noch vor sich hat wäre es dann wohlmöglich 80 Jahre in denen er von so einer Änderung betroffen ist.:/
    Wer war denn noch mal der Ansicht, dass ein Rentensystem 'fair' sein sollte? ;)

  • Rentensysteme müssen flexibler sein. Ein heute 20jähriger hat nicht mehr den Babyboomer-Berg zu finanzieren und dieser wird wahrscheinlich auch bis 75 arbeiten können/müssen. Dabei aber wahrscheinlich auch die 100 Jahre überschreiten können.

    Außerdem wird es dann hoffentlich eine Kapitalmarktkomponente in der GKV geben. :)

    Über die Rente anderer kann ich nicht entscheiden. Dass hat jeder zu einem gewissen Teil auch selbst in der Hand.

  • mauk dann erkläre einfach den betroffenen Rentnern, die deiner Meinung nach zu viel bekommen, dass sie über Jahre zwar erheblich mehr eingezahlt haben, aber jetzt von Zahlungen ausgeschlossen werden. Vielleicht findest du einen der das gut findet. Weiterhin würde es Leute treffen, die sehr lange eingezahlt haben, also den Bürgern im Land mit zum Wohlstand verholfen haben. Logischerweise akzeptiere ich deine Meinung, da ich mich über keine hinweg setze, allerdings gibt es rechtliche Vorgaben die einfach sowas nicht zulassen und das finde ich wiederum richtig.

  • ichbins Natürlich sollen keine Renten gekürzt werden und dieses ist per Gesetz auch ausgeschlossen. Ich möchte nicht gerne zu schwarz sehen, aber die wirtschaftliche Entwicklung passt nicht mehr zu dem einmal festgelegten Rentensystem in Kombination mit den immer weniger werdenden Beitrags- und Steuerzahlern. Woher soll es also kommen?

    Freude kommt bei mir grundsätzlich bei den Entscheidungen der vergangenen Jahrzehnte nicht mehr auf. Herrn Blüm hatte ich damals schon nicht geglaubt.

  • Rentensysteme müssen flexibler sein. Ein heute 20jähriger hat nicht mehr den Babyboomer-Berg zu finanzieren und dieser wird wahrscheinlich auch bis 75 arbeiten können/müssen. Dabei aber wahrscheinlich auch die 100 Jahre überschreiten können.

    Außerdem wird es dann hoffentlich eine Kapitalmarktkomponente in der GKV geben. :)

    Über die Rente anderer kann ich nicht entscheiden. Dass hat jeder zu einem gewissen Teil auch selbst in der Hand.

    Quelle?

  • Ich kann die Bedenken von Mauk sehr gut verstehen.

    Immer weniger werden die Renten für immer mehr tragen müssen ohne Anpassungen des Systems wird das auf die Dauer nicht funktionieren, auch wenn es einige nicht wahrhaben wollen. Es kann nur das ausgegeben werden was reinkommt.

    Ich finde dieses Gieskannenprinzip plus die weit über der Inflation liegende Anpassung auch nicht passend, gerade vor dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderung und stetig wachsenden Arbeitslosen.

    Ich sehe das obwohl ich zu denen gehören die nach dem Stand heute eine hohe Rente plus Betriebsrente erwarten.

    Leider ist es aber ja wohl auch hier so, dass man immer erst auf andere zeigt wenn es darum geht etwas zu verändern, es darf nur nicht einen selbst betreffen.

    Und da die älteren auch zahlenmäßig mehr und mehr werden, wird erst etwas passieren wenn das System vollständig vor die Wand gefahren wurde.

  • Ich kann die Bedenken von Mauk sehr gut verstehen.

    Immer weniger werden die Renten für immer mehr tragen müssen ohne Anpassungen des Systems wird das auf die Dauer nicht funktionieren, auch wenn es einige nicht wahrhaben wollen. Es kann nur das ausgegeben werden was reinkommt.

    Ich finde dieses Gieskannenprinzip plus die weit über der Inflation liegende Anpassung auch nicht passend, gerade vor dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderung und stetig wachsenden Arbeitslosen.

    Ich sehe das obwohl ich zu denen gehören die nach dem Stand heute eine hohe Rente plus Betriebsrente erwarten.

    Leider ist es aber ja wohl auch hier so, dass man immer erst auf andere zeigt wenn es darum geht etwas zu verändern, es darf nur nicht einen selbst betreffen.

    Und da die älteren auch zahlenmäßig mehr und mehr werden, wird erst etwas passieren wenn das System vollständig vor die Wand gefahren wurde.

    Wenn die Arbeitslosen stetig wachsen, dann werden die irgendwann zu groß. Wann es so weit ist, kann man sicher ausrechnen. Wenn nur die Zahl der Arbeitslosen wächst aber das auch stetig, dann kann man sicher auch ausrechnen, wann es mehr Arbeitslose als Einwohner gibt.

    Dieses Konzept, dass die Veränderung von Rechenwerten aus der Vergangenheit (2024 -> 2025) die Rentenanpassung der Gegenwart (2026) bestimmen soll, scheint ja völlig kontraintuitiv zu sein.

  • und 2022 bei 6,9 % und 2023 bei 5,9 %... Ich bin zwar noch kein Rentner, glaube aber nicht, dass es in den Jahren 2023 und 2024 entsprechende Steigerungen gab....

    Rentenerhöhungen (jeweils zum 1. Juli):
    2020: West +3,45 %, Ost +4,20 %
    2021: West 0 %, Ost +0,72 %
    2022: West +5,35 %, Ost +6,12 %
    2023: West +4,39 %, Ost +5,86 %
    2024: West +4,57 %, Ost +4,57 % (einheitlich)
    2025: +3,74 %
    2026: +4,24%