Auf welcher Basis soll man da seinen Kindern empfehlen, zusätzliche Beiträge für Schulzeiten bei der Deutsche Rentenversicherung einzuzahlen?
Das könnte dieses oder nächstes Jahr nämlich vielleicht interessanter werden, falls der Kaufkurs - im Anbetracht der aktuellen wirtschaftlichen Lage - wieder sinkt. Aber wenn man sich nicht darauf verlassen kann, dass es den gewünschten Effekt hat?
Die Zahlung hätte ja einen Effekt, nur ob der bei geänderten Rahmenbedingungen noch immer so wirkungsvoll ist wie gewünscht, das ist die Frage.
Wenn man an den Altersgrenzen dreht, dann wahrscheinlich an allen, so dass alle Altersrenten z. B. 2 Jahre später erst beansprucht werden können. (Aus 62 mach 64; aus 63 mach 65; aus 65 mach 67 und aus 67 mach 69!) Dann hätte man sich immer noch einen (vergleichsweisen) früheren Rentenbeginn gesichert.
Deine Bedingung "Verschiebung der Regelaltersgrenze lassen wir außen vor" macht in dem Kontext nur eingeschränkt Sinn, da die Anhebung einer Altersgrenze als Einzelmaßnahme eher unwahrscheinlich ist. (Die Aktion in 2014 mit der "Rente mit 63" verbuche ich als einmaligen Fiebertraum.)