Vattenfall Rechnung

  • Auch ich habe die Endrechnung nach verschiedenem Hin und Her bei VF im März bekommen. Sie haben meinen Verbrauch statt nachgerechneter 1.130 kw auf 1.330 kw gesetzt. OK. Aber ich hatte ja keinen Zähler und musste mich schätzen lassen. Inzwischen fotografiere ich den neuen Zähler jeden Monat und schicke das Foto hin. Wobei ich monatlich etwa 24 kwh verbrauche. Den monatl. Abschlag habe ich auf 53, 00 Euro abgeändert. .

    Wenn ich meinen monatlichen Verbrauch hochrechne auf 12 Monate komme ich auf etwa (inkl. Grundpreis bei 32,17 cent inklusiv Mehrwertseuer von 19% )auf etwa 33,00 Euro. Um das auszugleichen, werde ich eine Zwischenrechnung im Juni anfordern. Leider sitze ich im Zweijahresvertrag fest.


    Auch ich gebe Achim einerseits Recht, dass es mathematisch sinniger und eigentlich besser wäre, das Geld nicht im Voraus zu zahlen. Aber ich verstehe den Schreiber andererseits sehr gut, da ich auch ähnlich strukturiert bin und es schätze, eine Rückzahlung zu erhalten und keine Nachzahlung. Wer weiß, ob man Ende des Jahres noch die Mittel hat, um diese zu stemmen?

  • Auch ich habe die Endrechnung nach verschiedenem Hin und Her bei [Vattenfall] im März bekommen. Sie haben meinen Verbrauch statt nachgerechneten 1.130 [kWh] auf 1.330 [kWh] gesetzt. OK. Aber ich hatte ja keinen Zähler und musste mich schätzen lassen. Inzwischen fotografiere ich den neuen Zähler jeden Monat und schicke das Foto hin.

    Zähler photographieren ist sinnvoll, ich würde die Photos aber nicht jedesmal hinschicken.

    Wobei ich monatlich etwa 24 kWh verbrauche.

    Wenn die Zahl stimmt, wäre das extrem wenig, nämlich etwa 300 kWh/a. Für einen 1-Personen-Haushalt rechnen die Versorger mit 1500 kWh/a. Ok, da kommt man drunter, aber einen Kühlschrank beispielsweise wollen die meisten Leute schon haben, und einen Rechner hast Du offensichtlich auch.

    Den monatlichen Abschlag habe ich auf 53, 00 Euro abgeändert.


    Wenn ich meinen monatlichen Verbrauch hochrechne auf 12 Monate, komme ich (inkl. Grundpreis bei 32,17 [Ct/kWh] inklusive Mehrwertsteuer von 19%) auf etwa 33,00 Euro. Um das auszugleichen, werde ich eine Zwischenrechnung im Juni anfordern. Leider sitze ich im Zweijahresvertrag fest.

    Bei Deiner Rechnung paßt irgendwas nicht.

  • Lieber Achim, du hast Recht. Ich weiss auch nicht, was ich da wieder gerechnet habe!!! :rolleyes: *Schäm*

    ( Grundpreis monatl. 15 Euro, Preis für 1 kw = 32,17 cent.)

    Verbrauch laut Zähler vom 21 Feb bis 27 März 94 kwh, das sind etwa 90 kwh. Jedenfalls ergibt die jetzige Rechnung monatlich 46,56

  • Ich weiß auch nicht, was ich da wieder gerechnet habe!!! :rolleyes:

    Möglicherweise ist Irren ja menschlich?

    (Grundpreis monatlich 15 Euro, Preis für 1 kWh = 32,17 Cent.)

    Verbrauch laut Zähler vom 21 Feb bis 27 März 94 kWh, das sind etwa 90 kWh.

    Jedenfalls ergibt die jetzige Rechnung monatlich 46,56

    Der Grundpreis ist relativ hoch, der Arbeitspreis kann sein, ist ja regional unterschiedlich.


    Du brauchst auch für eine Einzelperson relativ wenig Strom. Das bedeutet, daß der Grundpreis neben dem Arbeitspreis ein verhältnismäßig großes Gewicht hat. Wenn Du den Grundpreis auf den Arbeitspreis umrechnest, sind das bei 1200 kWh Jahresverbrauch 15 ct/kWh. Es gibt Anbieter, die Einen Grundpreis von 5 €/m bieten. Das wären bei Deinem Jahresverbrauch von 1200 kWh 10 ct/kWh weniger.


    Die Leute achten bei Preisvergleichen primär auf den Arbeitspreis. Speziell Wenigverbraucher wie Du sollten daneben aber den Grundpreis nicht aus dem Auge verlieren.

  • Die Leute achten bei Preisvergleichen primär auf den Arbeitspreis. Speziell Wenigverbraucher wie Du sollten daneben aber den Grundpreis nicht aus dem Auge verlieren.

    Einfach auf den Gesamtpreis (Grundpreis+ Arbeitspreis * voraussichtlicher Verbrauch - Bonus) achten gilt m.e. für wenig, normal und Vielverbraucher. Und dieser Preis wird bei den Vergleichsportalen auch angezeigt, oder nicht? Verstehe an der Stelle das Problem nicht - es sei denn man kennt seinen voraussichtlichen Verbrauch nicht ...

  • Die Leute achten bei Preisvergleichen primär auf den Arbeitspreis. Speziell Wenigverbraucher sollten den Grundpreis nicht aus dem Auge verlieren.

    Einfach auf den Gesamtpreis (Grundpreis+ Arbeitspreis * voraussichtlicher Verbrauch - Bonus) achten gilt m.E. für Wenig-, Normal- und Vielverbraucher. Und dieser Preis wird bei den Vergleichsportalen auch angezeigt, oder nicht? Verstehe an der Stelle das Problem nicht - es sei denn man kennt seinen voraussichtlichen Verbrauch nicht ...

    Kennst Du Deinen voraussichtlichen Verbrauch? Ist er denn konstant, Dein Verbrauch?


    Wie war das nochmal mit den Prognosen und der Zukunft?


    Je geringer der Verbrauch ist, desto stärker fällt der Grundpreis ins Gewicht. Ich habe oben die Zahlen ja schon geschrieben. Ist der Verbrauch anders als erwartet, hast Du mit einem kleinen Grundpreis rechnerisch einen größeren Hebel.


    Wenn Du in einem Vergleichsportal den günstigsten Anbieter wählen möchtest, kann die Reihung schon anders sein, wenn Du den Vergleich dreimal anstellst: Einmal mit Deinem letztjährigen Verbrauch (den Du ja kennst), einmal mit 10% mehr und einmal mit 10% weniger.

  • Der Grundpreis ist relativ hoch, der Arbeitspreis kann sein, ist ja regional unterschiedlich.


    Du brauchst auch für eine Einzelperson relativ wenig Strom.


    Die Leute achten bei Preisvergleichen primär auf den Arbeitspreis. Speziell Wenigverbraucher wie Du sollten daneben aber den Grundpreis nicht aus dem Auge verlieren.

    Da gebe ich dir auch wiederum Recht.

    Aber ich konnte diesmal wegen des defekten Zählers und der fehlenden KW-Angabe den Anbieter entgegen meiner sonstigen Gewohnheit - nicht wechseln, sondern bin in einem 2-Jahres-Vertrag in dem sogenannten Treuetarif (haha!!) von Vattenfall hängen geblieben. Den habe ich mir von einem geschäftstüchtigen Mitarbeiter am Telefon aufgrund meiner Furcht vor einer zu hohen Schätzung aufquatschen lassen. || Und jetzt komme ich aus diesem Vertrag wohl nicht mehr raus

  • Ich konnte diesmal wegen des defekten Zählers und der fehlenden KW-Angabe den Anbieter entgegen meiner sonstigen Gewohnheit - nicht wechseln, sondern bin in einem 2-Jahres-Vertrag hängen geblieben. Den habe ich mir von einem geschäftstüchtigen Mitarbeiter am Telefon aufgrund meiner Furcht vor einer zu hohen Schätzung aufquatschen lassen. || Und jetzt komme ich aus diesem Vertrag wohl nicht mehr raus

    So ist es.


    Wir hier sind die Finanzselbermacher, und Du hast ja erlebt, daß es etliche Leute im Forum gibt, die Anfragern mit ihren Problemen weiterhelfen.


    Machen muß man aber letztlich selber. Und wenn man sich bequatschen läßt, trägt man halt die Folgen. Isso.

  • Wie ich schon sagte, bezahle mehr, dann habe ich keine großen nachzahlungen, habe keine Lust, Sparplanung zu berechnen und das Geld in die Hand zu halten um dann am ende nachzahlen!. Das Geld geht ja nicht verloren, das ist egal ob bei der Bank oder bei VF, wenn ich das in der Hand habe, dann ist die Versuchung groß es auszugehen!.😎 Das mit dem warten, habe ich nur mit VF erlebt, deswegen ist für mich VF durchgefallen.😎

  • Das Geld geht ja nicht verloren,

    Das dachten schon einige, deren Versorger insolvent ging… Außerdem gibt man damit dem Versorger im Grunde einen zinslosen Kredit. Warum sollte man das tun?


    Wenn Du Angst hast, das Geld sonst auszugeben, überweise es per Dauerauftrag auf ein separates Konto, das Du nicht ständig im Blick hast.

  • Wobei gerade die Verträge "24 Monate Preisgarantie" die teuersten dieser Anbieter sind. Da macht Vattenfall keine Ausnahme.

    Verträge mit 24 Monaten Preisgarantie sind in der Regel teurer als welche mit 12 Monaten Preisgarantie und sie waren es auch in den 10 Jahren bis zum Jahr 2022.


    In Zeiten gleichbleibender Preise wird das auch weiterhin so sein.


    In Zeiten (stark) steigender Preise macht der Kunde mit einer längeren Preisbindung ein Schnäppchen. Ich hatte im Herbst 2022 durch einen reinen Zufall eine 18monatige statt einer 12monatigen Preisbindung, Glück gehabt.


    In Zeiten sinkender Preise zahlt der Kunde mit einer Preisbindung mehr Geld. Mein aktueller Gasvertrag läuft seit dem 01.10.2023 12 Monate; die Preise sind seither um etwa 25% gefallen.


    Preisbindung ist immer ein Zock, für beide Beteiligte, im vorliegenden Fall (Versorgerrechnungen, Preisbindung für 12 oder 24 Monate) auf niedrigem Niveau.

  • Ich wollte das doch nur erwähnen --- vor irgendwie 10-15 Jahren hatten wir auch mal einen über 24 Monate laufenden Vertrag - seitdem nie wieder. Nur noch 12-Monate-Laufzeiten und lange vor Ablauf startet die Suche nach dem Nachfolger. Schon krass, dass man im 1.Quartal jeden Jahres beste Preisangebote mit Start der neuen Laufzeit erst ab dem nächsten Jahresende ergattern kann. Bereits wenige Wochen später schon steigen die Beträge - aber nicht erst seit Corona und der Ukraine ... Man muss den "perfekten" Moment (per Zufall) erwischen - darf sich aber selbst nicht zu arg stressen - denn das wiederum ist die Sache auch nicht Wert.

  • Eine kurze Frage: Wenn ich von Vattenfall wegwechsle zu einem anderen Anbieter und das zu einem Wunschtermin mache (nicht zum monatlichen Turnus), darf Vattenfall mir dann noch die volle monatl. Grundgebühr berechnen oder muss das anteilig erfolgen?

    Beispiel:

    urspr. Tarifabschluss: 17.05.2022, Ende der Vertragslaufzeit: 17.05.2024

    Kündigung zum Wunschtermin: 26.05.2024

    Start Belieferung durch neuen Anbieter: 27.05.2024


    Darf Vattenfall dann von 17.05. bis 26.05. noch den vollen monatl. Grundpreis berechnen oder nur anteilig? Der Kundendienstmitarbeiter am Telefon konnte das nicht sagen, und auch online hab ich leider nirgendwo Informationen dazu gefunden.

    Danke!

    Sämtlich meine Beiträge geben ausschließlich meine Meinung wieder und stellen ausdrücklich keine Beratung in Finanz- oder steuerrechtlichen Fragen dar.