Bitcoin wird "Status eines Gold-Ersatzes" erreichen

KI-Zusammenfassung

: Welche Rolle Bitcoin künftig im Finanzsystem spielen kann, fragt der Startbeitrag mit Blick auf Wertspeicher gegen Inflation und kleine Portfolio-Beimischung.

Welche Rolle Bitcoin künftig im Finanzsystem spielen kann, fragt der Startbeitrag mit Blick auf Wertspeicher gegen Inflation und kleine Portfolio-Beimischung.

  • Mehrere Beiträge sehen knappes digitales Geld mit Netzwerkeffekten und wachsender institutioneller Nachfrage, während Kritiker Bitcoin als spekulatives Gut ohne laufende Erträge oder inneren Wert einordnen.
  • Aus der Community kommen praktische Hinweise zu kleinen Positionen, starker Volatilität und sicherer Verwahrung über Seed-Phrasen oder Hardware-Wallets.
  • Viele Beiträge behandeln begrenzte Beimischung eher als spekulative Option denn als risikoarme Standardanlage oder Ersatz für Gold, Aktien oder ETFs.
  • Sollte nicht bei Gesetzen grundsätzlich der Gleichheitsgrundsatz gelten? Warum gibt es überhaupt unterschiedliche Besteuerungen von Vermögenswerten/Sachwerten?
    Mir ist klar, dass man den Handel (und damit die Besteuerung) von Aktien/Fonds ungleich leichter kontrollieren kann wie die physischen Handel von Gold, Uhren, Oldtimern, usw.
    Aber das darf ja kein Grund dafür sein, dass man es dann gleich mal ganz sein lässt. :rolleyes:
    Es muss einfach entsprechende harte (Haft)Strafen geben, wenn jemand seine Gewinne nicht versteuert. Und auch keinerlei Möglichkeiten sich davon freizukaufen wenn man erwischt wird.

    Dann kann sich jeder überlegen, ob er das Risiko eingeht und an der Steuer vorbei handelt.

    Klar, harte Haftstrafen ! Nehmen wir mal an du machst mit BTC oder Gold 10.000€ Gewinn, wären rund 2500€ Steuerschuld (so wie hier gewünscht oder auch nicht, je nach Sichtweise). Harte Haftstrafen beginnen bei einem Jahr, was kostet den Staat die Haft ? Der Protagonist wird wohl auch seinen Job verlieren und liegt ab dann den Sozialkassen auf der Tasche. Fordern kann man viel, aber auch mal über Konsequenzen und Kosten nachdenken !

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  • Klar, harte Haftstrafen ! Nehmen wir mal an du machst mit BTC oder Gold 10.000€ Gewinn, wären rund 2500€ Steuerschuld (so wie hier gewünscht oder auch nicht, je nach Sichtweise). Harte Haftstrafen beginnen bei einem Jahr, was kostet den Staat die Haft ? Der Protagonist wird wohl auch seinen Job verlieren und liegt ab dann den Sozialkassen auf der Tasche. Fordern kann man viel, aber auch mal über Konsequenzen und Kosten nachdenken !

    Ok, man kann ja für die kleineren Fälle eine empfindliche finanzielle finanzielle Strafe verhängen. Wie wäre es mit dem 10 Fachen der hinterzogenen Steuer? Zufrieden?
    Ich denke auch mehr so an die Leute die Steuern in 6- oder 7-stelligen Summen hinterzogen haben. Gab ja auch einige Fälle davon (z.B. Klaus Zumwinkel). Der ist dann letztlich mit 2 Jahren auf Bewährung davon gekommen, obwohl Ihm seinerzeit vor Gericht nachgewiesen wurde, dass er "bewusst, akribisch, dauerhaft und mit krimineller Energie" die Finanzbehörden getäuscht hat. :/
    Da fragt man sich dann schon, was es noch braucht, bis jemand in Haft kommt.

    PS: Die mögliche Strafe kennt man vorher. Dann darf man sich auch nicht über die Konsequenzen für das eigene Leben beschweren. Bei Steuerhinterziehung bei höheren Beträgen wird man wohl auch kaum auf eine Tat im Affekt plädieren können.

  • Es wäre besser bei Gütern wie BTC, Gold und Oldtimer den Freibetrag der Gewinne deutlich anzuheben, z.B. jährlich z.B. 20.000€ sind steuerfrei, das wäre auch ein Signal an die Leute die sich damit ein Altersschutz aufbauen wollen. Wer darüber liegt ist meist eh ein Großinvestor und hat garantiert nicht die eigene Altersvorsorge im Blick. Ich kann als Staat ja nicht immer eigene Vorsorge predigen und dann alles einkassieren was der privaten Altersvorsorge dient. Ebenso müssten auch Aktien und ETF Gewinne in diesem Freibereich liegen bei Privatpersonen.

  • Es wäre besser bei Gütern wie BTC, Gold und Oldtimer den Freibetrag der Gewinne deutlich anzuheben, z.B. jährlich z.B. 20.000€ sind steuerfrei, das wäre auch ein Signal an die Leute die sich damit ein Altersschutz aufbauen wollen.

    Und warum nur bei diesen Assets? :/
    Warum nicht auch 20.000€ p.a. Freibetrag auf Aktien- und Dividenden, usw.? Oder noch besser: 20.000€ Freibetrag auf Alles Gewinne unabhängig auch welcher Quelle Sie kommen?
    Dann wären wir aber mit dem Grundfreibetrag schon bei > 30.000€ steuerfreiem Einkommen im Jahr. :/

    Ich habe damit kein Problem. Ich befürchte aber, dass anderen Foristen auch das nicht reichen würde.;)

  • Da fragt man sich dann schon, was es noch braucht, bis jemand in Haft kommt.

    Diese Deine Frage habe ich mir schon häufiger auch im Zusammenhang mit Politikern gestellt und dem von ihnen verursachten, zurechenbaren Murks (sei es durch Tun oder Unterlassen). Insbesondere vor dem Hintergrund der Schadenshöhen in dem Bereich. Bei den Schadenssummen, um die es - in der Regel - dann zumeist geht, dürfte "Schadensersatz" ohnehin schwerlich bis gar nicht möglich sein, so daß es eigentlich nur Richtung Haftstrafe laufen kann. Wie schon gesagt "eigentlich" ...

    Ich habe damit kein Problem. Ich befürchte aber, dass anderen Foristen auch das nicht reichen würde.

    Wenn der Sparerfreibetrag Anfang der 90er Jahre (1993 nach meiner Erinnerung) bei 6.000 DM pro Kopf lag - wo müßte dieser denn heute - allein schon rein inflationsbereinigt - liegen ... ?

    Bei den politischen Reden und Sonntagsreden rund um die Bedeutung der privaten Altersvorsorge - vor dem Hintergrund der seit rund vier Jahrzehnten (!) bekannten Herausforderung des demographischen Wandels gerade für ein Umlagesystem wie die GRV - schon ziemlich bemerkenswert, daß die Politik hierzulande sich derart schwer tut mit dem Setzen von passenden sprich stimmigen Rahmenbedingungen (angefangen von einem adäquaten, jährlichen Freibetrag über steuerliche Möglichkeiten der Absetzbarkeit im Kontext mit der Altersvorsorge bis zur Möglichkeit steuerfreier Umschichtungen, den für die Altersvorsorge reservierten Teil betreffend).

    Stattdessen gehen die politischen Diskussion oftmals in die andere Richtung ... siehe beispielsweise hier (BTC) oder siehe beispielsweise "Sozialabgaben auf Kapitalerträge und Mieteinnahmen" ...

  • Und warum nur bei diesen Assets? :/
    Warum nicht auch 20.000€ p.a. Freibetrag auf Aktien- und Dividenden, usw.? Oder noch besser: 20.000€ Freibetrag auf Alles Gewinne unabhängig auch welcher Quelle Sie kommen?
    Dann wären wir aber mit dem Grundfreibetrag schon bei > 30.000€ steuerfreiem Einkommen im Jahr. :/

    Ich habe damit kein Problem. Ich befürchte aber, dass anderen Foristen auch das nicht reichen würde.;)

    Hättest du alles zitiert. wäre auch mein letzter Satz dabei gewesen und deine Frage beantwortet.

  • Alternativ eine Haltefrist von 10 Jahren auf alle Assets einführen (wie bei Immobilien) oder ein Altersvorsorge-Depot einführen, dass jeder Inhaber frei befüllen darf und nur für die Altersvorsorge genutzt werden darf. Im Gegenzug sind Gewinne aus diesem Depot steuerfrei. Andere Länder machen es ähnlich.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Laut aktuellen Daten von River, Arkham und Coinglass befinden sich derzeit 45,6 % aller Bitcoin, die jemals existieren werden, in Selbstverwahrung.

    Zum Vergleich: Im November 2025 waren es noch 48,7 %, Ende 2024 sogar 55,4 %. Der Anteil der selbstverwahrten Bitcoin ist damit in den letzten knapp zwei Jahren durchaus spürbar zurückgegangen.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

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