Bitcoin wird "Status eines Gold-Ersatzes" erreichen

KI-Zusammenfassung

: Welche Rolle Bitcoin künftig im Finanzsystem spielen kann, fragt der Startbeitrag mit Blick auf Wertspeicher gegen Inflation und kleine Portfolio-Beimischung.

Welche Rolle Bitcoin künftig im Finanzsystem spielen kann, fragt der Startbeitrag mit Blick auf Wertspeicher gegen Inflation und kleine Portfolio-Beimischung.

  • Mehrere Beiträge sehen knappes digitales Geld mit Netzwerkeffekten und wachsender institutioneller Nachfrage, während Kritiker Bitcoin als spekulatives Gut ohne laufende Erträge oder inneren Wert einordnen.
  • Aus der Community kommen praktische Hinweise zu kleinen Positionen, starker Volatilität und sicherer Verwahrung über Seed-Phrasen oder Hardware-Wallets.
  • Viele Beiträge behandeln begrenzte Beimischung eher als spekulative Option denn als risikoarme Standardanlage oder Ersatz für Gold, Aktien oder ETFs.

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  • Und mir ging es ohnehin nicht um die komplette Historie, sondern um den neuen Trend der letzten drei Monate.

    Ein beliebtes Muster von Altcoinern, um den eigenen Lieblingscoin in einem helleren Licht erscheinen zu lassen. Langfristig haben alle Altcoins immer schlechter performt als Bitcoin. Aber ja, this time is different :sleeping:

    1-Year-Performance:


    5-Year-Performance:


    15-Year-Performance:

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Ein beliebtes Muster von Altcoinern, um den eigenen Lieblingscoin in einem helleren Licht erscheinen zu lassen. Langfristig haben alle Altcoins immer schlechter performt als Bitcoin. Aber ja, this time is different :sleeping:

    Ich glaube, ich hab dich mit den drei Monaten ein bisschen zu sehr getriggert. 😉 Aber genau deshalb reden wir grad aneinander vorbei befürchte ich. Ich hab nie behauptet, dass ETH Bitcoin auf fünf, zehn oder sonstwas Jahre geschlagen hat oder dass jetzt plötzlich alles auf links gedreht wird. Mir ging’s um etwas viel Simpleres. In den letzten drei Monaten ist absolut mehr ETF-Geld in ETH als in BTC geflossen, obwohl Ethereum nur einen Bruchteil der Marktkapitalisierung hat. Relativ zur Größe des Assets ist das schon ein ziemlich krasser Unterschied. Ganz neu ist das Muster nicht mal, 2025 gab’s schon Phasen, in denen ETH bei den ETF-Zuflüssen BTC überholt hat. Genau deshalb finde ich’s grad wieder echtspannend, vielleicht sehen wir da eben nicht nur „ETH pumpt auch mal“, sondern tatsächlich wieder eine Rotation hin zu produktiveren Krypto-Assets. Ob das dauerhaft so bleibt, weiß natürlich kein Mensch, aber wenn ich über einen Trend der letzten drei Monate rede und als Antwort 1-, 5- und 15-Jahres-Charts bekomme, ist das schon ein bisschen so wie wenn du auf die Frage nach dem Wetter morgen mit der Klimatabelle seit 1990 antwortest. Und der 15-Jahres-Vergleich mit ETH hat natürlich auch einen gewissen Unterhaltungswert.

    Aktuell performt ja BTC sogar schlechter als der Gesamtmarkt und sowieso schlechter als die produktiven Coins. Aber ok, das ist jetzt nur der aktuelle 10-Tages-Trend, vielleicht findest du da jetzt zur Einordnung noch einen 100-Jahre-Chart? 😉

  • Ich glaube, ich hab dich mit den drei Monaten ein bisschen zu sehr getriggert. 😉 Aber genau deshalb reden wir grad aneinander vorbei befürchte ich. Ich hab nie behauptet, dass ETH Bitcoin auf fünf, zehn oder sonstwas Jahre geschlagen hat oder dass jetzt plötzlich alles auf links gedreht wird. Mir ging’s um etwas viel Simpleres. In den letzten drei Monaten ist absolut mehr ETF-Geld in ETH als in BTC geflossen, obwohl Ethereum nur einen Bruchteil der Marktkapitalisierung hat. Relativ zur Größe des Assets ist das schon ein ziemlich krasser Unterschied. Ganz neu ist das Muster nicht mal, 2025 gab’s schon Phasen, in denen ETH bei den ETF-Zuflüssen BTC überholt hat. Genau deshalb finde ich’s grad wieder echtspannend, vielleicht sehen wir da eben nicht nur „ETH pumpt auch mal“, sondern tatsächlich wieder eine Rotation hin zu produktiveren Krypto-Assets. Ob das dauerhaft so bleibt, weiß natürlich kein Mensch, aber wenn ich über einen Trend der letzten drei Monate rede und als Antwort 1-, 5- und 15-Jahres-Charts bekomme, ist das schon ein bisschen so wie wenn du auf die Frage nach dem Wetter morgen mit der Klimatabelle seit 1990 antwortest. Und der 15-Jahres-Vergleich mit ETH hat natürlich auch einen gewissen Unterhaltungswert.

    Aktuell performt ja BTC sogar schlechter als der Gesamtmarkt und sowieso schlechter als die produktiven Coins. Aber ok, das ist jetzt nur der aktuelle 10-Tages-Trend, vielleicht findest du da jetzt zur Einordnung noch einen 100-Jahre-Chart? 😉

    Wie bereits x-Mal erwähnt: Es gab immer Phasen und wird immer Phasen geben, in denen ETH besser performt als BTC. – Du kannst ja versuchen, diese Phasen via Market Timing zu nutzen, ich traue mir das nicht zu. Langfristig werden nahezu alle Altcoins auf null gehen, ich drücke dir die Daumen, dass du den Absprung schaffst. Ansonsten jetzt gerne weiter mit Bitcoin, du hast ja deinen Altcoin-Thread:

    Grossrat
    23. November 2025 um 14:28

    Toi, Toi, Toi!

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Lasst uns einfach Mal den 05.Oktober abwarten. Wenn der Bitcoin- Zyklus weiterhin besteht(und wir in einer Matrix leben 😉), müsste dort Bitcoin auf seinem tiefsten Wert dieses Zyklus sein und ab dem 06.Oktober ca 3 Jahre zu seinem nächsten ATH steigen. Ich glaub ja daran, zumal die Metadaten von Bitcoin genau dies impizieren. Aber Mal sehen...

  • Wie bereits x-Mal erwähnt: Es gab immer Phasen und wird immer Phasen geben, in denen ETH besser performt als BTC. – Du kannst ja versuchen, diese Phasen via Market Timing zu nutzen, ich traue mir das nicht zu. Langfristig werden nahezu alle Altcoins auf null gehen, ich drücke dir die Daumen, dass du den Absprung schaffst. Ansonsten jetzt gerne weiter mit Bitcoin, du hast ja deinen Altcoin-Thread:

    Grossrat
    23. November 2025 um 14:28

    Toi, Toi, Toi!

    Ich glaube, genau da liegt der casus knacksus. Es ist ja nicht das erste Mal, dass dir Leute sagen, dass du Bitcoin irgendwann nicht mehr nur analysierst, sondern fast schon verteidigst wie eine Religion. Das habe ich dir selbst auch schon gesagt und genau so wirkt es hier gerade wieder. Es geht um eine ziemlich simple Frage, nämlich wohin neues institutionelles Geld aktuell fließt. Statt darauf einzugehen, kommen 1 Jahres Charts, 5 Jahres Charts, 15 Jahres Charts, Altcoins gehen auf null und plötzlich sogar meine persönliche strategie. Das ist schlicht Whataboutism. Der eigentliche Punkt bleibt nämlich trotzdem stehen. ETH zieht aktuell relativ zu seiner Größe deutlich mehr institutionelles ETF Geld an als BTC. Wenn schon die bloße Feststellung dieses Trends sofort mit Bitcoin Langfristcharts bekämpft werden muss, dann ist das keine besonders offene Analyse mehr. Dann wird eher versucht, das eigene Glaubensgebäude zu schützen. 😉 man könnte natürlich aber auch darüber nachdenken, woran das liegen könnte.

  • Ich glaube, genau da liegt der casus knacksus. Es ist ja nicht das erste Mal, dass dir Leute sagen, dass du Bitcoin irgendwann nicht mehr nur analysierst, sondern fast schon verteidigst wie eine Religion. Das habe ich dir selbst auch schon gesagt und genau so wirkt es hier gerade wieder. Es geht um eine ziemlich simple Frage, nämlich wohin neues institutionelles Geld aktuell fließt. Statt darauf einzugehen, kommen 1 Jahres Charts, 5 Jahres Charts, 15 Jahres Charts, Altcoins gehen auf null und plötzlich sogar meine persönliche strategie. Das ist schlicht Whataboutism. Der eigentliche Punkt bleibt nämlich trotzdem stehen. ETH zieht aktuell relativ zu seiner Größe deutlich mehr institutionelles ETF Geld an als BTC. Wenn schon die bloße Feststellung dieses Trends sofort mit Bitcoin Langfristcharts bekämpft werden muss, dann ist das keine besonders offene Analyse mehr. Dann wird eher versucht, das eigene Glaubensgebäude zu schützen. 😉 man könnte natürlich aber auch darüber nachdenken, woran das liegen könnte.

    Ich höre den Quatsch seit knapp zehn Jahren. Es ist eigentlich immer dieselbe Leier: „This time is different“ – blablabla. Von daher nimm es mir nicht übel, wenn man irgendwann einfach keine Lust mehr hat, mit Altcoin-Clowns über die vermeintlich nächste große Revolution zu diskutieren.

    Mach dein Ding, alles gut, irgendwann kommt jeder zu Bitcoin (zurück). Mir ging es eigentlich nur darum, dass es in diesem Thread nun mal um Bitcoin geht und nicht um Ethereum. Danke. <3


    Ist typisch für seine Argumentation, immer das herauszusuchen, was grad am besten passt. Haben Missionare so an sich.

    Sorry, dass ich drei Charts mit unterschiedlichen langfristigen Zeithorizonten von 1, 5 und 15 Jahren gewählt habe und nicht den natürlich viel aussagekräftigeren 100-Tage-Chart. Mea culpa.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Ich höre den Quatsch seit knapp zehn Jahren. Es ist eigentlich immer dieselbe Leier: „This time is different“ – blablabla. Von daher nimm es mir nicht übel, wenn man irgendwann einfach keine Lust mehr hat, mit Altcoin-Clowns über die vermeintlich nächste große Revolution zu diskutieren.

    Mach dein Ding, alles gut, irgendwann kommt jeder zu Bitcoin (zurück). Mir ging es eigentlich nur darum, dass es in diesem Thread nun mal um Bitcoin geht und nicht um Ethereum. Danke. <3


    Sorry, dass ich drei Charts mit unterschiedlichen langfristigen Zeithorizonten von 1, 5 und 15 Jahren gewählt habe und nicht den natürlich viel aussagekräftigeren 100-Tage-Chart. Mea culpa.

    Ich glaube, wir können das langsam abkürzen. Du beantwortest die Frage nach aktuellen institutionellen Kapitalflüssen inzwischen konsequent mit allem außer aktuellen institutionellen Kapitalflüssen. Erst Langfristperformance, dann ein 15 Jahres Chart bei einem Asset, das es noch keine 15 Jahre gibt, dann gehen Altcoins irgendwann alle auf null und jetzt kommt irgendwann jeder zu Bitcoin zurück. Das ist kein Gegenargument mehr, das ist Ausweichen mit der Selbstgewissheit der Spanischen Inquisition. Amen!
    Der Punkt war eigentlich ziemlich simpel. ETH zieht aktuell relativ zu seiner Größe deutlich mehr institutionelles ETF Kapital an als BTC. Genau darüber wollte ich reden. Historische Performancecharts widerlegen diesen Befund genauso wenig, wie sie ihn beweisen würden. Und „irgendwann kommt jeder zu Bitcoin zurück“ klingt dann endgültig nicht nach nüchterner Analyse als nach Glaubensbekenntnis. Juhu! Gesegnet sei der Tag!
    Mich interessieren Daten gerade dann, wenn sie nicht zu meiner bisherigen Erwartung passen. Wenn auf einen aktuellen Kapitalfluss reflexhaft mit immer längeren Zeiträumen geantwortet wird, ist das nun wirklich keine Einordnung mehr, sondern schlicht der traurige Versuch des Themenwechsels. Der Trend bleibt trotzdem da. 😉

  • Die relativen Kapitalzuflüsse in einem kurzen Zeitraum X sagen genau was aus? Es kann ja jeder gerne in Ethereum oder was auch immer investieren, aber es wird ja nicht ohne Grund in Bitcoin und Krypto unterschieden. Man kann gerne in Ethereum investieren, wenn man der Meinung ist, dass es was bringt. Die bisherigen Argumente überzeugen mich persönlich überhaupt nicht. Mir ist es persönlich aber auch egal, wer sein Geld mit welchem Investment meint zu verdienen. Aus meiner Sicht ist so ziemlich jedes Kryptoprojekt ersetzbar abseits von Bitcoin. Warum es mit großer Wahrscheinlichkeit kein 2. Bitcoin geben wird, wurde zur Genüge diskutiert.

    Wenn es um predigten geht, scheint mir da ein bisschen Projektion am Start zu sein. Bitcoin liefert kontinuierlich und es davon auszugehen, dass es das auch weiterhin tut. Wer das anders sieht, wird keinen Chart oder sonst was als "Beweis" akzeptieren.

    Ich fürchte die Leute, die in Altcoins investieren, werden früher später bereuen es getan zu haben. Ich bin weiterhin ausschließlich in Bitcoin investiert.

  • Die relativen Kapitalzuflüsse in einem kurzen Zeitraum X sagen genau was aus? Es kann ja jeder gerne in Ethereum oder was auch immer investieren, aber es wird ja nicht ohne Grund in Bitcoin und Krypto unterschieden. Man kann gerne in Ethereum investieren, wenn man der Meinung ist, dass es was bringt. Die bisherigen Argumente überzeugen mich persönlich überhaupt nicht. Mir ist es persönlich aber auch egal, wer sein Geld mit welchem Investment meint zu verdienen. Aus meiner Sicht ist so ziemlich jedes Kryptoprojekt ersetzbar abseits von Bitcoin. Warum es mit großer Wahrscheinlichkeit kein 2. Bitcoin geben wird, wurde zur Genüge diskutiert.

    Wenn es um predigten geht, scheint mir da ein bisschen Projektion am Start zu sein. Bitcoin liefert kontinuierlich und es davon auszugehen, dass es das auch weiterhin tut. Wer das anders sieht, wird keinen Chart oder sonst was als "Beweis" akzeptieren.

    Ich fürchte die Leute, die in Altcoins investieren, werden früher später bereuen es getan zu haben. Ich bin weiterhin ausschließlich in Bitcoin investiert.

    Was sagen die relativen Kapitalzuflüsse aus? Eigentlich genau das, was draufsteht. Wo institutionelles Kapital aktuell stärker hinfließt, nicht mehr, aber eben auch nicht weniger. Niemand hat daraus den Beweis konstruiert, dass ETH Bitcoin für alle Ewigkeit outperformen wird. Interessant wird es, wenn das über mehrere Monate passiert und ETH dabei absolut mehr ETF Geld einsammelt als BTC, obwohl Ethereum nur einen Bruchteil der Marktkapitalisierung hat. Dann darf man zumindest mal neugierig werden, ohne gleich seinen Bitcoin Rosenkranz abgeben zu müssen.
    Was ich dagegen wirklich spannend finde, ist wie schnell auch hier aus dieser ziemlich nüchternen Beobachtung wieder „Bitcoin ist einzigartig, alles andere ersetzbar und Altcoin Anleger werden es bereuen“ wird. Das beantwortet die Frage nach den Kapitalflüssen nun wirklich nicht, sondern bestätigt eigentlich ziemlich schön das Problem, über das wir gerade reden. Ich möchte wissen, was Institutionelle gerade tun. Ihr erklärt mir stattdessen, was sie eurer Meinung nach langfristig erkennen sollten. Das eine sind Daten, das andere Überzeugung.
    Und genau diese Frage ist übrigens letztlich auch der Grund, warum ich dudelytics.com angefangen habe. Mich interessiert nicht, welcher Coin die lauteste Fangemeinde oder die schönste Geschichte hat. Mich interessiert, was ein Projekt tatsächlich leistet, ob sein Token wirtschaftlich überhaupt gebraucht wird, wo reale Nutzung und Kapital hinfließen und ob der Erfolg am Ende auch beim Token ankommt. Ich möchte meine eigene Meinung möglichst oft an Daten scheitern lassen können. Sonst brauche ich keine Analyse, dann reicht mir auch eine Religion. Gesegnet sei die Frucht!
    (Und ja, ich gucke grad Handmades Tale, Hammer Serie! 😉)

  • Was kam denn bei deiner Recherche zu den Ursachen raus, warum in ETH in Relation derzeit mehr Kapitalzufluß zu verzeichnen ist? Und ich fürchte du vermischst Nutzen, Kapitalzufluß und tatsächlichen Wert. Ich bin bei den use cases bezüglich Ethereum nicht wirklich im Thema, aber zu glauben, dass mit mehr Einsatzzwecken und mehr Nitzen auch ein höherer Wertzuwachs einhergeht (vorallem in Relation), halte ich fûr mutig. Gerade in Zeiten von KI kann die nächste Entwicklung Ethereum ersetzen oder die Bedeutung und den Nutzen beschränken, weil "ein neuer Sheriff in der Stadt ist".

    Weder ich noch Einundzwanzig definieren hier Wahrheiten, geschweige denn repräsentieren wir Bitcoin. Wir sind vom langfristigen Erfolg von Bitcoin überzeugt.

    Du kannst gerne die Relation von temporären Kapitalzuflüßen in einem kurzen Zeitfenster einordnen. Wer da anhand der Faktenlage mehr Hopium in den Adern hat, lasse ich mal als offene Frage im Raum stehen.

    Da ich glaube, dass Bitcoin und Ethereum nicht viel gemeinsam haben und aus meiner Sicht daher die Entwicklung von Ethereum wenig bis keinen Einfluss auf die Entwicklung von Bitcoin haben wird. Bisher war es eig ausschließlich anders rum.

    Wer ETH beimischen will in niedeiger Prozentzahl, soll machen. Als Mainasset kann ich davon nur eindringlich abraten. Dabei will ich nicht gänzlich ausschließen, dass es mit ETH nicht langfristig nach oben gehen kann. Die Risiken (inkl. Totalausfallrisiko) halte ich für nicht realistisch abschätzbar. Von "ist in 5 Jahren weg vom Fenster" bis zu "ETH hat alle anderen Cryptoassets abseits Bitcoin verdrängt" ist da alles dabei.

  • Was kam denn bei deiner Recherche zu den Ursachen raus, warum in ETH in Relation derzeit mehr Kapitalzufluß zu verzeichnen ist? Und ich fürchte du vermischst Nutzen, Kapitalzufluß und tatsächlichen Wert. Ich bin bei den use cases bezüglich Ethereum nicht wirklich im Thema, aber zu glauben, dass mit mehr Einsatzzwecken und mehr Nitzen auch ein höherer Wertzuwachs einhergeht (vorallem in Relation), halte ich fûr mutig. Gerade in Zeiten von KI kann die nächste Entwicklung Ethereum ersetzen oder die Bedeutung und den Nutzen beschränken, weil "ein neuer Sheriff in der Stadt ist".

    Weder ich noch Einundzwanzig definieren hier Wahrheiten, geschweige denn repräsentieren wir Bitcoin. Wir sind vom langfristigen Erfolg von Bitcoin überzeugt.

    Du kannst gerne die Relation von temporären Kapitalzuflüßen in einem kurzen Zeitfenster einordnen. Wer da anhand der Faktenlage mehr Hopium in den Adern hat, lasse ich mal als offene Frage im Raum stehen.

    Da ich glaube, dass Bitcoin und Ethereum nicht viel gemeinsam haben und aus meiner Sicht daher die Entwicklung von Ethereum wenig bis keinen Einfluss auf die Entwicklung von Bitcoin haben wird. Bisher war es eig ausschließlich anders rum.

    Wer ETH beimischen will in niedeiger Prozentzahl, soll machen. Als Mainasset kann ich davon nur eindringlich abraten. Dabei will ich nicht gänzlich ausschließen, dass es mit ETH nicht langfristig nach oben gehen kann. Die Risiken (inkl. Totalausfallrisiko) halte ich für nicht realistisch abschätzbar. Von "ist in 5 Jahren weg vom Fenster" bis zu "ETH hat alle anderen Cryptoassets abseits Bitcoin verdrängt" ist da alles dabei.

    Jetzt sind wir endlich bei der interessanten Frage. Top! Warum fließt das Geld gerade relativ stärker in ETH? Einen einzelnen Grund gibt es sicher nicht. Aber ein paar Dinge liegen ziemlich offen auf dem Tisch. Institutionelle Staking-Produkte machen ETH erstmals als reguliertes Asset inklusive laufendem Yield investierbar, gleichzeitig sind inzwischen rund 35 Prozent aller ETH gestakt, die Börsenbestände sinken und Ethereum bleibt bei DeFi, Stablecoins und Tokenisierung eine der zentralen Infrastrukturen. Dazu kommt, dass ETH eben nicht nur benutzt wird, sondern für Gas, Staking, Collateral und Netzwerksicherheit selbst gebraucht wird. Das heißt nicht automatisch „mehr Nutzung gleich höherer Kurs“. Genau diese primitive Gleichung benutze ich gar nicht. Entscheidend ist für mich, ob Nutzung wirtschaftliche Nachfrage nach dem Token erzeugt und wie viel davon beim Token hängen bleibt. Genau das versuche ich zu messen.
    Und natürlich kann Ethereum irgendwann von etwas Besserem verdrängt werden, das ist ein reales Risiko. Nur finde ich es etwas asymmetrisch, bei ETH schon den unbekannten KI Sheriff von morgen als mögliches Totalverlustrisiko einzupreisen, während bei Bitcoin aus der bisherigen Dominanz praktisch automatisch die zukünftige abgeleitet wird. Genauso kann eine andere Technologie Bitcoin als bevorzugtes knappes Digitalasset verdrängen. Beides sind Zukunftsannahmen.
    Genau deshalb finde ich die aktuellen Kapitalflüsse interessant. Nicht als Beweis dafür, dass ETH „gewinnt“, sondern als Information darüber, wie institutionelle Anleger diese Chancen und Risiken gerade tatsächlich mit Geld bewerten. Und relativ zur Market Cap ist diese Nachfrage momentan auffällig stark.
    Und deswegen bau ich Dudelytics. Ich wollte irgendwann weg von „mein Coin ist besser als dein Coin“. Mich interessiert, ob ein Projekt tatsächlich genutzt wird, ob der Token für diese Nutzung überhaupt gebraucht wird, ob daraus Wert beim Token ankommt und ob der Markt das angemessen bewertet. Wenn morgen die Daten sagen, dass Ethereum diese Stellung verliert, möchte ich das möglichst früh sehen. Und wenn sie sagen, dass mein Lieblingsprojekt Mist geworden ist, dann muss eben mein Lieblingsprojekt gehen. Genau dafür brauche ich Daten statt Hopium.

  • Kannst du doch gerne rauf und runter diskutieren. Aber warum hier in einem Thread, der darauf ausgelegt ist, die Rolle von Bitcoin zu erörtern und der Frage nachzugehen, warum Bitcoin langfristig den Status eines digitalen Goldes bzw. Goldersatzes erreichen könnte? – Vermutlich, weil du selbst alles in einen Topf wirfst und keinen Unterschied zwischen Altcoins und Bitcoin erkennen kannst (willst).

    Für Ethereum, Solana und Co. gibt es einen Thread. Hier führt das am Ende nur dazu, dass die eigentliche Diskussion verwässert.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Kannst du doch gerne rauf und runter diskutieren. Aber warum hier in einem Thread, der darauf ausgelegt ist, die Rolle von Bitcoin zu erörtern und der Frage nachzugehen, warum Bitcoin langfristig den Status eines digitalen Goldes bzw. Goldersatzes erreichen könnte? – Vermutlich, weil du selbst alles in einen Topf wirfst und keinen Unterschied zwischen Altcoins und Bitcoin erkennen kannst (willst).

    Für Ethereum, Solana und Co. gibt es einen Thread. Hier führt das am Ende nur dazu, dass die eigentliche Diskussion verwässert.

    Gerade wenn es in diesem Thread um die langfristige Rolle von Bitcoin geht, gehört doch dazu, woher Kapital kommt, wohin es fließt und welche anderen Assets institutionell gerade stärker nachgefragt werden. Sonst diskutiert man Bitcoin ja völlig losgelöst vom Markt, in dem Bitcoin tatsächlich aber konkurriert.
    Dass es für Ethereum einen eigenen Thread geben könnte, ist nett, ändert aber nichts daran, dass relative Kapitalflüsse zwischen BTC und ETH für die Frage nach Bitcoins Stellung im Markt unmittelbar relevant sind. Und ehrlich gesagt wirkt „offtopic“ nach Performancecharts, 15 Jahres Vergleich und „Altcoins gehen auf null“ inzwischen ein bisschen wie der letzte Strohhalm, um die eigentliche Frage nicht beantworten zu müssen.

  • Sonst diskutiert man Bitcoin ja völlig losgelöst vom Markt, in dem Bitcoin tatsächlich aber konkurriert.

    Das ist eben falsch. Bitcoin konkurriert nicht mit Altcoins, nur weil beides unter „Krypto“ einsortiert wird. Die Eigenschaften, das Ziel und damit auch die eigentliche Investmentthese ist komplett unterschiedlich.

    Bitcoin will ein knappes, dezentrales, zensurresistentes Geld bzw. Wertspeicher sein. Ethereum und viele andere Altcoins sind Plattformen für Anwendungen, Smart Contracts, DeFi usw. Natürlich konkurrieren sie um Kapital. Das tun Bitcoin und der MSCI World aber auch. Daraus nun abzuleiten, dass sie deshalb dieselbe Rolle im Markt erfüllen, ist eine ziemlich oberflächliche Betrachtung. Die Gemeinsamkeit besteht lediglich darin, dass sie auf Blockchain-Technologie basieren und seit Jahren gemeinsam unter „Krypto“ vermarktet werden. Mehr aber eben auch nicht.

    Und wenn es hier um die Frage geht, ob Bitcoin langfristig eine Rolle ähnlich wie Gold einnehmen kann, dann bringt uns die Diskussion darüber, ob ETH in irgendeinem 100-Tage-Fenster höhere ETF-Zuflüsse hatte, nicht weiter. Genau das meinte ich mit Verwässerung der eigentlichen Fragestellung.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Das ist eben falsch. Bitcoin konkurriert nicht mit Altcoins, nur weil beides unter „Krypto“ einsortiert wird. Die Eigenschaften, das Ziel und damit auch die eigentliche Investmentthese ist komplett unterschiedlich.

    Bitcoin will ein knappes, dezentrales, zensurresistentes Geld bzw. Wertspeicher sein. Ethereum und viele andere Altcoins sind Plattformen für Anwendungen, Smart Contracts, DeFi usw. Natürlich konkurrieren sie um Kapital. Das tun Bitcoin und der MSCI World aber auch. Daraus nun abzuleiten, dass sie deshalb dieselbe Rolle im Markt erfüllen, ist eine ziemlich oberflächliche Betrachtung. Die Gemeinsamkeit besteht lediglich darin, dass sie auf Blockchain-Technologie basieren und seit Jahren gemeinsam unter „Krypto“ vermarktet werden. Mehr aber eben auch nicht.

    Und wenn es hier um die Frage geht, ob Bitcoin langfristig eine Rolle ähnlich wie Gold einnehmen kann, dann bringt uns die Diskussion darüber, ob ETH in irgendeinem 100-Tage-Fenster höhere ETF-Zuflüsse hatte, nicht weiter. Genau das meinte ich mit Verwässerung der eigentlichen Fragestellung.

    Interessant finde ich da jetzt eher die ziemlich einseitige Themenregel. Du selbst urteilst über Altcoins ja durchaus großzügig bis hin zu „gehen langfristig auf null“. Sobald man die Perspektive aber mal dreht und fragt, ob andere Assets Bitcoin Kapital, Relevanz oder institutionelle Nachfrage abnehmen könnten, soll das plötzlich nichts mehr mit Bitcoin zu tun haben. Das ist schon ziemlich bequem. Gerade wenn es darum geht, ob Bitcoin irgendwann so etwas wie digitales Gold wird gehört doch zwangsläufig dazu, ob der Markt Bitcoin diese Rolle überhaupt dauerhaft geben will. Wenn Kapital irgendwann lieber in andere Assets fließt, weil die als nützlicher, produktiver oder attraktiver wahrgenommen werden, dann ist das für die Goldersatzthese relevant. So ein Status wird ja nicht per Dekret verliehen, nur weil die Bitcoin-Maximalisten ihn gern hätten, den vergibt am Ende der Markt.

  • Interessant finde ich da jetzt eher die ziemlich einseitige Themenregel. Du selbst urteilst über Altcoins ja durchaus großzügig bis hin zu „gehen langfristig auf null“. Sobald man die Perspektive aber mal dreht und fragt, ob andere Assets Bitcoin Kapital, Relevanz oder institutionelle Nachfrage abnehmen könnten, soll das plötzlich nichts mehr mit Bitcoin zu tun haben. Das ist schon ziemlich bequem. Gerade wenn es darum geht, ob Bitcoin irgendwann so etwas wie digitales Gold wird gehört doch zwangsläufig dazu, ob der Markt Bitcoin diese Rolle überhaupt dauerhaft geben will. Wenn Kapital irgendwann lieber in andere Assets fließt, weil die als nützlicher, produktiver oder attraktiver wahrgenommen werden, dann ist das für die Goldersatzthese relevant. So ein Status wird ja nicht per Dekret verliehen, nur weil die Bitcoin-Maximalisten ihn gern hätten, den vergibt am Ende der Markt.

    Nein, ist es nicht. Du vergleichst ja auch nicht Tesla mit Gold. Das sind unterschiedliche Dinge. Wer Ethereum mit Bitcoin vergleicht, disqualifiziert sich für jede weitere Diskussion und sollte erst einmal die eigenen Hausaufgaben machen und den Unterschied zwischen Bitcoin und Altcoins verstehen, anstatt sich hier so großspurig zu inszenieren.

    Kauf von mir aus Altcoins bis zum Umfallen und „have fun staying poor":

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Nein, ist es nicht. Du vergleichst ja auch nicht Tesla mit Gold. Das sind unterschiedliche Dinge. Wer Ethereum mit Bitcoin vergleicht, disqualifiziert sich für jede weitere Diskussion und sollte erst einmal die eigenen Hausaufgaben machen und den Unterschied zwischen Bitcoin und Altcoins verstehen, anstatt sich hier so großspurig zu inszenieren.

    Kauf von mir aus Altcoins bis zum Umfallen und „have fun staying poor":

    Ach wunderbar. Jetzt sind wir tatsächlich an dem Punkt angekommen, an dem schon der Vergleich zweier Assets zur Aberkennung der Diskussionsfähigkeit führt. „Mach erstmal deine Hausaufgaben“ ist natürlich auch wesentlich bequemer, als sich mit dem eigentlichen Argument auseinanderzusetzen. Und der Tesla/Gold Vergleich ist besonders hübsch, weil niemand behauptet hat, Bitcoin und Ethereum seien dasselbe. Unterschiedliche Assets werden übrigens ständig miteinander verglichen, sobald es um Kapitalallokation, Nachfrage, Risiko und erwartete Rendite geht. Genau das machen Investoren beruflich den ganzen Tag.
    Auf die eigentliche Pointe hätte ich allerdings kaum zu hoffen gewagt. Erst erklärst du, wer Bitcoin und Ethereum vergleicht, habe das Thema nicht verstanden, und direkt darunter stellst du Bitcoin, Ethereum und Solana nebeneinander. Dazu natürlich 2021 exakt an den damaligen Hochständen. Nachdem du mir vorher selektive Zeitfenster vorgeworfen hast. Großartig. Man muss Satire wirklich nicht immer erfinden, du lieferst sie frei Haus. 😄
    Und „have fun staying poor“ nach „wer vergleicht, disqualifiziert sich“ rundet die Sache eigentlich perfekt ab. Ich wollte über Kapitalflüsse reden. Du erklärst inzwischen, wer überhaupt würdig ist, an der Diskussion teilzunehmen. Der Vergleich mit Religion ist doch eindeutig nicht so weit hergeholt.

    Einmal editiert, zuletzt von Grossrat (13. September 2026 um 18:43)

  • Grossrat: Gibt nen Grund, warum du eig auf meiner Blockierliste bist. Ein zeitweise erhöhter Kapitalzufluß über einen kurzen Zeitraum ist aus meiner Sicht kein Grund ein derartiges Argumentationsfass aufzumachen. Meld dich in ein paar Jahren nochmal, wenn sich deine tiefgreifende Analyse ;) mit echten Fakten gefestigt hat. Kurfristige Bewegungen lassen sich immer irgendwie erklären. Die Frage ist, ob sich daraus belastbar irgendwas ableiten lässt.

    Meine These: Bisher haben institutionelle ETH für ne längere Zeit gemieden. Jetzt fließt wieder bissel Kapital rein, weil Hopium da ist. Ich halte das für kein belastbares Zukunftsszenario.


    Du kannst gerne in ein paar Jahren erzählen, was aus deinem Investment geworden ist.

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