Rückblickend mehr sparen oder mehr erleben?

  • Ich weiß nicht, ob ich hier zu philosophisch an die Sachen rangehe oder mich undeutlich ausgedrückt habe, aber das ganze Thema diente ja dem Erfahrungsaustausch. Ich habe hier einige tolle Beiträge gelesen, die mich zum Nachdenken angeregt haben und die Sicht der Einzelnen dargestellt haben.

    Worüber macht ihr euch Sorgen?

    Das ganze war ja eher darauf bezogen, dass mein Mann eben eher gerne mehr sparen würde und ich aber gerne auch jetzt leben will - wie wir festgestellt haben, definiert das jeder anders für mich würde das ja „nur“ 1-2 Urlaube mehr implizieren.

    "Genug" Geld zu haben ist oftmals eine psychologische Hürde oder ein Ziel, was mit der Zeit immer weiter nach oben rückt.

    Das ist wohl wahr. Abgesehen davon, dass das ganze System ja auch oft kritisiert wird. Ich weiß ja nicht, wie es in 35 bis 40 Jahren aussieht.

    Konkret habe ich vor einiger Zeit meine Sparrate um knapp 50 Prozent reduziert, weil hohe Zahlen im Depot zwar schön sind - mit meinen Kindern durch Island zu reisen, oder ihnen Amerika zu zeigen, ist aber noch schöner.

    Das hört sich auch gut an. Wie alt sind deine Kinder? Klar in dem Alter meiner Kinder kann man vieles auch noch kostengünstiger gestalten, weil einerseits die Kinder mit allem glücklich sind und andererseits wir Eltern auch nicht unbedingt so viel von riesigem Luxus hätten.

  • Mit Blick auf die späteren Pensionen dürften die wegen Teilzeit etwas geringer ausfallen als bei Vollzeit Beschäftigten. Zudem wäre ich mir keinesfalls sicher, dass in 30 oder noch mehr Jahren für Pensionen noch die gleichen Bedingungen wie heute gelten. Auch mit Übergangszeiten könnte das zu spürbaren Einschränkungen führen für heute "junge" Beamte. Eine Vorsorge fürs Alter erscheint mir unverzichtbar. Wie groß sie sein muss ist eine andere Frage. Ich denke halb so viel wie bei einem normalen Rentner wäre ok.

    Die Diskussion erinnert mich ein wenig an den Spruch: Man kann den Kuchen nicht gleichzeitig essen und behalten.

    - Ihr habt Eure Arbeitszeit auf 2/3 reduziert, um mehr Zeit für die Kinder zu haben

    - Du möchtest dreimal im Jahr in Urlaub fahren, wovon ein Urlaub eine Fernreise wäre im Sinne eines "richtigen Urlaubs".

    - Dein Mann will Geld fürs Alter zurücklegen. Ob nur fürs Alter ist nicht thematisiert.

    Das größte Geschenk für die Kinder habt ihr durch die Arbeitszeitreduzierung gemacht. Viele Kinder verbringen nur am Wochenende Zeit mit ihren Eltern. Ihr dagegen könnt bereits unter der Woche viel gemeinsam machen. Verwendet ihr diese Zeit für die Familie?

    Was die Urlaube angeht beschleicht mich ein Gefühl, dass es möglicherweise mindestens so viel um Dich wie um die Erinnerungen Deiner Kinder geht. Von der großen USA-Reise haben kleine Kinder praktisch nichts, das ist eher was für deutlich später.

    Bezüglich unterschiedlicher Einstellung zum Geld muss man in einer Partnerschaft immer Kompromisse eingehen, wenn man nicht auf einer Wellenlänge schwimmt. Es kann nicht sein, dass einer seine Maximalforderung durchsetzt und der andere sich nicht ausreichend einbringen kann. Da hilft Dir auch ein anonymes Forum nicht. Das wirst Du mit Deinem Mann gemeinsam erarbeiten müssen. Höre Dir an, welche Gedanken er hat und welche Anlageziele aber auch welche Vorstellungen von Freizeit/Familienzeit und Urlaub und wägt gemeinsam ab.

  • Mit Blick auf die späteren Pensionen dürften die wegen Teilzeit etwas geringer ausfallen als bei Vollzeit Beschäftigten.

    Wie gesagt, wir werden die Zeiten zu mindestens 95% trotz der Teilzeiten voll bekommen.

    Verwendet ihr diese Zeit für die Familie?

    Ja, tun wir.

    Von der großen USA-Reise haben kleine Kinder praktisch nichts, das ist eher was für deutlich später.

    Auch wenn ich mich wiederhole: Es geht um keine Luxus-Urlaube oder Fernreisen außerhalb von Europa. Und wie gesagt, es ging um die Frage, wie Personen im späteren Alter mit ggf. erwachsenen Kindern auf die Vergangenheit zurückblicken in dem Sinne: hätte ich in jüngeren Jahren lieber mehr Zeit mit der Familie verbracht ggf. in Form von Urlauben oder hätte ich lieber noch mehr Geld in meine Altersvorsorge gepackt, um dann im Alter was zu erleben. Ich hatte auch schon erwähnt, dass Ausgangslage gewesen ist, dass manche im Alter sich so ein hohes Vermögen aufgebaut haben, dass sie im Zweifel doch niemals ausgeben und davon gibt es ja auch hier im Forum Fälle. Da war die Idee: dass es evtl. auch Menschen gibt, die einfach eher in den 30ern/40ern rückblickend vielleicht mehr gemacht hätten.

  • Wir haben immer geschaut, dass wir einen Mittelweg finden. Einerseits Geld für das Alter zurück zu legen, andererseits aber nicht auf Erlebnisse zu verzichten, denn die kann man im Alter aus gesundheitlichen Gründen meist nicht mehr nachholen.


    Bei uns ist es eine Mischung aus Fernreisen und Urlauben in D, A oder GB. Für uns ist Reisen kein Luxus im Sinne von teuren Konsumartikeln. Für uns geht es darum, dass wir und auch vor allem unsere Tochter andere Kulturen kennenlernt, dass wir ein Stück aus unserer Komfortzone treten, ein wenig Abenteuer erleben. Bei der ersten Fernreise war unsere Tochter knapp sechs Jahre alt, und wir haben eine individuelle Rundreise durch Südafrika gemacht. Aber bei all dem ist es nicht so, dass wir ins Reisebüro gehen und einfach die 5 Sterne-Luxusreise egal zu welchem Preis buchen, sondern ich plane und buche die Reise meist selbst. Bei Ländern, in denen das nicht gut funktioniert, suche ich mir meist ein Reisebüro im Zielland und stelle die Reise mit denen individuell zusammen. So spart man meist sehr viel Geld und kann die Reise auf die eigenen Vorstellungen abstimmen. Wichtig ist bei jüngeren Kindern, die Reise kindgerecht zu gestalten, viel Zeit für Pause, Spielplatz einzuplanen, Tiererlebnisse sind für Kinder immer toll. Für uns war es der richtige Weg, am Konsum zu sparen (Secondhand, nicht alle zwei Jahre neue Handy, Laptops, Klamotten etc.) und dafür in Erlebnisse zu investieren.

    Da Ihr als Beamte im Alter recht gut versorgt sein werdet, versucht einen Kompromiss zu finden, damit die Bedürfnisse aller ( Sicherheit durch Sparen für deinen Mann und Erlebnisse) erfüllt werden können.

  • Für uns war es der richtige Weg, am Konsum zu sparen (Secondhand, nicht alle zwei Jahre neue Handy, Laptops, Klamotten etc.) und dafür in Erlebnisse zu investieren.

    Euer Weg hört sich sehr gut an :) Das machen wir tatsächlich auch, wie gesagt, wir haben auch nur ein Auto, keine teuren Hobbys, kaufen überwiegend gebraucht und verkaufen auch sehr viele Dinge wieder, wenn sie nicht mehr benötigt werden. Besonders auch durch die Bücherei kann man sehr viel Geld sparen :)

  • Das klingt doch gut bei euch. 👍 Spart nicht an Erlebnissen. Das bereut man später wirklich, wenn man das z.B. aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kann. Wie diese Erlebnisse aussehen, ist bei jedem unterschiedlich. Für die Einen ist das das Luxus-Shopping-Erlebnis, für den Anderen eben das Reisen.

  • Hallo zusammen,

    wie wäre als Alternative eine Betrachtung anhand von Zahlen. Also Ihr schreibt Eure Sparraten, Annahmen und die damit einhergehende Rente mit den Annahmen auf, dann simuliert Ihr das mit etwas mehr und weniger Sparrate und diskutiert auf der Basis als Paar. Ich vermute, wenn es einen konkreten Wunsch gibt, der einem Wichtig ist, findet man dafür die Finanzierung. Auf der anderen Seite zeigt die Kalkulation, was die Auswirkungen in der Rente bedeutet.


    Meine Erfahrung in meinem Umfeld ist, dass bei den meisten das Themen Altersvorsorge so weit weg ist, dass die Auswirkungen erst betrachtet werden, wenn es zu spät ist. Im konkreten geht es immer um die Suche nach dém richtigen Mittelweg.

  • Wie gesagt, wir werden die Zeiten zu mindestens 95% trotz der Teilzeiten voll bekommen.

    Nimm an, Du würdest im Alter nur die Hälfte Deiner heutigen Einkünfte haben. Würdest Du dann immer noch denken, dass eine Altersvorsorge Luxus ist? Es weiß natürlich heute keiner, wie Eure Versorgung später aussehen wird. Die gesetzliche Regelung wird sich sicher auch für Pensionäre ändern und nicht nur für Rentner und diese Änderungen werden nicht zu mehr Einkommen im Alter führen. Ob man dann zu viel gespart haben wird, kannst Du erst in der Zukunft wissen.

    Viel Glück bei Eurer Entscheidung!

  • Das klingt doch gut bei euch. 👍 Spart nicht an Erlebnissen. Das bereut man später wirklich, wenn man das z.B. aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kann. Wie diese Erlebnisse aussehen, ist bei jedem unterschiedlich. Für die Einen ist das das Luxus-Shopping-Erlebnis, für den Anderen eben das Reisen.

    👍🏼 Erinnert mich an den Spruch "Die with memories, not dreams"

  • Es bleiben vor allem Erinnerungen an Erlebnisse. Altes Brot zu einem Tierhof bringen, Paddeln, Tretbootfahren, Ausflug mit Picknick, zusammen Fußballgucken, Geburtstage bei den Großeltern, (Brett-)Spiele mit den Eltern.... u.a. Kostet alles nicht viel, das Wertvolle ist die gemeinsam verbrachte Zeit.

    Ja, das stimmt alles. Und trotzdem kostet gerade „gemeinsam verbrachte Zeit“ mit am meisten Geld, mehr als jedes Jahr teure materielle Geschenke zu Weihnachten oder zum Geburtstag oder ein zusätzlicher Urlaub. Warum? Weil man mit Teilzeit auf richtig viel Geld verzichtet (zumindest wenn man gut verdient), deutlich mehr als ein zusätzlicher Urlaub im Jahr kosten würde.

    Ich leiste mir das inzwischen auch, seit ich ein Kind habe, eben weil ich kein Elternteil sein will, das das eigene Kind nur am Wochenende sieht. Und ich kann auch die Threadstarterin Palmentraum und ihren Mann gut verstehen, dass sie sich bewusst für Teilzeit entschieden haben. Beide in Vollzeit ist nach meiner Erfahrung faktisch nicht möglich, ohne dass beide im Burnout enden und die Kinder unter dem Logistik-Stress leiden. Und wenn wie hier beide jeweils 28 Stunden die Woche arbeiten, zusammen also 56 Stunden, ist das rein von der Gesamt-Stundenzahl nicht so anders wie das „klassische“ Modell mit Vollzeit-Verdiener-Mann (= 38-40 Stunden) und Teilzeit-Frau (16-18 Stunden).

    Für mich macht das tatsächlich einen Unterschied, weshalb ich diese Art von Urlaub auch mindestens alle zwei, wenn nicht sogar jedes Jahr, machen möchte.

    Das kann ich gut verstehen. Wir haben die letzten Jahre mit Kind auch Urlaub auf dem Bauernhof und in Ferienwohnungen an der Ostsee gemacht. Das ist schön und unser Kind fand es toll. Aber es ist am Ende nicht soooo viel anders als zu Hause, und für mich gehört zum Urlaub schon auch weiter weg reisen dazu, ich liebe das Gefühl am Flughafen kurz bevor es losgeht, es ist so spannend, neue Länder zu entdecken und einfach entspannt, in Hotels zu schlafen und sich an den fertig gedeckten Tisch zum Frühstückbuffet zu setzen.

  • Das ganze war ja eher darauf bezogen, dass mein Mann eben eher gerne mehr sparen würde und ich aber gerne auch jetzt leben will - wie wir festgestellt haben, definiert das jeder anders für mich würde das ja „nur“ 1-2 Urlaube mehr implizieren.

    Könnt ihr euch denn, mal ganz praktisch gedacht, vielleicht auch einfach in der Mitte treffen? Die Sparrate etwas erhöhen, aber nicht bis zum Anschlag?

  • Und wenn wie hier beide jeweils 28 Stunden die Woche arbeiten, zusammen also 56 Stunden, ist das rein von der Gesamt-Stundenzahl nicht so anders wie das „klassische“ Modell mit Vollzeit-Verdiener-Mann (= 38-40 Stunden) und Teilzeit-Frau (16-18 Stunden).

    Exakt. Wie gesagt, da könnte ich mir auch vorstellen im Laufe der Jahre noch etwas hochzugehen, aber gerade so, ist es perfekt. :) Und ja, wie beide Elternteile Vollzeit arbeiten können, ist für mich immer noch ein Rätsel, wenn ich sehe, wie oft irgendwer krank ist bzw. auch in den Kitas Personalmangel herrscht.

  • Erinnert mich an den Spruch "Die with memories, not dreams"

    :thumbup:

    (Gemeinsame) "Memories" müssen aber nicht per se kostspielig oder gar richtig teuer sein (siehe schon Nr. 14, letzter Abs.).

    Ein Beispiel aus diversen: Mein Vater hatte sich Mitte der 60er Jahre mal Ostern frei gehalten, um mir mir zusammen als Schüler ein 125 ccm Motorrad (Scheunenfund für 20 DM erstanden) über Ostern zu restaurieren und wieder fahrtüchtig zu machen (Ersatzteile hatten wir teilweise vom Schrottplatz; die gekauften Neuteile kosteten nur ein paar DM). Als das Ding wieder fuhr und auch später noch den TÜV bestand - ein unglaubliches Gefühl. Die 125er hatten wir dann an einen Nachbarn verkauft. Eines der Erlebnisse mit meinem Dad, daß ich nie vergessen werde - obwohl es fast nix gekostet hat (außer der gemeinsamen Zeit dafür).

  • Auch wenn ich mich wiederhole: Es geht um keine Luxus-Urlaube oder Fernreisen außerhalb von Europa. Und wie gesagt, es ging um die Frage, wie Personen im späteren Alter mit ggf. erwachsenen Kindern auf die Vergangenheit zurückblicken in dem Sinne: hätte ich in jüngeren Jahren lieber mehr Zeit mit der Familie verbracht ggf. in Form von Urlauben oder hätte ich lieber noch mehr Geld in meine Altersvorsorge gepackt, um dann im Alter was zu erleben.

    Als junge Beamte würde ich mich nicht auf dem Status quo von heute in Punkto Pension verlassen. Auch wenn derzeit keine Bemühungen sichtbar sind, Änderungen im System vorzunehmen, deckt das vielleicht eine Zeitspanne für die nächsten 5 - 10 Jahre ab. Aber bei weiteren 20 Jahren würde ich fast davon ausgehen, dass es zu Änderungen auf die eine oder andere Weise kommen wird.

    Ich würde auch davon ausgehen, dass die Kinder mit größerer Sicherheit studieren, schon rein aufgrund des gebildeten Elternhauses. Diese Kosten sollten auf alle Fälle bei eurer Finanzplanung berücksichtigt werden.

    Es gibt Rechner im Netz mit denen sich Beamtenpensionen annähernd realistisch berechnen lassen, einfach mal googeln. Wenn dabei zufriedenstellende Zahlen herauskommen, wäre das eine Argumentationshilfe für dich gegenüber deinem Mann.

    Mein Mann und ich haben in eurem Alter ein vollfinanziertes Haus abbezahlt, da war finanzielle Disziplin das oberste Maß aller Dinge. Urlaube in den ersten 10 Jahre unseres Kindes waren entprechend sparsam. Da mein Mann selbständig mit Firma ist, waren sowieso nur 14 Tage Urlaub im Jahr möglich.

    Weil du explizit nach Erfahrungen fragst. Nein, unser Kind hat niemals thematisiert nicht mehr Urlaub mit den Eltern verbracht zu haben. Wie schon erwähnt, erinnert er sich an die ersten 10 Jahre eher schwach und es spielt jetzt (er ist 28) überhaupt keine Rolle. Was ihm gefallen hat und definitiv im Gedächtnis geblieben ist, war der finanzielle Spielraum, den wir ihm als jungen Mann bieten konnten, als er nach seiner Ausbildung nochmal das Abi nachgeholt hat und studiert hat. Den Grundstock für dieses Kapital dafür haben wir uns in den jungen Jahren erarbeitet. Ein Depot wird mit den Jahren immer wertvoller und wer früher mit spürbaren Einsatz anfängt, hat später mehr Kapital. Ist einfach so.

  • Danke an jede/n für das Verfassen eurer Posts. Bis jetzt empfinde ich die Diskussion als sehr spannend und werde mir definitiv auch noch weiterhin Gedanken zu dem Thema machen :)


    Für die Kinder wird natürlich auch noch seperat mit einem Junior-Depot vorgesorgt.

  • Wir kommen aber übrigens beide aus Familien, die uns keine finanziellen Mittel mit Beginn der Volljährigkeit mitgegeben haben. Ich finde es schön, wenn man den Kindern etwas mitgeben kann, andererseits haben wir uns das auch selbst erarbeitet. Aber wie gesagt, für unsere Kinder werden wir auch vorsorgen.

  • Wie alt sind deine Kinder?

    Inzwischen 13 und 17. Große Urlaube, die teuer sind, machen - wie alles andere - natürlich erst ab einem jeweils passenden Alter Sinn. Ich würde die Diskussion auch nicht so verengt sehen wollen auf Urlaube - man kann auch bei günstigen Urlauben unvergessliche Erlebnisse kreieren.

    Und wie gesagt, es ging um die Frage, wie Personen im späteren Alter mit ggf. erwachsenen Kindern auf die Vergangenheit zurückblicken in dem Sinne: hätte ich in jüngeren Jahren lieber mehr Zeit mit der Familie verbracht ggf. in Form von Urlauben oder hätte ich lieber noch mehr Geld in meine Altersvorsorge gepackt, um dann im Alter was zu erleben.

    Vermutlich wird das auch damit zusammenhängen, wie man im Alter aufgestellt ist: Hat man dann mehr Geld auf der hohen Kante, als man verleben kann, ist man vermutlich eher geneigt, es so zu sehen, dass man früher weniger sparen und mehr hätte erleben sollen, als wenn man sehr auf Kante genäht ist.


    Von daher kann der Rat eigentlich am besten sein: konkret durchrechnen, in welcher Range man Altersersparnisse benötigen wird - und dann ein Fahrgefühl bekommen, wie viel man dafür sparen muss, und wievielte man fürs Erleben verleben kann.