🧡 Project 365 – Mein ₿itcoin-Experiment fĂŒr 2026

  • Ich mit deiner Antwort auch nicht. 😅

    Deine Aussage klang nach einem systematischen Problem, das ĂŒber das Aufheben von Kaufbelegen hinausgeht. Ist das so? Ansonsten gibt es halt ĂŒberall Leute, die sich nicht organisieren können.

    Ich wĂŒrde sagen DAC8 legt ein verhaltensbedingtes "systematisches" Problem offen. Viele werden mit der Erbringung von Nachweisen völlig ĂŒberfordert sein. NatĂŒrlich gibt es auch diejenigen, die unaufgefordert einen sauberen Steuerreport vorlegen.

  • Ich wĂŒrde sagen DAC8 legt ein verhaltensbedingtes "systematisches" Problem offen. Viele werden mit der Erbringung von Nachweisen völlig ĂŒberfordert sein. NatĂŒrlich gibt es auch diejenigen, die unaufgefordert einen sauberen Steuerreport vorlegen.

    Kannst du kurz erklĂ€ren, was DAC8 fĂŒr Auswirkungen hat und wen es betrifft?

  • Kannst du kurz erklĂ€ren, was DAC8 fĂŒr Auswirkungen hat und wen es betrifft?

    Letztlich geht es um einheitliche Meldestandards fĂŒr die zwischenstaatliche Zusammenarbeit der Steuerbehörden innerhalb der EU im Bereich der direkten Steuern – mit dem Ziel, digitale Vermögenswerte wie Kryptowerte kĂŒnftig genauso zu behandeln wie etablierte Finanzprodukte:

    Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2023/2226 - Bundesfinanzministerium - Service
    Das Gesetz setzt die als DAC 8 bezeichnete EU-Richtlinie um, welche wiederum auf international ausgehandelten OECD-Transparenzstandards basiert.
    www.bundesfinanzministerium.de

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Der wöchentlich Sparplan Montag oder Donnerstag ? Lies mal deinen Text durch.

    Danke fĂŒr den Hinweis, leider kann ich den Ausgangspost nicht mehr editieren. – UrsprĂŒnglich war montags geplant, da ich mit dem Projekt aber am 01.01.2026 beginne, und dieser Tag in diesem Jahr auf einen Donnerstag fĂ€llt, wird der wöchentliche Sparplan donnerstags ausgefĂŒhrt.

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  • Was meinst du damit?

    Tim92 hat es schon erlÀutert, der VollstÀndigkeit halber:

    stacking - Deutsch-Übersetzung – Linguee Wörterbuch
    Viele ĂŒbersetzte BeispielsĂ€tze mit "stacking" – Deutsch-Englisch Wörterbuch und Suchmaschine fĂŒr Millionen von Deutsch-Übersetzungen.
    www.linguee.de

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  • Wie wĂŒrde dein Experiment auf die letzten 365 Tage als aussehen?

    Gute Frage, kann ich so nicht sagen. DafĂŒr brĂ€uchte man die Tagespreise des Bitcoin der letzten 365 Tage und mĂŒsste dann den Prompt auf die Bedingungen im Ausgangspost anpassen.


    Perplexity gibt an, dass der monatliche Wert um 8% angestiegen ist; die anderen zwei liegen bei 7%. AusfĂŒhrung 9 Uhr. MĂŒsste man im Detail aber Auswerten.

    Das kann so eigentlich nicht stimmen, da der Bitcoin schlechter performt hat.

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  • 🚀 Startschuss fĂŒr das Project 365

    Heute ist der 31.12. – die SparplĂ€ne sind eingerichtet. Ab morgen lĂ€uft mein Bitcoin-Experiment offiziell an:

    📊 Der Referenzpunkt heute (31.12.2025, 12:00 Uhr):

    • Bitcoin-Kurs: ≈ 75.500 €
    • Einmalanlage heute: 21.680 € → ~0,287 BTC

    Ab dem 01.01.2026 kaufe ich stattdessen gestaffelt (monatlich, wöchentlich, tĂ€glich) – und dokumentiere transparent, wie viele Satoshis am Ende des Jahres zusammenkommen.

    🔎 RĂŒckblick: Warum 2025 bereits ein Novum war

    RĂŒckblickend stellt 2025 ein außergewöhnliches Jahr in der Bitcoin-Historie dar:

    • BTC-Jahresperformance: –5 % (auf Euro-Basis –16 %)
    • Jahreseröffnung: ~93.350 USD – Hoch: ~126.300 USD | Tief: ~74.400 USD
    • Erst das vierte Bitcoin-Jahr mit Kursverlusten ĂŒberhaupt (nach 2014, 2018 und 2022)
    • Niedrigste jĂ€hrliche KursĂ€nderung in der gesamten Bitcoin-Geschichte
    • Der sonst typische, durch Kleinanleger getriebene Hype blieb aus
    • Bitcoin schwĂ€chelte, wĂ€hrend Gold, Silber und Aktien teils deutlich zulegen konnten
    • Zum ersten Mal seit 2014 war BTC im Minus, wĂ€hrend der S&P 500 steigen konnte
    • Die RegelmĂ€ĂŸigkeit 🟱🟱🟱🔮 wurde gebrochen

    đŸ€” Und nun?

    • Steht ein von vielen befĂŒrchteter BĂ€renmarkt vor der TĂŒr? Oder befinden wir uns bereits in einem?
    • Kommt es zum großen Schock, von dem manche sprechen – Bitcoin bei 1.000 €, eine implodierende MicroStrategy, panikartige AbverkĂ€ufe?
    • Oder passiert – wie so oft – genau das Gegenteil von dem, was die Mehrheit antizipiert?

    Der Start ins Jahr 2026 fĂŒhlt sich in vielerlei Hinsicht ungewohnt an. Der oft zitierte 4-Jahres-Zyklus passt zumindest auf den ersten Blick nicht mehr so richtig đŸ€” – vielleicht ist es ein Übergang, vielleicht nur eine Momentaufnahme. Ist das gut? Ist das schlecht? Ich weiß es nicht, niemand weiß es.

    Ende 2026 sind wir dann, vermutlich, alle schlauer 😉

    Zum Schluss wĂŒnsche ich euch einen guten Start ins neue Jahr 2026 🎆, vor allem Gesundheit – und einen entspannten Blick auf alles, was die MĂ€rkte so mit sich bringen.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Servus zusammen!

    Der Januar ist nahezu abgeschlossen – und der Start ins Jahr hatte es direkt in sich.

    Bitcoin hat gleich zu Beginn gezeigt, dass VolatilitÀt auch 2026 kein Fremdwort ist: Mit einem maximalen Drawdown von knapp 20 % gab es erst einmal ordentlich Gegenwind.

    Parallel dazu sehen wir ein ganz anderes Bild bei den klassischen „Sicherheitsassets“: Gold und Silber markieren nahezu tĂ€glich neue Allzeithochs und unterstreichen eindrucksvoll, wie groß die Unsicherheit vieler Anleger aktuell ist. In diesem Umfeld wirkt Bitcoin derzeit (noch) nicht wie der erhoffte sichere Hafen.

    Gleichzeitig wĂŒrde ich diese Entwicklung nicht vorschnell negativ bewerten. Sie zeigt vielmehr, dass sich immer mehr Menschen und Institutionen ganz grundlegend mit der Frage beschĂ€ftigen, was in einem dauerhaft inflationierenden Geldsystem eigentlich als verlĂ€ssliche Konstante taugt. Dass diese Suche nicht nur im Analogen, sondern zwangslĂ€ufig auch in der digitalen Welt stattfindet, halte ich fĂŒr eine langfristig logische Schlussfolgerung – unabhĂ€ngig davon, wie sich der Kurs kurzfristig verhĂ€lt.

    Die Kursentwicklung im Januar:


    FĂŒr mein Sparplan-Experiment bedeutet das: Volatile Marktphase, keine Schonfrist, kein „WohlfĂŒhlstart“ – genau das macht den Vergleich der unterschiedlichen Kaufintervalle jetzt erst interessant.


    Zwischenstand nach dem ersten Monat

    Aktuell liegt der monatliche Sparplan vorne. Der einmalige Kauf zum 01.01.2026 erfolgte zum bislang gĂŒnstigsten Kurs und hat entsprechend direkt die meisten Satoshis eingesammelt.

    Knapp dahinter folgt der tĂ€gliche Sparplan. Dieser lag ĂŒber weite Strecken des Monats noch auf dem letzten Platz, konnte aber insbesondere gegen Ende des Januars, als die Kurse deutlich nachgegeben haben, spĂŒrbar aufholen. Die feinere Staffelung hat sich in dieser Phase klar ausgezahlt.

    Das unglĂŒcklichste Timing erwischte bislang der wöchentliche Sparplan, der seine KĂ€ufe ĂŒberwiegend in vergleichsweise höheren Kursphasen platziert hat.

    Gesamtfazit – Monat 1

    • Maximaler Drawdown Bitcoin: –19,18 %
    • Rendite des Sparplan-Portfolios: –9,63 %
    • Erhaltene BTC: 0,02299196

    Emotionale Beobachtung

    Ein interessanter Nebeneffekt – insbesondere beim tĂ€glichen Sparplan – ist die verĂ€nderte Wahrnehmung der Kursentwicklung. Schwankungen verlieren deutlich an Bedeutung. Statt fallende Kurse als Problem wahrzunehmen, freut man sich tendenziell ĂŒber niedrigere Preise, da sie automatisch zu mehr gekauften Anteilen (Satoshis) fĂŒhren.

    Es bleibt spannend.

    PS: Falls euch statistische Werte fehlen, gebt gerne Bescheid, dann versuche ich diese einzubinden.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • 🧡 Project 365 – Monatsupdate Februar 2026

    Servus zusammen,

    der Februar hat das Experiment endgĂŒltig in den Ernstfall geschickt.

    Bitcoin hat in den vergangenen Wochen weiter massiv an Wert verloren. Der Chart im Anhang zeigt die Entwicklung seit Jahresbeginn – der Trend ist eindeutig. Nach dem bereits schwachen Januar folgte im Februar die nĂ€chste AbwĂ€rtswelle.

    Die Kursentwicklung seit dem 01.01.2026 (max Drawdown: -35,22%):

    ZusĂ€tzlich kommen nun noch weitere geopolitische Unsicherheiten hinzu: Die USA haben den Iran angegriffen. Solche Ereignisse sorgen naturgemĂ€ĂŸ fĂŒr NervositĂ€t an den MĂ€rkten – und Bitcoin reagiert aktuell nicht wie ein „sicherer Hafen“, sondern weiterhin wie ein Risikoasset.

    Ob wir offiziell im BĂ€renmarkt sind, wird man rĂŒckblickend definieren. Faktisch fĂŒhlt es sich danach an. Und wenn man meiner ursprĂŒnglichen Zyklus-Annahme folgt, ist das Jahr 2026 bislang eher BestĂ€tigung als Überraschung.


    📊 Zwischenstand der Challenge (Stand 28.02.2026)

    Investiert gesamt: 3.500 €

    KĂ€ufe gesamt: 69

    BTC gesamt: 0,05145292

    Durchschnittspreis gesamt: 67.903 €

    Aktuelle Gesamtrendite: –20,92 %


    Ranking der Strategien:

    đŸ„‡ Wöchentlich: –18,92 %

    đŸ„ˆ TĂ€glich: –20,53 %

    đŸ„‰ Monatlich: –23,16 %

    Interessant ist, dass sich das Bild im Vergleich zum Januar gedreht hat. WĂ€hrend anfangs der monatliche Sparplan vorne lag, spielt ihm der weiter fallende Markt inzwischen nicht mehr in die Karten. Der wöchentliche Plan profitiert aktuell davon, dass er seine KĂ€ufe stĂ€rker ĂŒber die tieferen Kursregionen verteilen konnte.

    Der tĂ€gliche Sparplan bleibt solide im Mittelfeld und zeigt genau das, was man erwarten wĂŒrde: maximale GlĂ€ttung, minimale Extremwerte.

    Dadurch konnten logischerweise im Februar auch mehr Satoshi eingesammelt werden als im Januar:

    🧠 Emotionale Beobachtung

    Wenn 2026 tatsĂ€chlich ein klassisches BĂ€renjahr wird, dann zeigt sich jetzt, dass stetiges DCA seine StĂ€rke nicht in Euphoriephasen entfaltet, sondern genau hier – in fallenden MĂ€rkten.

    Psychologisch bleibt es interessant: Je stÀrker der Kurs fÀllt, desto mehr Satoshis werden pro investiertem Euro eingesammelt. Der Fokus verschiebt sich automatisch vom Euro-Wert zum BTC-Bestand.

    Wie nehmt ihr die aktuelle Phase wahr? Sehen wir hier den Beginn eines lÀngeren BÀrenmarktes?

    Beste GrĂŒĂŸe

    PS: Weil es gerade so gut passt :):

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Obwohl ich Bitcoin fĂŒr den grĂ¶ĂŸten Schwindel aller Zeiten halte und glaube, dass sich jeder, der damit spekuliert, frĂŒher oder spĂ€ter eine blutige Nase holen wird, möchte ich dir ein großes Lob aussprechen: Die Ehrlichkeit und Transparenz, die du in diesem Thread zeigst, sind hervorragend. Du bringst einige QualitĂ€ten mit, die sehr selten sind und dich zu einem sehr guten Investor machen könnten. Umso schade finde ich es, dass du diese FĂ€higkeiten aus meiner Sicht in die falsche Richtung lenkst. Ich hoffe, dass du das irgendwann erkennst und ich hoffe, dass es bald sein wird, damit dir noch ausreichend Zeit bleibt.

  • Obwohl ich Bitcoin fĂŒr den grĂ¶ĂŸten Schwindel aller Zeiten halte und glaube, dass sich jeder, der damit spekuliert, frĂŒher oder spĂ€ter eine blutige Nase holen wird, möchte ich dir ein großes Lob aussprechen: Die Ehrlichkeit und Transparenz, die du in diesem Thread zeigst, sind hervorragend. Du bringst einige QualitĂ€ten mit, die sehr selten sind und dich zu einem sehr guten Investor machen könnten. Umso schade finde ich es, dass du diese FĂ€higkeiten aus meiner Sicht in die falsche Richtung lenkst. Ich hoffe, dass du das irgendwann erkennst und ich hoffe, dass es bald sein wird, damit dir noch ausreichend Zeit bleibt.

    Danke fĂŒr das Feedback. Gerade aus deinem Munde ist mir das Lob tatsĂ€chlich doppelt so viel wert – auch wenn wir in der Sache vermutlich weiterhin unterschiedlicher Meinung bleiben werden :)

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • 🧡 Project 365 – Monatsupdate MĂ€rz 2026

    Servus zusammen,

    der MĂ€rz ist nun abgeschlossen – und nach den turbulenten ersten beiden Monaten wirkt der Markt aktuell fast schon „ruhig“, zumindest im Vergleich.

    Nach dem starken Abverkauf im Januar und Februar hat sich Bitcoin im MĂ€rz auf niedrigerem Niveau stabilisiert. Der große Druck nach unten scheint vorerst raus zu sein, gleichzeitig fehlt aber weiterhin eine klare AufwĂ€rtsdynamik. Insgesamt sehen wir eher eine SeitwĂ€rtsphase mit weiterhin spĂŒrbarer VolatilitĂ€t.

    Der Chart zeigt das ganz gut: Der massive Einbruch zu Jahresbeginn wurde nicht weiter beschleunigt, sondern eher verarbeitet. Genau solche Phasen sind typisch fĂŒr MĂ€rkte, die versuchen, einen Boden auszubilden – ob dieser bereits gefunden ist, bleibt aber offen.

    Die Kursentwicklung seit dem 01.01.2026 (Drawdown: -30,11%):

    Makroseitig bleibt das Umfeld angespannt. Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran sorgt weiterhin fĂŒr Unsicherheit an den MĂ€rkten. Insbesondere die Diskussion rund um mögliche AngebotsengpĂ€sse am Ölmarkt (Stichwort Straße von Hormus) schĂŒrt Ängste vor steigenden Energiepreisen, anziehender Inflation und in der Folge wieder restriktiverer Geldpolitik durch die Notenbanken. Und genau das ist aktuell Gift fĂŒr Risk-on-Assets.

    Umso interessanter ist, dass sich Bitcoin in diesem Umfeld vergleichsweise stabil hĂ€lt. Trotz geopolitischer Risiken und makroökonomischem Gegenwind sehen wir keinen erneuten massiven Abverkauf wie noch zu Jahresbeginn. FĂŒr ein Asset, das nach wie vor als risikobehaftet gilt, ist das zumindest bemerkenswert.

    Wenn man das Ganze mit etwas Abstand betrachtet, passt die Entwicklung bislang ziemlich gut zu der ursprĂŒnglichen Annahme: 2026 entwickelt sich eher zu einem schwierigeren Jahr – zumindest aus Kurssicht.

    📊 Zwischenstand der Challenge (Stand 31.03.2026)

    Investiert gesamt: 5.280 €

    KĂ€ufe gesamt: 105

    BTC gesamt: 0,08097279

    Durchschnittspreis gesamt: 65.091,78 €

    Aktuelle Gesamtrendite: –10,62 %

    Ranking der Strategien:

    đŸ„‡ Wöchentlich: –9,93 %

    đŸ„ˆ Monatlich: –10,33 %

    đŸ„‰ TĂ€glich: –11,55 %

    Interessant ist, dass sich das Feld im MĂ€rz wieder deutlich zusammengeschoben hat. WĂ€hrend im Februar noch klare Unterschiede sichtbar waren, liegen die Strategien jetzt deutlich nĂ€her beieinander. Der Einstiegskurs konnte darĂŒber hinaus weiter gesenkt werden. Lagen wir im Januar noch bei rund 76.000 Euro, waren es im Februar nur noch 67.000 Euro und jetzt im MĂ€rz liegen wir bei rund 65.000 Euro.

    Der wöchentliche Sparplan behauptet aktuell weiterhin die FĂŒhrung und profitiert davon, dass er flexibel genug ist, um verschiedene Kursniveaus mitzunehmen, ohne zu stark von einzelnen Zeitpunkten abhĂ€ngig zu sein.

    Der monatliche Sparplan hat sich im Vergleich zum Februar etwas stabilisiert und konnte durch den dritten Kauf seinen Durchschnittspreis weiter verbessern.

    Der tĂ€gliche Sparplan liegt aktuell leicht hinten, was in dieser Marktphase aber nicht ĂŒberrascht. In einer SeitwĂ€rtsbewegung mit zwischenzeitlichen Erholungen „kauft“ er zwangslĂ€ufig auch viele höhere ZwischenstĂ€nde mit. Seine StĂ€rke dĂŒrfte sich eher wieder zeigen, wenn es zu klaren Trends kommt – insbesondere nach unten.

    Was man ebenfalls gut erkennen kann: Die Unterschiede im Ø-Kaufpreis sind aktuell ĂŒberschaubar. Das relativiert die oft sehr emotional gefĂŒhrte Diskussion darĂŒber, welcher Sparrhythmus „der beste“ ist.

    Trotz stabilerer Kurse wurden im MĂ€rz nochmals mehr Satoshis eingesammelt als im Februar. Das zeigt ganz gut, wie stark der Effekt der niedrigeren Preisniveaus weiterhin nachwirkt.

    🧠 Beobachtung nach 3 Monaten:

    Nach dem ersten Quartal wird ein Punkt immer klarer: Der eigentliche Vorteil von DCA ist nicht nur mathematisch, sondern vor allem psychologisch.

    WĂ€hrend ein Einmalkauf zu Jahresbeginn aktuell bei rund –30 % liegen wĂŒrde, „arbeitet“ sich der Sparplan StĂŒck fĂŒr StĂŒck durch den Markt. Durch die regelmĂ€ĂŸigen KĂ€ufe wird die VolatilitĂ€t geglĂ€ttet und das aktuelle Minus liegt bei „nur“ rund –10 % – also in einer GrĂ¶ĂŸenordnung, die man aktuell auch bei vielen großen Weltindizes beobachten kann.

    Man nimmt automatisch die SchwĂ€chephasen mit, ohne aktiv Entscheidungen treffen zu mĂŒssen. Und genau das ist vermutlich der grĂ¶ĂŸte Unterschied: Man reagiert nicht mehr auf den Markt – man lĂ€uft einfach durch ihn hindurch.

    🔎 Fazit nach Q1

    • Der Markt hat sich nach dem starken Abverkauf stabilisiert, aber noch keinen klaren Trend ausgebildet
    • Geopolitische Risiken (Iran-Konflikt) und Inflationssorgen bleiben dominierend
    • Bitcoin zeigt sich dafĂŒr bislang erstaunlich robust
    • Die Strategien nĂ€hern sich in ihrer Performance an
    • DCA glĂ€ttet die Entwicklung spĂŒrbar gegenĂŒber einer Einmalanlage
    • Die ursprĂŒngliche Annahme eines schwierigeren Jahres bleibt weiterhin intakt

    Kleiner Ausblick fĂŒr den kommenden Monat: Wenn alles normal lĂ€uft, dann wird bereits im April die Grenze von 0,1 Bitcoin geknackt. – Wie schĂ€tzt ihr die aktuelle Phase ein? Sehen wir hier bereits eine Bodenbildung oder eher eine klassische BĂ€renmarkt-Rallye auf Zeit?

    Beste GrĂŒĂŸe

    Einundzwanzig

    PS: Keep Stacking :):

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

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