Das mag alles sein, aber die Diskussion zeigt einmal mehr, dass Anleihen eben nicht so einfach zu verstehen sind, erst recht nicht für Anfänger. Es geht doch immer darum, auf Ebene des Gesamtportfolios eine möglichst hohe risikodjustierte Rendite zu erzielen. Am einfachsten erreicht man das, indem man zwischen den beiden großen Anlgeklassen Aktien und Anleihen die Gewichtung steuert. Das ist klar und einfach verständlich. Mehr Aktien = mehr Risiko, das versteht jeder Anfänger sofort. Sobald man jedoch innerhalb der Anleihen beginnt, Risiken hinzuzunehmen, wird es komplizierter. Denn dann müsste man die Aktienquote entsprechend senken. Aber wie stark? Und noch komplizierter wird es, wenn dem Anleger überhaupt nicht bewusst ist (oder, vermutlich häufiger der Fall, er ausblendet), dass die vermeintlich sicheren Anleihen nicht unerhebliche Risiken bergen.
Daher bleibe ich dabei, ich rate davon ab, ein kompliziertes Anleiheportfolio aufzubauen. Simplicity first.