Hilfe bei meiner bAV - Still legen oder weitermachen?

  • Hallo Leute,

    ich brauche unbedingt Hilfe bei der Entscheidungsfindung für meinen bAV Vertrag.

    Dieser läuft nun seit ca. 2 Jahren und ich bin "aufgewacht" als ich gesehen habe, dass ca. 50% meiner Einzahlungen, aufgrund von Kosten, nicht da sind. Mir ist bewusste das diese hohen Kosten nur in den ersten Jahren anfallen, trotzdem frage ich mich ob es sich lohnt hier weiter zu investieren... Die bAV scheint nämlich ein sehr heikles Thema zu sein.

    Außerdem ist der gesamte Vertrag nicht transparent für mich weshalb ich hier um Hilfe bitte.

    Ich habe bisher monatlich 390 Euro einzahlt, davon 50 Euro meines Arbeitgebers.

    Alternativ würde ich eben einen weltweiten ETF besparen.

    Bitte helft mir weiter! Danke im Voraus!

  • Kater.Ka 3. Januar 2026 um 14:26

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Moin Roger98 ,


    Sehr teuer der Vertrag. 3% Kosten und Rentenfaktor von unter 17.

    Da musst du 50 Jahre Rente beziehen bis du das Kapital welches dann im Vertrag wäre wieder hättest.

    Für mich wäre das nix und ich würde eher heute als morgen das Dingen beitragsfrei stellen.

    Ich würde das ganze unter Lehrgeld abhaken und mich vor Finanzprodukteverkäufern fern halten und jeden Kontakt verbieten.

    Im Supermarkt wird dir diese Police ja sicherlich nicht angeboten worden sein.

    Viel Erfolg mit deinen Finanzentscheidungen.

  • Hallo,

    abgesehen von dem, was Horst Talski schrieb, wundere ich mich, dass der AG-Zuschuss unter 15 % liegt, was ich als vorgeschriebenen Mindestzuschuss im Kopf hatte. Das wissen andere hier aber sicher ganz genau.

    Die 0,3 Prozentpunkte, die auf 15 % fehlen, retten den Vertrag nicht...

    Es wird auch keine Beitragsbemessungsgrenze überschritten, die die Differenz erklären könnte. Sus. :/

  • Weg damit, als Lehrgeld verbuchen und Etf-Sparplan anlegen (Anleitung bei Finanztip). Ärgerlich, aber Du hast es relativ früh gemerkt, es hätte noch weitaus schlimmer laufen können und Du hast dieses Forum gefunden.

  • Sehr teuer der Vertrag. 3% Kosten und Rentenfaktor von unter 17.
    Da musst du 50 Jahre Rente beziehen bis du das Kapital welches dann im Vertrag wäre wieder hättest.

    Für mich wäre das nix und ich würde eher heute als morgen das Dingen beitragsfrei stellen.

    Wenn man den Vertrag kündigen kann, würde ich ihn nicht nur beitragsfrei stellen, sondern kündigen.

    Ein Arbeitgeber, der zu einer bAV nur 15% dazugibt, spart letztlich Geld, weil die Sozialabgaben auf die Entgeltumwandlung höher wären als diese 15%.

    Nur wenige vAB-Einzahler haben auf dem Schirm, daß sie durch die Entgeltumwandlung weniger in die gesetzliche Rente einzahlen, die ja einen entscheidend besseren Rentenfaktor hat als jede bAV. Also nochmal deutlich: Wer in eine bAV einzahlt, verringert dadurch seinen Anspruch an die gesetzliche Rente, was man fairerweise gegen die Luftschlösser rechnen müßte, die einem der Finanzprodukteverkäufer verspricht.

  • Nur wenige vAB-Einzahler haben auf dem Schirm, daß sie durch die Entgeltumwandlung weniger in die gesetzliche Rente einzahlen, die ja einen entscheidend besseren Rentenfaktor hat als jede bAV. Also nochmal deutlich: Wer in eine bAV einzahlt, verringert dadurch seinen Anspruch an die gesetzliche Rente,

    Sollte aber der AG allein einen Beitrag einzahlen, den man sonst nicht erhalten würde, macht doch aber jede bAV Sinn, oder?

  • Bitte schau dir das Video von Thomas Beutler zur bAV auf dem Prüfstand an. Das legt die Schwächen der bAV anhand eines eigens dafür konzipierten Rechners so dermaßen schonungslos offen, da wirst du keine Sekunde zögern das Ding zu kündigen 👌💡

    Bei einem dir wohlgesonnenen Arbeitgeber gibt es zudem mind. 50% Zuschuss wenn ihm wirklich etwas an deiner Altersvorsorge liegt. 😊 sobald weniger bezuschusst wird kannst du seeeeeehr sicher davon ausgehen dass das nix wird.