Notgroschen füllen

  • Hallo, ich habe das Finanztip-Prinzip umgesetzt und jetzt Frage ich mich, was mache mit meinem Oskar ETF-Spar (Robo Advisor). Hole ich mir da Geld runter um möglichst schnell den Notgroschen auf dem Tagesgeldkonto zu füllen oder lasse ich Oskar bestehen und zahle da nix mehr ein und fülle monatlich meinen Notgroschen auf meinem neu angelegten Tagesgeldkonto ? Wenn der gefüllt ist habe ich vor, in Zukunft wie von euch empfohlen über den Smartbroker selber ETFs zu kaufen und ETF-Sparplan anzulegen. Also was empfiehlt ihr mir ??

  • Ich fürchte, es braucht noch ein paar Infos mehr, um sagen zu können, wie man selbst in der Lage agieren würde.

    Es kommt zB darauf an, wie hoch das Risiko ist, dass Du demnächst den Notgroschen brauchst, also in welcher Lebenssituation Du Dich befindest. Dann darauf, wie viel Du monatlich zur Seite legen kannst, wie hoch Dein Notgroschen werden soll, wieviel im Robo liegt.

    Die Lebenslagen sind sehr verschieden … und entsprechend verschieden sind die Anforderungen. Ich zB habe trotz Immobilie und trotz Familie praktisch einen Notgroschen von 0, weil ich mich in der komfortablen Lage sehe, evtl. anfallende Probleme aus anderen Töpfen lösen zu können.

  • Ich würde jetzt hier ungerne Details über die Höhe meines finanziellen Status hier preisgeben wollen. Nur soviel: mir geht es nur darum ob ich den Notgroschen der ja 3-4 Nettogehälter betragen soll aus meinem Oskar sparen (Robo) nehmen soll (das Teil läuft seit 5 Jahren und wäre damit platt) oder ob ich lieber jeden Monat nach und nach den Notgroschen auf dem Tagesgeld füttern soll.

  • Ich würde jetzt hier ungerne Details über die Höhe meines finanziellen Status hier preisgeben wollen.

    Klar, wäre ja auch echt zu krass, wenn andere Leute wüssten, was dieser Typ oder diese Typin, die sich hier im Forum „Rick“ nennt, auf der hohen Kante hat.


    Ich würde den Oskar nicht wollen … und ihn deshalb auflösen und in den Notgroschen packen und dann einen ACWI besparen.

  • Schritt Nr. 1 wäre für mich immer erst den Notgroschen komplett zu füllen und danach monatlich einen oder mehrere ETFs zu besparen.

    Was war der Grund, dass du diesen Oskar bespart hast und nicht einfach direkt ETFs deiner Wahl?

    Ich bin weder Finanzprofi noch gebe ich Anlageberatungen.
    Meine Beiträge sind als Impulse zu verstehen, um sich selbst zu informieren.

  • Notgroschen der ja 3-4 Nettogehälter betragen soll

    Der ja bekanntlich zwischen einem mittleren vierstelligen und mittleren fünfstelligen Betrag liegen kann, je nach Gehalt.

    Würde da eher mit 3-4 Monatsausgaben rechnen.

    Es ist fast wie im richtigen Leben, deswegen heißt das hier auch Erde und nicht Paradies.

  • Ich würde jetzt hier ungerne Details über die Höhe meines finanziellen Status hier preisgeben wollen.

    Noch nicht einmal in einem anonymen Umfeld. Wer weiß schon, wer Rick im echten Leben ist?

    Mir geht es nur darum, ob ich den Notgroschen, der ja 3-4 Nettogehälter betragen soll, aus meinem Oskar sparen (Robo) nehmen soll (das Teil läuft seit 5 Jahren und wäre damit platt) oder ob ich lieber jeden Monat nach und nach den Notgroschen auf dem Tagesgeld füttern soll.

    Mir wäre der Robo zu teuer.

  • mir geht es nur darum ob ich den Notgroschen der ja 3-4 Nettogehälter betragen soll aus meinem Oskar sparen (Robo) nehmen soll (das Teil läuft seit 5 Jahren und wäre damit platt) oder ob ich lieber jeden Monat nach und nach den Notgroschen auf dem Tagesgeld füttern soll.

    Der eine hat seinen Notgroschen in 6-8 Monaten wieder aufgefüllt, der andere braucht dafür viele Jahre. Bei 6-12 Monaten mit einem sicheren Einkommen und abschätzbaren geringeren Notfallausgaben in naher Zukunft würde ich sparen, sonst umschichten.

    Ich brauche aber auch keine Nettogehälter im Notgroschen, sondern Nettoausgaben, die nicht zwingend vom Einkommen abhängen.

  • Der Roboadvisor kostet 0,7 bis 1,0% p.a. mehr an Gebühren als ein selbstverwaltetes ETF-Portfolio. Das sind je nach Höhe des Portfoliowertes schnell einige hundert Euro im Jahr. Diese kumuliert über mehrere Jahre, noch dazu mit der Wertentwicklung des Portfolios mitsteigend, plus die entgangene Rendite auf diese Gebühren, sind schnell einige tausend Euro. Diese unnötigen Gebühren solltest du dir schnellstmöglich sparen. Da ist jeder Tag des Wartens verschenktes Geld. Lediglich über eine steueroptimierte Umstellung kann man noch nachdenken. Dazu muss „Rick“ aber wohl etwas mehr an Infos preisgeben.

  • Ich würde jetzt hier ungerne Details über die Höhe meines finanziellen Status hier preisgeben wollen. Nur soviel: mir geht es nur darum ob ich den Notgroschen der ja 3-4 Nettogehälter betragen soll aus meinem Oskar sparen (Robo) nehmen soll (das Teil läuft seit 5 Jahren und wäre damit platt) oder ob ich lieber jeden Monat nach und nach den Notgroschen auf dem Tagesgeld füttern soll.

    Ja - über Geld spricht man nicht. Genau deshalb legen viele Leute es auch so schlecht an.

    Für mich würde das auf einen Kompromiss hinauslaufen.

    1) Verkauf der Robo Anteile da zu teuer

    2) Mindestens zwei Monatsausgaben für den Notgroschen verwenden und den Rest in den Wunsch ETF stecken.

    3) Die Sparrate zwischen Notgroschen und ETF-Sparplan aufteilen bis die finale Größe beim Notgroschen erreicht ist.

    Viel Erfolg!