Zum Neobroker wechseln?

  • Moin,

    aktuell bespare ich meinen ETF-Sparplan sowie handle meine Aktien über den DKB-Broker, da ich jedoch hier regelmäßig lese, dass die hiesigen Vielschreibenden doch bei Neobrokern handeln, so fragte ich mich, ob ich unnötig Rendite bei der DKB verschwende? Angesichts der angekündigten Änderung des DKB-Brokers ab 2027, so frage ich mich, ob solch ein Wechsel für ein Jahr noch den gigantischen Nutzen hätte?

    Vielen Dank im Vorfeld für eure Hilfe, ich bin leider etwas verunsichert, dass ich nicht mehr mit dem Zeitgeist „mithalten“ kann, so wie er in diesem Forum vorangetrieben wird.

    Beste Grüße Alex

  • ich bin leider etwas verunsichert, dass ich nicht mehr mit dem Zeitgeist „mithalten“ kann, so wie er in diesem Forum vorangetrieben wird.

    ???? Naja……Sparpläne doch bitte bei einem seriösen Broker oder Bank mit kostenloser Abwicklung (die Bank verdient durch Zuwendungen der Fonds-Gesellschaften).

    Aktienkäufe ?? Das ist eine andere Kategorie.

  • Ich habe einen kostenlosen ETF ausgewählt, ich musste leider regelmäßig aufgrund deren Aktionen wechseln..

    Aktienorder meist unter 20.000, somit 15 Euro pro Order.

    Na, wenn er bei der DKB kostenlos ist, kannst du doch nichts sparen. ?( Oder übersehe ich was?

    Der Kauf von Aktien außerhalb von Sparplänen ist eine andere Sache, kommt aber v.a. drauf an, wie wieviele Vorgänge du hast und ob das nennenswerte Kosten in der Summe sind.

  • 15 Euro bezogen auf 20.000 Euro finde ich alles andere als teuer, sofern das über eine ordentliche Börse abgewickelt wird, wo Angebot und Nachfrage zusammengeführt werden (Bsp. Xetra). Das dürfte deutlich weniger sein als das was Du bei Neobrokern für den Spread bezahlen würdest. Dafür würde ich auch nicht ständig auf Angebots ETFs wechseln sondern kaufen, was ich haben will. Wenn Du ein Buy and hold betreibst, spielen diese Einstandskosten am Ende kaum eine Rolle. (0,075 %).

  • Eine Sparplanausführung bei der DKB kostet aktuell 1,50 EUR. Lässt du also einmal pro Monat einen Sparplan ausführen, kostet es dich 18 EUR im Jahr. Da musst du eben abwägen, ob du dir das Abenteuer mit so einem hoch zuverlässigen Broker wie TR antun willst, um diesen Betrag zu sparen.

  • Ich habe meinen Broker auch bei der DKB und bin zufrieden:


    Aktien Order bis 5.000€ kosten 10 €,von 5.000 bis 20.000€ kosten 15 € und alles ab 20.000€ aufwärts 30€

    1,5€ für die Ausführung eines Sparplans für ETF nicht nicht an Aktionen teilnehmen.

    Finde ich auch in Ordnung.


    LG

  • Ich bin bei der ING, das ist kein Neobroker und trotzdem sind ETF-Sparpläne kostenlos.

    Einmalkäufe und der Handel mit Einzelaktien sind bei der ING vergleichsweise teuer. Da ich das in der Regel nicht mache, ist das für mich aber irrelevant.

    Ich habe einen kostenlosen ETF ausgewählt, ich musste leider regelmäßig aufgrund deren Aktionen wechseln..

    Wie willst Du dann bei einem Neobroker sparen?

    Wegen 1,50 EUR pro Sparplanausführung würde ich im Übrigen nicht zu einem Neobroker wechseln.

    Aktienorder meist unter 20.000, somit 15 Euro pro Order.

    Wie oft handelst Du denn mit Einzelaktien? Hast Du mal ausgerechnet, wieviel Prozent an Kosten für Deine Orders angefallen sind, und wie viele Kosten in absolutem Geld?

  • Ich bin bei Flatex und auch dort kostet ein Sparplan oder auch 10, nichts. Dazu ist auch das Depot kostenlos. Einmalkauf von ETF kosten im Schnitt 8,90, egal wie viel angelegt werden soll. Man kann auch Sparpläne erhöhen und danach wieder herabsetzen, dann bleibt es kostenlos. Dazu ist der Support verlässlich.

  • Ich bin bei der ING, das ist kein Neobroker und trotzdem sind ETF-Sparpläne kostenlos.

    Einmalkäufe und der Handel mit Einzelaktien sind bei der ING vergleichsweise teuer. Da ich das in der Regel nicht mache, ist das für mich aber irrelevant.

    Wie willst Du dann bei einem Neobroker sparen?

    Wegen 1,50 EUR pro Sparplanausführung würde ich im Übrigen nicht zu einem Neobroker wechseln.

    Wie oft handelst Du denn mit Einzelaktien? Hast Du mal ausgerechnet, wieviel Prozent an Kosten für Deine Orders angefallen sind, und wie viele Kosten in absolutem Geld?

    Erstmal vielen Dank an alle bisherigen Ratgeber.

    Das stimmt, denn grundsätzlich sind künftig kostenlose Sparpläne bei der DKB durch den neuen Wertpapierdienstleister denkbar.

    Ich handle Aktien relativ selten, denn ich hatte es mal bei einem 0-Euro Broker ausprobiert, wo ich dann mehr gehandelt habe und dadurch frühzeitig aus einzelnen Titeln ausgestiegen bin, wodurch etwas mehr Geduld deutlich mehr Ertrag eingebracht hätte… Ich fühle mich etwas diszipliniert durch die sichtbaren Kosten, klingt skurril..

  • Ich handle Aktien relativ selten, denn ich hatte es mal bei einem 0-Euro Broker ausprobiert, wo ich dann mehr gehandelt habe und dadurch frühzeitig aus einzelnen Titeln ausgestiegen bin, wodurch etwas mehr Geduld deutlich mehr Ertrag eingebracht hätte… Ich fühle mich etwas diszipliniert durch die sichtbaren Kosten, klingt skurril..

    Das ist gar nicht so skurril, sondern Teil des Geschäftsmodells von Neobrokern. 1 EUR pro Trade verleitet zum Traden, auch "mal eben" und ggf. sehr viel häufiger und weniger überlegt als wenn man 15 EUR oder 20 EUR pro Order zahlen müsste. In Summe geben viele beim Neobroker vermutlich mehr fürs Traden aus als ihnen bewusst ist, denn jede einzelne Order ist ja "nur" 1 EUR.

    Ich lasse von Einzelaktien (inzwischen) generell die Finger. In meinen Anfängen an der Börse habe ich auch mal einige Aktien "zum Spaß" gekauft. Aber ich weiß es nicht besser als der Markt (woher auch?), und da nachweislich selbst professionelle Fondsmanager bei aktiven Fonds im Durchschnitt schlechter abschneiden als eine rein passive, marktbreite Anlage auf einen Weltindex, ist das offensichtlich auch nichts, wo man sich "reinarbeiten" könnte oder was man mit mehr Erfahrung, Analyse, Wissen o.ä. wettmachen könnte. Einzelaktien sind letztlich reine Spekulation. Man kann mal Glück haben, aber eben auch Pech, und im Schnitt ist man auf lange Sicht damit schlechter als mit rein passiver Anlage auf einen Welt-ETF.

    Wenn Dich die 1,50 EUR Sparplangebühr bei der DKB stören, wechsle zur ING (die sind ja vom Setup, Service etc. recht vergleichbar). Wobei man natürlich auch nie eine Garantie hat, dass sich Gebühren nicht mal verändern. Die ING bietet die kostenlosen Sparpläne auf Aktien-ETFs schon sehr, sehr lange an, aber wer weiß, ob ich mit dem kommenden Payment-for-order-flow-Verbot nicht im Sommer bei vielen Brokern die Gebühren und Pricing-Modelle verändern.

  • Bei den meisten Neobrokern ist ja auch nicht alles kostenlos. Entweder zahlt man eine Jahresgebühr für den besseren Leistungsumfang oder am Ende doch Transaktionskosten.

    Daher würde ich einfach mal zusammenrechnen was man wirklich im Jahr für Bankgebühren ausgibt und das dann mit anderen Angeboten vergleichen.

    Ich hatte eine Phase da habe ich mehr gehandelt als heute, da kam ich auf gut 200€ Gebühren. Bei Scalable zahle ich um die 60€. Außerdem ist die Auswahl an Sparplänen größer. Für mich hat sich das gerechnet.