Bargeldeinzahlung über 10000,- EURO

  • Ich war der Meinung/Überzeugung, daß es in diesem Forum Mitglieder gibt, die Gleiches auch schon mitmachten. Aber da irrte ich wohl.

    Kenne einen Fall, da kam die Steuerfahndung zur Haushaltsauflösung. War auch wenig über 10k.

    Auch splitten in zweimal 5k geht nicht.

    Bist eben ein möglicher Steuerhinterzieher und Verbrecher.

    Funktioniert eigentlich täglich Gold kaufen und das dann "einzahlen"?

  • Spätestens seit der Äußerung mit dem "Generalverdacht" glaube ich, dass das Problem tiefer sitzt.

    Das sehe ich ganz ähnlich.

    Das "tiefer sitzende" Problem ist nicht der normale Bankkunde - sondern die Haltung der real existierenden EU gegenüber dem Bürger.

    Neben dem Verständnis zum Verhältnis "Bürger vs Staat" (wobei es sich bei der real existierenden EU ja nicht mal um einen Staat handelt ...) kommt da noch die Frage der Verhältnismäßigkeit und der Zielgenauigkeit einer solchen Regulatorik samt immer größeren Be- und Einschränkungen das Bargeld betreffend ins Spiel.

    Insbesondere vor dem Hintergrund:

    Da reichen beispielsweise 72 Stunden oder drei Tage (das müssen nicht mal offizielle Bank-Arbeitstage sein ..) aus, damit ein darauf spezialisiertes White-Collar-Team (Anwälte, Notare, Banker, Finanzdienstleister) ein Geflecht aus Unternehmen, Stiftung, Trust usw. inkl. Schein- und Briefkastenfirmen über mehrere Länder (inkl. Schweiz, Liechtenstein, Kanalinseln und ein, zwei oder zwei Off-Shore-Destinationen in der Karibik) implementieren sprich aufs Gleis setzen. Und dann kann der Zug abfahren, Fahrt aufnehmen und ungestört seine Ziele ansteuern ...

    Von anderen Instrumenten (Hawala Banking, Schattenbanksystem) gar nicht zu reden.

    Binnen 48 max. 72 Stunden kann heutzutage und hierzulande und auch innerhalb der EU ein winziges aber diesbezüglich kompetentes und mit notariellen Vollmachten ausgestattetes Team ein Geflecht von Firmen (im In- und Ausland) gründen und ein komplettes Räderwerk zwecks Geldwäsche implementieren inkl. Trusts, Vermögensverwaltungsgesellschaften, Treuhand-, Schein- und Briefkastenfirmen (u. a. auch solche mit Sitz an Off-Shore-Finanzplätzen).

    Daneben gab es lange (und gibt es immer noch ?) diverse andere Besonderheiten innerhalb der real existierenden EU - "Citizenship by Investment" (sprich Pass gegen Kohle) etwa zu Schleuderpreisen und damit Freizügigkeit in der gesamten EU für Nicht-EU-Bürger mit nur etwas Geld - um nur ein Beispiel aus diversen zu nennen.

    Das Alles scheint aber für die Obrigkeit samt EU-Institutionen kein Problem zu sein - der völlig unbescholtene Bürger dagegen aber schon so, wie dieser mit Verdachtsmomenten, Ein- und Beschränkungen, Obergrenzen, Barzahlungsverboten, Herkunftsnachweisen, Identifikationspflichten mit immer weiter abgesenkten Grenzen etc. pp. überzogen wird ...

  • Daß das Ganze so "ausartete" wollte ich natürlich nicht, war aber dann der Meinung auf dieses Problem aufmerksam machen zu können/müssen. Aber auch da habe ich mich geirrt. Mit dem Stoizismus vieler dieser TN habe ich nicht gerechnet. Das war es dann für mich.

    Wer ein Problem vorträgt, sucht gemeinhin nach einer Lösung. Im vorliegenden Fall ist das aber offensichtlich anders.

    Immerhin hat der Fragesteller zwischenzeitlich einen Schlussstrich gezogen.

    Das sollten wir dann auch tun.

  • Immerhin hat der Fragesteller zwischenzeitlich einen Schlussstrich gezogen.

    Das sollten wir dann auch tun.

    Wenn doch nur die real existierende EU diesem Rat - bei diesem und anderen Themen - gefolgt wäre und einen "Schlußstrich" gezogen hätte ...

    Und dafür bei anderen wirklich bedeutsamen Themen endlich in die Gänge gekommen wäre - wie etwa der Einhaltung die eigenen (!) EU-Verträge die Einheitswährung Euro betreffend, beim Thema "Wettbewerbsfähigkeit der EU" (im Vergleich zu den USA beispielsweise geht das bereits seit 2009 wie eine Schere auseinander), beim Thema autarke "Verteidigungsfähigkeit" der EU (da hat man die Position von "Kasper", "Hansel" oder "Luftgitarrespieler" inne) - um nur drei der wichtigsten Beispiele zu nennen ...

    Im Kontext mit dem obigen Absatz 2 paßt dann (leider) auch diese altbekannte Phrase perfekt

    ... einer ganz großen Sache auf der Spur .....

  • Das geht nicht so einfach bzw. überhaupt nicht.

    Gut erkannt. Demnach hast du jetzt 2 Optionen:

    1) auf die Einzahlung verzichten

    2) einen Weg zu überlegen, der funktioniert - Betrag aufteilen, Freunde/Familie um Unterstützung bitten.

    Option 3) - über die Gesetzgebung lamentieren führt meistens nicht weiter und schon gar nicht kurzfristig.

  • Wer ein Problem vorträgt, sucht gemeinhin nach einer Lösung. Im vorliegenden Fall ist das aber offensichtlich anders.

    Das sehe ich so im Threadverlauf nicht. Ich sehe vielmehr ein Verhalten des Forums, das geeignet ist, neuen Fragestellern jede Lust aufs Stellen einer Frage zu verleiden.

    Statt auf die Frage einzugehen, verlustiert man sich daran, sich über das Problem des TOs lustig zu machen, es ins Lächerliche zu ziehen, ihm strafbare Handlungen zu unterstellen, albernes Bauerntheater darüber zu schreiben, ihn in eine rechte Ecke von Schwurblern zu stellen.

    Das ist, mit Verlaub, unanständig und unterirdisch und kein Ruhmesblatt fürs hiesige Forum.

  • Statt auf die Frage einzugehen, verlustiert man sich daran, sich über das Problem des TOs lustig zu machen, es ins Lächerliche zu ziehen, ihm strafbare Handlungen zu unterstellen, albernes Bauerntheater darüber zu schreiben, ihn in eine rechte Ecke von Schwurblern zu stellen.

    Es gab Vorschläge, wie das Problem gelöst werden könnte. Die waren aber aus nicht genannten Gründen nicht akzeptabel. Da stehen wir jetzt…

  • Statt auf die Frage einzugehen

    Kurze Frage, falls erlaubt: hast Du die Beiträge mit den unzähligen Ratschlägen/Lösungsmöglichkeiten gesehen, und, dass der TO null davon wissen wollte?

    Es ist fast wie im richtigen Leben, deswegen heißt das hier auch Erde und nicht Paradies.

  • Kurze Frage, falls erlaubt: hast Du die Beiträge mit den unzähligen Ratschlägen/Lösungsmöglichkeiten gesehen, und, dass der TO null davon wissen wollte?

    Noch eine kurze Frage: Hast Du denn auch gesehen, daß WorriedDad sich mit einem Lösungsvorschlag beteiligt hätte?

    Ach! Du auch nicht?

  • WorriedDad im Kontext mit Deinem Beitrag Nr. 111 - Du traust Dich aber was ... :thumbup:

    Statt auf die Frage einzugehen, verlustiert man sich daran, sich über das Problem des TOs lustig zu machen, es ins Lächerliche zu ziehen, ihm strafbare Handlungen zu unterstellen, albernes Bauerntheater darüber zu schreiben, ihn in eine rechte Ecke von Schwurblern zu stellen.

    Ist mir hier - jedenfalls seitens einiger Protagonisten - auch schon mehrfach selbst begegnet (um die Formulierung "widerfahren" zu vermeiden).

    Zum einen bin ich aber diesbezüglich schon typbedingt aber auch berufsbedingt (bezahlter Sport und später Consulting im nationalen und internationalen Bereich) äußerst resilient - und zum anderen durch meine damaligen Jahre in Brüssel und Straßburg auch zusätzlich "gestählt" (war auch da ein beliebtes Procedere so mancher Protagonisten jedenfalls).

    Aus heutiger Sicht lag meine Trefferquote bei 80 oder eher 90% ... Auch wenn es mir lieber gewesen wäre, ich hätte damals mit meinen Einschätzungen daneben gelegen ...

    Auf diesbezüglich fragilere Protagonisten als Fragende dürfte ein solches Vorgehen vermutlich anders wirken ...


    War sonst noch was ... ? Ach ja ...

    Ich suche immer noch.

    In Sachen "Lösungsvorschlag" mit Dir unliebsamen und/oder auch nur von Deiner Meinung abweichenden Meinungen bist Du aber schon lange fündig geworden.

    Wie beispielsweise dieser nette Hinweis an mich bestätigt:

    der standardmäßige Forentroll

    :)

  • Auch ich hatte vor 2 Jahren bei der Hypo ein ähnliches Problem und das trotz Nachweis!:cursing:. Die resolute Dame an der Kasse beschwerte sich laut vor allen anderen in der Schlange über die Zumutung 'alte' Euroscheine zählen und einordnen und bei der Landesbank gegen neue eintauschen zu müssen.

    Ich habe mich daraufhin bei der Bank schriftlich beschwert, an der Kasse quasi wie ein Mafiamitglied behandelt zu werden.

  • Genau darum geht es - es kann doch bitte nicht sein, dass rechtschaffende Bürger unter Generalverdacht gestellt/ wie ein Mafiamitglied behandelt werden.
    Ich wünsche mir diesbezüglich schon seit längerem eine Art "White Card", in der ich meine Vertrauenswürdigkeit dokumentieren und nachweisen kann (ähnlich einer guten Bewertung in einem Bewertungsportal oder bei der Schufa). Es muss einen Unterschied machen dass ich seit mehreren Dekaden straffrei bin, einen festen Wohnsitz am Ort habe und seit >20 Jahren reibungslos meine Steuer erkläre und bezahle.
    Und wie hier bereits richtig geschrieben- 10k sind gar nicht so viel heutzutage. Wenn mich da einer fragt woher ich das Geld habe finde ich das - um es vorsichtig auszudrücken- befremdlich.